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Re^4: Welchen Kernle verwende ich?
hi,
einen neuen kernel zu erstellen ist im prinzip ganz einfach,
im Prinzip ja, aber die Konfigurationsmöglichkeiten sind doch, ehm, gelinde gesagt erschlagend. Deswegen empfiehlt sich die Lektüre des Kernel-How-To¹
du solltest
dir nur vorsichtshalber eine kopie des alten kernel aufheben.
Er hat ja eine Bootdisk :)
Ergänze:
0) Stelle fest, ob Du die passenden Kernelquellen installiert hast. Wenn Du SuSE 6.4 mit Reiserfs benutzt die entsprechenden Patches nicht vergessen. Ansonsten: Kernelquellen gibt es von http://www.de.kernel.org Wichtig: Der 2.2.16 + erratapatch² sollte es schon sein, wenn man mal am neubacken ist.
1) wechsle in verzeichnis mit den kernelquellen üblicherweise
/usr/src/linux
2) mit dem befehl "make menuconfig" rufst du das
konfigurationstool für den terminal, und mit "make xconfig"
das tool für XWindows auf.
3) nimm die änderungen entsprechend deinem system vor
siehe dazu ¹ ;-)
4) jetzt ist dein kernel einmal konfiguriert jetzt muß du ihn
noch kompilieren.
am einfachsten geht das mit "make bzlilo" dabei wird nach dem
kompilieren der Kernel kns Boot-Verz. kopiert, und lilo
aufgerufen, falls du lilo nicht verwendest, kannst du mit
"make
bzimage" nur den kernel kompiliern lassen (ich denke er wird
auch ins bootverz. kopiert, falls nicht, findest du ihn im
selben Verz. wie die kernelquellen)
nope, er landet als bzImage in arch/(alpha|i386|mips|s390|sparc64|arm|m68k|ppc|sparc)/boot
und von dem kernel kannst
du
dir dann wieder eine bootdisk erstellen.
warum also nicht gleich ein make bzdisk --- und ein make modules modules_install sollte nicht vergessen werden, wenn man keinen streng monolithischen³ Kernel baut.
hth,
al
¹: http://www.tu-harburg.de/dlhp/HOWTO/DE-Kernel-HOWTO....
² 2.2.16 wurde infolge eines Sicherheitsproblems etwas überhastet veröffentlicht, lief hier zwar testweise auch stabil, soll aber bei einigen Konstellationen Probleme bereiten.
³ sprich: gar keine Module verwendet.