Hi,
aber in diesem speziellen Fall
sollen die Dateiadressen halt mal nicht zu sehen sein (wenn
ich schon ein Framset baue, muß es ja auch Nutzen haben)
das glaube ich Dir gerne, nur kannst Du leider das Core-Verhalten der verschiedensten Browser, derer es bekanntlich eine verdammt große Menge gibt, nicht beeinflussen.
Hast du außer einer Meinung auch noch eine Info für mich?
Ja, allerdings nur eine enttäuschende: Es geht nicht. Was der Browser in der Location-Zeile anzeigt, entscheidet der Browser allein, er läßt sich da von nichts und niemandem reinreden.
Vielleicht benutzt er dazu bestimmte Systemkonfigurationen. In dem Fall, bzw. im einfachen Fall einer „normalen“ Browserkonfiguration, könntest Du für einzelne Rechner auf die Suche nach der richtigen Einstellung gehen - falls es Dir um eine Demonstration auf einem bestimmten System geht.
Andernfalls sehe ich nur eine Chance:
Laß sämtliche Ausgaben über ein und die selbe URL gehen! POST-Parameter werden nicht angezeigt; Du kannst an dieser URL also ein Script lagern, das POST-Daten auswertet und die entsprechende Seite ausgibt. Natürlich kannst Du dann nicht mehr mit Links o.ä. arbeiten, sondern mußt mit Formularen arbeiten. Wenn Du damit einverstanden bist, die Site von JavaScript abhängig zu machen, kannst Du natürlich Links über ein verstecktes Formular und entsprechende JavaScript-Funktionen simulieren.
All das ändert aber keinesfalls das Verhalten des Browsers - und ist aufgrund des Aufwandes und der vermutlich miserablen Wartbarkeit nur in wirklich extremen Ausnahmen empfehlenswert.
Ich
bin erst jetzt über dieses Phänomen gestolpert, irgendwie
kommen die MAC-User in der ganzen Browser-Diskussion zu kurz,
sonst hätte man sicher schon mal davon gehört…
Es kommen _alle_ Browser zu kurz, die nicht Netscape 4 oder IE 5 (vielleicht gerade noch Opera) heißen und unter 32-Bit-Windows laufen. Es gibt noch eine ganze Menge mehr, die sehr gerne vergessen werden. Nehmen wir nur Netscape Linux, Lynx auf allen Plattformen, Amaya, IBrowse, WebTV, WAP… Es gibt übrigens auch genügend Leute mit relativ alten Notebooks, die tatsächlich noch Windows 3.x einsetzen und trotzdem surfen. Es gibt Browserversionen für bestimmte Provider (AOL Iweng et.al.), die teilweise zwar sogar z.B. Netscape heißen und auch mal waren, sich aber komplett anders verhalten; es gibt Browser auf Systemen, die mit einem Computer nicht viel gemein haben; es gibt ein graphisches Betriebssystem inklusive Browser, das auf eine einzige 3.5"-Diskette paßt (Name leider entfallen, beginnt mit „Q“) - und nicht zu vergessen: es gibt Suchmaschinen, die die Seiten ebenfalls lesen wollen!
All diese Systeme und noch eine ganze Menge mehr, die ich nicht mal kenne, die aber trotzdem genutzt werden - zumeist von Experten - fallen nur allzu oft unter den Tisch. Das Ergebnis sind Seiten, die zwar auf dem System des Erstellers gut aussehen, aber überall sonst grauenhaft sind. Und es sind eine ganze Menge Dinge dabei, die ein einzelner Mensch nie im Leben alle beachten kann…
Cheatah