Linux + Windows in welcher Reihenfolge installiere

Moin

Ich möchte auf einem formatieren PC mit 2 Platten SUSE Linux und Windows XP Pro installieren (ein OS pro Platte).
Ist es egal welches ich zuerst installiere oder gibt es eine empfohlene Reihenfolge wegen dem Bootloader?

MfG
Lilly

Hallo Lilly,

Da Windows sehr eigen ist und keine anderen Götter neben sich duldet mußt du zuerst Windows installieren. Tust du das nicht, so wird Windows bei der Installation einen vorhandenen Bootloader überschreiben und du kommst nicht mehr an Linux ran.

Gruß
Sticky

Hallo Lilly,

Grundsätzlich sind folgende zwei Punkte zu beachten:

  1. Alles was nicht von MS ist, existiert für Windows nicht.
  2. Ältere Windows-Versionen wissen nicht, dass es auch Neuere geben kann.

Wenn Windows, kein ihm bekanntes Betriebssystem vorfindet, richtet es sich als alleiniger Herrscher ein.

Daraus folgt:
Als erstes muss das älteste Windows installieren. Dann chronologisch weiter bis zur letzten Windows-Version.
Danach dann die Betriebssystem der anderen Hersteller installieren.

MfG Peter(TOO)

Stimmt.

Möchte aber noch anmerken, das für den Fall das eine Windows Neuinstallation einmal durchgeführt werden muss und man nicht auch noch Linux ein weiteres mal installieren will, den Bootloader umkonfigurieren und diesen auf einer Diskette o.ä. ablegen. Ein Starten von Linux ist dann nur über die Diskette möglich. Du kannst dann jederzeit Windows neuinstallieren, anschließend wieder über die Diskette mit dem Linux Bootloader Linux laden und den Bootloader wieder umkonfigueren, so daß dieser wieder über die Festplatte geladen wird.

Gruß
Bitnicker

Hi Sticky

Da Windows sehr eigen ist und keine anderen Götter neben sich
duldet mußt du zuerst Windows installieren. Tust du das nicht,
so wird Windows bei der Installation einen vorhandenen
Bootloader überschreiben und du kommst nicht mehr an Linux
ran.

Im Prinzip hast du recht. Aber so wie man einen Bootmanager von Win reparieren kann, geht das natürlich auch mit Grub von Linux. :wink:
über Knoppix ist das ne Sache von 5 Minuten.

Gruss
ExNicki

Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm…

… so wie man einen Bootmanager
von Win reparieren kann, geht das natürlich auch mit Grub von
Linux. :wink:
über Knoppix ist das ne Sache von 5 Minuten.

So ist es. Zumindest für Dich. Aber ganz sicher nicht für jemanden,
der in solchen Sachen sehr unbeleckt ist. Und das ist Lilian ganz
sicher, sonst würde sie so eine Frage nicht stellen.
So gesehen ist es sicher besser, sie geht den allgemein empfohlenen
Weg - erst die doofen BS, die nix anderes ausser sich selber kennen,
dann die schlaueren, die auch andere (er- ) kennen und sogar zum
booten veranölassen können :wink:

lg-bt

… Windows macht es andersrum.

Gute Idee! Hatte ich seinerzeit auch mal so, den Boatloader auf `ner
Diskette (Kopie kann auch nicht schaden). Ungemein praktisch -
Diskette drin = Linux, Diskette nicht drin = Windows. Oder anders
rum,
wie´s beliebt :smile:

lg-bt

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Hallo

Danke für die Antworten, ich hatte es mir fast gedacht (deswegen auch lieber nachgefragt).
Nun als ich über die Partitionierung und dem Zugriff nachdachte fiel mir ja ein das Linux eventuell überhaupt nicht auf Dateien von Windows zugreifen und bearbeiten kann da diese auf nem NTFS System gespeichert sind.

Die Partitionierung stellte ich mir so vor:

Platte 1 (kleinere Platte):
C: Linux BS
D: Linux Rest [Programme, Downloads]
E: Eigene Dateien [für Linux und Windows] - FAT32 oder NTFS - Freigegeben für Netzwerkzugriff

Platte 2 (größere Platte):
F: Windows BS - NTFS
G: Windows Rest [Programme, Downloads] - NTFS

H: CD/DVD Brenner

Funktioniert das so?
Kann Laufwerk E: ohne Probleme für beide Betriebssystem benutzt werden (Lese- und Schreibrechte)? Am liebsten ja NTFS, aber wenn Linux damit Probs hat, geht auch FAT32.

Oder sollte ich davon absehen?

MfG
Lilly

Platte 1 (kleinere Platte):
C: Linux BS
D: Linux Rest [Programme, Downloads]
E: Eigene Dateien [für Linux und Windows]
Platte 2 (größere Platte):
F: Windows BS - NTFS
G: Windows Rest [Programme, Downloads] - NTFS
H: CD/DVD Brenner
Funktioniert das so?

Suse hat’s versaut.
Hat F mal in C geändert und jetzt ist Windows nichtmal im Auswahlmenü -.-
Und das nachdem ich ein ganzen Tag in Win rumgewurschtelt hab um alles einzurichten *grrr*

Hi Lillian

Nun als ich über die Partitionierung und dem Zugriff
nachdachte fiel mir ja ein das Linux eventuell überhaupt nicht
auf Dateien von Windows zugreifen und bearbeiten kann da diese
auf nem NTFS System gespeichert sind.

stimmt

Die Partitionierung stellte ich mir so vor:

Platte 1 (kleinere Platte):
C: Linux BS
D: Linux Rest [Programme, Downloads]
E: Eigene Dateien [für Linux und Windows] - FAT32 oder NTFS -
Freigegeben für Netzwerkzugriff

FAT32, mit NTFS tut sich Linux (noch) schwer.

Platte 2 (größere Platte):
F: Windows BS - NTFS
G: Windows Rest [Programme, Downloads] - NTFS

ich würde Windows und Programme auf eine Partition zusammentun. Das eine funktioniert nicht ohne das andere. Wenn Win abschmiert, oder von Malware befallen ist, musst du eh sämtliche Progis neu installieren.
Wenn du alles auf einer Partition hast, machst du von dieser ein Image, und wenn ein Problem ist, bügelst du sie glatt, spielst das Image wieder auf und hast nach 15 Minuten wieder ein funktionierendes System.

H: CD/DVD Brenner

Funktioniert das so?
Kann Laufwerk E: ohne Probleme für beide Betriebssystem
benutzt werden (Lese- und Schreibrechte)? Am liebsten ja NTFS,
aber wenn Linux damit Probs hat, geht auch FAT32.

Linux kümmert sich nicht um Schreib- und Leserechte von Windows, Hauptsache, es kann auf die Platte zugreifen. Wie oben gesagt, tut es sich mit FAT32 einfacher.
Kommt auch ein wenig darauf an, wozu du Linux und wozu du Windows nutzen willst und wie rege der Datenaustausch sein wird.
Ich benutze zB Linux zum surfen, mailen und arbeiten (Open Office) und Win eher zum Spielen, abgesehen von ein paar Programmen, bei denen ich unter Linux noch keinen Ersatz gefunden hab, der mir zusagt. Der Datenaustausch ist daher sehr bescheiden und geschieht bei mir mittels USB-Stick.

Gruss
ExNicki

Hi again

ich bin zu faul um den ganzen Thread noch einmal durchzulesen, vielleicht wurde es auch hier schon gesagt :wink:
Win braucht eine primäre Partition, um zumindest seine Startdateien da abzulegen (boot.ini, ntdetect.com, ntdlr)
Ich würde folgendes machen. Jumpere deine Platten um, so dass die grössere die erste ist, schmeiss Windows auf C: und D:, dann installierst du Linux auf die andere Platte (die 2 ersten Partitionen unter ext3 und die 3. formartierst du in FAT32, dann dürfte der Bootmanager von Linux kein Problem haben, Win zu erkennen.

Gruss
ExNicki

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi

Ok, kann ich von vorne anfangen? -.-
Frag mich wenn ich die Platten umstecken und mitder WinCD ne Reparaturinstallation versuche ob das funzt.

Nen anderes Problem was ich gestern bei Suse merkte war das der Bildschirm flimmert. Hab nix gefunden um die Hz höher zu stellen wie bei Win. Sie eiert unter suse bei 76 rum. Unter Win isse bei 100. Der Moni is auch nen ordentlicher (Philips Brilliance 109P mit flacher, entspiegelter Trinitron Röhre).
Bei der Hardwareerkennung steht bei Grafik zwar meine Radeon x1600 aber bei den ‚Karten- und Monitoreigenschaften‘ steht bei Karte: ‚VESA Framebuffer Graphics‘, Monitor wird richtig erkannt.
Wenn ich von 16 bit auf 24 umstelle krieg ich ein butes Farbenwirrwar. Unter Win isset sogar auf 32 bit. Wenn ich von 1024x768 XGA auf meine gewohnten 1280x960 ??? umstelle mag Suse das auch nicht.
Hab das Gefühl die GraKa-Treiber sind nicht richtig.

MfG
Lilly

Hi

Ok, kann ich von vorne anfangen? -.-
Frag mich wenn ich die Platten umstecken und mitder WinCD ne
Reparaturinstallation versuche ob das funzt.

ups, dachte du hättest das sowieso vor :wink:
wenn du mit Hilfe der Repararturinstallation die Laufwerksbuchstaben geradebiegen willst, vergiss es. das wird Win nicht schaffen.

Nen anderes Problem was ich gestern bei Suse merkte war das
der Bildschirm flimmert. Hab nix gefunden um die Hz höher zu
stellen wie bei Win. Sie eiert unter suse bei 76 rum. Unter
Win isse bei 100. Der Moni is auch nen ordentlicher (Philips
Brilliance 109P mit flacher, entspiegelter Trinitron Röhre).
Bei der Hardwareerkennung steht bei Grafik zwar meine Radeon
x1600 aber bei den ‚Karten- und Monitoreigenschaften‘ steht
bei Karte: ‚VESA Framebuffer Graphics‘, Monitor wird richtig
erkannt.
Wenn ich von 16 bit auf 24 umstelle krieg ich ein butes
Farbenwirrwar. Unter Win isset sogar auf 32 bit. Wenn ich von
1024x768 XGA auf meine gewohnten 1280x960 ??? umstelle mag
Suse das auch nicht.
Hab das Gefühl die GraKa-Treiber sind nicht richtig.

das Gefühl habe ich auch. Aber nachdem ich zwar begeisteter Linux-Anwender aber bei weitem kein Linux-Spezialist bin (ich hatte ähnliche Probleme mit der Graka, aber ich wurde in den Linux-Foren geholfen :wink:) muss ich dich an das Linux-Board oder an die zahlreihen Linux- oder Suseforen verweisen

Gruss
ExNicki

Stimmt.

Möchte aber noch anmerken, das für den Fall das eine Windows
Neuinstallation einmal durchgeführt werden muss und man nicht
auch noch Linux ein weiteres mal installieren will, den
Bootloader umkonfigurieren und diesen auf einer Diskette o.ä.
ablegen. Ein Starten von Linux ist dann nur über die Diskette
möglich. Du kannst dann jederzeit Windows neuinstallieren,
anschließend wieder über die Diskette mit dem Linux Bootloader
Linux laden und den Bootloader wieder umkonfigueren, so daß
dieser wieder über die Festplatte geladen wird.

Gute Idee! Hatte ich seinerzeit auch mal so, den Boatloader
auf `ner
Diskette (Kopie kann auch nicht schaden). Ungemein praktisch -
Diskette drin = Linux, Diskette nicht drin = Windows. Oder
anders rum, :wie´s beliebt :smile:

…wobei zu bemerken ist,

  1. dass man, wie schon erwähnt, auch Linux-Bootloader problemlos reparieren kann, ohne gleich Linux neu aufzusetzen
  2. moderne PCs kaum noch mit Diskettenlaufwerken ausgeliefert werden
    (meiner hat auf jeden Fall keins mehr an Bord)

Gruss
ExNicki

Stimmt.

Möchte aber noch anmerken, das für den Fall das eine Windows
Neuinstallation einmal durchgeführt werden muss und man nicht
auch noch Linux ein weiteres mal installieren will, den
Bootloader umkonfigurieren und diesen auf einer Diskette o.ä.
ablegen. Ein Starten von Linux ist dann nur über die Diskette
möglich. Du kannst dann jederzeit Windows neuinstallieren,
anschließend wieder über die Diskette mit dem Linux Bootloader
Linux laden und den Bootloader wieder umkonfigueren, so daß
dieser wieder über die Festplatte geladen wird.

Gute Idee! Hatte ich seinerzeit auch mal so, den Boatloader
auf `ner
Diskette (Kopie kann auch nicht schaden). Ungemein praktisch -
Diskette drin = Linux, Diskette nicht drin = Windows. Oder
anders rum, :wie´s beliebt :smile:

…wobei zu bemerken ist,

  1. dass man, wie schon erwähnt, auch Linux-Bootloader
    problemlos reparieren kann, ohne gleich Linux neu aufzusetzen

Ja doch, klar, fällt aber flach, wenn er auf `ner floppy ist.

  1. moderne PCs kaum noch mit Diskettenlaufwerken ausgeliefert
    werden
    (meiner hat auf jeden Fall keins mehr an Bord)

Nee, dann geht´s narürlich nicht, iss aber logisch und muß nicht
extra erwähnt werden.
Nachrüsten bei Bedarf kostet aber nur `nen Heiermann.

Gruss
ExNicki

Hi Junior !

(meiner hat auf jeden Fall keins mehr an Bord)

Alter Geizkragen.Warste wieder dafür Bier trinken :wink:

FG I.