ich arbeite in einer Abteilung, in der in den letzten Jahren eine Struktur zur Ablage von Daten gewachsen ist, die keinem logischen Grundgerüst folgt.
Wir haben es uns zum Ziel gemacht eine neue Struktur auszuarbeiten, die in allen Ebenen logisch und nachvollziehbar ist und leicht an zukünftige Änderungen angepasst/erweitert werden kann.
Bei uns gibt es Daten in Form von Dokumenten (Word, PDF, Excel, Powerpoint, …), Bildern, Messdaten (ASCII, Excel, …) und Quellcode (C++, LabVIEW, VBasic, …). Verteilt ist das ganze auf verschiedene Projekte. Insgesamt arbeiten ca. 15 Leute mit diesen Daten, ändern und erweitern sie.
Sicherlich hat sich jemand über die Organisation von Daten schon mal Gedanken gemacht. Kennt ihr Quellen (Internet, Bücher, Artikel, …) in denen jemand seine Ideen veröffentlicht hat?
ich arbeite in einer Abteilung, in der in den letzten Jahren
eine Struktur zur Ablage von Daten gewachsen ist, die keinem
logischen Grundgerüst folgt.
Wir haben es uns zum Ziel gemacht eine neue Struktur
auszuarbeiten, die in allen Ebenen logisch und nachvollziehbar
ist und leicht an zukünftige Änderungen angepasst/erweitert
werden kann. …
Hallo MG,
gleich vorab, es gibt sicher kein System, gegen das man nicht Einwände erheben könnte, dafür ist die Sache viel zu komplex. Ich arbeite grob nach folgendem Schema:
Daten, die allgemein verwendbar sind, z.B. technische Unterlagen aus dem Internet oder von CDs, die lege ich in einer Art technischer Bibliothek ab, wichtig ist, etwas wiederzufinden. Die technischen Daten eines ICs 74LS00 sollten also IC74LS00.pdf heissen oder in der Art. Verstichwortung wäre langfristig nicht schlecht.
Projektdaten. Wenn ich z.B. ein Gerät zur Phasendrehung von Erdstrahlen entwickle (rein hypothetisch, bitte keine Anfragen), so speichere ich mechanische Zeichnungen des Gehäuses, Leiterplattendaten, Software-Sourcecode, Bedienungsanleitung usw. im Projekt-Verzeichnis ab. Inzwischen speichere ich auch Duplikate des Schriftverkehrs mit dem Auftraggeber oder von allen EMails dort ab, obwohl die natürlich auch anderweitig archiviert sind, aber so hat man alles in Griff- bzw. Clickweite.
Bei Software z.B. kommt man allerdings nicht daran vorbei, allgemeine und wiederverwendbare Softwareteile (OBjekte) auch allgemein zugänglich zu speichern, z.B. in einem Projekt GEN. Ist auch erzieherisch nicht schlecht: was unter GEN kommt, muss auch entsprechenden Anforderungen an Qualität, Dokumentation usw. genügen.
wie gesagt, nur ein Beispiel, es gibt sicher viele andere Sichtweisen.
Bei uns gibt es Daten in Form von Dokumenten (Word, PDF,
Excel, Powerpoint, …), Bildern, Messdaten (ASCII, Excel,
…) und Quellcode (C++, LabVIEW, VBasic, …). Verteilt ist
das ganze auf verschiedene Projekte. Insgesamt arbeiten ca. 15
Leute mit diesen Daten, ändern und erweitern sie.
Sicherlich hat sich jemand über die Organisation von Daten
schon mal Gedanken gemacht. Kennt ihr Quellen (Internet,
Bücher, Artikel, …) in denen jemand seine Ideen
veröffentlicht hat?
Bei mir ist das folgendermassen:
Kunde
Projekt
HW
Schemata (Wie man hier weiter unterteilt hängt vom CAD ab)
DOC (Handbücher usw.)
SW
Module
DOC (Handbücher usw.)
Text
Lieferscheine
Kunde
Rechnungen
Kunde
Bei euch stellt sich auch noch die Frage nach den Berechtigungen. Es ist so natürlich einfach für die Programmierer alles unter „Text“ zu sperren.
keine ahnung, in welcher abteilung du arbeitest; das wonach du fragst ist eigtl. eine wissenschaft für sich, firmen machen viel geld damit, andere firmen heuern für viel geld erstere an um dies zu erledigen…
diese kryptisch-kluggeschissene einleitung bekommst du von mir, weil ich evtl. hier mehr hintergrund-info habe als du (und ein alter ego-surfer bin ich ausserdem , falls du mit bosch-security-systems in kontakt treten kannst, die haben (m)eine (ex-)firma angeheuert, damit diese die datenhaltung speziell für das single-source-publishing der kataloge und etc. managed.