Der Strukturwandel den Tischler-Beruf getroffen?

Guten Tag,

ich will gerne wissen, in wie fern der Strukturwandel in den letzten 50 Jahren den Beruf als Tischler getroffen hat.
Für Antworten bedanke ich mich schonmal im Voraus :smile:
MfG

Moin,

für welches Fach sind denn die Hausaufgaben?!

Gandalf

Politik

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Für diese Ehrlichkeit hättest du es eigentlich verdient, geholfen zu werden. Dummerweise weiß ich nichts zu diesem Thema.

Ralph

Servus,

1959: Überwiegend Handarbeit, so gut wie keine Normen bei den Möbeln, Türen, der Schreiner fertigte vom Parkett über die Einrichtung zu den Fenstern und Türen meist in Massivholz. Der Betriebsinhaber beschäftigte eine ganze Kohorte an Lehrlingen (Azubis pro Jahrgang ca. 1-2 = 3-6 Lehrlinge waren duchaus üblich) und Gesellen. Der Grad der Technisierung war niedrig (Akkugeräte, Schlagbohrmaschienen, Staubabsaugung, Lackiergeräte…fehlten) Auftraggeber: alle Schichten einschl. Firmen und Behörden

2009: Überwiegend „Plattenschreiner“, Verwendung von Industrieware (Furnierte Platten, beschichtete Spanplatten, 3-Schicht, Multiplex, MDF, OSB,…) Der Betriebsinhaber beschäftigt nur wenige Mitarbeiter (vom Meister bis zum Azubi). Grad der Technisierung: sehr hoch. (CNC, liegende Plattensägen,…) Auftraggeber: betuchte Privatkunden, Firmen (als Zulieferer für kleine Serien), Behörden (für Reparaturen).

Langt das?

Martin