Vollwärmeschutz und den Sockel auslassen?

Hallo Experten,

wir haben für ein Wohnhaus einen VWS beauftragt. Dieser ist nun ausgeführt, allerdings hat die Handwerkerfirma den Sockel des Hauses NICHT verkleidet, d.h. der ist so wie vorher.
Ist das denn richtig so?
Meines Erachtens macht das doch keinen Sinn, ein Haus zu isolieren und den Sockel auszulassen. Hier entsteht doch eine Kältebrücke, oder?

Ich bedanke mich bereits jetzt schon für Ihre Einschätzung.

Alex Wehrum

Hallo Experten,

wir haben für ein Wohnhaus einen VWS beauftragt. Dieser ist
nun ausgeführt, allerdings hat die Handwerkerfirma den Sockel
des Hauses NICHT verkleidet, d.h. der ist so wie vorher.

Sockel = Kellerausenwände?

Ist das denn richtig so?
Meines Erachtens macht das doch keinen Sinn, ein Haus zu
isolieren und den Sockel auszulassen. Hier entsteht doch eine
Kältebrücke, oder?

Ich bedanke mich bereits jetzt schon für Ihre Einschätzung.

Alex Wehrum

Ja, als „Sockel“ bezeichne ich den Teil der Außenwand, die zum Keller gehört, und noch aus der Erde heraus schaut.
In unserem Fall ist dieser verklinkert.

Ja, als „Sockel“ bezeichne ich den Teil der Außenwand, die zum
Keller gehört, und noch aus der Erde heraus schaut.
In unserem Fall ist dieser verklinkert.

Ja, als „Sockel“ bezeichne ich den Teil der Außenwand, die zum
Keller gehört, in unserem Fall ist dieser verklinkert???
Und was ist unter dem Klinker?

hi alexander,

just dasselbe ahben wir grade bei unserem haus:

bj in den 30ern, keller schaut „halbhoch“ aus dem boden (erdoberfläche), die andere hälfte „versinkt“ im erdreich. die kelleroberhälfte ist mit naturstein verblendet (analog zu deiner „verkleidung“), oberhalb kommt „normale“ putz (bzw. jetzt vws).

aussage des fachbetriebs: solange der putz ca. 15-20cm unterhalb der geschossdecke des eg entdet und dann erst der sockel beginnt, gibt´s keine probleme, weil das der vws die zu dämmenden wände um eben diese 20cm + fußbodendicke überlagert.
und diese aussage habe ich nicht nur von einem, sondern von 6 anbietenden fachbetrieben.

saludos, borito

Hallo!

aussage des fachbetriebs: solange der putz ca. 15-20cm
unterhalb der geschossdecke des eg entdet und dann erst der
sockel beginnt, gibt´s keine probleme, weil das der vws die zu
dämmenden wände um eben diese 20cm + fußbodendicke überlagert.
und diese aussage habe ich nicht nur von einem, sondern von 6
anbietenden fachbetrieben.

saludos, borito

Ja wurde bei uns auch so gemacht.
Ansonsten wurde im Sockelbereich der besser Stabilität wegen Styrodur Verarbeitet.
Gruß sepp.

Wenn der Sockel gemacht werden soll und Erdberührung bzw. bis in das
Erdreich gedämmt werden soll, muss auf jeden Fall extrudiertes Polystyrol (Styrodur,Jackodur o.ä.) verwendet werden.(Perimeterdämmung)
Wenn der Sockel nicht gedämmt wird, muss in jedem Fall der Bereich der Kellerdecke (plus 10 bis 20 cm ( nach unten gedämmt werden),sonst bleibt eine eklatante Kältebrücke.Das kann manchmal auch bis in den Breich des verklinkerten Sockels sein.Einfach mal durchs Kellerfenster
schauen.Bis in die 50er Jahre hinein war oft Oberkante Kellerfenster auch Unterkante Kellerdecke!!!Bewohnbare Keller mit entspr. Raumhöhen wurden oft erst ab den 60er gebaut.
lg
funcarlo