Hallo Forum,
ich habe mir vor wenigen Tagen einen netten PC gebastelt mit 2x80Gbyte Platten in einem RAID 0 Verbund, „controlled“ von einem Onboard Promise-Controller(auf ASUS Board).
So weit so gut! Nun habe ich gleich zwei Probleme:
-
Wie muss ich richtig partitionieren um Suse 8.x, Win2k, WinXP, Programme und Daten-Partitionen zu erhalten? (welche Reihenfolge, welche ist primär, welche erweitert…).
Sollte gleich eine Swap-Partition angelegt werden? Wenn ja wie gross?
(RAM beträgt 512MB).
-
Ich habe erfahren, das die Linux-Installation aufgrund des RAID-Controllers garnicht so ohne weiteres von statten geht.
Was muss ich beachten?
Wäre nett wenn mir jemand helfen könnte…
Martin
hi,
Ein nachteil, wenn man das betriebssystem auf dem raid-0-verbund macht, ist, daß man platz haben muß, um alle relevanten daten zu sichern, wenn man aus irgendeinem grund neu formatieren muß. Deshalb find ichs vorteilhafter z.b. auf dem normalen ide-controller das betriebssystem zu haben (z.b. 1 platte mit sovielen partitionen wie man betriebssysteme verwendet) und auf dem raidverbund die programme zu installieren, so kannst du die betriebssystem-partition, wenn notwendig nach belieben formatieren, ohne 160 gb an daten zu verlieren oder sichern zu müssen.
Wenn du 2 platten im raid 0 formatierst dann erkennt (sofern die raidtreiber während der betriebssysteminstallation installiert werden können) das betriebssystem eine große platte. Wenn du das wieder umformatierst auf verschiedene partitionen, dann geht der raidverbund wohl verloren.
Gruß,
fred
Hallo Forum,
ich habe mir vor wenigen Tagen einen netten PC gebastelt mit
2x80Gbyte Platten in einem RAID 0 Verbund, „controlled“ von
einem Onboard Promise-Controller(auf ASUS Board).
So weit so gut! Nun habe ich gleich zwei Probleme:
- Wie muss ich richtig partitionieren um Suse 8.x, Win2k,
WinXP, Programme und Daten-Partitionen zu erhalten? (welche
Reihenfolge, welche ist primär, welche erweitert…).
Sollte gleich eine Swap-Partition angelegt werden? Wenn ja wie
gross?
(RAM beträgt 512MB).
Richtig oder falsch? Wie du partitionierst, hängt davon ab, was du machen willst.
Du brauchst mindestens
1 primäre Partition für ein Windows (bevorzugt NTFS)
1 primäre oder logische für das zweite Windows (bevorzugt NTFS)
1 pri/log für Linux (ext2/3; reiser; xfs; … alles möglich)
1 pri/log für Swap
und so wie ich das verstehe, noch eine logische für Daten (FAT32)
Ob es jetzt Sinn macht, auch für Programme eine eigene Partition vorzusehen - ich weiß nicht. Eigentlich nur, wenn du viele Sachen auf den beiden Windows genau gleich installieren willst - aber ich glaube, du machst dir damit unnötig Probleme, weil sich beide Installationen in die Quere kommen - geänderte Programmeinstellungen in W2K führen zu Nebeneffekten beim nächsten XP-Boot und umgekehrt …
evtl. noch eine Partition für pagefile.sys/hiberfil.sys - die sollten sich zwischen den Win sharen lassen (ca. 1,5GB insgesamt) - aber lohnt der Aufwand bei 160GB?
Was die Reihenfolge angeht, würde ich empfehlen, das primär genutzte System in der ersten primaren Partition zu installieren, ansonsten kannst du vielleicht einen kleinen Leistungsunterschied anhand unterschiedlicher Reihenfolge messen, aber kaum spüren.
Natürlich kannst du ganz nach eigenem Gusto auch viel feiner partitionieren.
Meine Empfehlung (mit eigenen Präferenzen, die bei dir vielleicht nicht passen):
- prim. Partition - bevorzugtes Windows (NTFS)
- prim. Partition - Linux / (ext3)
- erweiterte Partition mit
3.1. LP (Logische Partition) swap (typ 82)
3.2. LP 2. Win (NTFS)
3.3. LP Daten (evtl. auch mehrere) (FAT32)
Nachteil: entweder mußt du alle Partitionen anlegen und passend formatieren, bevor du die erste Installation startest, oder du verwirrst Win mit etwas Buchstabensalat, oder der Linux-Bootloader wird nochmal überschrieben … alles möglich.
Ich habe (entgegen der üblichen Empfehlung) eigentlich keine gravierenden Probleme feststellen können, wenn ich Windows nach Linux installiert habe. Deswegen: installier dann in derselben Reihenfolge, wie die Partitionen liegen, wenn du nicht vorher alles passend formatierst. LILO dann in den MBR - da läßt zumindest W2K ihn in Ruhe, wenn C: bootable ist - trotzdem kommt zuerst Lilo zum Zug.
- Ich habe erfahren, das die Linux-Installation aufgrund des
RAID-Controllers garnicht so ohne weiteres von statten geht.
Was muss ich beachten?
http://sdb.suse.de/de/sdb/html/promise80.html
hth
Ijon_Tichy
hi,
Ein nachteil, wenn man das betriebssystem auf dem
raid-0-verbund macht, ist, daß man platz haben muß, um alle
relevanten daten zu sichern, wenn man aus irgendeinem grund
neu formatieren muß. Deshalb find ichs vorteilhafter z.b. auf
dem normalen ide-controller das betriebssystem zu haben (z.b.
1 platte mit sovielen partitionen wie man betriebssysteme
verwendet) und auf dem raidverbund die programme zu
installieren, so kannst du die betriebssystem-partition, wenn
notwendig nach belieben formatieren, ohne 160 gb an daten zu
verlieren oder sichern zu müssen.
Versteh ich jetzt nicht?! Das RAID-Drive kann doch auch partitioniert sein.
Wenn du 2 platten im raid 0 formatierst dann erkennt (sofern
die raidtreiber während der betriebssysteminstallation
installiert werden können) das betriebssystem eine große
platte. Wenn du das wieder umformatierst auf verschiedene
partitionen, dann geht der raidverbund wohl verloren.
Ach soo, nein, geht er nicht.
Und ich glaube zu wissen, woher der Irrtum kommt - etwas Haarspalterei:
- Formatieren heißt, ein Dateisystem auf einer Partition zu erstellen
- Partitionieren bedeutet, eine Platte in verschiedene Bereiche aufzuteilen (Platte aus der Sicht des Betriebssystems, also auch ein Raidverbund)
- Um von einem RAID zu booten, muß das BIOS des RAID-Adapters das unterstützen - ein Treiber ist dafür nicht notwendig.
Gruß
Ijon_Tichy
Versteh ich jetzt nicht?! Das RAID-Drive kann doch auch
partitioniert sein.
–> sorry, hab mir fest eingebildet, daß nen raid ned partitionierbar is, ohne den verbund aufzulösen.
Und ich glaube zu wissen, woher der Irrtum kommt - etwas
Haarspalterei:
- Formatieren heißt, ein Dateisystem auf einer Partition zu
erstellen
- Partitionieren bedeutet, eine Platte in verschiedene
Bereiche aufzuteilen (Platte aus der Sicht des
Betriebssystems, also auch ein Raidverbund)
- Um von einem RAID zu booten, muß das BIOS des RAID-Adapters
das unterstützen - ein Treiber ist dafür nicht
notwendig.
–> nö der irrtum kommt nicht daher (siehe oben).
Die info, daß es probleme beim starten von windoof gibt, wenn man die bootpartition am raid hat und man bei der installation nicht die raidtreiber installiert hab ich von einem raidbericht auf ner hardwareseite (tomshardware.com oder firingsquad.com). Is jedoch schon länger her, deshalb kannis ned verlinken (weil ich ihn nimma find 
Gruß,
f.
Versteh ich jetzt nicht?! Das RAID-Drive kann doch auch
partitioniert sein.
–> sorry, hab mir fest eingebildet, daß nen raid ned
partitionierbar is, ohne den verbund aufzulösen.
ist er aber - ichhab hier unter Linux zwei SW-RAID 5 laufen - und da richtig verquer 
die Platten sind partioniert (wegen der Größe), dann zum Raid zusammengefasst und ein Raidlaufwerk partioniert, auf dem anderen hab ich LVM draufgehauen - und darunter dann ogical Volumes definiert - geht alles 
Warum den Aufwand? etwas Spieltrieb und viel Interesse (auch beruflich)
Und ich glaube zu wissen, woher der Irrtum kommt - etwas
Haarspalterei:
- Formatieren heißt, ein Dateisystem auf einer Partition zu
erstellen
- Partitionieren bedeutet, eine Platte in verschiedene
Bereiche aufzuteilen (Platte aus der Sicht des
Betriebssystems, also auch ein Raidverbund)
- Um von einem RAID zu booten, muß das BIOS des RAID-Adapters
das unterstützen - ein Treiber ist dafür nicht
notwendig.
–> nö der irrtum kommt nicht daher (siehe oben).
Die info, daß es probleme beim starten von windoof gibt, wenn
man die bootpartition am raid hat und man bei der installation
nicht die raidtreiber installiert hab ich von einem
raidbericht auf ner hardwareseite (tomshardware.com oder
firingsquad.com). Is jedoch schon länger her, deshalb kannis
ned verlinken (weil ich ihn nimma find 
will ich auch nicht abstreiten, was ich meinte, war: der Beginn des Bootvorgangs obliegt allein dem BIOS des Adapters, wie es aussieht, nachdem Windows dann die Kontrolle übernommen hat, weiß ich nicht, keine praktische Erfahrung damit.
mfG
Ijon_Tichy
Hallo!
Das Wichtigste zuerst:
Niemals den Linux-Bootmanager verwenden VOR dem W2K-Bootmanager!!
Geht schief!!!
NTFS-Loader verwenden,und darin die anderen Betriebssysteme alternativ eintragen!!!(Read the Fucking Manual!)
RAID 0 ist riskant,bringt zwar Geschwindigkeit,aber bedenke: fällt auf einer Platte die Partition in dem Raid 0 aus,isse gleich auf beiden Platten hin.
Professionelle Anwendung benutzt nicht RAID0,sondern mindestens R1(Spiegelung,dadurch erhältst du aus 2x80GB nur 80GB,aber dafür ziemlich ausfallsicher),besser R5 oder R10. Lies außerdem mal was MS über Datenträgeraufteilungs- und Formatierungsmöglichkeiten bei Win2000 schreibt-da gibt es etliche Möglichkeiten,die gar nicht so einfach durchzusteigen sind !
Partitionierungsvorschlag:
1.Prim.P.W2k-System NTFS (