Dampfsperre ?zusäzl. Isolierung ? Klimaplatten?

Hallo!
Unser Haus wurde vor 12 Jahren gebaut. Es ist zwar das Dach mit (vermutlich) Glaswolle isoliert worden (140mm Sparren) und darauf die Dampfsperre montiert nur eine Rigipsverkleidung. Somit ist mitlerweile die Dampsperre brüchig geworden ( im Bereich der Dachfenster)
Da wir nun den Bocden endlich mit Rigipsplatten verkleiden lassen möchten benötigen wir folgende Tipps:
Dampfbremse unbedingt entfernen und erneuert oder reicht es eine komplette Dampfsperre einfach über die alte auf die gesamte Fläche anzubringen?
Außerdem würden wir dann gern zwischen die Konterlatten (also bevor die Rigipsplatten draufkommen) noch eine Isolierung aufbringen (in Dicke der Latten ) um gutes für die Isolierung zu tun. Dann würde zwischen der Dampfsperre und den Rigipsplatten allerdins kein Zwischenraum mehr sein.
Empfehlen sich statt Rigipsplatten Klimaplatte?

Tipps evt.auch nur zu enzelnen Punkten wären super.

Gruß sigi

Außerdem würden wir dann gern zwischen die Konterlatten (also
bevor die Rigipsplatten draufkommen) noch eine Isolierung
aufbringen

Es gibt die „Faustregel“: max. 1/3 tel des Dämmwerts auf der Innenseite der Dampfsperre und mind. 2/3 tel außen. Wenn dabei die neue Dampfsperre direkt auf die alte verlegt wird, kann die alte dran bleiben. Wichtig ist dabei, dass es auch eine Dampf sperre wird!

Besser wäre es aber, unterhalb der Sparren vollflächig eine Hartschaumplatte anzubringen, darauf die Dampfsperre zu verlegen und dann Lattung und Trägerplatte.

Wenn es sich um eine belüftete Konstruktion handelt stellt die Glaswolle ein gewisses Risiko dar, da von außen Feuchtigkeit (z.B. als Rauhreif, evtl. Flugschnee) in den Aufgau gelangt. Wenn dabei die Glaswolle vorübergehend nass wird verliert sie Ihre Dämmeigenschaften auf Dauer, selbst wenn die Konstruktion (Zu- und Abluftöffnungen, freier Lüftungsraum) ansonsten fuktioniert und die Dämmung so wieder austrocknet. Steinwolle wäre da besser. Bei Vollsparrendämmung muss sicher gestellt sein, dass das ganze Paket wirklich luftdicht ist (auch von außen).

Zunächst: Danke für die Antwort!

Leider ist mir noch nicht alles so richtig klar geworden.

Bei einem Sparren von 14 cm käme dann also als Untersparrendämmung eine Dämmung von 7,5 cm in Betracht…

Bisheriger Zustand:
Dachpfannen (naklar)
flächige Abdeckung mit Presspappe
Folie ? (hoffe ich )
Glasswolle
blaue Dampfsperre.

Die Dampfsperre ist im Bereich der Bodenfenster gebrochen und somit die Glaswolle zu sehen. Insgesamt ist die Dampfsperre auch nicht sehr gut abgeklebt worden (Bauseitig)
Frage:
Könnte dann nur der Fensterbereich feucht geworden sein oder ist die gesamte Dachisolation auszutauschen?

Natürlich möchte ich versuchen unnötige Kosten zu vermeiden. Somit ist die Frage eben, ob es ausreichen würde auf die bestehende Konstruktion eine neue Dampfbremse direkt auf die alte aufzubringen und dann die Untersparrendämmung um zusätzlich etwas für die Dämmung zu tun.

Oder ist zu vermuten, dass die bisherigwe Glaswolle der Zwischensparrendämmung evtl. nass geworden ist nund somit alles neu müsste.
Dann evtl. Steinwolle 14 cm und keine Untersparrendämmung mehr nötig?
Reichen darauf dann Rigipsplatten oder sind Klimaplatten noch empfehlenswerter.
Nätürlich würd ich dann schon versuchen wollen den heutigen Isolationsstandart zu erreichen. (Wie sieht dann der Dachaufbau aus / welche Materialien )
Aber nur wenn ein kompletter Austausch der Glaswolle nötig ist.
Die Dampfsperre ist auf jeden Fall auszubessern oder mit einer neuen zu überdecken?
Rigipps oder besser Klimaplatten ?

Sigi