Re: Computer komplett neu installieren
DATEN SICHERN!!!
Dann:
Windows XP installieren
Quelle: http://www.windows-tweaks.info/html/windows-xp-insta...
http://www.windows-tweaks.info/html/installation.html (gesamt)
Viele Benutzer schrecken vor der Installation eines Betriebssystems mit kritischem Blick zurück. Mittlerweile sind aber diese Vorgänge sehr einfach und weitgehend problemlos gestaltet so dass sich auch Anfänger daran wagen. Wenn Sie nun noch diese Anleitung beachten kann nichts mehr schiefgehen.
Die Anforderungen an ihrem Computer
Windows XP stellt besonders an den Arbeitsspeicher hohe Ansprüche. Man sollte mindestens 256 Megabyte sein Eigen nennen, damit Freude bei der Arbeit aufkommt. Rechner mit lediglich 128 Megabyte oder weniger müssen Abstriche machen und Kompromisse eingehen. So empfiehlt es sich hier dann die neuen Funktionen auszuschalten damit Windows ohne Komplikationen und ausreichend schnell läuft.
Microsoft persönlich gibt ein Minimum von 64MB an, was ich für untertrieben halte.
Auch der Prozessor sollte einiges leisten können. Die offiziellen Minimalanforderungen in diesem Bereich liegen bei 300 Mhz wobei ich einen optimalen Betrieb erst ab 550 Mhz garantieren kann.
Im Handbuch von Windows XP steht geschrieben, dass mindestens 1 Gigabyte auf der Festplatte frei sein sollten. Nach der Installation wundert man sich, dass ca. 1,5 Gigabyte belegt werden - mitsamt der Auslagerungsdatei. Falls später auch noch Programme und Daten hinzukommen sollten Sie sich mindestens 3-4 GB Spielraum für XP selbst einrichten und alles darüber hinaus für die Programme.
Falls ihr Computer diesen Anforderungen entspricht können Sie ruhigen Herzens weiterlesen.
Blauer Bildschirm während der Installation - Der ACPI Sündenbock
Falls Sie direkt am Anfang der Installation oder bei der Hardwareerkennung einen blauen Bildschirm sehen, der ihnen auf englisch verrät, dass es einen ACPI Fehler gegeben hat, müssen Sie ganz bestimmt reagieren.
ACPI ist das Energieverwaltungssystem von Windows XP und greift ziemlich tief ins System ein. Es übernimmt auch die Verwaltung der verschiedenen Geräte. Bei manche Hauptplatinen kann es deshalb zu Problemen kommen, weil Windows deren ACPI Unterstützung nicht erkennen.
Um das Problem zu beheben, müssen Sie den ACPI Bildschirm bei der Installation ausschalten. Direkt am Anfang (Schritt 5) werden Sie aufgefordert zur Installation eines SCSI Adapters die F5 Taste zu drücken. Genau bei dieser Stelle drücken Sie nun “F6” und finden sich sogleich in einem Menü wieder in welchem Sie “Standard PC” angeben. Bestätigen Sie dies nun mit Enter und setzen Sie unbehelligt die Installation fort.
Windows XP installieren und Möglichkeit der Festplattenlöschung nutzen
Hier werden Sie Stück für Stück durch die Installation navigiert. Es ist empfehlenswert alle vorher vorhandenen Dateien zu löschen indem man die Festplatte formatiert. Man hat so ein schnelles, stabiles und jungfräuliches System, welches keine Probleme durch Altlasten verursacht. Und so gehen Sie vor:
1. Schalten Sie ihren Computer ein und drücken Sie direkt die “ENTF” oder “F2” Taste um ins Grundprogramm (BIOS) des Computers zu gelangen. Die Tasten und einige Begriffe weichen möglicherweise ab - ein Blick ins Handbuch schadet in den wenigsten Fällen.
2. Sie sollten nun einen blau/gelben Bildschirm vor sich sehen in welchem Sie mithilfe des Cursors auf “BIOS Features Setup” gehen und ENTER drücken.
3. Über die “Bild ab/Bild auf” oder der Enter Tasten können Sie die Optionen ändern. Tun Sie dies nun indem Sie dem Eintrag “Boot Sequence” oder “Boot Drive” die Option “CD-ROM” oder “D:\” (bzw. ein beliebiges Laufwerk) zuordnen. Ein Druck auf “ESC” bringt Sie ins vorhergehende Menü zurück.
4. Fahren Sie nun mit dem Cursor auf “Save & Exit Setup” und legen Sie die Windows XP Installations CD ins Laufwerk.
5. Das Setupprogramm meldet sich und es erscheint ein blauer Bildschirm, welcher am unteren Rand eine Statusleiste mit Informationen besitzt. Hier stehen die Treiber, die momentan geladen werden, damit ihr System einwandfrei funktioniert.
6. Der Willkommensbildschirm wird sogleich mit einem Druck auf die ENTER Taste übersprungen, damit Sie sich im Auswahlmenü der Festplatten finden. Hier wird entschieden auf welchem Laufwerk Windows XP seinen Platz finden soll. In den meisten Fällen wird dies C:\ sein. Wählen Sie nun die beliebige Festplatte und drücken Sie Enter.
Hinweis: Sind Sie stolzer Besitzer mehrerer Partitionen? Möchten Sie gerne eine solche erstellen? Oder wollen Sie gar eine löschen? Drücken Sie die Taste “L” um letztere Aktion zu vollführen - die Daten gehen augenblicklich verloren. Über “E” erstellen Sie eine Partition, deren Größe Sie beliebig anpassen können.
7. Das nächste Fenster lässt ihnen die Wahl zwischen FAT und NTFS. Ich empfehle, aufgrund der Sicherheitsfunktionen und der verbesserten Geschwindigkeit, die Festplatte im New Technologie File System, zu formatieren. Neben den Informationen im Windows Tweaks Lexikon über NTFS finden Sie auch im Windows 2000 Einleitungsartikel einiges über das Dateisystem.
8. Die Festplatte wird formatiert und danach geprüft. Für den Falle, dass Windows XP Fehler entdeckt werden diese korrigiert und das Setup neugestartet.
9. Nun werden die Dateien kopiert, was seine Zeit dauern kann. Danach verlangt Windows XP einen Neustart und Sie finden sich nach diesem in einer mausgesteuerten bunten Installationsumgebung. Es wird nun versucht die Hardware zu erkennen - sobald dies beendet ist begrüßt Sie der sogenannte Installationsassistent noch einmal, was Sie mit einem Klick auf “Weiter” zur Kenntnis nehmen. Neben der Installation lobt sich XP selbst in die Höhe indem es einige Funktionen vorstellt.
10. Tragen Sie nun in die Felder ihren Namen und den ihrer Firma ein und bestätigen Sie mit Enter. Das nächste Fenster verlangt von ihnen, dass Sie ein Computerpasswort wählen und ihren Computer taufen. Diesen Aufforderungen gehen Sie brav nach.
11. Ein Klick auf “Weiter” und der Assistent sucht nun nach Netzwerkkarten und Komponenten, was sehr lange dauert und den längsten Teil der Installation ausmacht.
12. Eine Meldung gibt ihnen nun Aufschluss über den Erfolg der Installation. Klicken Sie erleichtert auf “Fertig stellen” und sehen Sie zu, wie Windows XP zum ersten Mal hochfährt. Sobald das Betriebssystem geladen hat erscheint blauer Willkommensinstallationsbildschirm in welchem Sie zunächst ihre Internetverbindung einrichten können und dann ihre Benutzernamen eintippen sollen. Das erstere können wir getrost auf später verschieben!
13. Sobald Sie auf “Fertig stellen” geklickt haben, stehen Sie zum ersten Mal vor der bunten Oberfläche.
Herzlichen Glückwunsch! Die Windows XP Installation ist erfolgreich verlaufen.
Sie sollten sich jetzt den ersten grundlegenden Schritten der Geschwindigkeits und Stabilitätsoptimierung zuwenden.
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Mit Windows XP sicher ins Internet
von Manfred Fiebig, der Hinterwäldler
Es wird immer dringender, Microsoft verweist mit Recht fast täglich auf das ServicePack 2 und die
darauf aufsetzenden Fixes, Patches und Updates. Verschwiegen wird dabei jedoch meist sehr
diskret, das WindowsXP löchrig wie ein schweizer Käse ist. Dies hat insbesonders seine Ursache am
von diesem Softwarehersteller bevorzugtem Zonenmodell. Das bedeutet, das alle Teile des
Betriebssystem, so wie wir sie bei der Neuinstallation auf dem PC haben, zu 90% irgendwie immer
von einander abhängig sind. Tritt also im Modul X ein gefährlicher Fehler auf, kann er im Modul Y
und Z zweifellos genau so auftreten und ist damit eine allgegenwärtigen Gefahr. Genau das wird oft
unterschätzt.
Trotz aller Bemühungen und auf Drängen der Anwender weltweit ist die Gefahr noch immer nicht
gebannt und fast wöchentlich werden neue Sicherheitslecks bekannt, die zum Teil nur noch mit
hochbrisanten Sprengstoff vergleichbar sind. Lest auch mal hier: http://www.avweb.de/Info/IE-
Katastrophen.html Es handelt sich bei dieser Webseite nicht um irgend ein Pamphlet sondern um
traurige Realität. Würde dies nicht so sein, wäre MS schon lange dagegen vorgegangen.
WindowsXP ist eine tickende Zeitzünderbombe und kann jederzeit in Verbindung mit einer
Schadsoftware das eigene System treffen.
Viele große Provider haben im Mai 2005 einen Beschluss gefasst, sogenannten Zombie-
Massenmailer den Zugang zum Internet zu versperren http://www.golem.de/0505/38236.html Zuvor
haben schon einige Anbieter von sich aus mit der Zugangssperre begonnen
http://www.netzeitung.de/internet/viren/276973.html Dies alles ist noch kein Garantieschein dafür,
das wir zukünftig von Malware verschont bleiben. Die deutsche Rechtsprechung hat ein solches
Vorgehen bisher eigenartigerweise verhindert und sich vorerst einmal auf Renate Künasts
vergeblichen Vorstoss zum Verbot der Opensource innerhalb der EU konzentriert. Immer wieder
werden wir in den Foren auf derartig infizierte PC auch bei deutschen Heimanwendern aufmerksam.
Das viel zitierte http://www.bsi-fuer-buerger.de/ ist ein Witzblatt und informiert an vielen Stellen völlig
falsch. Wie kann man auch ein gabbuttes Betriebssystem mit einer ebenso kappudden
Fremdsoftware zu schützen versuchen. Zeitschriften mit vielen bunten Bildern tun ihr übriges.
Glücklicherweise geschieht in einigen Redaktionsstuben ein Umdenken. Lest dazu mal dies:
http://www.dingens.org/pf-bericht/bericht.html Wenn die eine oder andere PFW nicht dabei sein
sollte, so liegt das wohl eher daran, das es unmöglich ist, auch nur jede einzelne zu testen.
Wir können dann den durch Malware Geschädigten Anwender nur noch sagen: "Restlos platt
machen und neu installieren!". Natürlich ist uns bewusst, was da auf den Betroffenen, der meist völlig
unvorbereitet ist, zukommt. Uns ist auch völlig bewusst, das die Installation des Betriebssystems nur
zeitweilig eine Abhilfe schafft und grundsätzlich an der Situation nichts ändert. Aber mit diesem
Verlangen schützen wir uns alle selbst. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich Sober, Netsky,
Mytob&Co wieder im System häuslich eingerichtet haben und das Spiel von vorn beginnt. Dabei
dürfte gerade diese Malware keine Chance haben, denn seit spätestens der Installation von SP2 für
WindowsXP im August 2004 und den darauf folgenden Patches dürften sie nicht mehr auftreten.
Da aber Sober nach wie vor täglich an unseren Ports klopft und sich mit so genannten Exploids
Eintritt zu verschaffen versucht, wird auch offensichtlich, wie wenig Anwender sich mit diesen
grundlegenden Zusatzinstallationen und der Sicherheit ihrer PCs befassen. Immer wieder wird uns
mitgeteilt:
"Ich habe irgendwo gelesen, das SP2 nur Müll ist und nicht funktioniert. Darum habe ich es
auch nicht installiert. Die Übertragung der Patches dauert mir zu lange und hinterher hatte
ich nur Fehler. Ich schütze mich lieber mit ZoneAlarm und die hat es bisher auch immer
getan, aber jetzt habe ich so viele seltsame Traffic ins Internet und kann diese gar nicht
richtig deuten. Wer kann mir helfen?"
Wem kommen diese Sätze nicht bekannt vor? Sie sind fast täglich neu in den verschiedensten Foren
sowie in allen Varianten zu lesen und nur die Spitze des Eisberges. Im geschilderten Fall dürfte es
sich um eine Installation eines Mailservers zum Zwecke der Versendung von Spam und Würmer
oder gar um einen FTP-Server, zum verwalten und versenden illegaler Software handeln. ZoneAlarm
ist seltsamer Weise deaktiviert oder in seiner Liste stehen ein paar Anwendungen, von denen der
User überhaupt keine Ahnung hat, das es diese Programme auf seinem System überhaupt gibt.
Keine Sicherheitssoftware wird in ihren Messagen zugeben, das trotz ihrer Anwesenheit eine
Kompromittierung stattgefunden hat. Denn dann wäre dies ein Gewährleistungsfall vom Hersteller.
Ihr könnt euch mal die Mühe machen und versuchen die Garantie- und Lieferbedingungen zu deuten.
Kleiner Vergleich: Stellt euch mal vor, bei euren PKW würden die Bremsen versagen, obwohl die
Servicewerkstatt sie erst gestern nagelneu eingestellt hat.
Genug der Vorrede, hier zeige ich euch, wie ihr mit wenigen Mitteln und kostenlos zu einem
internettauglichen PC gelangt. Dazu sind ein paar ganz wenige Grundbedingungen zu erfüllen.
1. Die erste Handlung nach der Installation von Windows ist die Übertragung des derzeit aktuellen
Servicepacks ins System. Eine erste Quelle sind Fachzeitschriften in den Bahnhofskiosken, hier
finden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit irgend eine Zeitschrift die das aktuelle Servicepack
gerade auf CD oder DVD beinhaltet oder wer einen DSL-Zugang zum Internet hat, holt sich hier
bei http://www.winfuture.de/downloadrubrik,28.html im Download das Pack und die dazu
gehörenden aktuellen Updates, wie er sie für sein System braucht. Auch bei
http://www.winhelpline.info/ findet der interessierte Anwender geeignetes Material.
2. Weiterhin ist eine Teilung der Festplatte in einzelne Partitionen sehr zu empfehlen. Damit können
bei drei Partitionen Betriebssystem und Programme, Daten aller Art und auf der dritten Partition
Installationsdateien, Setup's und Archive sauber von einander getrennt und verwaltet werden. Ist
nun die Startpartition C: von einem Crash betroffen können vom Laufwerk E: nach der Installation
des Betriebssystems jederzeit alle Programme zügig wieder installiert werden und man kann
problemlos wieder auf die Daten der D: (zB. Dokumente, Videos, Bilder und Musikfiles) zugreifen.
Wie so etwas am Besten gemacht wird, habe ich hier verständlich erläutert:
http://www.hinterwaeldlers-home.de/partitionieren.html
3. Wer noch etwas mehr für sein System tun möchte, kann seine Partition C: in einem Partitions-
Image sichern und jederzeit die geschädigte Partition C: in kürzester Frist erneuern. Bei mir
dauert es für ca. 5 GByte Betriebssystem und Programme nur ganze 10 Minuten und danach ist
alles so, als wäre nichts gewesen. Damit haben selbst schlimmste Angriffe von Malware aller Art
ihren Schrecken verloren, nicht zu reden von den kleinen Programmfehlern, die hin und wieder
mal Auftreten können und uns sehr oft Sorgen bereiten. Solche Imagesoftware gibt es manchmal
schon kostenlos in Zeitschriften (Paragon DriveBackup oder Acronis TrueImage) oder man kauft
sie sehr preiswert bei http://www.Amazon.de/ oder http://www.Pearl.de/. Sicher wird nicht die
neueste Version benötigt und ist eine einmalige Anschaffung. Auf Dauer ist das um ein vielfacher
preiswerter als die normale Security-Software von ZoneLaps oder Symantec. Wie ich es im
Herbst des Jahres 2004 erfolgreich gemacht habe, könnt ihr in dieser Anleitung nachlesen:
http://www.hinterwaeldlers-home.de/tutorials.html
4. Des weiteren wird eine kleine Konfigurationsfile für das System in Form eines Scripts von
http://www.ntsvcfg.de/ benötigt. Nachdem dieser Script ausgeführt ist, sind alle unnötigen mit dem
Internet kommunizierenden Dienste eures Systems beendet oder so konfiguriert, das sie weder
aus dem Internet angegriffen, noch von bei euch eventuell vorhandener Schadsoftware
missbraucht werden können. Damit darf auf eine Personal-Firewall grundsätzlich verzichtet
werden. Das Ergebnis ist auf Grund weniger Aufrufe ein schnelleres System und es besteht
wesentlich mehr Platz auf der Festplatte und im RAM. Der einzige Nachteil ist der, das vom
Anwender Disziplin verlangt wird und er regelmäßig am zweiten Dienstag (oder paar Tage darauf)
mit eben diesem Script diese Konfiguration kurzzeitig zurücksetzt, sein System bei Microsoft
automatisch aktualisiert und danach wieder absichert.
5. Als Nächstes benötigen wir eine alternative Internetsoftware. Welche das sein kann, ist erst
einmal grundsätzlich gleich. Sie darf aber nicht auf Windows aufsetzen oder Teile des Systems
benutzen. Sehr gut geeignet sind Opera (Freeware mit Werbung) von
http://www.opera.com/download/, Mozilla&Co von http://mozilla.kairo.at/ oder deren
Einzelkomponente Firefox und Thunderbird. Das manchmal empfohlene Netscape ist eine
Freeware von AOL und Plagiat der Mozilla-Suite. Eine Besonderheit besitzt Mozilla&Co. Sie sind
OpenSource und damit in ihrem Quellcode für jeden Anwender in der ganzen Welt auf Fehler
kontrollierbar. Dazu hat die Mozilla-Foundation Prämien in Höhe von 500 Euro für denjenigen
Anwender ausgeschrieben, der ähnliche Fehler wie sie bei IE vorhanden sind, auch in diesen
Browsern findet. Das Ergebnis ist eine Software, die höchsten Anforderungen an Stabilität und
Sicherheit gerecht und ständig gepflegt wird. Wie man die Mozilla-Suite sinnvoll installiert, habe
ich hier mal versucht für jeden verständlich, aber auch zugleich umfassend zu erläutern:
http://www.hinterwaeldlers-home.de/mozilla.html
6. Bevor man irgend eine Internetsoftware startet, sollte auf alle Fälle die Schwabbelmasse unter der
Kopfhaut, oft auch als Software Brain 1.0 genannt, eingeschaltet haben. Brain 1.0 schützt euch
vor den meisten Angriffen aus dem Internet. Wer ernstlich glaubt, er sei Hauptpreisträger in einer
Lotterie in Neuseeland und braucht nur den entsprechenden Link oder den Button [Yes] zu
benutzen, ist selbst Schuld an der Installation eines Trojaners oder Wurms in seinem System.
Immer wieder fallen Anwender auf plumpe Tricks herein. Sie können ihre unbändige Neugierde
nicht zügeln und wollen unbedingt lesen, welches angeblich hervorragende Angebot die Postbank
eines Landes oder in Sibirien, ebenso ein nigerianische Finanzinstitut zu bieten hat. Mein Gott,
wenn ich dort wohnte, könnte ich euch auch alles mögliche versprechen und müsste nur
angeben, wie meine Bankverbindung lautet. Eine große Portion Misstrauen ist angebrachter als
leichtgläubiges Handeln.
7. Einige von euch werden jetzt bei den Aufzählungen etwas vermissen. Richtig den Virenscanner.
Also, ich persönlich benötige keinen und bin damit in den vergangenen 12 Monaten sehr gut
ausgekommen. Da aber selbst die Freunde meines Enkels auf unserer Familienkiste
unbeschwert surfen dürfen und Opa nicht die geringste Lust verspürt, immer im Rücken mit
erhobenen Zeigefinger zu stehen, habe ich mir so ein AntiVir installiert. Wie es gemacht wird,
steht hier: http://www.hinterwaeldlers-home.de/virenscanner.html Das nervende Piepen,
verbunden mit den hässlichen Messagen, hilft mehr als viele warnende Worte. Ob der PC sich
was eingefangen hat, stelle ich meist sehr schnell fest („Hoi, der zuckt heute aber auf einmal
komisch“) und wenn ich dann ein Image wieder auf die C: geschrieben habe, zuckt er wieder
genau so, wie ich es mir bei der Installation mal vorgestellt habe. Was ich höchstens mache, ist
der wenige Sekunden dauernde Test mit einem Tool von http://www.hijackthis.de/ mit
anschliesender Auswertung der Logfile. Keine langwierige Suche nach der Malware und
geeigneter Software zum Entfernen oder gar nach dem Verursacher. Kein Ärger, nach 10 Minuten
ist alles im Lot. Opa macht das schon, garantiert! Meine verdächtigen Mailanhänge oder gar
suspekte Dateien prüfe ich bei http://virusscan.jotti.org/de/ oder/und
http://www.virustotal.com/flash/index_en.html und das hat bisher immer geholfen.
Vieles von dem, was ich geschrieben habe, könnt ihr euch in zwei 1 1/2 bis 2 stündigen
Videoaufzeichnungen öffentlicher Seminare bei http://ulm.ccc.de/ mit den Titeln „Personal Firewalls“
und „(Un)Sicheres Windows am Heim-PC“ ansehen. Diese sind speziell für den Endanwender
gedacht und zeigen in Liveaufzeichnungen sowie konkreten Beispielen und Tests, wie unsicher die
PCs sind und wie ihr euch alle innerhalb kurzer Zeit vor diesen Gefahren optimal schützen könnt.
Diese beiden Movies finden auch internationale Anerkennung und das kann im Internet
nachvollzogen werden. Diese Movies lassen sich auf Grund ihres Umfangs (ca. 150 MByte und 200
MByte) allerdings nur mit DSL in einem vernünftigen Zeitrahmen downloaden. Zusätzlich wird noch
ein besonderer Player benötigt, welcher auch auf dieser Website erhältlich ist. Mit Quicktime geht es
zwar auch, aber bleibt immer nur ein Behelf.
Wenn der eine oder andere Leser ernstlich meint, ich hätte wohl etwas sehr überzogen, der sollte
sich unbedingt mal dies Artikelserie „Schädlingen auf der Spur“ des Systemadminstrators eines der
größten amerikanischen Unternehmen für Computersicherheit ISC zu Gemüt ziehen. Hier ist die
Adresse: http://www.heise.de/security/suche.shtml?T=Sch%
E4dlingen+auf+der+Spur&Suchen=suchen&type=ha Wenn in seinen Ausführungen hin und wieder
von einem ungepatchten System oder ungepatchten Windows die Rede ist, so ist ein WindowsXP
ohne Konfiguration mit dem im Punkt 4 genannten Script oder einer ihr äquivalenten Datei gemeint,
zB. von http://www.dingens.org/ .
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