2000 oder XP?

Moin,

Holger braucht n neues Betriebssystem. Mein Hauptaufgabengebiet ist Graphik und Multimedia.

Meine Fragen nun:

  1. Was spricht generell für(gegen) 2000 bzw. XP?
  2. womit ist der Umstieg von 98SE am einfachsten?
  3. kann ich meine Plattenpartitionierung beibehalten? Kann ich also meine Datenpartition (D:smile: belassen und 2000 (oder XP) einfach auf C: drüberbügeln?
  4. kann ich trotz 2000 oder XP eine Netzverbindung zu meinem Zweitrechner mit 98SE herstellen?
  5. Wo habe ich die wenigsten Treiberprobleme?
  6. Wenn ich 2000 laufen lasse (…was ich irgendwie favorisieren würde), bekomme ich da auch Spiele zum Laufen?

Danke

Gruß

Holger

Hallo Holger,

Holger braucht n neues Betriebssystem. Mein
Hauptaufgabengebiet ist Graphik und Multimedia.

Meine Fragen nun:

  1. Was spricht generell für(gegen) 2000 bzw. XP?

Die beiden tun sich wenig, ist m.E. reine Geschmackssache

  1. womit ist der Umstieg von 98SE am einfachsten?

das liegt wohl gleich auf.

  1. kann ich meine Plattenpartitionierung beibehalten? Kann ich
    also meine Datenpartition (D:smile: belassen und 2000 (oder XP)
    einfach auf C: drüberbügeln?

Das könntest Du. Ich persönlich hab 98 SE belassen und XP in eine neue
Partition installiert. Die brauchst Du vorher nicht mal anlegen, da XP sowie 2000 das selbst erledigen und abfragen wohin Du installieren möchtest.

Deine Datenpartition kannst Du selbstverständlich trotzdem behalten, solltest sie aber im Dateisystem FAT 32 belassen, damit Du dann auch von XP/2000 und 98SE darauf zugreifen kannst. XP/2000 selbst würde ich unter NTFS laufen lassen.

  1. kann ich trotz 2000 oder XP eine Netzverbindung zu meinem
    Zweitrechner mit 98SE herstellen?

Natürlich. Sogar mit Internetverbindungsfreigabe, sodaß Du auch mit beiden Rechnern über einen gemeinsamen Internetzugang ins IE kannst.

  1. Wo habe ich die wenigsten Treiberprobleme?

Richtige Treiberprobleme sind Vergangenheit, es sei denn Du bist mit Nostalgiehardware unterwegs, ansonsten ist das Treibersortiment auch für Win 2000 heutzutage kein wirkliches Problem.

  1. Wenn ich 2000 laufen lasse (…was ich irgendwie
    favorisieren würde), bekomme ich da auch Spiele zum Laufen?

Quake und Co. selbtverständlich, rein DOS basierte Spiele natürlich nicht. In XP hast Du nen Kompatibilitätsmodus und kannst die Spiele simuliert in ihrem eigentlichen Betriebssystemmodus installieren. Der wahre Jacob ist das aber auch nicht. Die „modernen“ Spiele allerdings laufen stabil.

Für Deine Hauptaufgaben Grafik und Multimedia brauchst Du, unabhängig vom Betriebssystem, möglichst viel RAM, besser noch mehr RAM.

Gruß
Easy

Hallo Easy

In XP hast Du nen Kompatibilitätsmodus…

Den gibts auch bei Windows 2000. Musst ihn lediglich mit einem Befehl freischalten…

CU
Peter

  1. Was spricht generell für(gegen) 2000 bzw. XP?

XP ist für Spiele und die sonstige Zukunft besser geeignet (und bootet viel schneller).
Gegen XP spricht die bunte Kasperstube und die vielen nervigen Popups und sinnlosen Dienste (Messager, Passport, Zeit-Synchronisierer, Autostarts die immer das machen, was sie lieber lassen sollten etc.)

Man hat locker einen Tag zu tun, um es erträglich einzurichten.

  1. womit ist der Umstieg von 98SE am einfachsten?

Wenn Du das Handling meinst geht’s mit Win2000 besser.
Ansonsten siehe Punkt 1.

  1. kann ich meine Plattenpartitionierung beibehalten? Kann ich
    also meine Datenpartition (D:smile: belassen und 2000 (oder XP)
    einfach auf C: drüberbügeln?

Ja, wenn C: mind. 2GB hat (für XP).

Drüberbügeln würde ich nicht, sondern Win98 komplett weg (format c: /q)

  1. kann ich trotz 2000 oder XP eine Netzverbindung zu meinem
    Zweitrechner mit 98SE herstellen?

Ja, aber nicht „trotz“.

  1. Wo habe ich die wenigsten Treiberprobleme?

XP, wenn man auch an die Zukunft denkt. Win2000 kann schon mit einem Boardwechsel komplett außer Betrieb gesetzt werden.

  1. Wenn ich 2000 laufen lasse (…was ich irgendwie
    favorisieren würde), bekomme ich da auch Spiele zum Laufen?

Ja, aber favorisiere es lieber nicht :wink:

gruss
-:-
Axel

  1. Was spricht generell für(gegen) 2000 bzw. XP?

XP ist für Spiele und die sonstige Zukunft besser geeignet

Ist das so? Könntest Du das näher erläutern, woran das genau liegen soll?

Meine eigene Erfahrung zeigt, dass in diesem Punkt W2k und XP praktisch identisch sind und sich kaum etwas nehmen…

Gegen XP spricht die bunte Kasperstube und die vielen nervigen
Popups und sinnlosen Dienste (Messager, Passport,
Zeit-Synchronisierer, Autostarts die immer das machen, was sie
lieber lassen sollten etc.)

Die lassen sich abstellen. Für mich ist die blöde Zwangsaktivierung viel störender.

  1. womit ist der Umstieg von 98SE am einfachsten?

Wenn Du das Handling meinst geht’s mit Win2000 besser.
Ansonsten siehe Punkt 1.

XP lässt sich auf W2k-Niveau ‚herunterregeln‘ und bedient sich dann auch gleich. Von daher auch kein echter Unterschied… :wink:

Ja, wenn C: mind. 2GB hat (für XP).

Aus Erfahrung weiss ich, dass das aber bereits recht knapp ist…

  1. Wo habe ich die wenigsten Treiberprobleme?

XP, wenn man auch an die Zukunft denkt. Win2000 kann schon mit
einem Boardwechsel komplett außer Betrieb gesetzt werden.

Also bezüglich Boardwechsel sind XP und W2k etwa gleich ‚anfällig‘. Und was die Zukunft betrifft: Unter W2k lassen sich auch manche XP-Treiber verwenden. Da darüber hinaus der offizielle Produktzyklus von M$ für W2k im Jahr 2005 ausläuft und für XP ‚erst‘ 2006, wird es wohl noch lange genug W2k-Treiber geben… :wink:

  1. Wenn ich 2000 laufen lasse (…was ich irgendwie
    favorisieren würde), bekomme ich da auch Spiele zum Laufen?

Ja, aber favorisiere es lieber nicht :wink:

Wiederum die Frage: Warum nicht?

CU
Peter

…unterstelle ich mal echtes Interesse und keine Provokation :wink:

XP ist für Spiele und die sonstige Zukunft besser geeignet

Ist das so? Könntest Du das näher erläutern, woran das genau
liegen soll?

Das liegt genau daran, daß ältere Betriebssysteme zwangsläufig eine kürzere Restlebensdauer als neuere habe. Des weiteren daran, das Multimedia-Fähigkeiten in WinXP weitgehend im System integriert sind und bei Win2k nachgereicht werden müssen. Außerdem daran, daß die allermeisten Win2k Treiber nunmehr den Status ‚naja, läuft soweit‘ erreicht haben. Optimierungen und Verbesserungen kann man da nicht mehr erwarten und von einem optimalen Level kann auch nicht immer die Rede sein. Außerdem … etc.

Meine eigene Erfahrung zeigt, dass in diesem Punkt W2k und XP
praktisch identisch sind und sich kaum etwas nehmen…

Kommt drauf an, was Du damit machst.

Meine Erfahrungen sind andere: Unter WinXP machen (bisher) alle Programme das, was ich wollte, inkl. Sound+Videoschnitt und -editing, Spiele sowieso, TV (Hauppauge WinTV PVR), Brennen, DVD und sonstiges inkl. zum Teil uralten 16 Bit Win+DOS Programmen, was ich so nicht erwartet hatte, nebenbei bemerkt.

Unter Win2k war das meiste davon erst möglich, nachdem ich das System von Hand „nachgebessert“ habe. Abgesehen von so trivialen Sachen wie DMA Modus über ACPI und IRQ Verwaltung bis hin zum ziemlich erfolglosen WDM Treiberkonzept und VIA’s Latency Bug, der bis heute nicht von M$-Haus aus behoben ist (ServicePack 3).

Die Software meiner Hauppauge PVR läuft nun stabiler, zumindest im Vergleich mit Win2k, als ich wirklich bei jeder Aktion beten mußte, daß es weitergeht.

Gegen XP spricht die bunte Kasperstube und die vielen nervigen
Popups und sinnlosen Dienste (Messager, Passport,
Zeit-Synchronisierer, Autostarts die immer das machen, was sie
lieber lassen sollten etc.)

Die lassen sich abstellen.

Sag ich doch.

Für mich ist die blöde
Zwangsaktivierung viel störender.

Ein Scherz?
Die kann doch wohl nicht wirklich stören, da sie max. 30 Sekunden dauert. Wo ist das Problem?
Selbst telefonisch sind’s nicht mehr als - hochgeschätzt - 8 Minuten. Ich habe letzteres ein paar mal durch. Die „richtige“ Arbeit kommt danach.

Wenn Du das Handling meinst geht’s mit Win2000 besser.
Ansonsten siehe Punkt 1.

XP lässt sich auf W2k-Niveau ‚herunterregeln‘ und bedient sich
dann auch gleich. Von daher auch kein echter Unterschied… :wink:

Sag’ ich doch.
Man muss nur einen Tag einplanen, wenn man weiß was und wie.

Umsteiger von Win9x kommen mit Win2000 anfangs besser klar, das war die Frage.

Im Falle des Fragestellers (Umsteigers) muss man für das ‚herunterregeln‘ wohl eher eine Woche oder mehr einplanen.
Oder er läßt es so wie’s ist. Vielleicht gefällt’s ihm ja sogar (was ich kaum glaube).

Ja, wenn C: mind. 2GB hat (für XP).

Aus Erfahrung weiss ich, dass das aber bereits recht knapp
ist…

Ich sagte zum einen „mindestens“ und zum anderen „für XP“.

Für WinXP reichen 2 Gigs locker. Was *Du* zudem noch alles drauf hast - oder Dir drauf vorstellst - weiß ich nicht.

Wenn’s klemmt, kann man die PAGEFILE.SYS umlagern und diverse Riesen-Ordner ebenfalls.

  1. Wo habe ich die wenigsten Treiberprobleme?

XP, wenn man auch an die Zukunft denkt. Win2000 kann schon mit
einem Boardwechsel komplett außer Betrieb gesetzt werden.

Also bezüglich Boardwechsel sind XP und W2k etwa gleich
‚anfällig‘.

Da haben wir schon wieder unterschiedliche Erfahrungen :wink:

Und was die Zukunft betrifft: Unter W2k lassen
sich auch manche XP-Treiber verwenden.

Manche. Ja und? Wozu? Das kann doch wohl kein Pro-Win2k-Argument sein.

Andersrum hat’s wenigstens noch Sinn gemacht, weil XP Treiber schleppend in Gang kamen, haben wir auf manche 2k Treiber zurückgegriffen.

Da darüber hinaus der
offizielle Produktzyklus von M$ für W2k im Jahr 2005 ausläuft
und für XP ‚erst‘ 2006, wird es wohl noch lange genug
W2k-Treiber geben… :wink:

Klar, die Downloads sind sicher. Aber Weiterentwicklungen, Optimierungen?

Und was M$ in 3 Jahren macht wissen wir beide nicht. NT Support sollte auch in diesem Jahr 2003 ausgelaufen sein und ist es nicht.

  1. Wenn ich 2000 laufen lasse (…was ich irgendwie
    favorisieren würde), bekomme ich da auch Spiele zum Laufen?

Ja, aber favorisiere es lieber nicht :wink:

Wiederum die Frage: Warum nicht?

see above.

Wenn ich die Wahl habe, zwischen einem Auslaufmodell und einem aktuellen Modell zum gleichen Preis, wähle ich dann das Auslaufmodell?

gruss
-:-
Axel

Sorry für die Verspätung, ich war übers Wochenende an der Fedcon…

Das liegt genau daran, daß ältere Betriebssysteme zwangsläufig
eine kürzere Restlebensdauer als neuere habe.

Wie gesagt, sehe ich da bei XP und W2k keinen wirklich nennenswerten Unterschied, da ja nur ein Jahr Unterschied vorliegt…

Des weiteren
daran, das Multimedia-Fähigkeiten in WinXP weitgehend im
System integriert sind und bei Win2k nachgereicht werden
müssen.

Was für Multimedia-Fähigkeiten musst Du bei W2k nachreichen?

Meine Erfahrungen sind andere: Unter WinXP machen (bisher)
alle Programme das, was ich wollte, inkl. Sound+Videoschnitt
und -editing, Spiele sowieso, TV (Hauppauge WinTV PVR),
Brennen, DVD und sonstiges inkl. zum Teil uralten 16 Bit
Win+DOS Programmen, was ich so nicht erwartet hatte, nebenbei
bemerkt.

Sound- und Video-Editing mach ich nicht. Aber auf einem Rechner hab ich eine Hauppauge TV-Karte und die tut tadellos. Spiele sind, wie gesagt, in meinem Fall problemlos (Liste mit Titeln anschliessend), Brennen geht, DVD schauen geht… mach ich vielleicht etwas falsch?

Spiele, die ich unter W2k schon gespielt habe:

Halflife, CS, Serious Sam 1 + 2, Max Payne, Ghost Recon, Battlefield 1942, Operation Flashpoint, Jimmy Whites Cueball 2, Jimmy Whites Cueball World, No One Lives Forever 1 + 2 (zumindest Demo), Unreal 2, UT, UT 2003, Quake 2, Quake 3 Arena, Quake 3 Team Arena, Star Trek Elite Force, Jedi Knight 2…

Für mich ist die blöde
Zwangsaktivierung viel störender.

Ein Scherz?

Maximal ein sehr schlechter Scherz seitens Microsoft.

Die kann doch wohl nicht wirklich stören, da sie max. 30
Sekunden dauert. Wo ist das Problem?

Der Aktivierungsvorgang als solcher mag ja problemlos sein. Trotzdem finde ich es ein völlig überflüssiges Teil, das nur nervt. Ich kaufe eine Software für hinreichend viel Geld und habe dann erst eine kastrierte Shareware-Version? Diese Gängelung der User ist idiotisch. Noch dazu, dass ja mittlerweile klar ist, dass es die ehrlichen User eher stört, die weniger ehrlichen User jedoch nicht wirklich davon abhält, sich eine Raubkopie zuzulegen… das Ziel, das M$ mit der Aktivierung erreichen wollte, wurde verfehlt…

Klar, die Downloads sind sicher. Aber Weiterentwicklungen,
Optimierungen?

Die gibt es weiterhin.

Wenn ich die Wahl habe, zwischen einem Auslaufmodell und einem
aktuellen Modell zum gleichen Preis, wähle ich dann das
Auslaufmodell?

Tja, nur ist W2k IMHO noch kein Auslaufmodell.

CU
Peter

Sorry für die Verspätung, ich war übers Wochenende an der
Fedcon…

no Problem. Am WE habe ich auch anderes zu tun :wink:

Wie gesagt, sehe ich da bei XP und W2k keinen wirklich
nennenswerten Unterschied, da ja nur ein Jahr Unterschied
vorliegt…

Des weiteren
daran, das Multimedia-Fähigkeiten in WinXP weitgehend im
System integriert sind und bei Win2k nachgereicht werden
müssen.

Was für Multimedia-Fähigkeiten musst Du bei W2k nachreichen?

Ich habe nun wirklich keine Lust, alles bis in kleinste Detail auszudiskutieren, nur weil Du auf Deinem Win2k sitzt wie die Henne auf dem Ei, zumal es mir sowieso schon schwerfällt an Windows im Speziellen (nicht Allgemeinen) irgendetwas gutes zu entdecken.

Falls Du Interesse hast, kann ich Dir mal einen Artikel der c’t zuschicken, der aus der Zeit stammt, als WinXP noch ganz neu war (c’t 20/2001 S. 118ff.).

Zitate daraus:
„Systemstart
Folgt man Microsofts Empfehlungen zum Speicherausbau, startet der Rechner mit Windows XP schneller als mit Millennium.“

„Word 2000
Im Unterschied zu seinen Vorgängern dankt Windows XP einen besseren Speicherausbau mit dem schnelleren Start von Anwendungen.“

"[…]Windows XP startet trotz gleicher zugrunde liegender Technik bis zu dreimal schneller als Windows 2000 und schlägt ab einem Hauptspeicherausbau von 128 MByte in dieser Disziplin sogar das wesentlich einfacher gestrickte Windows ME. Beim Aufwachen aus dem Ruhezustand sind die Unterschiede nicht so gravierend, aber hier hat XP ebenso die Nase vorn.

Auch das Starten von Anwendungen und das Laden größerer Dokumente absolviert der neueste Spross der Windows-Familie zügiger als seine Vorgänger. Gegenüber der Millennium Edition sind die Unterschiede deutlich spürbar; im Vergleich zu Windows 2000 liegen sie in der Regel im Bereich weniger Prozentpunkte. Das gilt allerdings erst mit mindestens 128 MByte RAM. […]"

Bei Spielen schnitt XP damals recht schlecht ab, was aber einzig daran lag, dass es keine Treiber f. DirectX/OpenGL gab. Das hat sich grundlegend gewandelt.

Sound- und Video-Editing mach ich nicht.

Aber über Multimedia wolltest Du doch mitreden.

Aber auf einem
Rechner hab ich eine Hauppauge TV-Karte und die tut tadellos.

Die „WinTV Go!“? Das ist keine TV Karte sondern ein Spielzeug.

Spiele sind, wie gesagt, in meinem Fall problemlos (Liste mit
Titeln anschliessend), Brennen geht, DVD schauen geht… mach
ich vielleicht etwas falsch?

Ja, Du gehst nur nach Deinen Ansprüchen und Vorstellungen. Denke mal an den, der hier ursprünglich gepostet hat und eine Entscheidungshilfe suchte.

Halflife, CS, Serious Sam 1 + 2, Max Payne, Ghost Recon,
Battlefield 1942, Operation Flashpoint, Jimmy Whites Cueball
2, Jimmy Whites Cueball World, No One Lives Forever 1 + 2
(zumindest Demo), Unreal 2, UT, UT 2003, Quake 2, Quake 3
Arena, Quake 3 Team Arena, Star Trek Elite Force, Jedi Knight
2…

Eine sehr schöne Auswahl :wink:
Aber die laufen natürlich ALLE auch unter WinXP. Also kein Grund für das ältere System.

Der Aktivierungsvorgang als solcher mag ja problemlos sein.
Trotzdem finde ich es ein völlig überflüssiges Teil, das nur
nervt. Ich kaufe eine Software für hinreichend viel Geld und
habe dann erst eine kastrierte Shareware-Version? Diese
Gängelung der User ist idiotisch. Noch dazu, dass ja
mittlerweile klar ist, dass es die ehrlichen User eher stört,

Also mich nicht wirklich, seitdem glaubhaft und nachvollziehbar ist, daß keine persönlichen Daten übermittelt werden. Wenn ich einen Kunden-PC fertig mache, ist das wirklich das allerkleinste Übel und kostet mich pro Monat, na sagen wir mal, 5-10 Minuten an ‚Arbeitszeit‘ (Zeit, um eine Zigarette anzumachen) insgesamt. Das kann man dem Kunden (so man seriös ist) nicht mal in Rechnung stellen, wie es M$ empfiehlt.

die weniger ehrlichen User jedoch nicht wirklich davon abhält,
sich eine Raubkopie zuzulegen… das Ziel, das M$ mit der
Aktivierung erreichen wollte, wurde verfehlt…

Da scheiden sich die Geister. Ich habe früher viel mehr PC’s mit „schwarzem“ Windows gesehen als seit XP :wink:

Klar, die Downloads sind sicher. Aber Weiterentwicklungen,
Optimierungen?

Die gibt es weiterhin.

Wenn Hersteller keinen Grund (Masse) haben, machen sie auch nix. Wenn die Masse WinXP hat, sind die Win2k User keine Masse mehr und dann ist Ritze.

Wenn ich die Wahl habe, zwischen einem Auslaufmodell und einem
aktuellen Modell zum gleichen Preis, wähle ich dann das
Auslaufmodell?

Tja, nur ist W2k IMHO noch kein Auslaufmodell.

Ich glaube, da stehst Du ziemlich allein.

gruss - Axel

Was für Multimedia-Fähigkeiten musst Du bei W2k nachreichen?

Ich habe nun wirklich keine Lust, alles bis in kleinste Detail
auszudiskutieren

Musst Du doch gar nicht. Mir würde ein Beispiel genügen, wo man eine Multimedia-Fähigkeit bei W2k nachreichen muss, die bei XP schon drin ist.

"[…]Windows XP startet trotz gleicher zugrunde liegender
Technik bis zu dreimal schneller als Windows 2000

Ist mir bekannt. Habe ich, als ich XP in Betrieb hatte, auch aufgefallen. Spielt für mich persönlich aber keine so extrem wichtige Rolle, da es mir ziemlich wurscht ist, wie lange das Booten dauert, solange der Rechner insgesamt stabil und zuverlässig läuft. Dann brauche ich ihn nämlich nur einmal zu booten… :wink:

Beim Aufwachen aus dem Ruhezustand sind die Unterschiede nicht so
gravierend, aber hier hat XP ebenso die Nase vorn.

Kann ich nicht beurteilen, da ich den Ruhezustand noch nie genutzt habe. Da bin ich etwas altmodisch und halte wenig von diesen Features. Just my 2 Cents…

Auch das Starten von Anwendungen und das Laden größerer
Dokumente absolviert der neueste Spross der Windows-Familie
zügiger als seine Vorgänger. Gegenüber der Millennium Edition
sind die Unterschiede deutlich spürbar; im Vergleich zu
Windows 2000 liegen sie in der Regel im Bereich weniger
Prozentpunkte. Das gilt allerdings erst mit mindestens 128
MByte RAM. […]"

Der Unterschied zu W2k ist gering, steht ja da. Und deckt sich mit den Beobachtungen, die ich gemacht habe, als ich XP auf dem Rechner hatte. Es war meine Gamekiste. Ich habe nicht den Eindruck gehabt, die Spiele würden schneller starten als unter W2k.

Das hat sich grundlegend gewandelt.

Nun, W2k und XP verfügen jedenfalls über die gleichen Optionen, störrische Software zu überlisten. Von daher dürfte es ziemlich auf das selbe herauskommen.

Sound- und Video-Editing mach ich nicht.

Aber über Multimedia wolltest Du doch mitreden.

Gibt ja noch anderes, was mit Multimedia zu tun hat. Und ich wollte ja eher einfach wissen… aber das hab ich ja oben schon erläutert.

Aber auf einem
Rechner hab ich eine Hauppauge TV-Karte und die tut tadellos.

Die „WinTV Go!“? Das ist keine TV Karte sondern ein Spielzeug.

Könntest Du das etwas erläutern? Warum Spielzeug? Was ist für Dich denn eine ‚echte‘ TV-Karte?

Ja, Du gehst nur nach Deinen Ansprüchen und Vorstellungen.

Nicht nur. Ich gehe auch nach meinen Erfahrungen.

Denke mal an den, der hier ursprünglich gepostet hat und eine
Entscheidungshilfe suchte.

Da habe ich ja bereits erläutert, warum ich persönlich W2k den Vorzug gebe.

Aber die laufen natürlich ALLE auch unter WinXP. Also kein
Grund für das ältere System.

Nun, Fakt ist jedenfalls, dass sowohl ich selber als auch zahlreiche Kollegen, mit denen ich mich an Wochenenden zu LAN-Parties treffe, bei den genannten Spielen, allenfalls auch bei anderen Titeln, unter XP gewisse Schwierigkeiten hatten, die es unter W2k nicht gibt. Ich kann Dir das nicht mehr im Detail erläutern, jedenfalls sind wir allesamt wieder zu W2k zurückgekehrt. Und ich bin nicht der einzige dieser Truppe, der im Bereich Support o.ä. arbeitet…

Also mich nicht wirklich, seitdem glaubhaft und
nachvollziehbar ist, daß keine persönlichen Daten übermittelt
werden.

Hmmm… da muss ich wohl etwas verpasst haben. Wo und wann wurde das denn publiziert? Die Quellen, die ich bisher so gelesen habe, sprachen allesamt von einem grossen Fragezeichen, was in dem Datenpaket alles enthalten ist, das bei der Aktivierung an M$ übermittelt wird. Es sind, das muss man klar sagen, hauptsächlich Vermutungen und Gerüchte. M$ selber hält sich jedenfalls recht bedeckt, was denn da so alles mit übermittelt wird.

Wenn ich einen Kunden-PC fertig mache, ist das
wirklich das allerkleinste Übel und kostet mich pro Monat, na
sagen wir mal, 5-10 Minuten an ‚Arbeitszeit‘ (Zeit, um eine
Zigarette anzumachen) insgesamt. Das kann man dem Kunden (so
man seriös ist) nicht mal in Rechnung stellen, wie es M$
empfiehlt.

Schön, dass es Dich nicht weiter stört. Kannst Du Dir aber vorstellen, dass es für jemanden, der einigermassen viel an seinem Rechner ändert, bastelt etc. recht mühsam werden kann, jedesmal die Aktivierung durchzuführen?

die weniger ehrlichen User jedoch nicht wirklich davon abhält,
sich eine Raubkopie zuzulegen… das Ziel, das M$ mit der
Aktivierung erreichen wollte, wurde verfehlt…

Da scheiden sich die Geister. Ich habe früher viel mehr PC’s
mit „schwarzem“ Windows gesehen als seit XP :wink:

Das mag auch daran liegen, dass XP bei neu gekauften PCs schon drauf ist.

Die gibt es weiterhin.

Wenn Hersteller keinen Grund (Masse) haben, machen sie auch
nix. Wenn die Masse WinXP hat, sind die Win2k User keine Masse
mehr und dann ist Ritze.

Genaue Zahlen kenne ich zwar keine. Meine Vermutung ist jedoch, dass gerade in Firmen häufiger Windows 2000 eingesetzt wird als XP. Da Firmen aus verschiedenen Gründen das Betriebssystem nicht so häufig wechseln wie Private, dürfte die Zahl der W2k-User auch noch eine Weile hinreichend gross sein.

Tja, nur ist W2k IMHO noch kein Auslaufmodell.

Ich glaube, da stehst Du ziemlich allein.

Bist Du Dir da sicher?

CU
Peter

Also mein lieber Alexander,was du da so sagst hört sich doch sehr propagandistisch und einseitig an :smile:
-Hast Du etwa einen Kommerziellen Vorteil vom Verkauf von XP ?

-Wenn Du Dich ein bißchen mit den Software-Innereien von Windows2000/XP beschäftigt hättest,wäre Dir aufgefallen,das beide näher aneinander liegen ,und beide weiter entfernt sind von allen Windosen vorher.Insofern werden Sie auch technologisch gleichzeitig veralten. Grund ist,das das DOS-Treibermodell endgültig verlassen wurde. Daher kommt z.B. das WDM-Driver-Model.Vom Betriebssystemkern unterscheiden sich beide kaum.

-Firmen kaufen wenn nicht Linux,dann einen W2kServer und dazu in der RegelW2kPro. Warum Rechenleistung in hippe Spielereien stecken,anstatt in die Anwendung die ich brauche? Die Sicherheit von XP hinkt gegenüber W2k auch weit zurück,zeitbedingt.
XP ist nur die Spieleversion von 2000,erweitert um 1000 Funktionen,überall hinzufunken,alles über den Nutzer MS verfügbar zu machen+ viel bunter unnötiger Firlefanz,der dem User noch mehr davon abhält,sich mit dem vertraut zu machen,was eigentlich passiert.

-Wenn Du einfach so ‚XP‘ und ‚2000‘ vergleichst,vergleichst Du Äpfel und Birnen. Welche Versionen meinst du überhaupt? Allenfalls kann man W2kPro mit
XP Pro vergleichen.Für die home Edition gibt es keine Entsprechung bei 2000.
Eine mit dem W2k-Server vergleichbare XPEdition gibt es nicht.

-Dass wirklich ein gut konfiguriertes W2k langsamer ist als ein XP,wage ich zu bezweifeln. Glaubst Du alles,was Zeitungen so verbreiten? Natürlich,wenn man seine Auslagerungsdatei auf die Systempartition legt,statt in eine eigene,möglichst noch mit variabler Größe,dann wundert mich nicht,daß es langsam wird das windows.
-Und da stimme ich Peter zu: Dieses andauernde Booten ist eine wahre Krankheit,an die sich nur leider die windosen-user zu lange gewöhnt haben.Im richtig harten Einsatz im Betrieb kostet sowas Geld und Nerven.

-Wenn ich meinen Rechner selber beherrschen will,dann nervt die recovery nur.
Toll ist natürlich auch bei XP das .net und passport,zu dem man gedrängt wird,auch wenn man es gar nicht braucht,und das alles für den BIG Brother ausspionierbar macht. diese dauernde Datenabzocke nervt eh schon im Internet,XP macht es mit solchen Features noch „angenehmer“,man kriegt es wenigstens nicht mal mehr mit.Die „Firewall“ von XP ist auch unterirdisch,die kontrolliert zwar ein wenig,was reinkommt(aber der Spion sitzt ja schon ab Werk im Betriebssystem),aber was rausgeht kann sie gar nicht überprüfen.Wieso wohl?Kann ich drauf verzichten,ich such mir meine Sicherheitstools lieber selber aus.Stell ich mir zuhause lieber ne n alten P1 hin fürn paar Euro,süsse kleine ressourcensparende Linux-Firewall drauf für umsonst.

-JUHUU ,du machst den KundenPC „fertig“,und der Kunde darf dann verzweifeln, weil er alleine bei dem Wirrwarr nicht mehr durchblickt!Sehr witzig!Es gab mal Leute,die haben das selbst erledigt,lange bevor einem beim Rechnerkauf ein XP aufgedrängt wurde. Da heisst es beten und auf das Servicepack warten.

Schöne Zukunft,die Du da beschwörst.

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