das Parken auf dem Gehweg ist doch, wenn nicht explizit erlaubt, grundsätzlich verboten.
Was ich mich frage, sind zwei Dinge:
In einem fiktiven Gewerbegebiet gibt es Straßen, wo die Leute (außerdem noch in einer langgezogenen Rechtskurve auf der rechten Seite) mit einem Rad auf dem Gehweg parken, ohne dass es explizit erlaubt ist.
Wieso parkt man als StVO-versierter Autofahrer so?
Wieso wird sowas zur Gewohnheit?
Kann sich die Stadt nicht ein ordentliches Zubrot verdienen (ich erachte sowas nicht als Abzocke, denn es ist ja eindeutiges Fehlverhalten)?
Will man an einer beliebigen Sraße am Straßenrand parken, wo die Straße breit genug ist, das Parken auf dem Gehweg nicht explizit erlaubt, das Parken am Straßenrand aber auch nicht explizit verboten ist, wo aber sagen wir drei Autos bereits mit einem Rad auf dem Gehweg parken:
Es ist doch nach wie vor verboten, sich dann als viertes Fahrzeug auf den Gehweg zu stellen?
Hat es Nachteile, sich auf erlaubte Weise an den Straßenrand zu stellen, ohne auf den Gehweg zu fahren?
Man ragt ja dann zwangsläufig weiter in die Straße hinein als andere Parker. Kann man deswegen Probleme bekommen, obwohl man ja nichts falsch macht?
In einem fiktiven Gewerbegebiet gibt es Straßen, wo die
Leute (außerdem noch in einer langgezogenen Rechtskurve auf
der rechten Seite) mit einem Rad auf dem Gehweg parken, ohne
dass es explizit erlaubt ist.
Wieso parkt man als StVO-versierter Autofahrer so?
Weil man Angst hat das ein LKW einem den Aussenspiegel abrasiert vielleicht. Kommt leider vor.
Soll natürlich kein Argument pro Falschparken sein.
Wieso wird sowas zur Gewohnheit?
Das ist eine Frage fürs Psychologie-Brett
Kann sich die Stadt nicht ein ordentliches Zubrot verdienen
(ich erachte sowas nicht als Abzocke, denn es ist ja
eindeutiges Fehlverhalten)?
Na sicher.
Will man an einer beliebigen Sraße am Straßenrand parken,
wo die Straße breit genug ist, das Parken auf dem Gehweg nicht
explizit erlaubt, das Parken am Straßenrand aber auch nicht
explizit verboten ist, wo aber sagen wir drei Autos bereits
mit einem Rad auf dem Gehweg parken:
Es ist doch nach wie vor verboten, sich dann als viertes
Fahrzeug auf den Gehweg zu stellen?
Wenn sich einige im Unrecht zusammenschliessen wird es nicht dadurch zu Recht, indem sich noch mehr dazugesellen, richtig.
Hat es Nachteile, sich auf erlaubte Weise an den Straßenrand
zu stellen, ohne auf den Gehweg zu fahren?
Siehe oben: Spiegel ab (mir schon passiert). In meinem Fall war am rechten Fahrbahnrand kein Fussweg sondern nur eine Hecke. Und trotzdem ich schon mit dem rechten Spiegel in der Hecke war…
Man ragt ja dann zwangsläufig weiter in die Straße hinein als
andere Parker. Kann man deswegen Probleme bekommen, obwohl man
ja nichts falsch macht?
Rechtlich weniger. Aber je nach Strassenbreite kanns einen Schaden geben. Und in den seltensten Fällen wird man den Verursacher nicht ermitteln können.
Ich kenne die Problematik. Hier bei uns gibts einige Strassen die gerade so breit sind das sich zwei PKW begegnen können.
Trotzdem parken die Leute halb auf dem Gehweg. Das nützt nur niemandem. Ob sie nun volständig auf der Strasse stehen oder nicht, zwei PKW passen nicht mehr, bringt also nix.
Nur müssen die Fussgänger sich jetzt verdammt schlank machen bzw. werden Rollstuhlfahrer, Kleinkinder auf Fahrrädern oder Leute mit Kinderwagen auf die Strasse genötigt.
Mir absolut unverständlich und nur mit temporärem Blackout des Kleinhirns erklärbar.
Andererseits gibts dann wieder welche die ordnungsgemäss vollständig auf der Strasse parken, dabei aber entweder in Kurven stehen oder die Sicht auf Nebenstrassen oder Verkehrszeichen versperren.
Mir ebenso unverständlich.
Hauptsache scheint zu sein: Der Weg, den der Autofahrer von seinem Auto zu seinem Ziel zurücklegen muss, ist so kurz wie möglich.
Da gilt es scheinbar auch zwei Schritte einzusparen.
Schönes Beispiel ist übrigens dafür der Berner Heerweg in Hamburg.