Hallo liebe Mitnutzer dieser Community,
nehmen wir mal an, folgender Unfall wäre passiert:
Ein Auto fährt aus der Einfahrt eines Restaurants heraus. Das Restaurant liegt mitten im Feld/in der Natur. Die Straße ist keine richtige Straße, sondern nur ein geteerter Feldweg. Das Auto will nach links abbiegen aus dieser Ausfahrt heraus. Es ist Nachts, die Gegend ist soweit nicht beleuchtet. Da das Restaurant beliebt ist, ist die Einfahrt und der Feldweg komplett mit anderen Autos zugeparkt. Das Auto fährt also nun aus der Ausfahrt nach links auf den Feldweg, im ersten Gang, sehr langsam und tastet sich auf den Feldweg. Nun kommt ein Fahrrad angefahren und es passiert ein Unfall. Das Auto hat das Fahrrad auf keinen Fall sehen können, da es A) sehr schnell war und B) kein Licht hatte. Der Autofahrer hätte aus Reflex gebremst und hat beim Aufprall gestanden.
Nehmen wir mal weiter an dass nach dem Aufprall heraus kam, dass noch eine weitere Person auf dem Lenker gesessen hatte und der Fahrradfahrer alkoholisiert war.
Natürlich hätte man einen Krankenwagen gerufen und die Polizei kam. Die Person wären soweit nicht verletzt gewesen, der Krankenwagen wäre wieder weggefahren. Die Polizei hätte Fotos gemacht und die Daten entsprechend aufgenommen. Auch hätte die Polizei festgehalten, dass der Radfahrer alkoholisiert war (übrigens, sagen wir mal, 17 Jahre alt mit 0,6Promille). Das Auto hätte einen Schaden von, nehmen wir mal an, 2000EUR.
Zusätzlich wäre dieser Radfahrer, ohne Licht inkl. einer weiteren Person auf dem Lenker bereits vorher auf dem Feldweg beinahe mit einem anderen Auto zusammen geprallt.
Wie sieht nach Eurer Meinung die Rechtslage aus? Wer hat Schuld?
Für den Autofahrer wäre dieser Unfall ja unvermeidbar gewesen. Das Fahrrad hatte kein Licht, war schnell unterwegs, der Radfahrer hatte nur eingeschränkte bis keine Sicht gehabt, da eine Person auf dem Lenker saß, außerdem war die Person alkoholisiert.
Zeugen wären vorhanden, auch der vorherige Autofahrer, bei dem beinahe der Unfall passiert wäre.
Vielen Dank
Grüße