Dateisysteme

hey ihr zusammen,

hab mal ne wichtige frage, als ich muss am montag ein referat über dateisysteme halten…soweit so gut is ja kein problem, nur wie kann man jemand logisch erklären, was cluster und sektoren sind???

und ach ja noch ne frage, denkt ihr, weil dateisysteme (bis zu 70 dateisysteme gibts ja oda so) sehr umfangreich ist, das die wichtigesten

windows:
fat12/16/32
vfat
ntfs 4.0/5.0

linux:
reiserfs
ext2/3
jfs
xfs

macintosh:
hfs

sind?
danke im vorraus =)

nice evening

nachtrag: bei linux noch dateisystem ‚swap‘…weiß nicht ob das jetzt so wichtig ist, ich find schon…

so long
greetz

Hallo,

windows:
fat12/16/32
vfat

fat32 == vfat oder nicht?

ntfs 4.0/5.0

macintosh:
hfs

hfs+ ist das aktuelle Standartdateisystem, in Mac OS X gibt es auch
noch UFS(Unix File System), das ist aber nur in Ausnahmefällen
empfehlenswert.

Gruss Jan

nachtrag: bei linux noch dateisystem ‚swap‘…weiß nicht ob
das jetzt so wichtig ist, ich find schon…

so long
greetz

Das ist alerdings kein Dateisystem sondern die Auslagerungsdatei. . .

Grüße

jp

Hallo,

windows:
fat12/16/32
vfat

fat32 == vfat oder nicht?

AFAIK: Nein. FAT32 führt permission flags ein, vfat führt lange Dateinamen ein. M$ hat beides gleichzeitig implementiert, daher liegt dieser (Trug-)Schluß nahe.

hfs+ ist das aktuelle Standartdateisystem, in Mac OS X gibt es
auch
noch UFS(Unix File System), das ist aber nur in Ausnahmefällen
empfehlenswert.

UFS (auch manchmal mit „user file system“ übersetzt) ist das Standard-Filesystem aller BSD Varianten.

-m

nachtrag: bei linux noch dateisystem ‚swap‘…weiß nicht ob
das jetzt so wichtig ist, ich find schon…

Das ist alerdings kein Dateisystem sondern die
Auslagerungsdatei. . .

Sind wir hier unter Windows oder was? :wink:

"tmpfs and swapfs

For short term fast file storage SunOS offers tmpfs which is about the same as the swapfs on NeXT. This overcomes the inherent slowness in ufs by caching file data and keeping control information in memory. This means that data on such a file system will be lost when rebooting and is therefore mainly suitable for /tmp area but not /var/tmp which is where temporary data that must survive a reboot, is placed.

SunOS offers very limited tuning for tmpfs and the number of files is even limited by total physical memory of the machine.

Linux does not have an equivalent to such file system and it is felt by many that ext2fs is fast enough to eliminate the need. "

Quelle: http://www.csse.uwa.edu.au/programming/linux/linux-H…

-m

Das ist alerdings kein Dateisystem sondern die
Auslagerungsdatei. . .

… oder (meistens) eine ganze Partition.

Sind wir hier unter Windows oder was? :wink:

"tmpfs and swapfs

Uh, verwechselst Du da gerade was? Es ging um swap.

[snip] This overcomes the inherent slowness in ufs by caching
file data and keeping control information in memory.

Genau andersrum: der Mist soll raus aus dem Speicher auf die swap partition, wenn’s gerade keiner braucht.

Linux does not have an equivalent to such file system and it
is felt by many that ext2fs is fast enough to eliminate the
need. "

Deine Quellen koennten auch mal ein update gebrauchen:

frank@harbard [~] $ mount |grep 'tmpfs'
none on /dev/shm type tmpfs (rw)
frank@harbard [~] $ uname -s
Linux
frank@harbard [~] $

Mein ja nur,
Gruss vom Frank.

Das ist alerdings kein Dateisystem sondern die
Auslagerungsdatei. . .

… oder (meistens) eine ganze Partition.

Sind wir hier unter Windows oder was? :wink:

"tmpfs and swapfs

Uh, verwechselst Du da gerade was? Es ging um swap.

[snip] This overcomes the inherent slowness in ufs by caching
file data and keeping control information in memory.

Genau andersrum: der Mist soll raus aus dem Speicher auf die
swap partition, wenn’s gerade keiner braucht.

Ich glaub, genau das meinen die damit (also swap als Teil des „memory“).

Linux does not have an equivalent to such file system and it
is felt by many that ext2fs is fast enough to eliminate the
need. "

Deine Quellen koennten auch mal ein update gebrauchen:

Kann sein, hab nur kurz gegooglet. Ich bin weiß Gott kein File System Experte… Mir reicht HDD-mäßig mein UFS. Das ist hier fix genug und auch recht stabil, wenn man es ein wenig nett behandelt.

frank@harbard [~] $ mount |grep ‚tmpfs‘
none on /dev/shm type tmpfs (rw)
frank@harbard [~] $ uname -s
Linux
frank@harbard [~] $

Linux Experte bin ich noch weniger, insofern sag ich mal pauschal: Du hast recht. :wink:

Gruß,

Mal „FreeBSD 4.9-RELEASE“ te

okayyy rückfrage: und wie erklärt man jetzt jemanden was sektoren und cluster sind…und zwar so das pc-anfänger die grad mal wissen, das es windows gibt und das es ein bios gibt das verstehen???

okayyy rückfrage: und wie erklärt man jetzt jemanden was
sektoren und cluster sind…und zwar so das pc-anfänger die
grad mal wissen, das es windows gibt und das es ein bios gibt
das verstehen???

Mit einem Bild. Hast Du denn so wirklich verstanden, was Zylinder, Spuren und Sektoren sind?

Gruß,

Malte.

okayyy rückfrage: und wie erklärt man jetzt jemanden was
sektoren und cluster sind…und zwar so das pc-anfänger die
grad mal wissen, das es windows gibt und das es ein bios gibt
das verstehen???

Gar nicht. Weil die das eh nicht interessiert.

Entweder Du nimmst, wie Malte vorschlug, ein Bild oder, wenn es lustiger werden soll, eine Erdbeertorte[1]. Erklaere, wie die Position einer Erdbeere beschrieben wird, und dass man mehrere Erdbeeren halt zu Erdbeer-Clustern zusammenfassen muss, weil sich kein Mensch fuer einzelne Erdbeeren interessiert und auf der Torte viel zu viele sind, um sich so grosse Zahlen zu merken.

Mist, jetzt hab ich Hunger.

HTH,
Gruss vom Frank.
===footnotes===
[1] Eigentlich muesstest Du mehrere Erdbeertorten uebereinanderstapeln, aber das gibt Sauererei.

Hallo,

hab mal ne wichtige frage, als ich muss am montag ein referat
über dateisysteme halten…soweit so gut is ja kein problem,
nur wie kann man jemand logisch erklären, was cluster und
sektoren sind???

Aus technischen Gründen (jeder Daten-Block benötigt davor und dahinter noch Verwaltungs-Informationen, damit er überhaupt wieder gefunden werden kann. Diese Verwaltungs-Informationen werden einmalig beim Formatieren auf den Magnetträger geschrieben und später nur noch gelesen. Von „Unfällen“ mal abgesehen), kann man auf Magnetträgern keine einzelnen Bits oder Bytes schreiben, sondern immer nur ganze Blöcke.

Bei Bändern werden diese Blöcke auch als Block bezeichnet, bei Platten als Sektoren.

Bei den Datenträgern gibt es deshalb auch zwei verschiedene Kapazitäts-Angaben:

Unformatiert:
Dies ist die Brutto-Kapazität. Eine 1.44MB-Floppy hat 2MB-Brutto

Formatiert:
Dies ist die Netto-Kapazität bei einer bestimmten Sektor-Grösse. Bei einer 1.44MB-Floppy werden also, bei einer Sektorgrösse von 512Byte über 0.5MB nur für die Sektor-Verwaltung „verbraucht“.
MicroSoft hat eine Zeitlang bei Installationsdisketten mit einer Sektor-Grösse von, ich glaube es waren, 4KB formatiert und so eine Netto-Kapazität von 1.6MB erreicht.

Das Dateisystem muss wiederum diese Sektoren irgendwie verwalten, wozu das Dateisystem weiteren Platz benötigt. Wenn man nun mehrere nebeneinanderliegende Sektoren zu einem Cluster zusammenfasst Kann man diesen Verwaltungsaufwand verringern. Allerdings verliert man bei dieser Methode Speicherplatz, da eine Datei immer eine ganze Anzahl von Clustern belegt, auch wenn der Cluster nur mit einem einzigen Byte belegt ist.

MfG Peter(TOO)

*LOL* ja das mit der erdbeertorte gefaellt mir *hihi*…das ja ne richtig gute idee *grinsel*

also thx =)

nice greetz