wie wuerden die folgenden hypothetischen Faelle gerichtlich gehandhabt werden:
Ein Kind laeuft vor ein Auto und der Fahrer bremst und reisst den Lenker um so dass er seitlich ein Auto beschaedigt.
Das Kind laeuft gar nicht vor das Auto sondern stoppt kurz vor der Strasse aber der Autofahrer tut das selbe weil er vermutet dass das Kind in das Auto laeuft.
Angenommen das Kind waere ein Erwachsener - inwieweit waere dieser Schuld?
Wie wuerde es aussehen wenn der Autofahrer seitlich nicht nur andere Autos sondern Personen anfaehrt?
Aus reinem Interesse moechte ich wissen inwieweit der Autofahrer Schuld an den Unfaellen waere.
wie wuerden die folgenden hypothetischen Faelle gerichtlich
gehandhabt werden:
Ein Kind laeuft vor ein Auto und der Fahrer bremst und reisst
den Lenker um so dass er seitlich ein Auto beschaedigt.
Löblich und gut reagiert, aber der Fahrer muss den Schaden
selbst tragen.
Das Kind laeuft gar nicht vor das Auto sondern stoppt kurz vor
der Strasse aber der Autofahrer tut das selbe weil er vermutet
dass das Kind in das Auto laeuft.
Dumm gelaufen. Wer soll denn nun deiner Meinung nach für den Schaden aufkommen, das Kind, das gar nicht die Strasse betrat, der der sich da einfach so hingeparkt hat?
Angenommen das Kind waere ein Erwachsener - inwieweit waere
dieser Schuld?
Kommt auf den Einzelfall an.
Wie wuerde es aussehen wenn der Autofahrer seitlich nicht nur
andere Autos sondern Personen anfaehrt?
der Halter des Fahrzeuges haftet ohnehin für alle Schäden, und zwar auch ohne Verschulden… insofern bezahlt die Kfz-Haftpflicht den Schaden am parkenden Fahrzeug und die Vollkasko des eigenen Schaden.
Ein Verschulden des Fußgängers könnte vorliegen, spontan sage ich aber mal: nein. Immerhin ist es ja das natürliche Verhalten eines Fußgängers, sich auch mal einer Straße zu nähern.
Bei Kindern unter 10 J. entfällt ohnehin jede Haftung für/aus Schäden im Straßenverkehr.