Die neue Wärmeschutzverordnung ist ab kommendem Jahr verschärft.
Lohnt es sich dann noch, Ytong als Mauerstein einzusetzen, weil ich gehört habe, dass Porenbeton alleine nicht mehr ausreichend sein soll.
Aber wenn man aussen dann noch einen Vollwärmeschutz benötigt, dann mache ich den doch etwas dicker und kann dann alternativ zum Porenbeton einen ganz normalen - billigen - Kalksandstein als Beispiel verwenden.
Ich bitte dringend um Info, da ich dieselbe für eine Entscheidungsfindung benötige.
Auch mit Porenbeton ist die Einhaltung jeglichen Dämmstandards prinzipiell auch weiterhin möglich. Es ist alles nur eine Frage der Wandstärke.
Ich persönlich vertrete das Prinzip der Trennung der Funktionen. Das heißt: Eine statisch wirksame Schale innen und eine dämmende Schale außen. Deswegen baue ich innen eine 175er KS-Mauer und klebe außen 20 cm EPS drauf. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die schwere KS-Wand als Wärmepuffer dient. So komme ich auf einen U-Wert, für den ich annähernd die doppelte Wandstärke bei Porenbeton ansetzen müsste. Bei einem Hausumfang von 40 m gingen mir auf 2 Stockwerken dann 80 m * 38 cm = 30 m² Wohnfläche zu je 1500 € (oder alternativ 15 m² Grundstück zu je 300 €) verloren.
Allerdings baue ich ja auch ein 3,5-Liter-Haus. Vorschrift ist diese Performance ja nach wie vor nicht. Von daher sehe ich derzeit auch mit Porenbeton noch keine größeren Probleme.
Porenbetonsteine ist immer besser als Kalksandstein , je mehr poren ein Stein enthält desto besser ist die Wärmedämmung . Weil die eingeschlossene Luft in den Steinen für die Dämmung sorgt .