Hilfe ! Ich hoffe, irgend jemand kann mir helfen. Ich habe von einem flüchtigen Bekannten eine mail gekriegt, daß er einen Virus hatte, der sich per mail fortpflanzt. Gleichzeitig habe ich Anweisungen bekommen, wie dieser Virus zu finden und eliminieren ist. Folgendes hatte ich zu tun: Im Windows „Suchen nach Dateien“ eine Datei mit Namen „sulfnbk.exe“ Diese sollte ich ohne öffnen löschen und den Rechner neu starten. Diese exe hat ein ganz merkwürdiges Icon, kein Mensch weiß wohl, wozu sie da ist. Wer weiß mehr ???
Hörst Du nicht die Bartwickelmaschine?
[…]
Im Windows
„Suchen nach Dateien“ eine Datei mit Namen „sulfnbk.exe“ Diese
sollte ich ohne öffnen löschen und den Rechner neu starten.
Diese exe hat ein ganz merkwürdiges Icon, kein Mensch weiß
wohl, wozu sie da ist. Wer weiß mehr ???
Hallo Britte,
Cool bleiben!
Das ist ein „hoax“, also ein Jux, eine Falschmeldung. In diesem Falle aber sogar eine destruktive, denn die Datei ist ein Bestandteil Deines Betriebssystems. Also bitte nicht löschen, sondern lesen:
http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/sulfnbk.shtml
Mich wundert, dass solche emails noch immer weiter verbreitet werden. Das es sich dabei um einen üblen Scherz handelt, ist seit Monaten bekannt. Es zeigt aber auch, wie anfällig der gemeine Windows-Nutzer für solche Dinge ist.
Ich weiss nicht, was besorgniserregender ist, die Viren oder die Anwender.
Gruß
Fritze
Das ist ein „hoax“, also ein Jux, eine Falschmeldung.
Mindestens 90% aller ‚Virenwarnungen‘, die per Mail eintreffen sind Hoaxe. Email ist grundsätzlich völlig ungeeignet für Warnungen vor Viren, Aufrufe für Knochenmarkspenden und anderes mehr.
Folgender Tip: Wenn per Mail eine Warnung wie die genannte eintrifft, sollte man zuerst einen Blick auf die hier genannte URL und/oder eine andere wie etwa http://www.virus.at/ werfen. Dann merkt man rasch, ob es ein Hoax ist oder nicht.
Mich wundert, dass solche emails noch immer weiter verbreitet
werden. Das es sich dabei um einen üblen Scherz handelt, ist
seit Monaten bekannt. Es zeigt aber auch, wie anfällig der
gemeine Windows-Nutzer für solche Dinge ist.
Nun, es gibt eben immer wieder Leute, die den noch nicht kennen. Für die ist es etwas neues, daher zunächst die Verwirrung. Und das ist ja der Hauptgrund, warum Email für solche Anliegen ungeeignet ist: Es geistert noch Monate, gar Jahre später durch die Netze. Wenn der Anlass, sofern es einen echten Anlass dafür je gegeben hat, längst passé ist.
Ich weiss nicht, was besorgniserregender ist, die Viren oder
die Anwender.
Die Anwender. Wir können nur versuchen, unseren Beitrag zu leisten, indem wir allen Anwendern, die wir kennen und mit denen wir es zu tun bekommen, die wichtigsten Grundregeln vermitteln.
CU
Peter