Wir sind im Februar in ein Reihenendhaus (Neubau) eingezogen. Klar, dass es anfangs noch Restfeuchte im Keller gab. Oben an den Außenwänden und der Kellerdecke kondensierte anfangs noch reichlich Wasser - besonders im Bereich der Hausanschlüsse. Soweit alles im normalen Bereich. Haben immer spät abends stoßgelüftet, wenn das Wetter nicht gerade feucht war. Im Laufe der Zeit ist es auch sichtbar trockener geworden.
ABER JETZT! Nach 3 Tagen starken Regenfällen sind plötzlich der Kellerboden und die Wände unten richtig nass und stark von Schimmel befallen. Am schlimmsten ist es diesmal auch nicht in der Nähe der Hausanschlüsse, sondern an einer anderen Außenwand.
Die Kellerdecke ist nicht feuchter geworden. Nach meinem physikalischem Verständnis kann das doch kein Kondenzwasser sein, das von der Rest-Baufeuchte herrührt, wenn es unten ist, oder?
Unser Bauleiter hat uns natürlich gleich „falsches Lüften“ vorgeworfen. Aber Stoßlüften (max. 5 Minuten) mit gutem Durchzug spät abends bzw. nachts, wenn es draußen kühl und trocken ist, sollte doch die richtige Lüftungsmethode sein, oder?
Wir haben im Keller auch noch nichts abgestellt - keine Schränke oder Kisten vor den Wänden oder ähnliches.
Unsere direkten Reihennachbarn haben ihren Keller schon total vollgestellt, Schränke direkt an den Außenwänden, den ganzen Tag eines der Kellerfenster offen und hängen dort sogar ihr nasse Wäsche auf! - Falscher kann man es wohl kaum machen, ABER bei ihnen sind die Außenwände auch nach den Regenfällen trocken!
Bitte dringend um qualifizierten Rat! DANKE!