Hallo zusammen,
ich würde gerne mein Elternhaus Modernisieren/Modernisieren lassen.
Aber die Finanzen lassen eine gleichzeitige Heizungsanlagensanierung und Fasadendämmung aus. Daher soll richtig Priorisiert werden.
Nach was muss ich suchen um einen Berater zu finden der einen halbwegs neutralen eindruck macht, und mehr als eine von vier Heizungstechnologien verkaufen will?
Nochbesser wäre eine Empfehlung einer solchen Beratung in Mittelhessen. Die Empfehlungen bitte als PN, da www in meinen Augen keine Werbeplattform sein sollte.
Zu den Hinweisen die auf Suchmaschienen deuten, bitte gute Suchbegriffe nennen, mit den Begrifen die Mir eingefallen sind habe ich leider keinen gefunden der einen Technikneutralen eindruck macht.
Vilen dank für die Mühe beim lesen und beantworten,
Nils
Hallo Nils,
wende Dich doch mal an die Handwerkskammern - die haben zumindest in RLP gerade eine Initiative am Start zu dem Thema.
Manche Orte bieten Energiestammtische an. In Mainz gibt es einen die machen immer ein Dämmertreffen. Echt interessant, da Dir hier auch alternative Dämmaterialien wie Papier, Stroh udn Co angeboten werden und man profitiert von den Erfahrungen der anderen Hausbesitzer. Da hat es bei uns mit unserem alten Häuschen erst richtig Klick gemacht udn wir haben unter das Thema Dämmen einen großen Haken gesetzt.
Generell kann ich nur empfehlen mehrere Meinungen ein zu holen. Frag auch mal einen Malermeisterbetrieb, Heizungsbauer und mache Dir dann ein Bild. Für Erdwärme speziell bezuschussen einige Gemienden die Bohrung.
Aktuell sind die Temperaturen auch gut und man kann eine Thermographieaufnahme machen lassen und erst mal generell feststellen wo genau die Energie verloren geht und ob es soo schlimm ist, dass man Dämmen muss. Manchmal reichen Kleinigkeiten. Denn Dämmen bedeutet mehr: neue Fenster, neue Lüftung anderes Wohnverhalten und anderes Wohnklima.
Sich nicht von dem Hype anstecken lassen. Vielelicht ist es wirklich mit einer besseren Heizung und einer Brauchwassererwärmung schon getan?
Ideen zu Fördermittel findest Du auf den Seiten der KfW.de
Aber auch Fördermittel sollten kein Argument sein, sich zu einer Maßnahme hinreißen zu lassen die keinen Sinn macht.
Letzten Endes ist jede Dämmung ein Rechenbeispiel. Bei uns hätte die Dachdämmung irgendwas um die 40.000 Euro gekostet (ohne Herstellung von weiteren Wohnraumn) - dafür kann ich lange heizen, selbst beim doppelten Ölpreis rechnet sich das bei mir nicht mehr in meinem Leben - und mit öko hat da auch nichts mehr zu tun, so lange der Dämmstoff auf Ölbasis hergestellt wird. Das ist eine Nullsumme was den Ölverbrauch anbelangt.
Grüsse,
Alexandra
Moin auch,
die verkaufen nix: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatu…. Allerdings ist die Beratung nicht für umsonst.
Ralph