Schadstoffe im Haus

Hallo,

ich habe eine Frage zu Schadstoffen in einem alten Fachwerkhaus, bzw. zu einem entsprechenden Gutachten.
Ich würde gerne (wegen eines Krankheitsfalles in der Familie) wissen, ob unser Haus „krank“ macht. Ich denke, dass solche Gutachten sehr ins Geld gehen und möchte daher wissen, ob mir jemand sagen kann, welche Kosten(ungefähr) auf mich zukommen könnten.
Für Anwtorten bin ich dankbar.

Hallo,
da gibt es vom Bausachverständigen bis zum Rutengänger alles zu finden. Und so unterschiedlich die Qualität dieser Untersuchungen ist, so unterschiedlich kann der Preis sein. Und leider ist es nicht so, dass die Qualität den Preis bestimmt. Und leider gibt es auch viele weniger seriöse Anbieter.

Hast du bestimmte Baustoffe im Verdacht oder eher was von aussen, wie Lärm, Strahlung usw.?

MfG

Hallo und danke für die Antwort.
ich habe unsere Fassade und das darunterliegende Fachwerk im Verdacht. Die Schiefern an der Fassade bzw. dem Giebel (wetterseitig) sind ziemlich am Ende. Ich habe die Angst, dass sich Feuchtigkeit oder Schimmel darunter gebildet hat. Auch wenn mal eine Schiefer abgeht und man das Holz sehen kann, sieht das nicht verrottet oder feucht aus. Da es auch keine sichtbaren Anzeichen von Schimmel gibt, dachte ich, dass ich aus dem Schneider wäre.

Aber es gibt ja auch Schimmel oder Schadstoffe, die man nicht sehen oder riechen kann, der/die aber trotzdem schädlich ist/sind.
Das macht mich etwas nervös.
Gruß
Andreas

Hallo,
wenn die Wände trocken sind, dann muß da auch kein Schimmel sein.
Prüfe aber Hohlräume und Verblendungen.

Wegen Schadstoffen an einem alten Fachwerk würde ich mir aber
gar keine Gedanken machen, sofern da nicht jüngere Bausünden
begangen wurde.
Da Zeugs dürfte über die Jahrhunderte ausgedünstet sein,
falls da mal was war.
An sonsten eben Bausachverständige holen
und eben nicht die Rutengänger und esoterisch angehauchte Baubiologen.
Gruß Uwi

ich habe unsere Fassade und das darunterliegende Fachwerk im
Verdacht. Die Schiefern an der Fassade bzw. dem Giebel
(wetterseitig) sind ziemlich am Ende. Ich habe die Angst, dass
sich Feuchtigkeit oder Schimmel darunter gebildet hat. Auch
wenn mal eine Schiefer abgeht und man das Holz sehen kann,
sieht das nicht verrottet oder feucht aus. Da es auch keine
sichtbaren Anzeichen von Schimmel gibt, dachte ich, dass ich
aus dem Schneider wäre.

Aber es gibt ja auch Schimmel oder Schadstoffe, die man nicht
sehen oder riechen kann, der/die aber trotzdem schädlich
ist/sind.
Das macht mich etwas nervös.
Gruß
Andreas

vielleicht hilft dir das weiter interessntes thema…

http://www.kirschmann.de/spip.php?mot570
http://www.schimmelspuerhund.net/Hund.htm

viele grüsse, michael…

Hallo Buschi,

mach dir keine Sorgen über die Fassade. Feuchtigkeit ist kein Problem solange es die Möglichkeit zum Abtrocknen gibt. Eine Schieferfassade ist hinterlüftet, d.h. die Luft zwischen Schiefer und Fachwerkwand trocknet beide Bauteile.
Ein gesundheitliches Problem kann es geben, wenn Schimmel innen auftritt. Kann, muss aber nicht.

Über ungesundes Wohnklima nachdenken ist in Ordnung, aber nicht verrückt machen lassen. Solange der Schimmel nicht innen an den Wänden wächst, die Wohnung komplett mit billigem PVC oder Laminat ausgelegt ist oder nach Farbe stinkt, dass man Kopfweh bekommt - ruhig Blut.

Gruss ich

Hallo,

eine ‚Hausnummer‘ habe ich für Dich.

Eine frühere Kundin von uns hat die Preise für eine baubiologische Untersuchung ihrer Wohnung ermittelt, weil sie ebenfalls den Verdacht hatte, die Wohnung habe sie krank gemacht. Die Preise fingen bei 800€ an und endeten bei ca. 2.500€. Das war vor ca. 5 Jahren. Die Preise dürften inzwischen höher sein.

Die Sache ist damals wie folgt ausgegangen. Sie fand die Preise zu hoch und hat eine andere Wohnung gemietet. Leider sind ihre gesundheitlichen Probleme die Gleichen geblieben.

Die übrigen Antworten, die Du schon bekommen hast, sind zutreffend: alte Fachwerkhäuser sind der Gesundheit ganz sicher nicht abträglich - wenn sie nicht in den 70er oder 80er Jahren mit chemischen Mitteln behandelt wurden, die heutzutage als bedenklich gelten oder gar verboten sind.

Beste Grüße
Maralena

Hallo gerade alte FAchwerkhäuser sind in den 70er und 80er Jahren gerne mit Holzschutzmitteln der fiesen Sorte behandelt worde, da es damit beworben wurde, solch schöne alte Schätzchen zu konservieren.
Nur weil etwas alt ist, heißt es nicht, dass damit nicht in den letzten Jahren irgendetwas angestellt wurde, was heute ausdünstet.
Die Sicherheit, mit der du das hier behauptest ist doch etwas übereilt.
Ohne eine Holzprobe oder zumindest ein Blick aufs Holz (von wann ist der letzte Anstrich der Holzteile? Farbe Dunkel? Konsistenz zB. an Lacknasen? Glanz?) ist das absolut unangebracht.
Gruß burli

Hallo,
Zitat aus meinem Text: "
Wegen Schadstoffen an einem alten Fachwerk würde ich mir aber
gar keine Gedanken machen, sofern da nicht jüngere Bausünden
begangen wurden.

gerade alte FAchwerkhäuser sind in den 70er und 80er
Jahren gerne mit Holzschutzmitteln der fiesen Sorte behandelt
worde, da es damit beworben wurde, solch schöne alte
Schätzchen zu konservieren.

Siehe mein Zitat oben!
Aber selbst wenn, wäre das auch schon wieder 25-30 Jahre oder länger her.

Nur weil etwas alt ist, heißt es nicht, dass damit nicht in
den letzten Jahren irgendetwas angestellt wurde, was heute ausdünstet.

Siehe mein Zitat oben!

Die Sicherheit, mit der du das hier behauptest ist doch etwas
übereilt.

Siehe mein Zitat oben.
Noch deutliche muß man das nicht schreiben.

Ohne eine Holzprobe oder zumindest ein Blick aufs Holz (von
wann ist der letzte Anstrich der Holzteile? Farbe Dunkel?
Konsistenz zB. an Lacknasen? Glanz?) ist das absolut unangebracht.

Siehe mein Zitat oben.
Was ist der Neuigkeitswert deiner Aussagen???
Gruß Uwi