Hallo,
Ich bin gerade ziemlich stinksauer.
Irgendwelche *********** sind der Meinung , dass sie keinen
Durchgangsverkehr in ihrem Kaff wollen. Um ihre Meinung zu bekräftigen,
parken sie ihre PKW derart auf der Hauptstrasse (ca 10 Stück im ganzen
Kaff verteilt), dass man , um daran vorbeizufahren, die Fahrspur in die
entgegengesetzte Richtung benutzen muss. Die führt zur aktuellen Zeit
(Feierabendverkehr) zu kilometerlangen Staus .
Kann man die irgendwie abstrafen ?
Ich meine doch dass man zwar für seine eigene Sache gerne demonstrieren
darf , aber doch nicht indem man andere absichtlich behindert und man
eine halbe Stunde lang in einem künstlichen Stau steht.
Hallo,
ich verstehe deinen Ärger durchaus, denn in meiner Gegend gibt es einige ähliche Situationen. Man könnte durchaus platzsparend auf teils überbreiten Gehwegen parken, tut es aber nicht. Die Verkehrsbehinderung wird bewusst in Kauf genommen, um den Durchgangsverkehr so lange zu nerven, bis ein Großteil sich einen anderen Weg sucht.
Aber rechtlich ist genau dieses Verhalten korrekt.
Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Parkverbot:
Nach § 2 StVO ist die Fahrbahnbenutzung durch Fahrzeuge vorgeschrieben. Dort heißt es einfach: „Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen […].“ Gehwege gehören nicht zur Fahrbahn. Auf Gehwegen darf generell nicht gehalten und geparkt werden, auch nicht halbseitig.
Gruß,
Woody
Wenn man nicht anders parken könnte würde ich es ja verstehen ,
aber die Leute haben dort alle Garagen!
Die parken extra auf der Strasse. Und der einzige Alternativweg
würde für eine 3 km lange Strecke 10 km Umweg bedeuten.
Polizei war da , aber die war machtlos, weil, wie du ja schon sagtest.
Die Leute kaufen sich ein Haus an der Hauptstrasse weil es billig ist
und dann wollen sie mit aller Macht ohne rücksicht auf andere die
Hauptstrasse weghaben.
Aber gleichzeitig stimmen sie gegen eine Ortsumfahrung.
Anwalt müsste man sein, irgendeinen Kniff gibt es bestimmt.
…Die führt zur aktuellen Zeit
(Feierabendverkehr) zu kilometerlangen Staus .
Kann man die irgendwie abstrafen ?
Hallo,
vor Jahren hat eine Gemeinde (hier in der Gegend) die Ampeln der Durchgangsstrasse auf Gemeindekosten (mit Strasse aufreissen und Kabel) legen zusammenschalten lassen, damit ab dann eine ordentliche rote Welle geschaltet werden kann (und nicht diese Zufaelligkeiten). Die Gemeindeverwaltung hat dies oeffentlich den Buergern als Fortschritt in Sachen Verringerung des Strassenlaerms genannt.
Alternativ koennen die Berufspendler zur Grossstadt andere Wege nehmen, die ohne Umgehungsstrasse selbstverstaendlich durch benachbarte Gemeinden fuehren.
Gruss Helmut
Genau darum geht es mir ja : Verkehr ja gerne , bloß
nicht bei mir.
Ich würde solche Aktionen ok finden , wenn es Alternativen
gäbe.
Die Bürger waren für eine Umgehungsstrasse , um die Autos aus
dem Kaff zu bekommen ( da fahren sie schon seit Jahrzenten…).
Dies fanden jene Bürger, die nicht an der Strasse wohnen , doof.
Die Roten Wellen gibt es auch so , nämlich morgens wenn alle
zu den Zügen wollen …
Aber OHNE alternative mit so einem scheiß zu kommen ist
einfach nur asozial. Übrigens gab es durch die ganzen parkenden Autos
zumindest einen Auffahrunfall.
Hallo Diggi,
die Lösung ist ganz einfach politischer Natur. Die zuständige Verkehrsbehörde braucht nur ein Parkverbot zu erlassen.
Damit das passiert, es manchmal der politische Willen notwendig.
Die üblichen Vorgehensweisen wären
- Leserbriefe an örtlich Zeitungen.
- Brief an den Gemeinderat
- Gründung einer Bürgerinitiative.
- Unterschriftensammlung
Gruß
Carlos
Moin, diggi,
Übrigens gab es durch die ganzen parkenden Autos
zumindest einen Auffahrunfall.
parkende Autos verursachen keine Auffahrunfälle, noch nicht mal einen, das machen nur fahrende. Genauer: Auffahrende Autos.
Zum eigentlichen Ärger: Da hilft nur politischer Druck, St. Florian ist nunmal der letzte Heilige, der noch was gilt.
Gruß Ralf
Tach!
Wenn man nicht anders parken könnte würde ich es ja verstehen
,
aber die Leute haben dort alle Garagen!
Die parken extra auf der Strasse. Und der einzige
Alternativweg
würde für eine 3 km lange Strecke 10 km Umweg bedeuten.
Polizei war da , aber die war machtlos, weil, wie du ja schon
sagtest.
Die Leute kaufen sich ein Haus an der Hauptstrasse weil es
billig ist
und dann wollen sie mit aller Macht ohne rücksicht auf andere
die
Hauptstrasse weghaben.
Das ist ganz normal in Deutschland. Jeder setzt seinen eigenen Vorteil gnedenlos durch, notfalls einer gegen 10 Millionen. S. Diskussionen um Flughafenerweiterungen.
Aber gleichzeitig stimmen sie gegen eine Ortsumfahrung.
Anwalt müsste man sein, irgendeinen Kniff gibt es bestimmt.
Wohl kaum.
Wir haben hier auch eine solche Straße. Ich gebe dort beim Beschleunigen nach Hindernissen immer ordentlich Gas, um den maximal möglichen Lärm zu erzeugen. Im Sommer mit dem Alfa lohnt sich das.
So merken sie dann vielleicht, dass es leiser läuft, wenn die Straße frei ist.
Gruß,
M.
Moin,
Wir haben hier auch eine solche Straße. Ich gebe dort beim
Beschleunigen nach Hindernissen immer ordentlich Gas, um den
maximal möglichen Lärm zu erzeugen.
Das erinnert mich an das Verhalten mancher Spätpubertierender:„Denen hab’ ich es jetzt aber gezeigt!“
CU
Axel
HallO!
Wir haben hier auch eine solche Straße. Ich gebe dort beim
Beschleunigen nach Hindernissen immer ordentlich Gas, um den
maximal möglichen Lärm zu erzeugen.Das erinnert mich an das Verhalten mancher
Spätpubertierender:„Denen hab’ ich es jetzt aber gezeigt!“
Da liegst Du absolut richtig. Bin auch nur ein schwacher Mensch… 
Gruß,
M.
Moin,
Da liegst Du absolut richtig. Bin auch nur ein schwacher
Mensch…
Dann wird dich das Sternchen vielleicht stärken:wink:
CU
Axel
Prinzipiell hast du recht, das Verhalten ist sinnlos.
Ich hab auch „Gummi“ gegeben , war ja nass , da ist der Reifenverschleiss
minimal. Der Punkt ist : Die wollen Ruhe, was auch verständlich ist.
Aber eben auf Kosten hunderter anderer, die mal eben
doppelt oder im Extremfall 5 mal solange zur Arbeit brauchen.
Und dass ist nicht OK.
Sollten sich solche Aktionen wiederholen, so werde ich mal
anregen ein Parkverbot anzuregen bzw selbst Autos, die in unmittelbarer
Kurvennähe parken (iss ne 2*90 Grad-Schikane …) anzeigen.
Ich will eigentlich nicht ein solcher Spießbürger sein, aber in so einem
Fall sehen ich keinen anderen Ausweg.
Hallo,
- Leserbriefe an örtlich Zeitungen.
- Brief an den Gemeinderat
- Gründung einer Bürgerinitiative.
- Unterschriftensammlung
wenn man selbst dort nicht wohnt, sodnern immer „nur durchfährt“?
Wer interessiert sich für Durchreisende die nicht mal zur Gemeinde gehören?
liebe Grüße
Jasmin
Hallo,
eine Verständnisfrage dazu:
Sollten sich solche Aktionen wiederholen,
Es ist also nicht immer so, sondern es handelt sich um eine zeitlich begrenzte oder punktuell wiederholte „Aktion“? Ähnlich einer Demonstration?
Gruß
Elke
Hallo Jasmin,
wenn man selbst dort nicht wohnt, sodnern immer „nur
durchfährt“?
Wer interessiert sich für Durchreisende die nicht mal zur
Gemeinde gehören?
Das ist die Frage. Generell sind Durchreisende, die nicht zur Gemeinde gehören und auch nicht als Besucher oder Einkaufende Geld da lassen uninteressant. Aber ein regelmäßige Stau auf der Hauptstraße ist auch für Bewohner ein Ärgernis.
Diejenigen, die ihr Auto in behindernder Weise dort parken ärgern sich über die täglichen Massen an durchrasenden Autos, den Lärm und die Abgase. Ihre Aktion ist vor allem Ausdrucks Ihres Frustes und irgendwo gibt es die naive Hoffnung, den Verkehr mit solchen Aktionen zu reduzieren. Wenn aber die Situation so ist wie geschildert, d.h. es gibt nur eine verhältnismäßig großräumige Umgehung, wird die Aktion in ihrer Wirkung beschränkt bleiben.
Auf der anderen Seite gibt es direkt in der Hauptstraße auch Menschen die auch zur Hauptverkehrszeit unterwegs sein wollen oder müssen. Die haben nicht mal die Möglichkeit einer Umgehung.
Also gilt es als Ortsfremder die Verbündeten zu suchen:
- Bewohner, die sich über die Stauaktionen mehr ärgern, als über den normalen Verkehr.
- Die örtlichen Geschäftsleute (Leute die eine halbe Stunde im Stau standen, haben keine Lust mehr vor ort einzukaufen, die wollen nur noch heim)
- Die Ortsverwaltung (ein regelmäßiger Stau mindert die Attraktivität und die Lebensqualität).
Gruß
Carlos
Hallo,
nur so als Anregung um den Weihnachtsfrieden nicht zu gefährden.
Vielleicht sollten sich die Durchfahrenden (überall, nicht nur dort!) auch mal selbst beobachten und nicht mit 80 in den Ort einfahren und schon 300m vor dem Ortsende geräuschvoll beschleunigen.
Hier in der Gegend hat eine Gemeinde beschlossen auf fast allen Straßen innerorts (in kleinen Dörfern auch die Ortsdurchfahrten) Tempo 30 einzuführen. Wenn man da (als Fremder, der für eine gegebene Wegstrecke genug Zeit einplant sich an Geschwindigkeitsbeschränkungen zu halten) mit 30 durchfährt, hat man entweder eine Schlange Einheimischer hinter sich (wo kommen die alle her, wenn sie doch auch nur 30 fahren dürften?) oder wird mit geschätzen 60-70 Sachen von denen überholt.
Cu Rene
Moin,
Da liegst Du absolut richtig. Bin auch nur ein schwacher
Mensch…Dann wird dich das Sternchen vielleicht stärken:wink:
ja. genau richtig. unlustigerweise verhält sich unser tolles Alfatierchen jedem Menschen gegenüber so. will es aber niemals wahrhaben. hier gibt er zu, anwohner „mal zu zeigen, wo der hammer hängt“ (als „bestrafung“ für Hindernisse), dort sind es die „Radikalradler“, die allenthalben auf der nur für Alfas und sonstige Kompensationskisten freigegebenen Straße alles und jeden blockieren.
Und nicht zu vergessen sind natürlich auch die anderen Autofahrer, die immer wieder Mist bauen.
Gratulation. mit Aussagen wie
Dann wird dich das Sternchen vielleicht stärken:wink:
unterstützt man derartiges Verhalten noch. ich hoffe, dass das St.Floriansprinzip auch dich irgendwann einholt, wenn der liebe Herr Mathias auch Dir einmal begegnet. Oder seine Artverwandten… 
Ah, mein Freund ENSI!
Moin,
Da liegst Du absolut richtig. Bin auch nur ein schwacher
Mensch…Dann wird dich das Sternchen vielleicht stärken:wink:
ja. genau richtig. unlustigerweise verhält sich unser tolles
Alfatierchen jedem Menschen gegenüber so.
Nein, nur gegenüber denjenigen, die es verdient haben…
will es aber niemals wahrhaben. hier gibt er zu, anwohner „mal
zu zeigen, wo der hammer hängt“ (als „bestrafung“ für
Hindernisse), dort sind es die „Radikalradler“, die
allenthalben auf der nur für Alfas und sonstige
Kompensationskisten freigegebenen Straße alles und jeden
blockieren.
So ist es.
Autos gehören in die Garage, Radler auf den Radweg. Jeweils sofern vorhanden.
Ist doch eigentlich ganz einfach.
Und nicht zu vergessen sind natürlich auch die anderen
Autofahrer, die immer wieder Mist bauen.
So ist es.
Gratulation. mit Aussagen wie
Dann wird dich das Sternchen vielleicht stärken:wink:
unterstützt man derartiges Verhalten noch.
Keine Angst, ENSI, ein Sternchen ist zwar nett, aber so wichtig nun auch wieder nicht.
Ich würde mich an Deiner Stelle insgesamt ein wenig entspannen, mich auf den Radweg scheren und nicht immer Rechtfertigungen dafür suchen, weshalb ich nun wieder glaube, das Recht zu haben, andere aufzuhalten.
ich hoffe, dass das
St.Floriansprinzip auch dich irgendwann einholt, wenn der
liebe Herr Mathias auch Dir einmal begegnet. Oder seine
Artverwandten…
Wer mir begegnet, freut sich meistens.
M.