Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstaben

Von: , Frage gestellt am So, 18. Nov 2007

Ich möchte mehrere Betriebssysteme auf einer Festplatte in verschiedenen Partitionen installieren, und zwar Windows XP, Windows Vista und Linux. Angenommen ich installiere die Betriebssysteme in der eben genannten Reihenfolge auf zwei primären Partitionen (Windows XP und Vista) und Linux auf einer erweiterten Partition in zwei logischen Laufwerken (Linux-Systemdateien und Linux-Swap).
Dazu jetzt folgende Fragen:

1.) Ist die eben genannte Festplattenaufteilung überhaupt sinnvoll?

2.) Gibt es eine Möglichkeit, dass beide Windows-Versionen den Laufwerksbuchstaben C: bekommen und dass die jeweils andere Partition mit D: bezeichnet wird? (Also unter Windows XP sollte dann angezeigt werden: C:\ <Windows XP>; D:\<Windows Vista> und unter Win Vista sollte angezeigt werden: C:\ <Windows Vista>; D:\ <Windows XP>)

3.) Welche Größe sollten diese Partitionen bei einer 160 GB Festplatte in etwa haben?

Danke für jede Hilfe schon jetzt!

Grüße
Daniel

10 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 42 Minuten 0 hilfreich
    Re: Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstaben

    Hi Daniel Ich möchte mehrere Betriebssysteme auf einer Festplatte in
    verschiedenen Partitionen installieren, und zwar Windows XP,
    Windows Vista und Linux. Angenommen ich installiere die
    Betriebssysteme in der eben genannten Reihenfolge auf zwei
    primären Partitionen (Windows XP und Vista) und Linux auf
    einer erweiterten Partition in zwei logischen Laufwerken
    (Linux-Systemdateien und Linux-Swap).
    Dazu jetzt folgende Fragen:

    1.) Ist die eben genannte Festplattenaufteilung
    überhaupt sinnvoll?
    jein. du bruachst eine primäre Partition, wo beide Windosen ihre Startdateien ablegen. Alle anderen Partitionen können logische Laufwerke sein, sowohl Win las auch Linux ist das egal.
    2. es ist sinnvoll, eine 3. Win-Partition nnur für die Daten beider Windosen anzulegen (Eigene Dateien usw). Das erleichtert das Backup ungemein. 2.) Gibt es eine Möglichkeit, dass beide
    Windows-Versionen den Laufwerksbuchstaben C: bekommen und dass
    die jeweils andere Partition mit D: bezeichnet wird? (Also
    unter Windows XP sollte dann angezeigt werden: C:\ <Windows
    XP>; D:\<Windows Vista> und unter Win Vista sollte
    angezeigt werden: C:\ <Windows Vista>; D:\ <Windows
    XP>)
    mit vielen Verrenkungen (Laufwerkswap oder hidden partitions) könnte man das unter Grub bewerkstelligen, aber wozu? warum nicht XP auf C: und Vista auf D: oder umgekehrt? ich sehe keinen Vorteil, darin 3.) Welche Größe sollten diese Partitionen bei einer
    160 GB Festplatte in etwa haben?
    das kann man pauschal nicht beantworten. Das kommt darauf an, wieviele und welche Programme du auf den jeweiligen Betriebssystemen fährst.
    Pauschal würde ich 20 GB pro BS veranschlagen, für Vista vllt 30, und der Rest für die Daten. Wenn du viel Datenaustausch zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den ülichen Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw) oder baer eine kleine extra Partition nur für den Austausch der Daten anlegen (ich mache das per USB-Stick, hab aber auch wenig Datenaustausch, per CD oder externe USB-Platte geht natürlich auch). Die Linux-Swap-Partition braucht die Grösse des Arbeitsspeichers kaum zu übersteigen.
    Wenn du mehrere Komplettprograme à la Office installieren willst, musst du natürlich die jeweilige Partition entsprechend vergrößern.
    Die Reihenfolge, die du vorgeschlagen hast, ist übrigens die am wenigsten problematischste, XP>Vista>Linux.

    Gruss
    ExNicki

    • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstabe

      jein. du bruachst eine primäre Partition, wo beide Windosen
      ihre Startdateien ablegen.
      Wie genau ist das gemeint, eine eigene Partition nur für die Startdateien? 2. es ist sinnvoll, eine 3. Win-Partition nnur für die Daten
      beider Windosen anzulegen (Eigene Dateien usw). Das
      erleichtert das Backup ungemein.
      Ja, daran dachte ich auch schon... Aber als welcher Partitionstyp (primär/ logisch) oder ist das egal? mit vielen Verrenkungen (Laufwerkswap oder hidden partitions)
      könnte man das unter Grub bewerkstelligen, aber wozu? warum
      nicht XP auf C: und Vista auf D: oder umgekehrt? ich sehe
      keinen Vorteil, darin
      Sieh dir mal folgenden Link an:
      http://www.forumdeluxx.de/forum/archive/index.php/t-...

      Da wird nämlich genau das beschrieben, daher wüsste ich jetzt gerne, ob das überhaupt so funktionieren kann, wie es beschrieben wird bzw. ob das sinnvoll ist. Wenn du viel Datenaustausch
      zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die
      Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den ülichen
      Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw)
      Warum FAT und nicht gleich NTFS? Linux versteht doch NTFS, oder?
      Und was ist sinnvoller, eine einzige Datenpartition für die Daten von allen drei Betriebssystemen, die auch gleichzeitig zum Datenaustausch dient, oder zwei eigene Partitionen, wobei eine für die Daten von Windows ist und die andere zum Datenaustausch zwischen Windows und Linux? Wobei bei zweiterer Möglichkeit ja eigentlich noch ein dritte Partition für die Daten von Linux gebraucht würde... Die Reihenfolge, die du vorgeschlagen hast, ist übrigens die
      am wenigsten problematischste, XP>Vista>Linux.
      Dazu hätte ich auch noch eine Frage: Und zwar hab ich XP auf einer normalen Installations-CD, Vista aber war als OEM am PC schon vorinstalliert und wurde daher ohne DVD geliefert. Es kann nur von der Festplatte bzw. von bereits erstellten Recovery-DVDs wiederhergestellt, aber eben nicht direkt installiert werden.
      Hat das irgendeinen Einfluss, wenn ich jetzt zuerst XP ganz normal installiere und dann Vista per Recovery-DVD auf die nächste Partition wiederherstelle oder läuft das problemlos ab?

      Danke nochmal!

      Grüße
      Daniel

      • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstabe

        Ja, daran dachte ich auch schon... Aber als welcher
        Partitionstyp (primär/ logisch) oder ist das egal?
        Ja, die logische ist dann in der erweiterten. Dort kannst du auch dein Linux installieren.


        Sieh dir mal folgenden Link an:
        http://www.forumdeluxx.de/forum/archive/index.php/t-...

        Da wird nämlich genau das beschrieben, daher wüsste ich jetzt
        gerne, ob das überhaupt so funktionieren kann, wie es
        beschrieben wird bzw. ob das sinnvoll ist.
        Ja so geht es schon.Wenn du aber Neuling im Bereich der Partitionierung bist, dann passe bri der Linuxinstallation auf.Linux kennt so einen Mist wie C/D als Partitionen nicht. Wenn du viel Datenaustausch
        zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die
        Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den ülichen
        Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw)
        Warum FAT und nicht gleich NTFS? Linux versteht doch NTFS,
        oder?
        Der ExNicki ist da wie immer etwas vorsichtig.Mit dem neueren NTFS unter Vista würde ich aber auch erst mal zu FAT raten.Die Version unter XP verträgt sich lesend und schreibend auf jeden Fall mit Linux. Und was ist sinnvoller, eine einzige Datenpartition für die
        Daten von allen drei Betriebssystemen, die auch gleichzeitig
        zum Datenaustausch dient, oder zwei eigene Partitionen, wobei
        eine für die Daten von Windows ist und die andere zum
        Datenaustausch zwischen Windows und Linux? Wobei bei zweiterer
        Möglichkeit ja eigentlich noch ein dritte Partition für die
        Daten von Linux gebraucht würde...
        Normalerweise ist ja die Home unter Linux sowas wie deiene eigenen Dateien unter Linux.Diese wird nicht als ntfs formatiert.Du könntest aber unter Windows den Treiber für ext2/3 installieren.Dann kommste auch direkt an dort von dir angelegte Dateien heran. Dazu hätte ich auch noch eine Frage: Und zwar hab ich XP auf
        einer normalen Installations-CD, Vista aber war als OEM am PC
        schon vorinstalliert und wurde daher ohne DVD geliefert. Es
        kann nur von der Festplatte bzw. von bereits erstellten
        Recovery-DVDs wiederhergestellt, aber eben nicht direkt
        installiert werden.
        Da muss leider der ExNicki dir was dazu sagen, da ich das neueste Wundersystem aus Redmond nicht benutze und sicher auch nicht will.
        Aber meienes Erachtens sollte sich jeder PC User wenigstens sein OS auf einem Medium besorgen.
        Solche Recovery Versionen sind sowieso nur Betrug am Kunden, der im Notfall dann meistens angeschissen ist.

        Gruss Pinguin

        • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstabe

          Ja so geht es schon.Wenn du aber Neuling im Bereich der
          Partitionierung bist, dann passe bri der Linuxinstallation
          auf.Linux kennt so einen Mist wie C/D als Partitionen nicht.
          Dass Linux keine Laufwerksbuchstaben kennt, ist mir schon klar. Aber Linux würde die unter dem Link beschriebene Methode ja gar nicht betreffen, es geht ja rein um die Windows-Versionen. Bei der Installation von Linux (die ja als letzte erfolgt), wären ja alle anderen Partitionen wieder auf "visible" geschaltet.


          Reicht eigentlich der Linux-Bootmanager, oder wäre ein unabhängiger Bootmanager besser? (ich hab da beispielsweise an WWBMU als Bootmanager gedacht) Solche Recovery Versionen sind sowieso nur Betrug am Kunden,
          der im Notfall dann meistens angeschissen ist.
          Da kann ich dir nur zustimmen, ich hab mal schön geschaut, als beim neuen PC eine Papier-DVD dabei war, wo drauf stand, dass man auf das Erstellen von Recovery-DVDs nicht vergessen soll...

          • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstabe

            Reicht eigentlich der Linux-Bootmanager, oder wäre ein
            unabhängiger Bootmanager besser? (ich hab da beispielsweise an
            WWBMU als Bootmanager gedacht)
            Ja, aber solltest du später ma irgenwann dein Windows recovern oder neuinstallieren, wird Grub überschrieben.Je nach Linuxdistri kannst du dort den Grub in die Linuxpartition installieren lassen.
            Wenn du dann den in dein Windows BL oder einen externen BL einbindest, bleibt der immer erhalten.
            Falls du einigermassen fit bist, ist es natürlich kein Problem den Grub im mbr(falls dort installiert) wieder nachträglich herzustellen ;-)

            Pinguin

            • Antwort von nach 15 Tagen 0 hilfreich
              Re^6: Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstabe

              Folgende drei Fragen wären jetzt noch offen:

              1.) du brauchst eine primäre Partition, wo beide Windosen
              ihre Startdateien ablegen.
              Wie genau ist das gemeint, eine eigene Partition
              nur für die Startdateien?

              2.)
              Ich hab XP auf einer normalen Installations-CD, Vista aber
              war als OEM am PC schon vorinstalliert und wurde daher ohne
              DVD geliefert. Es kann nur von der Festplatte bzw. von bereits
              erstellten Recovery-DVDs wiederhergestellt, aber eben nicht
              direkt installiert werden. Hat das irgendeinen Einfluss, wenn
              ich jetzt zuerst XP ganz normal installiere und dann Vista per
              Recovery-DVD auf die nächste Partition wiederherstelle oder
              läuft das problemlos ab bzw. wenn nicht, wie sollte die
              Installationsreihenfolge sonst aussehen?

              3.) Wenn du viel Datenaustausch
              zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die
              Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den üblichen
              Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw)
              Der ExNicki ist da wie immer etwas vorsichtig. Mit dem neueren NTFS
              unter Vista würde ich aber auch erst mal zu FAT raten.
              Die Version unter XP verträgt sich lesend und schreibend auf jeden
              Fall mit Linux.
              Was ist jetzt sinnvoller, FAT oder NTFS? Ich bin ja nicht gerade der
              FAT-Freund, daher wäre mir natürlich NTFS schon lieber...wenn es
              keine Probleme macht...

              Vielleicht hat noch jemand Antworten auf diese drei Fragen???

              Grüße
              Daniel

            • Antwort von nach 18 Tagen 0 hilfreich
              Re^7: Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstabe

              Folgende drei Fragen wären jetzt noch offen:

              1.) du brauchst eine primäre Partition, wo beide Windosen
              ihre Startdateien ablegen.
              Wie genau ist das gemeint, eine eigene Partition
              nur für die Startdateien?
              nein. es genügt, wenn ein Windows auf C. installiert ist. C: ist dann die primäre Partition, in der auch das andere Windows seine Startdateien ablädt 2.)
              Ich hab XP auf einer normalen Installations-CD, Vista aber
              war als OEM am PC schon vorinstalliert und wurde daher ohne
              DVD geliefert. Es kann nur von der Festplatte bzw. von
              bereits
              erstellten Recovery-DVDs wiederhergestellt, aber eben nicht
              direkt installiert werden. Hat das irgendeinen Einfluss, wenn
              ich jetzt zuerst XP ganz normal installiere und dann Vista
              per
              Recovery-DVD auf die nächste Partition wiederherstelle oder
              läuft das problemlos ab bzw. wenn nicht, wie sollte die
              Installationsreihenfolge sonst aussehen?
              das hängt leider davon ab, wie die Recovery-CD funktioniert. Jeder Distributor kocht da sein eigenes Süppchen. Manche Recovery-Versionen lassen dir überhaupt keine Wahl und installieren auf C:, das sie vorher auch noch formatieren, bei anderen kannst du raussuchen, wo Vista installiert werden soll.
              Ich würde Vista in diesem Fall als 1. installieren. Das Setup von XP wird zwar den MBR mit seinem eigenen Bootmanager überschreiben und Vista nicht erkennen, aber Grub von Linux, das dann wiederum den Bootmanager von XP überschreibt, sollte beide Windosen erkennen.
              Übrigens kannst du nach nach erfolgreicher Installation von Grun den MBR backupen:
              dd if=/dev/hda2 bs=512 count=1 of=/"Name der Partition"/bootsect.lin
              speichert den MBR in die Datei bootsect.lin 3.) Wenn du viel Datenaustausch
              zwichen Linux und Win erwartest, solltest du die
              Datenpartition in FAT32 formatieren (mit den üblichen
              Nachteilen von FAT: max 4 GB-Dateien usw)
              Der ExNicki ist da wie immer etwas vorsichtig. Mit dem neueren NTFS
              unter Vista würde ich aber auch erst mal zu FAT raten.
              Die Version unter XP verträgt sich lesend und schreibend auf jeden
              Fall mit Linux.
              Was ist jetzt sinnvoller, FAT oder NTFS? Ich bin ja nicht
              gerade der
              FAT-Freund, daher wäre mir natürlich NTFS schon lieber...wenn
              es
              keine Probleme macht...
              die NTFS-Treiber bei Linux werden immer besser. Mit Vista-NTFS könnte es aber Probleme geben, deshalb ist FAT32 immer noch der gemeinsame Nenner. Aber probier ruhig mit NTFS, vllt funzt es problemlos, schlimmstenfalls musst du nachher umformatieren.

              Gruss
              ExNicki

            • Antwort von nach 21 Tagen 0 hilfreich
              Re^8: Mehrere Betriebssysteme - Laufwerksbuchstabe

              Vielen Dank, jetzt sollte eigentlich alles klar sein!
              Danke auch an alle anderen die geholfen haben!

              Grüße
              Daniel



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