Zwei OS auf einem Rechner: was haltet ihr davon?

Hallo allerseits

seit kurzem habe ich auf meinem xp rechner ubuntu 9.10 zusätzlich installiert und alles läuft problemlos.

allerdings höre ich immer wieder regelrechte horror stories über user, die dann in die schlimmsten probleme geraten.

meistens macht man das ja doch nur, weil man sich von dem ersten noch nicht richtig lösen will.

was haltet ihr denn davon, 2 betriebssysteme auf einem rechner zu haben?

vg louis

seit kurzem habe ich auf meinem xp rechner ubuntu 9.10
zusätzlich installiert und alles läuft problemlos.

Fein.

allerdings höre ich immer wieder regelrechte horror stories
über user, die dann in die schlimmsten probleme geraten.

Zum Beispiel?

meistens macht man das ja doch nur, weil man sich von dem
ersten noch nicht richtig lösen will.

Nein, das macht man z.B. weil man zum Arbeiten eine vernüftige Umgebung braucht und eine andere weil z.B. Computerspiele leider meist Windows benötigen. Es gibt einige Programme und Aufgaben, die sich mal auf dem einen, mal auf dem anderen Betriebssystem besser lösen lassen. Und genau aus dem Grund installiert man mehrere Betriebssysteme.

was haltet ihr denn davon, 2 betriebssysteme auf einem rechner
zu haben?

Völlig problemlos handhabbar. Ich weiß nicht von was für Horrorgeschichten Du sprichst.

Hallo,

es gibt sicherlich die unterschiedlichsten Motive.

Ich arbeite „privat“ fast ausschließlich mit Linux, benötige aber für den Kundensupport auch noch zwei Microsofts.

Zudem gibt es einige wenige Programme, für die ich auf ein MS-Betriebssystem angewiesen bin.

Schlimme Probleme: Hatte ich noch nie. Wo sollen die herkommen. Entweder du startest die unterschiedlichen Systeme per Boot-Manager oder Du benutzt eine Virtualisierungslösung. Schlechte Erfahrungen diesbezüglich mußte ich noch nie machen.

mfg, tf

Die einzigen Probleme von denen ich mal gehört habe ist wenn jemand die Partitionierung abgeschossen hat während der Installation.

Wenn es erstmal installiert ist und alles läuft geht in der Regel nichts mehr schief. (Ich sagte in der Regel, natürlich kann man aus versehen was kaput machen, ist aber eher selten.)

Wenn am Bootloader und der Partitionierung nicht rumgefummelt wird sollte auch nichts mehr schief gehen.

Hallo

Ich hab auf meinem XP-Rechner in VirtualPC noch Windows95 laufen.
Damit kann ich prima VisualBasic5.0 laufen lassen und habe außerdem einen älteren Internetexplorer drauf, z.B. um die obsoleten .art files von Aol konvertieren zu können. Ich hab feststellen müssen, das man ab einer gewissen iexplorer.exe Version eine ältere Version nicht mehr starten kann.
Ein Multiboot mit Windows und Linux traue ich mir jetzt nicht zu und würde das höchstens bei der allerersten Installation in Betracht ziehen.

MfG
Matthias

Hallo :

seit kurzem habe ich auf meinem xp rechner ubuntu 9.10
zusätzlich installiert und alles läuft problemlos.

meistens macht man das ja doch nur, weil man sich von dem
ersten noch nicht richtig lösen will.

was haltet ihr denn davon, 2 betriebssysteme auf einem rechner
zu haben?

Ich habe auch auf diese Art angefangen, mich von MS zu verabschieden: neben einem XP hatte ich Ubuntu 8.04 installiert. Auf meinem Notebook ebenfalls und war erstaunt, wie einfach das Handling des W-LAN war. Verschlüsselung eingeben - Verbindung steht. Des weiteren finde ich das Arbeiten ohne ROOT - Rechte heute extrem wichtig. Da ist bei Windows von Standard her nicht anwenderfreundlich gelöst.

Nachdem ich wusste, welche Win-Progs ich unverzichtbar waren und mir einen neuen Rechner aufbaute, habe ich Ubuntu 9.10-64b als BS installiert: dazu für die unverzichtbaren zwei WIN-Progs Virtual-Box von Sun und darin ein komplettes XP und ein Debian-System.

Ein wirklich schönes Erlebnis hatte ich bei dem Rechner - Umzug: ich hatte meine XP-Cd verlegt und konnte in die Virtual Box keine XP installieren. Brauchte ich auch nicht! Im HOME-Verzeichnis von Ubuntu liegt eine komplettes XP in der Virtual Box, sichern rüber auf den neuen Rechner VB starten, ein Klick auf XP und System läuft. Einzige Anpassung wg. unterschiedlicher LAN-Karte - die LAN Verbindung hatte nur die bekannte „eingeschränkte Konnektivität“. Auch die installierten Programme unter XP arbeiten sofort wieder.

Aber Du kannst zu Beginn ohne Schwierigkeiten über GRUB, den Bootmanager, mit getrennten BS arbeiten. Wenn Du dann fit bist, kannst Du andere Varianten in Erwägung ziehen.

Nur wenn Du Windows als erstes BS im Menu des Bootmanagers stehen haben möchtest, muss du an die Datei menu.lst in /boot/grub/.

Ist aber auch kein Hexenwerk.

Gruß
Diemo

Hi

was haltet ihr denn davon, 2 betriebssysteme auf einem rechner
zu haben?

ich habe schon seit Jahren Linux parallel zu Windows auf meinen Rechnern, am Anfang Win 2000 mit Suse, im Moment XP mit Kubuntu, eine Zeit lang Win7 Beta, XP und Ubuntu.
Am Anfang hatte ich Linux auf einer (oder genauer 3) extra Partitionen, mittlerweile habe ich es auf einer separaten Festplatte.
Linux zum arbeiten und surfen, XP zum Spielen.
Ich hab noch nie ein Problem gehabt.
Die meisten Horrorgeschichten sind rundum den Bootmanager, zB dass, wenn ein BS neu installiert werden muss, das andere nicht mehr hochfährt, aber Grub, der Bootmanager von Linux, bindet automatisch Windows mit ein und lässt sich auch problemlos reparieren, wenn der MBR oder ein Bootsektor mal zerschossen sein sollte. Andrerseits lässt dich mit der WIndows-Installations-CD der MBR und Bootsektor leicht wieder herstellen, sollte man mal Linux überdrüssig sein

Ergo: nix Problemo :wink:

Gruss
ExNicki

hallo allerseits

vielen dank für eure antworten.

na, da lag ich ja wohl daneben mit meinen ängsten.

was ist aber, wenn man sich über xp einen virus einfängt. dann ist doch das andere OS auch gefährdet, oder?

vg louis

was ist aber, wenn man sich über xp einen virus einfängt. dann
ist doch das andere OS auch gefährdet, oder?

Nein.

aha!

)

Hi

vielen dank für eure antworten.

na, da lag ich ja wohl daneben mit meinen ängsten.

was ist aber, wenn man sich über xp einen virus einfängt. dann
ist doch das andere OS auch gefährdet, oder?

Lorgan hat natürlich recht mit seiner Aussage, ich wollte sie nur etwas präzisieren:
erstens gibt es für Linux kaum Viren, und die Win-Viren können mit der Linux-Umgebung nichts anfangen. Zweitens scheitert es schon an den unterschiedlichen Formaten: Linux ist meist unter ext3 oder ext4 formatiert, und Programme aus der Windowswelt haben da keinen Zutritt.
Ein Grund, weshalb ich zuhause quasi nur noch per Linux ins Internet gehe

Gruss
ExNicki

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danke exnicki

soll ich dir verraten, warum ich damals mein ingo-mandriva projekt gestrichen habe?

aber nicht weiter erzählen, denn es ist super peinlich. also, ich wollte firefox updaten und hab nicht kapiert, dass das linux automatisch macht, sobald es an der zeit ist.

ich wollte wie unter win nach updates suchen und bin fast verzweifelt und hab dann schlussendlich das handtuch gestrichen, zu dumm, nicht wahr? :smile:

jetzt bin ich aber wieder zurückgekehrt, diesmal zu ubuntu (obwohl mir mandriva auch sehr gut gefallen hat), und werde auch bleiben. versprochen.

vg louis

Hi Louis

soll ich dir verraten, warum ich damals mein ingo-mandriva
projekt gestrichen habe?

aber nicht weiter erzählen, denn es ist super peinlich. also,
ich wollte firefox updaten und hab nicht kapiert, dass das
linux automatisch macht, sobald es an der zeit ist.

wieso peinlich? ganze Völkerstämme wissen nicht, wie das Windows-Update funktioniert :wink:

ich wollte wie unter win nach updates suchen und bin fast
verzweifelt und hab dann schlussendlich das handtuch
gestrichen, zu dumm, nicht wahr? :smile:

ja, denn ein grosser Vorteil von Linux ist, dass es unzählige Communities und Foren gibst, wo du geholfen wirst ^^

jetzt bin ich aber wieder zurückgekehrt, diesmal zu ubuntu
(obwohl mir mandriva auch sehr gut gefallen hat), und werde
auch bleiben. versprochen.

Ok. Ich finde, man muss bei Linux viel weniger rumbasteln als bei Win. Ok, bei mancher exotischer Hardware muss man mal Hand anlegen, aber im Grossen und Ganzen richtet man es einmal ein, und läuft und läuft und läuft

Gruss
ExNicki