Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstaben

Ich möchte mehrere Betriebssysteme auf einer Festplatte in verschiedenen Partitionen installieren, und zwar Windows XP, Windows Vista und Linux. Angenommen ich installiere die Betriebssysteme in der eben genannten Reihenfolge auf zwei primären Partitionen (Windows XP und Vista) und Linux auf einer erweiterten Partition in zwei logischen Laufwerken (Linux-Systemdateien und Linux-Swap).
Dazu jetzt folgende Fragen:

1.) Ist die eben genannte Festplattenaufteilung überhaupt sinnvoll?

2.) Gibt es eine Möglichkeit, dass beide Windows-Versionen den Laufwerksbuchstaben C: bekommen und dass die jeweils andere Partition mit D: bezeichnet wird? (Also unter Windows XP sollte dann angezeigt werden: C:\ ; D:\ und unter Win Vista sollte angezeigt werden: C:\ ; D:\ )

3.) Welche Größe sollten diese Partitionen bei einer 160 GB Festplatte in etwa haben?

Danke für jede Hilfe schon jetzt!

Grüße
Daniel

Hi Daniel

Ich möchte mehrere Betriebssysteme auf einer Festplatte in
verschiedenen Partitionen installieren, und zwar Windows XP,
Windows Vista und Linux. Angenommen ich installiere die
Betriebssysteme in der eben genannten Reihenfolge auf zwei
primären Partitionen (Windows XP und Vista) und Linux auf
einer erweiterten Partition in zwei logischen Laufwerken
(Linux-Systemdateien und Linux-Swap).
Dazu jetzt folgende Fragen:

1.) Ist die eben genannte Festplattenaufteilung
überhaupt sinnvoll?

jein. du bruachst eine primäre Partition, wo beide Windosen ihre Startdateien ablegen. Alle anderen Partitionen können logische Laufwerke sein, sowohl Win las auch Linux ist das egal.
2. es ist sinnvoll, eine 3. Win-Partition nnur für die Daten beider Windosen anzulegen (Eigene Dateien usw). Das erleichtert das Backup ungemein.

2.) Gibt es eine Möglichkeit, dass beide
Windows-Versionen den Laufwerksbuchstaben C: bekommen und dass
die jeweils andere Partition mit D: bezeichnet wird? (Also
unter Windows XP sollte dann angezeigt werden: C:\ ; D:\ und unter Win Vista sollte
angezeigt werden: C:\ ; D:\ )

mit vielen Verrenkungen (Laufwerkswap oder hidden partitions) könnte man das unter Grub bewerkstelligen, aber wozu? warum nicht XP auf C: und Vista auf D: oder umgekehrt? ich sehe keinen Vorteil, darin

3.) Welche Größe sollten diese Partitionen bei einer
160 GB Festplatte in etwa haben?

das kann man pauschal nicht beantworten. Das kommt darauf an, wieviele und welche Programme du auf den jeweiligen Betriebssystemen fährst.
Pauschal würde ich 20 GB pro BS veranschlagen, für Vista vllt 30, und der Rest für die Daten. Wenn du viel Datenaustausch zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den ülichen Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw) oder baer eine kleine extra Partition nur für den Austausch der Daten anlegen (ich mache das per USB-Stick, hab aber auch wenig Datenaustausch, per CD oder externe USB-Platte geht natürlich auch). Die Linux-Swap-Partition braucht die Grösse des Arbeitsspeichers kaum zu übersteigen.
Wenn du mehrere Komplettprograme à la Office installieren willst, musst du natürlich die jeweilige Partition entsprechend vergrößern.
Die Reihenfolge, die du vorgeschlagen hast, ist übrigens die am wenigsten problematischste, XP>Vista>Linux.

Gruss
ExNicki

jein. du bruachst eine primäre Partition, wo beide Windosen
ihre Startdateien ablegen.

Wie genau ist das gemeint, eine eigene Partition nur für die Startdateien?

  1. es ist sinnvoll, eine 3. Win-Partition nnur für die Daten
    beider Windosen anzulegen (Eigene Dateien usw). Das
    erleichtert das Backup ungemein.

Ja, daran dachte ich auch schon… Aber als welcher Partitionstyp (primär/ logisch) oder ist das egal?

mit vielen Verrenkungen (Laufwerkswap oder hidden partitions)
könnte man das unter Grub bewerkstelligen, aber wozu? warum
nicht XP auf C: und Vista auf D: oder umgekehrt? ich sehe
keinen Vorteil, darin

Sieh dir mal folgenden Link an:
http://www.forumdeluxx.de/forum/archive/index.php/t-…

Da wird nämlich genau das beschrieben, daher wüsste ich jetzt gerne, ob das überhaupt so funktionieren kann, wie es beschrieben wird bzw. ob das sinnvoll ist.

Wenn du viel Datenaustausch
zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die
Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den ülichen
Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw)

Warum FAT und nicht gleich NTFS? Linux versteht doch NTFS, oder?
Und was ist sinnvoller, eine einzige Datenpartition für die Daten von allen drei Betriebssystemen, die auch gleichzeitig zum Datenaustausch dient, oder zwei eigene Partitionen, wobei eine für die Daten von Windows ist und die andere zum Datenaustausch zwischen Windows und Linux? Wobei bei zweiterer Möglichkeit ja eigentlich noch ein dritte Partition für die Daten von Linux gebraucht würde…

Die Reihenfolge, die du vorgeschlagen hast, ist übrigens die
am wenigsten problematischste, XP>Vista>Linux.

Dazu hätte ich auch noch eine Frage: Und zwar hab ich XP auf einer normalen Installations-CD, Vista aber war als OEM am PC schon vorinstalliert und wurde daher ohne DVD geliefert. Es kann nur von der Festplatte bzw. von bereits erstellten Recovery-DVDs wiederhergestellt, aber eben nicht direkt installiert werden.
Hat das irgendeinen Einfluss, wenn ich jetzt zuerst XP ganz normal installiere und dann Vista per Recovery-DVD auf die nächste Partition wiederherstelle oder läuft das problemlos ab?

Danke nochmal!

Grüße
Daniel

Ja, daran dachte ich auch schon… Aber als welcher
Partitionstyp (primär/ logisch) oder ist das egal?

Ja, die logische ist dann in der erweiterten. Dort kannst du auch dein Linux installieren.

Sieh dir mal folgenden Link an:
http://www.forumdeluxx.de/forum/archive/index.php/t-…

Da wird nämlich genau das beschrieben, daher wüsste ich jetzt
gerne, ob das überhaupt so funktionieren kann, wie es
beschrieben wird bzw. ob das sinnvoll ist.

Ja so geht es schon.Wenn du aber Neuling im Bereich der Partitionierung bist, dann passe bri der Linuxinstallation auf.Linux kennt so einen Mist wie C/D als Partitionen nicht.

Wenn du viel Datenaustausch
zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die
Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den ülichen
Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw)

Warum FAT und nicht gleich NTFS? Linux versteht doch NTFS,
oder?

Der ExNicki ist da wie immer etwas vorsichtig.Mit dem neueren NTFS unter Vista würde ich aber auch erst mal zu FAT raten.Die Version unter XP verträgt sich lesend und schreibend auf jeden Fall mit Linux.

Und was ist sinnvoller, eine einzige Datenpartition für die
Daten von allen drei Betriebssystemen, die auch gleichzeitig
zum Datenaustausch dient, oder zwei eigene Partitionen, wobei
eine für die Daten von Windows ist und die andere zum
Datenaustausch zwischen Windows und Linux? Wobei bei zweiterer
Möglichkeit ja eigentlich noch ein dritte Partition für die
Daten von Linux gebraucht würde…

Normalerweise ist ja die Home unter Linux sowas wie deiene eigenen Dateien unter Linux.Diese wird nicht als ntfs formatiert.Du könntest aber unter Windows den Treiber für ext2/3 installieren.Dann kommste auch direkt an dort von dir angelegte Dateien heran.

Dazu hätte ich auch noch eine Frage: Und zwar hab ich XP auf
einer normalen Installations-CD, Vista aber war als OEM am PC
schon vorinstalliert und wurde daher ohne DVD geliefert. Es
kann nur von der Festplatte bzw. von bereits erstellten
Recovery-DVDs wiederhergestellt, aber eben nicht direkt
installiert werden.

Da muss leider der ExNicki dir was dazu sagen, da ich das neueste Wundersystem aus Redmond nicht benutze und sicher auch nicht will.
Aber meienes Erachtens sollte sich jeder PC User wenigstens sein OS auf einem Medium besorgen.
Solche Recovery Versionen sind sowieso nur Betrug am Kunden, der im Notfall dann meistens angeschissen ist.

Gruss Pinguin

Ja so geht es schon.Wenn du aber Neuling im Bereich der
Partitionierung bist, dann passe bri der Linuxinstallation
auf.Linux kennt so einen Mist wie C/D als Partitionen nicht.

Dass Linux keine Laufwerksbuchstaben kennt, ist mir schon klar. Aber Linux würde die unter dem Link beschriebene Methode ja gar nicht betreffen, es geht ja rein um die Windows-Versionen. Bei der Installation von Linux (die ja als letzte erfolgt), wären ja alle anderen Partitionen wieder auf „visible“ geschaltet.

Reicht eigentlich der Linux-Bootmanager, oder wäre ein unabhängiger Bootmanager besser? (ich hab da beispielsweise an WWBMU als Bootmanager gedacht)

Solche Recovery Versionen sind sowieso nur Betrug am Kunden,
der im Notfall dann meistens angeschissen ist.

Da kann ich dir nur zustimmen, ich hab mal schön geschaut, als beim neuen PC eine Papier-DVD dabei war, wo drauf stand, dass man auf das Erstellen von Recovery-DVDs nicht vergessen soll…

Reicht eigentlich der Linux-Bootmanager, oder wäre ein
unabhängiger Bootmanager besser? (ich hab da beispielsweise an
WWBMU als Bootmanager gedacht)

Ja, aber solltest du später ma irgenwann dein Windows recovern oder neuinstallieren, wird Grub überschrieben.Je nach Linuxdistri kannst du dort den Grub in die Linuxpartition installieren lassen.
Wenn du dann den in dein Windows BL oder einen externen BL einbindest, bleibt der immer erhalten.
Falls du einigermassen fit bist, ist es natürlich kein Problem den Grub im mbr(falls dort installiert) wieder nachträglich herzustellen :wink:

Pinguin

Folgende drei Fragen wären jetzt noch offen:

1.)

du brauchst eine primäre Partition, wo beide Windosen
ihre Startdateien ablegen.

Wie genau ist das gemeint, eine eigene Partition
nur für die Startdateien?

2.)
Ich hab XP auf einer normalen Installations-CD, Vista aber
war als OEM am PC schon vorinstalliert und wurde daher ohne
DVD geliefert. Es kann nur von der Festplatte bzw. von bereits
erstellten Recovery-DVDs wiederhergestellt, aber eben nicht
direkt installiert werden. Hat das irgendeinen Einfluss, wenn
ich jetzt zuerst XP ganz normal installiere und dann Vista per
Recovery-DVD auf die nächste Partition wiederherstelle oder
läuft das problemlos ab bzw. wenn nicht, wie sollte die
Installationsreihenfolge sonst aussehen?

3.)

Wenn du viel Datenaustausch
zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die
Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den üblichen
Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw)

Der ExNicki ist da wie immer etwas vorsichtig. Mit dem neueren NTFS
unter Vista würde ich aber auch erst mal zu FAT raten.
Die Version unter XP verträgt sich lesend und schreibend auf jeden
Fall mit Linux.

Was ist jetzt sinnvoller, FAT oder NTFS? Ich bin ja nicht gerade der
FAT-Freund, daher wäre mir natürlich NTFS schon lieber…wenn es
keine Probleme macht…

Vielleicht hat noch jemand Antworten auf diese drei Fragen???

Grüße
Daniel

HAT KEINER EINE IDEE? - O.T.

Folgende drei Fragen wären jetzt noch offen:

1.)

du brauchst eine primäre Partition, wo beide Windosen
ihre Startdateien ablegen.

Wie genau ist das gemeint, eine eigene Partition
nur für die Startdateien?

nein. es genügt, wenn ein Windows auf C. installiert ist. C: ist dann die primäre Partition, in der auch das andere Windows seine Startdateien ablädt

2.)
Ich hab XP auf einer normalen Installations-CD, Vista aber
war als OEM am PC schon vorinstalliert und wurde daher ohne
DVD geliefert. Es kann nur von der Festplatte bzw. von
bereits
erstellten Recovery-DVDs wiederhergestellt, aber eben nicht
direkt installiert werden. Hat das irgendeinen Einfluss, wenn
ich jetzt zuerst XP ganz normal installiere und dann Vista
per
Recovery-DVD auf die nächste Partition wiederherstelle oder
läuft das problemlos ab bzw. wenn nicht, wie sollte die
Installationsreihenfolge sonst aussehen?

das hängt leider davon ab, wie die Recovery-CD funktioniert. Jeder Distributor kocht da sein eigenes Süppchen. Manche Recovery-Versionen lassen dir überhaupt keine Wahl und installieren auf C:, das sie vorher auch noch formatieren, bei anderen kannst du raussuchen, wo Vista installiert werden soll.
Ich würde Vista in diesem Fall als 1. installieren. Das Setup von XP wird zwar den MBR mit seinem eigenen Bootmanager überschreiben und Vista nicht erkennen, aber Grub von Linux, das dann wiederum den Bootmanager von XP überschreibt, sollte beide Windosen erkennen.
Übrigens kannst du nach nach erfolgreicher Installation von Grun den MBR backupen:
dd if=/dev/hda2 bs=512 count=1 of=/„Name der Partition“/bootsect.lin
speichert den MBR in die Datei bootsect.lin

3.)

Wenn du viel Datenaustausch
zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die
Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den üblichen
Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw)

Der ExNicki ist da wie immer etwas vorsichtig. Mit dem neueren NTFS
unter Vista würde ich aber auch erst mal zu FAT raten.
Die Version unter XP verträgt sich lesend und schreibend auf jeden
Fall mit Linux.

Was ist jetzt sinnvoller, FAT oder NTFS? Ich bin ja nicht
gerade der
FAT-Freund, daher wäre mir natürlich NTFS schon lieber…wenn
es
keine Probleme macht…

die NTFS-Treiber bei Linux werden immer besser. Mit Vista-NTFS könnte es aber Probleme geben, deshalb ist FAT32 immer noch der gemeinsame Nenner. Aber probier ruhig mit NTFS, vllt funzt es problemlos, schlimmstenfalls musst du nachher umformatieren.

Gruss
ExNicki

Vielen Dank, jetzt sollte eigentlich alles klar sein!
Danke auch an alle anderen die geholfen haben!

Grüße
Daniel

Hallo!

Eine Frage habe ich jetzt doch noch:

Sieh dir mal folgenden Link an:
http://www.forumdeluxx.de/forum/archive/index.php/t-…

Da wird nämlich genau das beschrieben, daher wüsste ich jetzt
gerne, ob das überhaupt so funktionieren kann, wie es
beschrieben wird bzw. ob das sinnvoll ist.

Ja so geht es schon.Wenn du aber Neuling im Bereich der
Partitionierung bist, dann passe bri der Linuxinstallation
auf.Linux kennt so einen Mist wie C/D als Partitionen nicht.

Du schreibst, ich soll dann in diesem Fall bei der Linuxinstallation aufpassen, weil Linux keine Laufwerksbuchstaben kennt. Auf was genau soll ich denn dann aufpassen? Normalerweise sollten ja zu dem Zeitpunkt der Linuxinstallation schon wieder alle Partitionen sichtbar sein, oder?
Vereinfacht dargestellt (ohne Partitionen für Daten) würde die Installation ja folgendermaßen ablaufen:

1.) 3 Partitionen erstellen: Part1 für Vista, Part2 für WinXP und eine erweiterte für Linux (mit zwei logischen: Linux-System und -Swap)

2.) Part2 unsichtbar machen, WinVista auf Part1 installieren

3.) Part1 unsichtbar machen, Part2 wieder sichtbar machen und WinXP darauf installieren

4.) alle Partitionen wieder sichtbar machen und Linux installieren

So müsste das doch funktionieren, oder?

Vorteile gibt es ja sehr wohl, diese betreffen natürlich nur Windows, Linux hat damit ja eigentlich nichts zu tun, ich zitiere einfach nochmal den im ersten Posting bereits genannten Forenbeitrag:

voneinander getrennte Systeme und dadurch einfache Neuinstallation oder Löschung eines einzelnen Systems;
beide Windows-Versionen haben C: als Laufwerksbuchstaben

Grüße
Daniel