vielleicht kann mir ja jemand helfen, mein Vermieter hat in meiner Wohnung neue Fenster(Alu)einbauen lassen und nun wird es viel schwerer warm in den Zimmern.
Hatte vorher Holzfenster die total vergammelt waren und nun dachte ich das es wärmer wird, aber das Gegenteil ist der Fall, muss meine Heizung viel länger und höher aufdrehen.
Allerdings sind die Ritzen ziemlich groß und in einigen Räumen seither nur zugeschäumt und noch nicht verputzt. Sie sind an manchen Stellen bis 10 cm breit und wie gesagt nur ausgeschäumt, aber es zieht nicht!
Kann es sein das es eine Kältebrücke gibt??
Kennt sich da jemand aus??
Abgesehen davon werde ich dieses Problem meinem Vermieter erklären oder es wird mit dem zuschmieren der Lücken besser.
Muss auch noch dazu sagen, das ich es mit den alten undichten Fenstern schneller in meiner Wohnung warm hatte und nicht so lange heizen musste, also keine Einbildung…
Alu-Fensterrahmen sind natürlich in weit höherem Maße eine Wärmebrücke als Holzrahmen, einach weil Metalle die Wärme viel besser leiten als Hölzer.
Insbesondere falls die Fassade gedämmt ist und die Fugen dicht sind, geht bei üblichen Häusern ein wesentlicher Teil der Heizenergie über die Fensterrahmen raus. Sollten sich die sonstigen Randbedingungen (Glaseinsätze, Fassade) nicht auch geändert haben, wird sich der Austausch der Rahmen also schon durch mehr Heizbedarf bemerkbar machen.
Inwieweit es sinnvoll ist, mitten in der Heizperiode eine Fensterbaustelle zu hinterlassen und dabei auch noch die Dämmwirkung zu verschlechtern, steht auf einem anderen Blatt.
Alu-Fensterrahmen sind natürlich in weit höherem Maße eine
Wärmebrücke als Holzrahmen, einach weil Metalle die Wärme viel
besser leiten als Hölzer.
So natürlich ist das nicht, da Aluminiumfenster schon seit vielen Jahren thermisch getrennte Rahmen haben. Bei neuen Aluminiumfenstern sind sogar die Rahmen ausgeschäumt.
ich denke, es liegt viel eher an den „überbrückungsspalten“ - 10cm sind eine ordentliche entfernung, und wenn erstmal nur ausgeschäumt, dann sowieso - das zeuch dämmt nämlich so gut wie gar nicht, wenn´s nicht gerade extra dafür ausgewiesen ist.
ob allerdings ein bloßes verputzen ausreicht, glaube ich nicht, denn das hieße ja nichts anderes als ein paar cm putz (bestenfalls) auf den schlecht dämmenden schaum aufzubringen. eine „g´scheite dämmung“ sollte da schon vorhanden sein.
vermieter das problem schildern und auf zufriedenstellende lösung pochen - der ist dafür zuständig und verantwortlich.
10cm sind eine ordentliche entfernung, und wenn erstmal nur
ausgeschäumt, dann sowieso - das zeuch dämmt nämlich so gut
wie gar nicht, wenn´s nicht gerade extra dafür ausgewiesen ist.
auch so eine Aussage halte ich für sehr fragwürdig.
Schaum hat natürlich eine recht hohe Dämmwirkung, selbst wenn diese
im Vergleich zu anderen Materienlien nicht so super gut ist, wird da ein
Spalt mit einigen dm² keine merklichen Veränderungen bewirken,
sofern die Aussage stimmt, das es nicht irgendwo durchzieht.
vermieter das problem schildern und auf zufriedenstellende
lösung pochen - der ist dafür zuständig und verantwortlich.
Das würde ich auch so tun.
Die einfache und triviale Lösung des Problems, nämlich das die
Heizung jetzt einfach nicht mehr ordentlich funktioniert, weil
der Vermieter evtl. nicht nur an den Fenstern hat was machen lassen,
liegt hier IMHO deutlich näher als diverse Theorien zu enormen
und eher unerklärlichen Wärmeverlusten durch ALU-Fenstern oder Bauschaum.
Gruß Uwi
Vielen Dank für eure Tipps, werde auf jeden Fall den Vermieter informieren, da ja sowieso noch die Spalten verputzt werden müssen…und wir einen neuen Termin brauchen.
Nein die Heizung funktioniert einwandfrei, es ist Fernwärme und sie ist bei Stufe drei heiß und es gibt noch nicht mal eine Nachtabsenkung, hatte die Stadtwerke schon bei mir, es gibt auch keinen Unterschied zu vorher die Heizkörper sind alle heiß! Aber trotzdem vielen Dank man gerät ja schon selbst ins zweifeln…
Werde mal schauen was die Experten der Fensterfirma dazu sagen…