Hi!
Der abgebildete Kratzer kann recht leicht beilackiert werden. Lackdoktor & Co. machen es möglich.
Ein Austausch der Stoßstange wäre völlig übertrieben, der richtige Gutachter wird ihm das evtl. aber attestieren.
Er kassiert dann die 1.000 Euro und kauft sich für 8 Euro einen Lackstift…
Du kannst da m.E. rechtlich wenig tun. Melde es der Versicherung und fertig.
Es bleibt die kleine Freude, dass die Leute mit den lackierten Stoßstangen, die so gerne für minimalste Kratzer kräftig abkassieren, dann auch bei der Versicherungsprämie entsprechend (immer) mehr bezahlen müssen.
ich wollte mal Fragen wie z.B. die Rechtslage ist, wenn jemand
in ein anderes Fahrzeug einen Mini-Kratzer verursacht.
Beispiel:
Fahrer verursacht beim Einparken hinten links einen kleinen
Kratzer, das beschädigte Fahrzeug hat auf der anderen Seite
noch 2-3 Kratzer. Das Fahrzeug ist ein Mercedes mit
Metallic-Lackierung.
Mercedes = teurer Austausch
Metallic = sehr schön beilackierbar, sofern kein silber. Marke des Wagens egal.
Hat der Beschädigte das Recht, die kompletten Stoßstange
auszutauschen (bei der zufällig dann auch die Kratzer auf der
anderen Seite beseitigt werden) oder ist eine fachgerechte
Beilackierung möglich? Wie gesagt: Absoluter Mini-Kratzer. Wie
hoch würdet Ihr ungefähr so einen Schaden einschätzen?
Ein vernünftiger Mensch würde, v.a. angesichts des offensichtlichen Vorschadens, 50 Euro in Cash akzeptieren und die Sache gut sein lassen.
Wenn der Geschädigte wirklich auf Austausch besteht und Du ihn ärgern willst, widerspreche bei Deiner Versicherung deutlich und schriftlich der Regulierung über Deine Police und fordere ein Gegengutachten, welches klar die Vorschäden beziffert.
Evtl. geht er dann sogar leer aus…
Grüße,
Mathias