Computer komplett neu installieren

Von: , Frage gestellt am Do, 24. Aug 2006

Hallo,

ich habe nun schon seit ca. 2 Jahren einen relativ guten Computer. Natürlich habe ich in diesen Jahren auch etliches draufgetan (Musik, Dateien, Spiele etc etc.). Doch schon seit ca. 3 Monaten merke ich wie es immer mehr Fehler gibt bzw dauert alles allgemein länger (ein kleines beispiel. Wenn ich Warcraft3 tft spiele und dann vom spielmouds zum explorer modus wechsle um musik anzumachen dauert es sehr lange. Meist gibt es dann ein problem das sich der Explorer aufgehängt hat oder der Windows media player. Früher ging es sofort und ohne irgendeinen Fehler). Ich habe darauf schon ein paar programme benutzt die dann die automatisch ausgeführten Programme beim Hochfahren von Windows erkennen und habe sehr viele von ihnen entfernt. Doch leider half das auch nicht viel.

Ich habe daher schon länger überlegt dass ich meinen gesamten Computer einmal "neu mache". Sprich dass ich absolut alle Dateien lösche sodass er wieder so wie am Anfang war. Nur ist mein großes Problem das ich mich absolut überhaupt nicht mit so etwas auskenne.

Daher ist meine erste Frage ob jemand eine gut verständliche Seite kennt in der von Schritt zu Schritt erklärt wird was man beachten sollte, was wichtig ist etc. Und ist es überhaupt für einen Laie möglich so etwas selbstständig zu machen oder doch etwas zu hochgegriffen?


Vielen dank schonmal im voraus

10 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 26 Minuten 0 hilfreich
    Re: Computer komplett neu installieren

    DATEN SICHERN!!!

    Dann:

    Windows XP installieren

    Quelle: http://www.windows-tweaks.info/html/windows-xp-insta...
    http://www.windows-tweaks.info/html/installation.html (gesamt)

    Viele Benutzer schrecken vor der Installation eines Betriebssystems mit kritischem Blick zurück. Mittlerweile sind aber diese Vorgänge sehr einfach und weitgehend problemlos gestaltet so dass sich auch Anfänger daran wagen. Wenn Sie nun noch diese Anleitung beachten kann nichts mehr schiefgehen.

    Die Anforderungen an ihrem Computer
    Windows XP stellt besonders an den Arbeitsspeicher hohe Ansprüche. Man sollte mindestens 256 Megabyte sein Eigen nennen, damit Freude bei der Arbeit aufkommt. Rechner mit lediglich 128 Megabyte oder weniger müssen Abstriche machen und Kompromisse eingehen. So empfiehlt es sich hier dann die neuen Funktionen auszuschalten damit Windows ohne Komplikationen und ausreichend schnell läuft.
    Microsoft persönlich gibt ein Minimum von 64MB an, was ich für untertrieben halte.

    Auch der Prozessor sollte einiges leisten können. Die offiziellen Minimalanforderungen in diesem Bereich liegen bei 300 Mhz wobei ich einen optimalen Betrieb erst ab 550 Mhz garantieren kann.

    Im Handbuch von Windows XP steht geschrieben, dass mindestens 1 Gigabyte auf der Festplatte frei sein sollten. Nach der Installation wundert man sich, dass ca. 1,5 Gigabyte belegt werden - mitsamt der Auslagerungsdatei. Falls später auch noch Programme und Daten hinzukommen sollten Sie sich mindestens 3-4 GB Spielraum für XP selbst einrichten und alles darüber hinaus für die Programme.

    Falls ihr Computer diesen Anforderungen entspricht können Sie ruhigen Herzens weiterlesen.




    Blauer Bildschirm während der Installation - Der ACPI Sündenbock
    Falls Sie direkt am Anfang der Installation oder bei der Hardwareerkennung einen blauen Bildschirm sehen, der ihnen auf englisch verrät, dass es einen ACPI Fehler gegeben hat, müssen Sie ganz bestimmt reagieren.

    ACPI ist das Energieverwaltungssystem von Windows XP und greift ziemlich tief ins System ein. Es übernimmt auch die Verwaltung der verschiedenen Geräte. Bei manche Hauptplatinen kann es deshalb zu Problemen kommen, weil Windows deren ACPI Unterstützung nicht erkennen.

    Um das Problem zu beheben, müssen Sie den ACPI Bildschirm bei der Installation ausschalten. Direkt am Anfang (Schritt 5) werden Sie aufgefordert zur Installation eines SCSI Adapters die F5 Taste zu drücken. Genau bei dieser Stelle drücken Sie nun “F6” und finden sich sogleich in einem Menü wieder in welchem Sie “Standard PC” angeben. Bestätigen Sie dies nun mit Enter und setzen Sie unbehelligt die Installation fort.



    Windows XP installieren und Möglichkeit der Festplattenlöschung nutzen
    Hier werden Sie Stück für Stück durch die Installation navigiert. Es ist empfehlenswert alle vorher vorhandenen Dateien zu löschen indem man die Festplatte formatiert. Man hat so ein schnelles, stabiles und jungfräuliches System, welches keine Probleme durch Altlasten verursacht. Und so gehen Sie vor:

    1. Schalten Sie ihren Computer ein und drücken Sie direkt die “ENTF” oder “F2” Taste um ins Grundprogramm (BIOS) des Computers zu gelangen. Die Tasten und einige Begriffe weichen möglicherweise ab - ein Blick ins Handbuch schadet in den wenigsten Fällen.

    2. Sie sollten nun einen blau/gelben Bildschirm vor sich sehen in welchem Sie mithilfe des Cursors auf “BIOS Features Setup” gehen und ENTER drücken.

    3. Über die “Bild ab/Bild auf” oder der Enter Tasten können Sie die Optionen ändern. Tun Sie dies nun indem Sie dem Eintrag “Boot Sequence” oder “Boot Drive” die Option “CD-ROM” oder “D:\” (bzw. ein beliebiges Laufwerk) zuordnen. Ein Druck auf “ESC” bringt Sie ins vorhergehende Menü zurück.

    4. Fahren Sie nun mit dem Cursor auf “Save & Exit Setup” und legen Sie die Windows XP Installations CD ins Laufwerk.

    5. Das Setupprogramm meldet sich und es erscheint ein blauer Bildschirm, welcher am unteren Rand eine Statusleiste mit Informationen besitzt. Hier stehen die Treiber, die momentan geladen werden, damit ihr System einwandfrei funktioniert.

    6. Der Willkommensbildschirm wird sogleich mit einem Druck auf die ENTER Taste übersprungen, damit Sie sich im Auswahlmenü der Festplatten finden. Hier wird entschieden auf welchem Laufwerk Windows XP seinen Platz finden soll. In den meisten Fällen wird dies C:\ sein. Wählen Sie nun die beliebige Festplatte und drücken Sie Enter.

    Hinweis: Sind Sie stolzer Besitzer mehrerer Partitionen? Möchten Sie gerne eine solche erstellen? Oder wollen Sie gar eine löschen? Drücken Sie die Taste “L” um letztere Aktion zu vollführen - die Daten gehen augenblicklich verloren. Über “E” erstellen Sie eine Partition, deren Größe Sie beliebig anpassen können.

    7. Das nächste Fenster lässt ihnen die Wahl zwischen FAT und NTFS. Ich empfehle, aufgrund der Sicherheitsfunktionen und der verbesserten Geschwindigkeit, die Festplatte im New Technologie File System, zu formatieren. Neben den Informationen im Windows Tweaks Lexikon über NTFS finden Sie auch im Windows 2000 Einleitungsartikel einiges über das Dateisystem.

    8. Die Festplatte wird formatiert und danach geprüft. Für den Falle, dass Windows XP Fehler entdeckt werden diese korrigiert und das Setup neugestartet.

    9. Nun werden die Dateien kopiert, was seine Zeit dauern kann. Danach verlangt Windows XP einen Neustart und Sie finden sich nach diesem in einer mausgesteuerten bunten Installationsumgebung. Es wird nun versucht die Hardware zu erkennen - sobald dies beendet ist begrüßt Sie der sogenannte Installationsassistent noch einmal, was Sie mit einem Klick auf “Weiter” zur Kenntnis nehmen. Neben der Installation lobt sich XP selbst in die Höhe indem es einige Funktionen vorstellt.

    10. Tragen Sie nun in die Felder ihren Namen und den ihrer Firma ein und bestätigen Sie mit Enter. Das nächste Fenster verlangt von ihnen, dass Sie ein Computerpasswort wählen und ihren Computer taufen. Diesen Aufforderungen gehen Sie brav nach.

    11. Ein Klick auf “Weiter” und der Assistent sucht nun nach Netzwerkkarten und Komponenten, was sehr lange dauert und den längsten Teil der Installation ausmacht.

    12. Eine Meldung gibt ihnen nun Aufschluss über den Erfolg der Installation. Klicken Sie erleichtert auf “Fertig stellen” und sehen Sie zu, wie Windows XP zum ersten Mal hochfährt. Sobald das Betriebssystem geladen hat erscheint blauer Willkommensinstallationsbildschirm in welchem Sie zunächst ihre Internetverbindung einrichten können und dann ihre Benutzernamen eintippen sollen. Das erstere können wir getrost auf später verschieben!

    13. Sobald Sie auf “Fertig stellen” geklickt haben, stehen Sie zum ersten Mal vor der bunten Oberfläche.



    Herzlichen Glückwunsch! Die Windows XP Installation ist erfolgreich verlaufen.

    Sie sollten sich jetzt den ersten grundlegenden Schritten der Geschwindigkeits und Stabilitätsoptimierung zuwenden.


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    Mit Windows XP sicher ins Internet
    von Manfred Fiebig, der Hinterwäldler
    Es wird immer dringender, Microsoft verweist mit Recht fast täglich auf das ServicePack 2 und die
    darauf aufsetzenden Fixes, Patches und Updates. Verschwiegen wird dabei jedoch meist sehr
    diskret, das WindowsXP löchrig wie ein schweizer Käse ist. Dies hat insbesonders seine Ursache am
    von diesem Softwarehersteller bevorzugtem Zonenmodell. Das bedeutet, das alle Teile des
    Betriebssystem, so wie wir sie bei der Neuinstallation auf dem PC haben, zu 90% irgendwie immer
    von einander abhängig sind. Tritt also im Modul X ein gefährlicher Fehler auf, kann er im Modul Y
    und Z zweifellos genau so auftreten und ist damit eine allgegenwärtigen Gefahr. Genau das wird oft
    unterschätzt.
    Trotz aller Bemühungen und auf Drängen der Anwender weltweit ist die Gefahr noch immer nicht
    gebannt und fast wöchentlich werden neue Sicherheitslecks bekannt, die zum Teil nur noch mit
    hochbrisanten Sprengstoff vergleichbar sind. Lest auch mal hier: http://www.avweb.de/Info/IE-
    Katastrophen.html Es handelt sich bei dieser Webseite nicht um irgend ein Pamphlet sondern um
    traurige Realität. Würde dies nicht so sein, wäre MS schon lange dagegen vorgegangen.
    WindowsXP ist eine tickende Zeitzünderbombe und kann jederzeit in Verbindung mit einer
    Schadsoftware das eigene System treffen.
    Viele große Provider haben im Mai 2005 einen Beschluss gefasst, sogenannten Zombie-
    Massenmailer den Zugang zum Internet zu versperren http://www.golem.de/0505/38236.html Zuvor
    haben schon einige Anbieter von sich aus mit der Zugangssperre begonnen
    http://www.netzeitung.de/internet/viren/276973.html Dies alles ist noch kein Garantieschein dafür,
    das wir zukünftig von Malware verschont bleiben. Die deutsche Rechtsprechung hat ein solches
    Vorgehen bisher eigenartigerweise verhindert und sich vorerst einmal auf Renate Künasts
    vergeblichen Vorstoss zum Verbot der Opensource innerhalb der EU konzentriert. Immer wieder
    werden wir in den Foren auf derartig infizierte PC auch bei deutschen Heimanwendern aufmerksam.
    Das viel zitierte http://www.bsi-fuer-buerger.de/ ist ein Witzblatt und informiert an vielen Stellen völlig
    falsch. Wie kann man auch ein gabbuttes Betriebssystem mit einer ebenso kappudden
    Fremdsoftware zu schützen versuchen. Zeitschriften mit vielen bunten Bildern tun ihr übriges.
    Glücklicherweise geschieht in einigen Redaktionsstuben ein Umdenken. Lest dazu mal dies:
    http://www.dingens.org/pf-bericht/bericht.html Wenn die eine oder andere PFW nicht dabei sein
    sollte, so liegt das wohl eher daran, das es unmöglich ist, auch nur jede einzelne zu testen.
    Wir können dann den durch Malware Geschädigten Anwender nur noch sagen: "Restlos platt
    machen und neu installieren!". Natürlich ist uns bewusst, was da auf den Betroffenen, der meist völlig
    unvorbereitet ist, zukommt. Uns ist auch völlig bewusst, das die Installation des Betriebssystems nur
    zeitweilig eine Abhilfe schafft und grundsätzlich an der Situation nichts ändert. Aber mit diesem
    Verlangen schützen wir uns alle selbst. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich Sober, Netsky,
    Mytob&Co wieder im System häuslich eingerichtet haben und das Spiel von vorn beginnt. Dabei
    dürfte gerade diese Malware keine Chance haben, denn seit spätestens der Installation von SP2 für
    WindowsXP im August 2004 und den darauf folgenden Patches dürften sie nicht mehr auftreten.
    Da aber Sober nach wie vor täglich an unseren Ports klopft und sich mit so genannten Exploids
    Eintritt zu verschaffen versucht, wird auch offensichtlich, wie wenig Anwender sich mit diesen
    grundlegenden Zusatzinstallationen und der Sicherheit ihrer PCs befassen. Immer wieder wird uns
    mitgeteilt:
    "Ich habe irgendwo gelesen, das SP2 nur Müll ist und nicht funktioniert. Darum habe ich es
    auch nicht installiert. Die Übertragung der Patches dauert mir zu lange und hinterher hatte
    ich nur Fehler. Ich schütze mich lieber mit ZoneAlarm und die hat es bisher auch immer
    getan, aber jetzt habe ich so viele seltsame Traffic ins Internet und kann diese gar nicht
    richtig deuten. Wer kann mir helfen?"
    Wem kommen diese Sätze nicht bekannt vor? Sie sind fast täglich neu in den verschiedensten Foren
    sowie in allen Varianten zu lesen und nur die Spitze des Eisberges. Im geschilderten Fall dürfte es
    sich um eine Installation eines Mailservers zum Zwecke der Versendung von Spam und Würmer

    oder gar um einen FTP-Server, zum verwalten und versenden illegaler Software handeln. ZoneAlarm
    ist seltsamer Weise deaktiviert oder in seiner Liste stehen ein paar Anwendungen, von denen der
    User überhaupt keine Ahnung hat, das es diese Programme auf seinem System überhaupt gibt.
    Keine Sicherheitssoftware wird in ihren Messagen zugeben, das trotz ihrer Anwesenheit eine
    Kompromittierung stattgefunden hat. Denn dann wäre dies ein Gewährleistungsfall vom Hersteller.
    Ihr könnt euch mal die Mühe machen und versuchen die Garantie- und Lieferbedingungen zu deuten.
    Kleiner Vergleich: Stellt euch mal vor, bei euren PKW würden die Bremsen versagen, obwohl die
    Servicewerkstatt sie erst gestern nagelneu eingestellt hat.
    Genug der Vorrede, hier zeige ich euch, wie ihr mit wenigen Mitteln und kostenlos zu einem
    internettauglichen PC gelangt. Dazu sind ein paar ganz wenige Grundbedingungen zu erfüllen.
    1. Die erste Handlung nach der Installation von Windows ist die Übertragung des derzeit aktuellen
    Servicepacks ins System. Eine erste Quelle sind Fachzeitschriften in den Bahnhofskiosken, hier
    finden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit irgend eine Zeitschrift die das aktuelle Servicepack
    gerade auf CD oder DVD beinhaltet oder wer einen DSL-Zugang zum Internet hat, holt sich hier
    bei http://www.winfuture.de/downloadrubrik,28.html im Download das Pack und die dazu
    gehörenden aktuellen Updates, wie er sie für sein System braucht. Auch bei
    http://www.winhelpline.info/ findet der interessierte Anwender geeignetes Material.
    2. Weiterhin ist eine Teilung der Festplatte in einzelne Partitionen sehr zu empfehlen. Damit können
    bei drei Partitionen Betriebssystem und Programme, Daten aller Art und auf der dritten Partition
    Installationsdateien, Setup's und Archive sauber von einander getrennt und verwaltet werden. Ist
    nun die Startpartition C: von einem Crash betroffen können vom Laufwerk E: nach der Installation
    des Betriebssystems jederzeit alle Programme zügig wieder installiert werden und man kann
    problemlos wieder auf die Daten der D: (zB. Dokumente, Videos, Bilder und Musikfiles) zugreifen.
    Wie so etwas am Besten gemacht wird, habe ich hier verständlich erläutert:
    http://www.hinterwaeldlers-home.de/partitionieren.html
    3. Wer noch etwas mehr für sein System tun möchte, kann seine Partition C: in einem Partitions-
    Image sichern und jederzeit die geschädigte Partition C: in kürzester Frist erneuern. Bei mir
    dauert es für ca. 5 GByte Betriebssystem und Programme nur ganze 10 Minuten und danach ist
    alles so, als wäre nichts gewesen. Damit haben selbst schlimmste Angriffe von Malware aller Art
    ihren Schrecken verloren, nicht zu reden von den kleinen Programmfehlern, die hin und wieder
    mal Auftreten können und uns sehr oft Sorgen bereiten. Solche Imagesoftware gibt es manchmal
    schon kostenlos in Zeitschriften (Paragon DriveBackup oder Acronis TrueImage) oder man kauft
    sie sehr preiswert bei http://www.Amazon.de/ oder http://www.Pearl.de/. Sicher wird nicht die
    neueste Version benötigt und ist eine einmalige Anschaffung. Auf Dauer ist das um ein vielfacher
    preiswerter als die normale Security-Software von ZoneLaps oder Symantec. Wie ich es im
    Herbst des Jahres 2004 erfolgreich gemacht habe, könnt ihr in dieser Anleitung nachlesen:
    http://www.hinterwaeldlers-home.de/tutorials.html
    4. Des weiteren wird eine kleine Konfigurationsfile für das System in Form eines Scripts von
    http://www.ntsvcfg.de/ benötigt. Nachdem dieser Script ausgeführt ist, sind alle unnötigen mit dem
    Internet kommunizierenden Dienste eures Systems beendet oder so konfiguriert, das sie weder
    aus dem Internet angegriffen, noch von bei euch eventuell vorhandener Schadsoftware
    missbraucht werden können. Damit darf auf eine Personal-Firewall grundsätzlich verzichtet
    werden. Das Ergebnis ist auf Grund weniger Aufrufe ein schnelleres System und es besteht
    wesentlich mehr Platz auf der Festplatte und im RAM. Der einzige Nachteil ist der, das vom
    Anwender Disziplin verlangt wird und er regelmäßig am zweiten Dienstag (oder paar Tage darauf)
    mit eben diesem Script diese Konfiguration kurzzeitig zurücksetzt, sein System bei Microsoft
    automatisch aktualisiert und danach wieder absichert.
    5. Als Nächstes benötigen wir eine alternative Internetsoftware. Welche das sein kann, ist erst
    einmal grundsätzlich gleich. Sie darf aber nicht auf Windows aufsetzen oder Teile des Systems
    benutzen. Sehr gut geeignet sind Opera (Freeware mit Werbung) von
    http://www.opera.com/download/, Mozilla&Co von http://mozilla.kairo.at/ oder deren

    Einzelkomponente Firefox und Thunderbird. Das manchmal empfohlene Netscape ist eine
    Freeware von AOL und Plagiat der Mozilla-Suite. Eine Besonderheit besitzt Mozilla&Co. Sie sind
    OpenSource und damit in ihrem Quellcode für jeden Anwender in der ganzen Welt auf Fehler
    kontrollierbar. Dazu hat die Mozilla-Foundation Prämien in Höhe von 500 Euro für denjenigen
    Anwender ausgeschrieben, der ähnliche Fehler wie sie bei IE vorhanden sind, auch in diesen
    Browsern findet. Das Ergebnis ist eine Software, die höchsten Anforderungen an Stabilität und
    Sicherheit gerecht und ständig gepflegt wird. Wie man die Mozilla-Suite sinnvoll installiert, habe
    ich hier mal versucht für jeden verständlich, aber auch zugleich umfassend zu erläutern:
    http://www.hinterwaeldlers-home.de/mozilla.html
    6. Bevor man irgend eine Internetsoftware startet, sollte auf alle Fälle die Schwabbelmasse unter der
    Kopfhaut, oft auch als Software Brain 1.0 genannt, eingeschaltet haben. Brain 1.0 schützt euch
    vor den meisten Angriffen aus dem Internet. Wer ernstlich glaubt, er sei Hauptpreisträger in einer
    Lotterie in Neuseeland und braucht nur den entsprechenden Link oder den Button [Yes] zu
    benutzen, ist selbst Schuld an der Installation eines Trojaners oder Wurms in seinem System.
    Immer wieder fallen Anwender auf plumpe Tricks herein. Sie können ihre unbändige Neugierde
    nicht zügeln und wollen unbedingt lesen, welches angeblich hervorragende Angebot die Postbank
    eines Landes oder in Sibirien, ebenso ein nigerianische Finanzinstitut zu bieten hat. Mein Gott,
    wenn ich dort wohnte, könnte ich euch auch alles mögliche versprechen und müsste nur
    angeben, wie meine Bankverbindung lautet. Eine große Portion Misstrauen ist angebrachter als
    leichtgläubiges Handeln.
    7. Einige von euch werden jetzt bei den Aufzählungen etwas vermissen. Richtig den Virenscanner.
    Also, ich persönlich benötige keinen und bin damit in den vergangenen 12 Monaten sehr gut
    ausgekommen. Da aber selbst die Freunde meines Enkels auf unserer Familienkiste
    unbeschwert surfen dürfen und Opa nicht die geringste Lust verspürt, immer im Rücken mit
    erhobenen Zeigefinger zu stehen, habe ich mir so ein AntiVir installiert. Wie es gemacht wird,
    steht hier: http://www.hinterwaeldlers-home.de/virenscanner.html Das nervende Piepen,
    verbunden mit den hässlichen Messagen, hilft mehr als viele warnende Worte. Ob der PC sich
    was eingefangen hat, stelle ich meist sehr schnell fest („Hoi, der zuckt heute aber auf einmal
    komisch“) und wenn ich dann ein Image wieder auf die C: geschrieben habe, zuckt er wieder
    genau so, wie ich es mir bei der Installation mal vorgestellt habe. Was ich höchstens mache, ist
    der wenige Sekunden dauernde Test mit einem Tool von http://www.hijackthis.de/ mit
    anschliesender Auswertung der Logfile. Keine langwierige Suche nach der Malware und
    geeigneter Software zum Entfernen oder gar nach dem Verursacher. Kein Ärger, nach 10 Minuten
    ist alles im Lot. Opa macht das schon, garantiert! Meine verdächtigen Mailanhänge oder gar
    suspekte Dateien prüfe ich bei http://virusscan.jotti.org/de/ oder/und
    http://www.virustotal.com/flash/index_en.html und das hat bisher immer geholfen.
    Vieles von dem, was ich geschrieben habe, könnt ihr euch in zwei 1 1/2 bis 2 stündigen
    Videoaufzeichnungen öffentlicher Seminare bei http://ulm.ccc.de/ mit den Titeln „Personal Firewalls“
    und „(Un)Sicheres Windows am Heim-PC“ ansehen. Diese sind speziell für den Endanwender
    gedacht und zeigen in Liveaufzeichnungen sowie konkreten Beispielen und Tests, wie unsicher die
    PCs sind und wie ihr euch alle innerhalb kurzer Zeit vor diesen Gefahren optimal schützen könnt.
    Diese beiden Movies finden auch internationale Anerkennung und das kann im Internet
    nachvollzogen werden. Diese Movies lassen sich auf Grund ihres Umfangs (ca. 150 MByte und 200
    MByte) allerdings nur mit DSL in einem vernünftigen Zeitrahmen downloaden. Zusätzlich wird noch
    ein besonderer Player benötigt, welcher auch auf dieser Website erhältlich ist. Mit Quicktime geht es
    zwar auch, aber bleibt immer nur ein Behelf.
    Wenn der eine oder andere Leser ernstlich meint, ich hätte wohl etwas sehr überzogen, der sollte
    sich unbedingt mal dies Artikelserie „Schädlingen auf der Spur“ des Systemadminstrators eines der
    größten amerikanischen Unternehmen für Computersicherheit ISC zu Gemüt ziehen. Hier ist die
    Adresse: http://www.heise.de/security/suche.shtml?T=Sch%
    E4dlingen+auf+der+Spur&Suchen=suchen&type=ha Wenn in seinen Ausführungen hin und wieder
    von einem ungepatchten System oder ungepatchten Windows die Rede ist, so ist ein WindowsXP
    ohne Konfiguration mit dem im Punkt 4 genannten Script oder einer ihr äquivalenten Datei gemeint,
    zB. von http://www.dingens.org/ . [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Nachtrag

      Auch Hallo,

      Beim Hinterwäldler-Script zu Punkt 1.

      Für Windows XP ist SP2 aktuell.

      Bevor wir dann zu Punkt 2. kommen sollten noch einige Dinge getan werden.

      1) IE starten und "Extras" -> "Windows Update" aufrufen und dann mit "Schnellsuche" Windows auf den aller aktuellsten Stand bringen.

      2) Meist müssen noch Treiber installiert werden, damit die ganze Hardware auch wirklich unterstützt wird. Auf der Windows-CD sind meist nur Treiber, welche mit allen Geräten funktionieren, diese aber nicht optimal unterstützen. Zudem ist so eine WIndows-CD, wie bei dir, schon etliche Jahre alt und folglich nicht auf dem letzten Stand

      2a) Hier ist zu beachten, dass als erstes die Treiber, welche zum Mainboard (Chip-Satz) gehören installiert werden !!
      Erst danach sollte man z.B. den Treiber für die Graphik-Karte installieren.

      2b) Die CDs, welche zu deiner Hardware mitgeliefert wurde, enthalten auch nur Treiber, welche ein entsprechendes Alter haben. Praktisch ist es so, dass die CD zusammen mit der Hardware in die Schachtel kommt. Das bedeutet aber, dass Probleme welche erst bei den Benutzern gehäuft auftreten, auch erst erkannt werden können, wenn die CDs schon lange verteilt sind. Also, wenn möglich, immer die neuesten Treiber beim entsprechenden Hersteller herunterladen (Dabei sollte man aber von "Beta-Versionen" als normaler Benutzer abstand nehmen).

      Hier noch ein Link, welcher hilft die Seiten im Netz zu finden:
      http://www.heise.de/ct/treiber/

      MfG Peter(TOO)

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re: Nachtrag

        Ist es sinnvoll, die Treiber vor der Neuinstallation runterzuladen? Damit man sie gleich hat?

        Darüber hinaus schaffe ich es einfach nicht, meinen Rechner zu formatieren. Hinweise aus diesem Thread führen mich nicht weiter, auch jede Menge Suche unter Google brachte mir nicht den Erfolg.

        Wie schaffe ich es, unter Windows XP den Rechner zu formatieren????

        Am weistesten brachte mich bisher der Einsatz der Startdiskette, der mich ins MS-DOS brachte. Doch die Eingabe von "C:" brachte mich nicht auf das Laufwerk, sondern es gab nur den Fehler "Invalid Drive Specification". Was soll den das nun wieder?

        Und ist es eigentlich ein Problem, einen OEM-Rechner zu formatieren und neu zu installieren?

        Vielen Dank schon mal,

        Peter

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^2: Nachtrag

          Hallo Auchfalls, Ist es sinnvoll, die Treiber vor der Neuinstallation
          runterzuladen? Damit man sie gleich hat?
          Wenn man weiss welche man benötigt lädt man die Runter und brennt die dann am besten auf eine CD. Wie schaffe ich es, unter Windows XP den Rechner zu
          formatieren????
          Wenn man KEINE Recovery-CD hat:

          Von XP-CD booten.
          Bei circa der 5ten Abzweigung fragt dich XP wohin, also in welche Partition, bzw. Laufwerk, es installiert werden soll.
          An diesem Punkt hast du die Möglichkeit Partitionen zu löschen, neu anzulegen und zu formattieren. Und ist es eigentlich ein Problem, einen OEM-Rechner zu
          formatieren und neu zu installieren?
          Was verstehst du unter OEM-Rechner ??

          MfG Peter(TOO)

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^3: Nachtrag

            Hallo, Wie schaffe ich es, unter Windows XP den Rechner zu
            formatieren????
            Wenn man KEINE Recovery-CD hat:

            Von XP-CD booten.
            Bei circa der 5ten Abzweigung fragt dich XP wohin, also in
            welche Partition, bzw. Laufwerk, es installiert werden soll.
            An diesem Punkt hast du die Möglichkeit Partitionen zu
            löschen, neu anzulegen und zu formattieren.
            Tja, werde ich mal versuchen... Und ist es eigentlich ein Problem, einen OEM-Rechner zu
            formatieren und neu zu installieren?
            Was verstehst du unter OEM-Rechner ??

            Diese Rechner, die es heute überall für billig Geld zu kaufen gibt, wo ein Teil des Windows fest im Rechner "hinterlegt" ist, damit man diese eine Windows-CD auch tatsächlich nur auf diesem einen Rechner nutzen kann.

            Gruß,

            Peter

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^4: Nachtrag

              Hallo Auchfalls, Was verstehst du unter OEM-Rechner ??

              Diese Rechner, die es heute überall für billig Geld zu kaufen
              gibt, wo ein Teil des Windows fest im Rechner "hinterlegt"
              ist, damit man diese eine Windows-CD auch tatsächlich nur auf
              diesem einen Rechner nutzen kann.
              Dazu bekommst du dann nur eine Recovery-CD, welche den Rechner, meist recht schnell, wieder in den Auslieferungszustand versetzt.

              Es gibt Win als:
              1. Update: Diese Versionen kannst du nur installieren, wenn du mindestens die CD einer älteren Version hast.
              2. Vollversion: Mit bunter Schachtel, Handbuch, CD, Lizenzkey und direktem Support von MS.
              3. OEM-Version: Ohne hübsche Verpackung, Hand-Heft, CD, Lizenzkey und meist ohne direkten Support von MS (ausgenommen Updates/Patches) und dem Spruch: "Darf nur zusammen mit einem neuen PC verkauft werden".
              4, Recovery-CD: Auf der Festplatte vorinstalliertes Windows. Meist von einem grösseren Hersteller. Versetzt den PC einfach in den Auslieferungszustand und installiert nur die Treiber für die entsprechende Hardware. Funktioniert meist nicht mit anderen PCs als dem, mit welchem diese CD ausgeliefert wurde. Zudem werden meist noch spezielle Oberflächen und Support-Tools, des Herstellers mitinstalliert. Bei manchen Herstellern muss die CD extra angefordert werden oder es befindet sich ein Tool auf der Festplatte um diese Recovery-CD selber zu erstellen. Support nur durch den PC-Hersteller.

              MfG Peter(TOO)

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^5: Nachtrag

              So, ich habe es jetzt geschafft. Mit den Tips aus diesem Thread habe ich es hinbekommen, und es war gar nicht mal sehr schwer.

              Mein Rechner läuft jetzt viel schneller, und das Arbeiten damit macht wieder Spaß.

              Vielen Dank für Eure Tips.

              Gruß,

              Peter

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re^6: Nachtrag

              Hallo AUchfalls, So, ich habe es jetzt geschafft. Mit den Tips aus diesem
              Thread habe ich es hinbekommen, und es war gar nicht mal sehr
              schwer.
              Ja, mit den Jahrzehnten bokommt man Übung ;-)

              Besonders Benutzer welche im Internet immer auf 'OK? klicken und alles Mögliche aus dem Internet installieren, sollen darin sehr geübt sein ;-)

              MfG Peter(TOO)

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^2: Nachtrag

          Hallo Peter Ist es sinnvoll, die Treiber vor der Neuinstallation
          runterzuladen? Damit man sie gleich hat?
          Ja. Ggf. auch das Service Pack 2 für Windows XP, falls Du das noch nicht hast. Darüber hinaus schaffe ich es einfach nicht, meinen Rechner zu
          formatieren. Hinweise aus diesem Thread führen mich nicht
          weiter, auch jede Menge Suche unter Google brachte mir nicht
          den Erfolg.
          http://www.timetraveler.ch/xp.html
          http://www.timetraveler.ch/xp-konfig.html

          Das dürfte alle Unklarheiten beseitigen. Zumindest, wenn Du ein einigermassen normales XP hast und keine allzu beschränkte Recovery-Fassung oder so.

          CU
          Peter



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