Richtig partitionieren

Hallo zusammen,
bei mir ist es mal wieder an der Zeit mein Win2000 neu zu installieren.
Dieses mal möchte ich nur sicher gehen ob meine Partitionierung sinnvoll ist oder nicht.

  1. Extra Partition für die Auslagerungsdatei?
    Unter Linux ist es ja üblich eine Swap Partition anzulegen, macht dies auch unter Win2000 bzw. ganz allgemein Sinn? Ich hatte unter Win2000 mal das Problem das meine Auslagerungsdatei defragmentiert war, und ich deswegen meine Partitionen nicht defragmentieren konnte (Teufelskreis:smile:). Hat es Nachteile wenn ich unter Win2000 eine eigene Partition für die Auslagerungsdatei mache?

  2. Ich habe 2 Festplatten in meinem PC, und habe mir überlegt das es sinnvolle wäre das Betriebssystem und die Programme die ich oft nutze auf unterschiedliche Festplatten zu machen, da in diesem Fall die Festplatte mit dem Programm weitgehenst unabhängig von laufenden Prozessen auf der Betriebssystemplatte lesen und schreiben kann, und somit das System schneller arbeiten kann.
    Lieg ich damit richtig oder ist es egal oder sogar unsinnig entsprechendes zu machen? Wie sieht das mit Daten aus, z.B. Musik u.ä.?

MfG
Micha

Hallo Michael

Dieses mal möchte ich nur sicher gehen ob meine
Partitionierung sinnvoll ist oder nicht.

Das kann man nicht so einfach sagen. Was für den einen sinnvoll ist, mag dem anderen nicht so sinnvoll erscheinen.

  1. Extra Partition für die Auslagerungsdatei?

Da gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Einige Leute meinen ja, andere sagen nö, bringt nix. Generell wird jedoch zumindest etwas fast überall empfohlen: Die Grösse der Auslagerungsdatei selber zu bestimmen. Dann bleibt die Datei eher beisammen und fragmentiert weniger.

Wenn Du die Auslagerung auf eine andere Partition legst, so sollte das eigentlich auch gleich auf einer anderen Festplatte sein, damit die Schreib-Leseköpfe unabhängig arbeiten können. Auf der selben Platte soll es dagegen das System eher verlangsamen.

Ich hatte unter Win2000 mal das Problem das meine
Auslagerungsdatei defragmentiert war

Kleines Nitpicking: Deine Auslagerungsdatei war fragmentiert. :wink:

Hat es Nachteile wenn ich unter Win2000 eine eigene Partition
für die Auslagerungsdatei mache?

Ich habe bisher weder einen Vor- noch einen Nachteil erkennen können. Derzeit habe ich die Auslagerung auf C: und das funktioniert wunderbar.

  1. Ich habe 2 Festplatten in meinem PC, und habe mir überlegt
    das es sinnvolle wäre das Betriebssystem und die Programme die
    ich oft nutze auf unterschiedliche Festplatten zu machen, da
    in diesem Fall die Festplatte mit dem Programm weitgehenst
    unabhängig von laufenden Prozessen auf der
    Betriebssystemplatte lesen und schreiben kann, und somit das
    System schneller arbeiten kann.

Möglich, dass es etwas nützt. Was Du in jedem Fall bedenken musst: Falls Du das Betriebssystem irgendwann neu installierst, werden viele Programme nicht mehr funktionieren, weil dann die Registry-Einträge fehlen. Somit musst Du sie dann ebenfalls neu installieren. Von daher wird vielfach empfohlen, die Programme auf der selben Partition wie das Betriebssystem zu installieren.

Lieg ich damit richtig oder ist es egal oder sogar unsinnig
entsprechendes zu machen? Wie sieht das mit Daten aus, z.B.
Musik u.ä.?

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, wenigstens die eigenen Daten auf einer separaten Partition (oder auf mehreren) unterzubringen. Etwa weil die dann im Fall eines Crashs überleben sollten. Oder weil sich das Backup vereinfacht, weil man die Daten nicht mühsam zusammensuchen muss…

CU
Caleb

Hallo!

Auslagerungsdatei defragmentiert war, und ich deswegen meine
Partitionen nicht defragmentieren konnte (Teufelskreis:smile:).

Dafür hat man z.B. die Möglichkeit die Ausl.dat. in einer festen Grösse anzulegen (min.Grösse=max,.rösse)

Hat es Nachteile wenn ich unter Win2000 eine eigene Partition
für die Auslagerungsdatei mache?

Nein.

  1. Ich habe 2 Festplatten in meinem PC, und habe mir überlegt
    das es sinnvolle wäre das Betriebssystem und die Programme die
    ich oft nutze auf unterschiedliche Festplatten zu machen, da
    in diesem Fall die Festplatte mit dem Programm weitgehenst
    unabhängig von laufenden Prozessen auf der
    Betriebssystemplatte lesen und schreiben kann, und somit das
    System schneller arbeiten kann.
    Lieg ich damit richtig oder ist es egal oder sogar unsinnig
    entsprechendes zu machen? Wie sieht das mit Daten aus, z.B.
    Musik u.ä.?

Ich hab z.B. so konfiguriert (jedes Laufwerk hängt am eigenen Kabel, ausser beide Brenner):
Dafür notwendig ist allerdings ein Motherboard mit 2.IDE-Controller.

IDE0:
Prim.- 13GB Platte (nur Linux)
Sec. - CD/DVD-Laufwerk
IDE1:
Prim. - CD-Brenner
Sec. - DVD-Brenner
IDE3:
Prim. - 40GB HD - Laufwerke c: mit 8GB für System; e: der Rest GB für eigene Dateien
IDE4:
Prim. - 40GB HD - Laufwerke d: 20GB für Programme, feste Auslagerungsdatei mit 3GB und Ghost-Backup von c: ; f: der Rest GB für Filmbearbeitung und Cache-Speicher für Programme

Diese Konfiguration hat sich im Laufe der Zeit als Optimum erwiesen.
Nicht nur für Windows, sondern auch für Linux, da der 2.Controller von dem nicht erkannt wird, besteht auch keine Gefahr einer zufälligen Zerstörung meiner anderen Daten.

Grüsse
Andre

Hallo Micha,

  1. Extra Partition für die Auslagerungsdatei?
    Unter Linux ist es ja üblich eine Swap Partition anzulegen,
    macht dies auch unter Win2000 bzw. ganz allgemein Sinn?

Bei Unix kommt das daher, dass für die Swap Partition ein anderes, eigentlich gar keines, Dateiverwaltungs-System verwendet wird.

Bei Windows bringt es nur dann Vorteile wenn sie auf einer anderen Platte abgelegt werden kann.

Bei mir hat sich für Windows, eine Dreierteilung bewährt.

  1. System: OS und Programme
  2. Daten: meine Daten
  3. Temp: Temporäre Dateien (auch das Zeugs von IE), und die Auslagerungs-Datei. Diese Partition kann eigentlich jederzeit formatiert werden

Da ich 2 80GB PLatten habe sieht mei konkrete Konfiguration etwas anders aus:

  1. HD
    C: 55 GB: Win XP (produktion) und alle Programme.
    D: 25 GB: Win XP (Test & Notfall), Alle Daten von Outlook
    2.HD
    E: 30 GB: Produktionsdaten
    F: 20 GB: Kopien der Platten meiner altn Rechnern (sollten mal durchgesehen werden)
    G: 20 GB: Handbücher, Datenblätter; Also ein Archiv mit wenig Datei-bewegungen.
    H: 10 GB: TEMP und Auslagerungs-Datei.

MfG Peter(TOO)