über TCP, Vista, Longhorn und die NGSCB-Komponente

(da in den brettern „windows vista“ und windows allgemein" - dort nun nach vielen tagen ohne antwort gelöscht - sich niemand zu diesem thema äußern kann / mag, versuch ich’s mal noch allgemeiner)

hallo,

2002 begann sich leiser widerstand gegen „trusted computing“ zu formieren:

http://www.againsttcpa.com stellte sich gegen die TCPA und deren nachfolgerin TCG.
http://www.heise.de/ct/03/09/052/defa

das schreckensszenario bekam damals auch eine passende software zur seite gestellt: der XP-nachfolger „windows longhorn“ (damaliger arbeitstitel des heutigen „windows vista“) beinhalte die NGSCB-komponente, die hand in hand mit dem TCP-chip, aber ohne einflussmöglichkeit durch den user, arbeitet bzw. diese verweigert.

heute ist das schreckensgespenst von einst in der betaphase, und um das thema NGSCB / TCP ist es sehr ruhig geworden.

hat sich das alles nicht bewahrheitet? was sagen die fachleute heute? was die (kritischen, wenn es die gibt) beta-tester?

lg, pit

Hallo,

hat sich das alles nicht bewahrheitet?

Das weiß ich nicht. Wahr ist allerdings, dass der User unter Vista weniger Kontrolle über seinen Rechner hat, als das bei älteren Windows-Versionen der Fall ist.
Eine Konkrete Quelle kann ich dir im Moment leider nicht nennen, aber die Tatsache, dass nur signierte Gerätetreiber ausgeführt werden, sagt ja schon einiges…

was sagen die fachleute
heute?

Ein freies Betriebssystem wählen. Wobei „frei“ hier bedeutet, dass man mit dem System machen kann, was man will, idealerweise auch noch den Sourcecode dazu sehen kann.

Grüße,
Moritz

(da in den brettern „windows vista“ und windows allgemein" -
dort nun nach vielen tagen ohne antwort gelöscht - sich
niemand zu diesem thema äußern kann / mag, versuch ich’s mal
noch allgemeiner)

hallo,

2002 begann sich leiser widerstand gegen „trusted computing“
zu formieren:

http://www.againsttcpa.com stellte sich gegen die TCPA und
deren nachfolgerin TCG.
http://www.heise.de/ct/03/09/052/defa

nicht mehr ganz aktuell, die Links
hier die neueste Lizenzbeschreibung
http://www.heise.de/ct/06/22/020/

das schreckensszenario bekam damals auch eine passende
software zur seite gestellt: der XP-nachfolger „windows
longhorn“ (damaliger arbeitstitel des heutigen „windows
vista“) beinhalte die NGSCB-komponente, die hand in hand mit
dem TCP-chip, aber ohne einflussmöglichkeit durch den user,
arbeitet bzw. diese verweigert.

Der Chip ist afaik kein Thema mehr

heute ist das schreckensgespenst von einst in der betaphase,
und um das thema NGSCB / TCP ist es sehr ruhig geworden.

hat sich das alles nicht bewahrheitet? was sagen die fachleute
heute? was die (kritischen, wenn es die gibt) beta-tester?

Profis werden wohl zähneknirschend damit leben müssen,
Heimanwender werden vermehrt auf andere BS umsteigen (sowie ich, ich sage nur: Linux :wink: )

cu
Seni

Hallo Moritz,

Eine Konkrete Quelle kann ich dir im Moment leider nicht
nennen, aber die Tatsache, dass nur signierte Gerätetreiber
ausgeführt werden, sagt ja schon einiges…

Das gilt aber nur für die 64Bit-Version.

MfG Peter(TOO)

Hallo AUchfalls,

das schreckensszenario bekam damals auch eine passende
software zur seite gestellt: der XP-nachfolger „windows
longhorn“ (damaliger arbeitstitel des heutigen „windows
vista“) beinhalte die NGSCB-komponente, die hand in hand mit
dem TCP-chip, aber ohne einflussmöglichkeit durch den user,
arbeitet bzw. diese verweigert.

Der Chip wird jetzt verwendet um Festplatten zu verschlüsseln.

MfG Peter(TOO)

hallo anderer peter :smile:

wie kann ein halbwegs ambitionierter kunde erkennen, dass z.b.

  • im notebook, das er zu kaufen erwägt, ein fritz-chip schlummert?
  • auf der HDD-platine ein solcher sitzt?

steht da „fritz“ oder „trusted computing“ o.ä. auf einem chip bzw. auf der verpackung drauf, oder kauft man die katz im sack?

muss ein verkäufer auskunft geben, und ist zu erwarten, dass er das überhaupt kann?

lg, pit

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