Antwort von
nach 18 Stunden
hilfreich
Virtuel Machine
Also, bei nicht plattformunabhängigen Programmiersprachen ist das so:
Man schreibt einen Sourcecode, der wird dann für ein bestimmtes System compiliert (d.h. in Maschinencode umgeschrieben), z.B. für den Mac oder den Win98PC oder so. Will man das Programm für eine andere Plattform benutzten, muß man den Sourcecode ändern und es dann neu compilieren.
Das compilierte Programm kann dann jeweils von der entsprechenden Plattform verstanden werden, aber eben auch nur von der, für die es compiliert wurde.
Java wird als plattformunabhängige Sprache bezeichnet und das bedeutet folgendes:
Man schreibt einen Sourcecode und compiliert diesen, egal auf welchem System (also: schreibst ihn auf nem Mac, compilierst ihn unter Solaris und benutzt das Programm unter Win98). Das geht deshalb, weil beim Compilieren ein sogenannter Bytecode erstellt wird, der von einer virtuel machine interpretiert wird. Die virtuel machine ist also der Interpreter. Diese wiederum ist z.B. bei Java in den Browser integriert, d.h. es ist völlig egal auf welchem System du dir z.B. Internetseiten in Java anschaust. Weil du eine vituel machine hast, kannst du den compilierten Code immer lesen.
Die virtuel machine wandelt also nur den Bytecode in einen Maschinencode um, den du aber quasi nie zu sehen bekommst !!
Alle Klarheiten beseitigt :-)
Ciao Nora