Hallo Marc,
Auf was muss ich achten? Gibt es Gefahr für Datenverlust oder
dass meine Windows-Konfiguration dann nicht mehr stimmt?
Welche Linux Distribution ist für Anfänger zu empfehlen?
Raeume erst einmal Windows auf, d.h. werfe alle nicht mehr benutzten Programme herunter, werfe alte Daten runter, raeume dann das System mit dem Windows-Programm „Datentraegerbereinigung“ oder einem anderen aehnlichen Programm auf. Defragmentiere dann ordentlich das System, am besten mehrmals. Dann siehst Du auch, wieviel ueberhaupt Platz und ab wo beginnend noch frei ist, d.h. wieviel Platz Du frei machen willst.
Fuehre eine Datensicherung Deiner wichtigsten Daten durch, nur fuer den Fall der Faelle, der bisher bei mir noch nie eintrat 
Dann sollte eigentlich mit Partitionsmagic alles klappen.
Sinnvoll waere eine / (root)-Partition mit ca. 5 GB oder mehr, eine /home-Partition mit 3-x GB, eine 400-800 MB-Swap-Partition und eine 2-5 GB grosse Fat32-Partition.
Denn: Es ist sinnvoll, root und home zu trennen, auch fuer Datensicherheit. Linux haette gerne eine Swap-Partition fuer Auslagerungsdateien und es ist immer noch unsicher, von Linux aus auf NTFS-Partitionen zu schreiben, also schreibt man von der Linux-Seite aus auf der Fat32-Partition und kann dies dann von Windows aus lesen, wenn man zwischen beiden Systemen Daten austauschen moechte. Wohlgemerkt kann Linux NTFS lesen, aber schreiben ohne Garantie,
also beispielsweise, wenn du bisher nur eine „c:/-partition“ hattest:
/windows/c xGB NTFS, primaer
/ 4-6 GB Ext3 oder ReiserFS, primaer
/swap 400-800 MB Swap primaer oder logisch in erweiterter partition
/home 3-6 GB Ext3 oder ReiserFS, logisch in erweitert, fuer die /home-dateien
/windows/d 2-5 GB Fat32, logisch in erweitert um daten zwischen linux und windows zu teilen/auszutauschen
man kann natuerlich solche partitionierungsspielchen beliebig vaarieren, zum beispiel auch fuer windows eine extra auslagerungspartition, oder fuer linux nur eine root-partition und eine swap-partition, oder root aufteilen in partitionen wie root, home, opt, usr, tmp …
aber mein vorschlag, mache es so wie oben, einfach und dennoch mit sicherheit verbunden fuer evtl. spaetere datenrettung
ach ja, fuer anfaenger ist im deutschen raum suse-linux ganz vorteilhaft, es sei denn, du willst mehr als nur user sein, sondern gleich ins kalte wasser springen und linux von grund auf verstehen, viele gruesse, peter