Telnet-Sitzung automatisch ablaufen lassem

Von: , Frage gestellt am Mi, 16. Mai 2001

Hi

Wie ist es möglich, z.B. eine Art Batchdatei als Telentsitzung ablaufen zu lassen?

Also, z.B. ich starte diese Batch auf meinen Win-Pc und diese loggt sich automatisch auf dem Unix-Server ein und wird dann SU und macht einen shutdown -h now ?

THX"

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Telnet-Sitzung automatisch ablaufen lassem

    Tach auch,
    wie wärs denn etwa mit der Einrichtung eines separaten 'Shutdown'-Users, der anstelle einer 'normalen' Login-Shell (bash) ein entsprechndes Script verpasst kriegt, in dem z.B. das ominöse Shutdown-Kdo. aufgerufen wird (Achtung: Rechte muessen natuerlich stimmen, zur Not mit sudo...)

    Viel Spaß beim Ausprobieren
    BBR [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 10 Stunden 1 hilfreich
      gibt da schon'n paar Möglichkeiten...

      Wie ist es möglich, z.B. eine Art Batchdatei als Telentsitzung
      ablaufen zu lassen?

      Also, z.B. ich starte diese Batch auf meinen Win-Pc und diese
      loggt sich automatisch auf dem Unix-Server ein und wird dann
      SU und macht einen shutdown -h now ?
      Tach auch,
      wie wärs denn etwa mit der Einrichtung eines separaten
      'Shutdown'-Users, der anstelle einer 'normalen' Login-Shell
      (bash) ein entsprechndes Script verpasst kriegt, in dem z.B.
      das ominöse Shutdown-Kdo. aufgerufen wird (Achtung: Rechte
      muessen natuerlich stimmen, zur Not mit sudo...)
      In der Tat eine gangbare Lösung, auch wenn mensch sowas auf
      sicherheitsrelevanten Systemen besser unterlässt, weil sonst:
      Passwortcrack oder (bei Telnet natürlich das einfachste)
      mitgeschnitten und schwupps - Server shutdown gemacht...
      Also sollte mensch in diesem Fall zumindest (!) den Zugang auf
      SSH mit Schlüssel-Authentifizierung beschränken...

      Eine andere Lösung ist es, die Eingabe von Telnet einfach aus
      einer Pipe zu holen, also z.B. aus einer festen Datei. Das kann
      zwar mitunter Timingprobleme geben, wenn der Server sich nicht
      schnell genug meldet, aber funktioniert ansonsten recht gut...

      Der unter Unix i.A. begangene Weg ist über das "expect" Kommando,
      über das du Kommandozeilenprogramme über eine Art Skriptsprache
      "fernsteuern" kannst. Ob sowas aber nativ unter Windoom
      existiert, mag ich mal bezweifeln, notfalls eben "cygwin"...

      Ohnehin wirst du mit dem Windows-eigenen Telnet-Client nicht
      allzu weit kommen, und wenn du dich dann ohnehin nach was
      besserem umsiehst, dann kannst du ja auch gleich einen
      skriptfähigen benutzen, sowas müsste es ja doch noch irgendwo
      geben...

      Notfalls kannst du ja auch irgendwelche Telnet-Sourcen (oder eben
      besser, SSH) benutzen und das da reinimplementieren. Ist ja nicht
      sonderlich viel Aufwand, nur eben ein "krieg Login:, schick
      login, krieg Password:, schick Passwort, krieg irgendwas, schick
      shutdown" :)

      Gruß,
      Stefan :)


      PS: Was zum Titel des Ursprungsartikels:
      Es heißt: -- Telnet-Sitzung LÄßT AUTOMATISCH "lassem" ablaufen --
      und nicht "Telnet-Sitzung automatisch ablaufen lassem". Weiß aber
      auch nicht, wer "lassem" eigentlich ist, insofern hoffe ich mal,
      hilft meine Antwort trotzdem ;)

      • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
        Re: gibt da schon'n paar Möglichkeiten...

        HI

        THX für die Antworten..nur als Greenhorn versteht man nun ganz Bahnhof..

        Ich will das ich per (autom.) Ausführung einer Datei / Programm von einem Win2000-PC den Linux-PC herrunterfahren (Shutdown bei Stromausfall)..Sicherheitsrisiken sind gering, da die Rechner nicht im Internet hängen....die Rechner sind per 100 Mbit verkabelt, also der Zugriff sollte keine Probleme machen...

        Thx für Euere Hilfe!

        • Antwort von nach 14 Stunden 2 hilfreich
          remote shutdown eines Rechners per Telnet/SSH

          THX für die Antworten..nur als Greenhorn versteht man nun ganz
          Bahnhof..
          Schon OK :) Ich will das ich per (autom.) Ausführung einer Datei /
          Programm von einem Win2000-PC den Linux-PC herrunterfahren
          (Shutdown bei Stromausfall)..Sicherheitsrisiken sind gering,
          da die Rechner nicht im Internet hängen....die Rechner sind
          per 100 Mbit verkabelt, also der Zugriff sollte keine Probleme
          machen...
          Also, wenn Sicherheit egal ist, dann kannst du wirklich einen
          Benutzer einrichten, der als shell "/sbin/halt" bekommt. Du hast
          keine Distribution angegeben, also weiß ich nicht, wie das bei
          die am Einfachsten konfiguriert wird (von Hand geht's immer),
          aber solltest du zufällig SuSE haben, nimm "yast" zum Einrichten
          des Benutzers. Dann muss der noch die Rechte erhalten, mit denen
          er /sbin/halt bzw. /sbin/shutdown ausführen kann, das machst du
          vielleicht wirklich mit sudo (installieren, wenn nicht bereits
          vorhanden, und dann "man sudo").

          Dann legst du dir noch ein Skript an, dass sich per telnet als
          eben dieser Benutzer über's Netz anmeldet - und der Linux-Rechner
          wird als Shell /sbin/halt starten und sich herumterfahren,
          automatisches Ausloggen inbegriffen...

          Allerdings weiß ich nicht, ob das telnet von Winzwock inzwischen
          benutzbar geworden ist, das von Win31/311/95/98/SE/ME/NT4 war und
          ist es jedenfalls noch nicht. Muss schon schwer sein, ein
          Programm zum Tippen und Anzeigen einzelner Zeichen zu schreiben...

          Wenn es immer noch keine Skripte oder zumindest
          von-der-Standardeingabe-lesen unterstützt, dann kannst du dem neu
          eingerichteten Linux-Benutzer auch einfach _kein_ Passwort geben
          und zum Herunterfahren dann eben kurz von Hand ein Telnet
          starten, Namen eintippen (am Besten was Aussagekräftiges und
          nicht zu Verwechselndes, so wie "runterdusau" oder so) und
          schwupps - geht er in die Knie ;)

          Wie gesagt, ich kenne deine Distribution nicht, aber i.A. ist das
          Benutzer-Einrichten kein Problem, wenn mensch erstmal das
          Konfigurationswerkzeug lokalisiert hat...


          Eine andere (und vielleicht einfachere) Möglichkeit ist die
          Benutzung von SSH, weil das auch unter Windumm existiert und es
          erlaubt, Programme auf einem Rechner direkt ausführen zu lassen.
          Du schreibst dann

          # ssh -l login mein.rechner /sbin/shutdown
          -h now
          und das startet auf dem Rechner "/sbin/shutdown -h
          now", was den Rechner herunterfährt... Wenn du dem Benutzer, den
          du per "login" angibst, dort dann kein Passwort verabreichst und
          SSH auf Passwort-Authentifizierung einstellst, dann müsste das
          sogar ohne weiteres Nachfragen gehen.

          Ansonsten kannst du auch als login "root" verwenden, und eine
          Schlüsselauthentifizierung machen. Dazu kopierst du den privaten
          Schlüssel aus dem Verzeichnis /root/.ssh (notfalls per
          "ssh-keygen" erzeugen) auf deinen Winzwock-Rechner und
          konfigurierst dort SSH so, dass er zur Authentifizierung benutzt
          wird. Dann geht's mit Sicherheit ohne Nachfragen, und der Rechner
          fährt beim Ausführen des ssh-Kommandos sofort herunter...

          Wo du jetzt allerdings eine brauchbare SSH-Implementierung für
          Winzwock herbekommst, das musst du mal selbst sehen. Es gibt da
          durchaus ein paar, einige davon auch in Java...

          Nützt dir das was?

          Gruß,
          Stefan :)

          PS: Mensch, was hab ich da wieder viel getippt... Hoffentlich
          liest das jetzt auch jemand, nicht, dass es den Leuten dann _zu_
          viel ist und die das alles nochmal im Forum fragen... Dürfte in
          jedem Fall genug für ein zukünftiges RTFM sein, oder? :)
          Na, Sternchen? *bettel*

          • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
            Re: remote shutdown eines Rechners per Telnet/SSH

            [...] PS: Mensch, was hab ich da wieder viel getippt... Hoffentlich
            liest das jetzt auch jemand, nicht, dass es den Leuten dann
            _zu_
            viel ist und die das alles nochmal im Forum fragen... Dürfte
            in
            jedem Fall genug für ein zukünftiges RTFM sein, oder? :)
            Na, Sternchen? *bettel*
            Da hast Du :-)

            Gruß

            Jens

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