Was muß in einem Disclaimer stehen?

Hi allerseits!

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Frage hier hin oder eher ins „Rechtliche“ gehört, aber ganz falsch dürfte sie hier ja nicht sein…

Also, wenn man auf einer Homepage ( in diesem Fall handelt es sich um einen Klein-Gewerbetreibenden (ein Internet-Antiquariat)) auf einige andere Seiten ( „Partnerseiten“) verlinken möchte, sollte man sich doch wohl mit einem Disclaimer dahingehend absichern, daß man für den Inhalt dieser fremden Seiten nicht verantwortlich ist, oder?

Aber was genau muß den nach dem aktuellen Stand der Rechtsprechung da drin stehen, damit man tatsächlich keine Probleme bekommen kann?

Für Tipps wäre ich wirklich dankbar…

Viele Grüße,
Silke

hab auch eine hp, zwar kein Gewerbebetrieb, aber als Beispiel:
http://www.mpaket.claranet.de

Nein im Ernst, in einem Disclaimer weisst du auf z. B. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von Inhalten meiner Links oder für eventuelle Schäden, die durch Benutzung der hier angebotenen Programmen entstehen, übernehmen wir keine Haftung oder Das Angebot ist freibleibend, für eventuelle Tipfehler übernehmen wir keine Haftung.
Also einem Disclaimer steht alles was in einem ‚bösen‘ Fall passieren würde oder worauf du ausdrücklich hinweisen möchtest.

Hallo,

was drin steht ist egal, weil ein Disclainer keinen juristischen Wert hat. Wieso solltest Du auf Seiten verlinken, von den Du Dich distanzierst?

Siehe zum Beispiel hier:
http://intranet.design.fh-aachen.de/rechtag/meldungen

Ulrich

PS: Impressum ist wichtig!


Moin Silke

Die einfachste und sicherste Methode ist die Verlinkung mit http://www.disclaimer.de

Du kannst diesen Disclaimer ohne Anmeldung und Kosten benutzen.
Ich verlinke alle erstellten Seiten mit diesem Angebot.

Wichtig im Zusammenhang mit einer gewerblichen Seite ist auch das Impressum.
Was da hineingehört findest Du unter http://www.digi-info.de/de/netlaw/webimpressum/index…

Gruß, masc

Hi!

hab auch eine hp, zwar kein Gewerbebetrieb, aber als Beispiel:
http://www.mpaket.claranet.de

Wobei ich davon abraten würde in der ersten oder auch in irgendeiner Zeile des Disclaimers des Ausdruck „scheiß´Bullen“ zu gebrauchen…

Gruß
Cornel

Hallo Silke!

„Silke Crede“ schrieb:

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Frage hier hin oder
eher ins „Rechtliche“ gehört, aber ganz falsch dürfte sie hier
ja nicht sein…

Das sehe ich auch so.

Also, wenn man auf einer Homepage ( in diesem Fall handelt es
sich um einen Klein-Gewerbetreibenden (ein
Internet-Antiquariat)) auf einige andere Seiten (
„Partnerseiten“) verlinken möchte, sollte man sich doch wohl
mit einem Disclaimer dahingehend absichern, daß man für den
Inhalt dieser fremden Seiten nicht verantwortlich ist, oder?
Aber was genau muß den nach dem aktuellen Stand der
Rechtsprechung da drin stehen, damit man tatsächlich keine
Probleme bekommen kann?

Auf einen Disclaimer würde ich verzichten.
Lies bitte:
http://jendryschik.de/misc/disclaimer

Interessanten zum Impressum:
http://www.bahnhof-hamburg.de/impressum.html

Gruss Oliver

Hallo nochmal…

und vielen Dank für eure Antworten! Das hat mir sehr weiter geholfen.
Mein Bruder ( um dessen kleines Hörspiel-Antiquariat es geht) hatte mich halt gebeten, seine AGB´s etc. mal zu überprüfen, weil im Moment ja eine wahre Abmahnungs-Welle durch´s Netz rollt.

Ich konnte ihm schon soweit helfen, nur mit den Disclaimern war ich mir unsicher. Impressum und AGB´s dürften jetzt einigermaßen „sicher“ sein. Den Disclaimer für die Links lassen wir dann einfach weg. Er hat ohnehin nur wenige Seiten von befreundeten Sammlern bzw. Antiquariaten verlinkt und eigentlich keinerlei Bedenken wegen deren Inhalt. Wir wollten nur auf „Nummer sicher“ gehen. Aber wenn´s denn eh´ nichts bringt oder sogar schadet…

Einen schönen Abend noch und Danke nochmal,

Silke

moin Silke

Impressum und AGB´s dürften jetzt einigermaßen „sicher“ sein.

Gerade die AGB sind ein Knackpunkt der teuer werden kann.
Nicht nur, weil ihm jemand was böses will und eine Abmahnung schickt.
Möglicherweise schadet er sich durch einzelne § in seinen AGB selbst, was u.U. nicht sein müsste.

Wenn Du magst schick mir die AGB doch mal zu.
Ich schau gern mal drüber.

Ansonsten empfehle ich in solchen Fällen lieber mal einen RA hinzuzuziehen.
Der mag zwar erst mal Geld kosten, aber sollte dann was schief gehen übernimmt er wenigstens die Haftung für das, was er da verzapft hat. :wink:

Gruß, masc

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