hallo,
ein computer darf man nicht einfach ein/ausschalten (leider!)
sondern „hochfahren“-„runterfahren“
-wer kann kurz umschreiben warum ein computer immer
hoch bzw. runtergefahren werden muß?
danke
Friedrich
hallo,
ein computer darf man nicht einfach ein/ausschalten (leider!)
sondern „hochfahren“-„runterfahren“
-wer kann kurz umschreiben warum ein computer immer
hoch bzw. runtergefahren werden muß?
danke
Friedrich
Vorgänge beim runterfahren
Hi,
während des Betriebs lagert „ein Computer“ einiges an Daten in den Speicher (RAM) aus, ohne diese Daten auch direkt auf Festplatte zu sichern - dies dient einer besseren Performance. Fährt man das Computersystem nun herunter, weiß es, daß es diese Daten sichern muß, tut das und schaltet sich dann ab. Schaltet man das System einfach aus, gehen diese Daten verloren. Das muß nicht schlimm sein, kann aber.
Fragen? Fragen!
Gruß,
-doc.
Hallo Friedrich,
ein computer darf man nicht einfach ein/ausschalten (leider!)
sondern „hochfahren“-„runterfahren“-wer kann kurz umschreiben warum ein computer immer
hoch bzw. runtergefahren werden muß?
Ein Problem wurde schon erwähnt:
Die Festplatte hat das Problem, dass es nicht Möglich ist einzelne Bytes zu auf sie zu schreiben, sondern es muss immer ein ganzer Sektor (Meist 512 Byte) in den Hauptspeicher gelesen werden, das entsprechende Byte geändert und dann der ganze Sektor wieder auf die Platte zurückgeschrieben werden. Da es sehr oft vorkommt, dass in gleichen Sektor auch noch ein anderes Byte geändert werden musswird so ein Sektor zuerst noch eine weile im Specher belassen und erst wenn einige Zeit nichts mehr daran geändert wurde, oder der Speicherplatz benötigt wird, auf die Platte zurückgespeichert. So ein „Daten-Zwischenlager“ nennt sich Puffer oder Cache.
Das nächste Problem ist, dass die meisten Festplatten hardware-mässig zusätlich einen Cache haben (so 1-8 MByte)welchen diese selbst verwalten. Hier muss dann der Platte mitgeteilt werden, dass sie jetzt alles auf die Platte schreiben muss was sich noch im Cache befindet. Diesen Vorgang nennt man „Flushing“.
Weiterhin besteht noch das Problem, dass, bezogen auf die Schaltgeschwindigkeit der Elektronik (im milliardstel Sekunden Bereich), die Spannung nicht sofort abgeschaltet (Bewegt sich im 10tel Sekunden Bereich) wird, sondern sich nur gemächlich gegen Null abbaut. Normalerweise funktionieren die meisten Schaltkreise nur in einem Bereich von +/-10% der nominalen Versorgungsspannung richtig. Ausserhalb dieses Bereichs ist ihr Zustand nicht mehr definiert. Deshalb muss z.B. die Schreib-Elektronik einer Festplatte zuerst noch „veriegelt“ werden um zu verhindern, dass versentlich irgendwelche Daten zerstört werden.
MfG Peter(TOO)
Die erklärung ist in der Architektur des PCs zu suchen.
Hochfahren
Um ein Programm ausführen zu können (auch das Betriebssystem ist ein Programm) muß es im Hauptspeicher des Computers sein. Der Inhalt dieses Speichers geht aber beim Ausschalten verloren, dh. es muß das Betriebssystem von einem PermanentSpeicher (also der Festplatte - früher wars die Diskette) geladen werden.
Zusätzlich werden für die Bequemlichkeit des Benutzers getätigte Einstellungen geladen (zb welches Hintergrundbild gewählt wurde, wie groß die Schrift sein soll,…)
Runterfahren
Dient hauptsächlich der Bequemlichkeit des Benutzers als auch der Datensicherheit. Es würde andauernde zugriffe auf die festplatte erfordern, wenn jede änderung gleich gespeichert wird. deshalb wird verzögert geschrieben, manche einstellungen werden erst beim runterfahren tatsächlich gespeichert.
Wenn gerade daten auf die festplatte geschrieben werden und der strom wird abgeschaltet, dann können datenfehler entstehen, dh die Datei (zB ein word-dokument) ist kaputt. um dies zu verhindern, wird erst die tätigkeit der festplatte eingestellt und danach der strom abgeschaltet.
Hochfahren
Um ein Programm ausführen zu können (auch das Betriebssystem
ist ein Programm) muß es im Hauptspeicher des Computers sein.
Der Inhalt dieses Speichers geht aber beim Ausschalten
verloren, dh. es muß das Betriebssystem von einem
PermanentSpeicher (also der Festplatte - früher wars die
Diskette) geladen werden.
Es ist eine ganz nette Kaskade: beim Einschalten ist der Speicher komplett leer, nur das BIOS-EEPROM ist noch da. Das verrät dem Prozessor, wie er den Boot-Sektor von der Festplatte lädt, dort steht, wie das Betriebssystem geladen wird und das tut er dann die restlichen 98 % der Zeit.