Linux- soll ich oder soll ich nicht?

Hi :smile:

Hab´ da mal `ne Frage an die www-ler, die möglchst die großen drei - Windows, Mac OS und Linux - kennen oder zumindest Windows und Linux.
Seit etwa drei Monaten nun nutze ich nur noch Mac OS X. Da wir den nicht zu einem vertretbarem Preis loswerden, steht immer noch ein PC hier rum. Dieser wird sehr selten und dann nur zum surfen genutzt. Ganz selten soll heißen ca. an sieben Tagen/ Monat für vielleicht ein Stündchen. Dafür finde ich den Wartungsaufwand unverhältnissmässig, also entmüllen, an Viren un Co. denken; spybot und/ oder adaware finden immer was… Darum ziehe ich in Erwägung, ein Linux - wenn, dann wahrscheinlich SuSE - aufzuspielen, weil ich denke, daß es ähnlich wartungsarm wie Mac OS ist, man also sicherer vor Viren und spyware ist, es nicht fragmentiert, keine Registry da ist usw.
Das Windows kann ja drauf bleiben, „für alle Fälle“.
Freue mich auf die Meinungen von „Multisystemusern“ und Kennern der PC- Sicherheit…

:smile: Barbara

Hallo,

Dafür finde ich den
Wartungsaufwand unverhältnissmässig, also entmüllen, an Viren
un Co. denken; spybot und/ oder adaware finden immer was…
Darum ziehe ich in Erwägung, ein Linux - wenn, dann
wahrscheinlich SuSE - aufzuspielen, weil ich denke, daß es
ähnlich wartungsarm wie Mac OS ist, man also sicherer vor
Viren und spyware ist, es nicht fragmentiert, keine Registry
da ist usw.
Das Windows kann ja drauf bleiben, „für alle Fälle“.

Mach doch einfach :wink:
Allerdings wird das auch nicht ganz ohne Einarbeitung gehen.

Ich hab auch mit Windows und Linux parallel angefangen, immer mehr Linux benutzt und dann vor ein paar Wochen Windoof ganz gelöscht :wink:

Grüße,
Moritz

Das Windows kann ja drauf bleiben, „für alle Fälle“.
Freue mich auf die Meinungen von „Multisystemusern“ und
Kennern der PC- Sicherheit…

Machs doch einfach. Ich selbst habe nie Windows und Linux gemeinsam
betrieben, sondern immer nur Linux (als ewiger Mac-User hab ich mit
Windows wenig am Hut gehabt).

Für mich hat es eine Menge gerbarcht, aber ich benutze es privat gar
nicht.

Stefan

ganz einfach:
benutze doch am Anfang mal Kanotix/Knoppix. Diese „Betriebssysteme“ kannst Du von CD bzw. DVD booten, sie verändern nix an der Festplatte und zum sorgenlosen Surfen reicht es allemal.
Und wenn Du damit zufrieden bist kannst Du diese Versionen relativ einfach auf Festplatte installieren und lebst glücklich und zufrieden …

mfg
Wolfgang

Hallo,

MacOS kenne ich nicht. Mit Linux (neben Windows) plage ich mich seit Wochen herum, ich habe Suse 10.

Über die Hardware-Unverträglichgkeiten und den Speicherhunger will ich nichts weiter schreiben, das ist bekannt.

Es fehlen unter Linux immer noch viele Programme, die unter Windows angeboten werden (ich höre jetzt schon den Aufschrei der Linux-Gemeinde, aber es stimmt).

Die Installationsroutinen sind bei vielen Programmen eine fürchterlich nervige Angelegenheit, aber auch gar kein Vergleich mit Windows. Da müssen Dateien aus dem Internet nachgeladen werden, z. T. per Hand entpackt, dann fehlt immer noch was. Hinweis werden zufällig auf irgendeiner Seite im Internet gefunden, noch was nachinstalliert, dann geht es (vielleicht).

Das Ganze hat mich inzwischen viele Stunden an Zeit gekostet (und die Sympathien meiner Frau, was PC’s angeht).

Natürlich ist Linux wesentlich sicherer, was das Internet angeht. Aber ich kann Linux nur experimentierfreudigen Menschen empfehlen oder Usern, die kostenlose Standardsoftware benötigen.

Also im Ergebnis recht zweispältig.

Gruss

Andreas

Hallo Andreas,

das nenne ich Beschleunigung. Gestern hast Du noch im UNIX-Forum Anfängerfrage gestellt und heute bist Du schon Experte…

Gruß
Thomas N.

It´s done!
Es ist getan, habe SuSE 9.1 draufgemacht. Dieses, weil es am schnellsten greifbar war, das einzige, was ich auf die Schnelle zum downloaden gefunden habe, welches nur eine CD war. Okay, da fehlt sicher einiges an SW und ist auch nicht mehr ganz frisch, aber Mozilla ha ´ ich noch nachinstalliert und das reicht erst mal. GRUB habe ich auf ne floppy gepackt - drin = SuSE, nicht drin = Windows. Und die bleibt erst mal drin :smile:

:smile: Barbara

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Ich habe meine Erfahrung geschildert, und die ist nun mal, wie beschrieben.

Grade das -nach meiner unmaßgeblichen Meinung - erhebliche Manko von Linux, die teilweise umständliche Installation von Programmen, stört mich sehr.

Ich würde dieses Thema gerne noch viel ausführlicher diskutieren, aber aus Reaktionen anderer Fragender in einigen Foren traue ich mich nicht, das zu tun. Deine Antwort ist ja noch nett geschrieben, da habe ich ganz andere Kommentare gelesen. Wehe, jemand versucht, Linux und Windows zu vergleichen oder weisst auf die Vorzüge von Windows hin. Es ist eigentlich schade darum, dass es dann sehr emotional wird. Ich schreibe ja auch nicht, dass Windows schlecht ist oder Linux. Es nur manchmal mit Linux hart, und Programme wie XEN und VMWare habe ich nicht zum Laufen bekommen.

Am häufigsten habe ich den Satz „Dann bleib doch bei Windows“ gelesen. Wie gesagt, in diversen anderen Linux-Foren, und nicht hier. Das ist für mich überhaupt kein Argument. Anfänger wie ich haben ihre Schwierigkeiten, die von den alten Hasen vielleicht belächelt werden oder schon vergessen sind. Vielleicht sollte sich der eine oder andere auch mal auf seine Anfängerzeit zurück besinnen, denn es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Ich werde mir auch weiterhin erlauben, hier Fragen zu stellen (hoffentlich irgendwann nicht mehr als Anfänger) und Linux kritisch zu begleiten. Denn wenn Linux nur schlecht wäre, dann würde ich mich nicht bis tief in die Nacht damit beschäftigen, sondern meine Festplatte löschen und Filme darauf speichern.

Ich hoffe, dass ich meine Standpunkt etwas aufhellen konnte.

Gruss

Andreas

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

Hi,
da du ganz fit in Linux bist http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

frage ich mich was die Anfrage soll? Willst du irgendwem beweisen, dass das mit Linux ganz schnell geht oder willst du nur trollen?

Ich glaube Linux hat es nicht nötig auf diese Art promoted zu werden.

Gruss
Quaser

Hallo !

Grade das -nach meiner unmaßgeblichen Meinung - erhebliche
Manko von Linux, die teilweise umständliche Installation von
Programmen, stört mich sehr.

Das kommt ja auch auf den Paket Manager an.Bei Suse und dem RPM Format,bekommst du halt weniger Programme,als bei Debian,das ne Riesenauswahl anbietet.

Ich würde dieses Thema gerne noch viel ausführlicher
diskutieren, aber aus Reaktionen anderer Fragender in einigen
Foren traue ich mich nicht, das zu tun. Deine Antwort ist ja
noch nett geschrieben, da habe ich ganz andere Kommentare
gelesen. Wehe, jemand versucht, Linux und Windows zu
vergleichen oder weisst auf die Vorzüge von Windows hin. Es
ist eigentlich schade darum, dass es dann sehr emotional wird.

Also für die Suse Distribution,hast du mit www.linuxclub.de,aber wirklich ein gutes Forum zur Verfügung,wo du sicherlich nicht krumm angemacht wirst.
Wenn du dort auch mal dich nach Apt für RPM umsiehst,hast du eine viel bessere Paketverwaltung und einfachere Installation als mit Yast.
Damit hast du fast den Komfort einer Debian Distri,mittels Apt Eingaben,oder wenn es denn einfacher sein soll mit dem dazu gehörenden GUI Synaptic.

Am häufigsten habe ich den Satz „Dann bleib doch bei Windows“
gelesen. Wie gesagt, in diversen anderen Linux-Foren, und
nicht hier. Das ist für mich überhaupt kein Argument. Anfänger
wie ich haben ihre Schwierigkeiten, die von den alten Hasen
vielleicht belächelt werden oder schon vergessen sind.
Vielleicht sollte sich der eine oder andere auch mal auf seine
Anfängerzeit zurück besinnen, denn es ist ja noch kein Meister
vom Himmel gefallen.

Ich werde mir auch weiterhin erlauben, hier Fragen zu stellen
(hoffentlich irgendwann nicht mehr als Anfänger) und Linux
kritisch zu begleiten. Denn wenn Linux nur schlecht wäre, dann
würde ich mich nicht bis tief in die Nacht damit beschäftigen,
sondern meine Festplatte löschen und Filme darauf speichern.

Für dein Suse findest du aber unter dem obigen Link,meistens schneller und ausführlicher Hilfe,da es speziell auf die Distri eingeht.

MFG

P.

Und DARAUS folgerst Du, das ich fit in Linux bin? Was für ein Trugschluß! Ja, ich hatte es schon mehrmals paralel zu Win installiert, was aber nicht schwer ist, aber immer wieder aufgegeben, weil ich eben NICHT damit klar gekommen bin. Jetzt ging es nur noch darum, den Zweitrechner nur sehr selten und dann ausschließlich zum Surfen zu nutzen und ob unter Linux dann die Windows- typische Pflege weg fällt.
Linux zu promoten halte ich auch nicht für nötig und ich wüßte auch nicht, warum ich das tun sollte, für den täglichen Einsatz für alles find ich es immer noch zu kompliziert für den Normal- User. Auch ein langjähriger Linux- Fan und - Nutzer aus meinem Bekanntenkreis, der sich sehr gut damit auskennt, soweit ich das beurteilen kann, hat es nicht geschafft, einen Treiber für meine nvidia GraKa zu installieren. Und drucken ging damit auch nie, obwohl es das Druckermodell richtig idendifiziert hat. Nee, mein Lieber, ich nutze Mac, weil mir Windows zu blöd ist und ich für Linux zublöd bin.

:smile: Barbara

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Die Installationsroutinen sind bei vielen Programmen eine
fürchterlich nervige Angelegenheit, aber auch gar kein
Vergleich mit Windows.

Das ist interessant. Mir geht es immer so mit Windows, wo
Softwareinstallationen eine fürchterlich nervige Angelegenheit sind,
wenn man so etwas von einem Mac gewöhnt ist.

Stefan

Hallo Andreas,

MacOS kenne ich nicht. Mit Linux (neben Windows) plage ich

[Linux]

Also im Ergebnis recht zweispältig.

ich denke, hier bei w-w-w kannst Du offen reden,
springen doch hier genug „aufgeklärte“ Linux-
und Windows-Nutzer herum.

Im grossen und ganzen hast Du recht.

Linux auf dem Desktop ist sehr gut für
Hobbyisten oder auch Anfänger geeignet.

Allerdings! - und das wird häufig vergessen -
die Administration von Linux (wie von *n*x
überhaupt) ist im Grunde nur von Experten
(oder von zu Experten gewordenen Amateuren)
zu beherrschen.

Was Dir passiert ist - Du bist auf den Hype
hereingefallen, dass ein Linux-System auch
für den nicht-Linux-Experten „einfach“ zu
administrieren sei.

Das ist es nicht. Obwohl sich hier einiges
getan hat - gerade SuSE 10.0 bringt dich
‚out of the box‘ schon sehr sehr weit.

Aber *jegliche* Änderung des vorkonfigurierten
„Bedeutungszusammenhangs“ efordert Administrator-
adäquate Kenntnisse über Zusammenhänge am Grunde
des *n*x-Systems.

Daher die ganzen Foren voller frustrierter
Linux-Ausprobierer und eingebildeter „ich-
habe-die Linux-installation-überlebt-weiss-
aber-auch-nicht-warum“-„Experten“.

Mein Senf …

Grüße

CMБ

1 „Gefällt mir“

(nix)

Hallo Barbara,

ich hatte auch mal eine zeitlang Suse Linux parallel zu Windows laufen. Hab’s dann aber irgendwann wieder runter geschmissen, weil für meinen persönlichen Bedarf Linux einfach zu umständlich war bzw. die gewünschte Software nicht verfügbar war. Als reine Surfstation ist Linux sicher nicht schlecht.

Die Probleme mit der Internetsicherheit und Stabilität/Wartungsaufwand bei Windows sind relativ. Wer sich ein wenig auskennt, hat hier keinerlei Probleme. Mein WinXP läuft nun seit fast 2 Jahren stabil, virenfrei und performant, ohne dass ich neu installieren musste.

Ciao
Andreas

(nix)

Hai Andreas,
Du hast ja so was von recht - das ist ernst gemeint.

Beidseitig recht gut zugange
(nach 40 Jahren IT, davon 12 Jahre Windows-MSDN,
der Rest Unix&Co und Große-Schinken-Systeme)
kann ich Deine Ausführungen sehr gut verstehen.

Es hat mich allerdings gewundert, wie einfach und fix
sich XP installieren ließ - wenn’s gleich funzte.
Gleiches gilt aber genau so für Linux.

Wenn allerdings eines der beiden nicht gleich funzt,
dann sind graue Haare in Sichtweite.
Wobei man bei Linux etwas mehr wahre Info und Möglichkeiten
erwarten kann. Sofern man diese Info findet.

Ob nun ein System das andere ausbooten wird,
darüber kann man streiten - macht aber keinen Sinn.
Für Windows gibts natürlich einen Schwarm mehr Anwendungen
als für Linux. Sofern man sie denn braucht.
Aber - bedenke, in jeder Anwendung steckt auch
mindestens ein Fehler der rauswill :g:

Für Otto-Normalo wird Linux m.M. durchaus das Windows
prima ersetzen können. Bedenke auch die Kosten.
Aber man muß schon etwas mehr wissen,
wenn man denn wirklich einsteigen möchte oder muss.
Ich denke aber, das hält sich durchaus die Waage bei beiden Systemen.
Bei Linux kriegst Du die Info - musst nur wissen wo –
bei Windows kriegst Du die Info auch - musst auch wissen wo - _fg_
Aber bei Linux hast du die besseren Karten wenns an Individualität geht,
da kann man immer ‚was dran schrauben‘.

Vorschlag zum Ursprungsposting:
Lasst den zweiten PC einfach mal mit Linux laufen;
probehalber wie vorgeschlagen von Live-CD.
Geht zwar SEHR zähe, aber es geht automatisch.
Wenn’s handlich kommt, dann hau Linux auf die Disk
und Du wirst sehen, wie einfach das auf einmal ist,
ohne Würmer & Co zu leben :smile:

Aloha - digi (aEg-mww)
Achso: für mich sind beide Systeme
‚Arbeitsgeräte, mit denen ich Programme entwickle‘.
Ich tendiere aber sehr stark zu Linux, weil’s dabei
für diesen Zweck einfach alles gibt - (fast) kostenlos.
Ich habe deshalb Windows-NT (VS-MSDN) vor vier Jahren komplett verschenkt,
und das nie bereut bis heute.

Hallo,

eine Lanze muss ich doch noch für Linux brechen: Wenn ich einen Rechner ohne Betriebssystem habe, und das Aufspielen von Windows funktioniert nicht, dann bin ich fürchterlich gekniffen, denn wenn ich Pech habe, ist auch niemand mit Internetzugang in der Nähe (Murphys Gesetz - was schiefgehen kann, das geht auch schief).

Und dann eine Live-CD - das kann die absolute Rettung sein. Die bekommt man im Zweifelsfall immer leichter als ein neues Windows, und es ist alles dabei.

Gruss

Andreas

Irgendwann hatte mal jemand einen Beitrag hier eingestellt (Brett? keine Ahnung mehr):
Der hat mit einer LiveCD sich einen kostenlosen 4-wöchigen U… in Spanien ‚verdient‘,
als er (s)einem Makler die Laptop-Daten stante pede wieder ausgegraben hat,
als dem Win unterwegs abgeschmiert war.

eine Lanze muss ich doch noch für Linux brechen: Wenn ich
einen Rechner ohne Betriebssystem habe, und das Aufspielen von
Windows funktioniert nicht, dann bin ich fürchterlich
gekniffen, denn wenn ich Pech habe, ist auch niemand mit
Internetzugang in der Nähe (Murphys Gesetz - was schiefgehen
kann, das geht auch schief).

Und die Rampe steht voller Pakete, die leeren Lastwagen warten,
und niemand kann die Ladelisten erstellen…

Was ich in der (Win)Ausbildung gelernt habe:
Wenn irgendwas spinnt, nicht fackeln, gleich neu machen;
rumfummeln machts nur noch übler. Das deckt sich auch mit der Praxis.

Kann bei Linux allerdings auch passieren,
nur dann hat man ein ‚paar Werkzeuge‘ an der Hand.

Aloha - digi (aEg-nww)

hallo quaser,

laß es doch einfach…

linux ist top, keine frage, aber diese vorwürfe von wegen software und weiteres mußten sich viele (bin selbst microsoftanhänger mit fremdgeheigenschaften)profis gefallen lassen. es gibt (nachweislich) viele vorteile für linux (auch ich), doch möchte ich klarstellen: ist jahrelang softwaremäßig nicht behindert, sondern einfach nicht ausreichend unterstützt worden. was ich aber so verfolge…

gruß, ö.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]