Was zuerst?

Hi,

ich habe eine kurze Frage:
Wenn man eine Homepage bei einem Webdesigner in Auftrag gibt, was macht er zuerst?
Arbeitet er zunächst an Layoutvorschlägen für den Kunden oder braucht er vom Kunden zunächst Texte, ehe er sich an die Layoutarbeit machen kann?

mG
nyke

Moin

Arbeitet er zunächst an Layoutvorschlägen für den Kunden oder
braucht er vom Kunden zunächst Texte, ehe er sich an die
Layoutarbeit machen kann?

Er muss wissen worum die Seite sich dreht und wieviele Unterseiten/Themen es ungewähr geben wird. Viel Text braucht er erstmal nicht. Bestehende Logos wären da schon interessanter.

cu

Konzept
Hi Nyke,

wenn er gut ist, macht er zuerst ein Konzept. Als erstes braucht man
mindestens eine Sitemap, damit man die Navigation kennt. Es macht
absolut keinen Sinn, mit den Layouts anzufangen, wenn man noch nicht
mal weiß, wie viele Navigationspunkte im Menü stehen sollen.

Je detaillierter ein Konzept ausgearbeitet ist, desto schneller geht
es hinterher mit Gestaltung und Programmierung. Denn dann weiß jeder,
was er zu tun hat.

Zu einem relativ frühen Zeitpunkt kann man mit dem Kunden sogenannte
Moodboards besprechen. Das sind Layouts, die das Gefühl für die
Homepage vermitteln, ohne schon konkrete Informationen zu zeigen.
Damit der Gestalter nicht in die eine Richtung und der Kunde in die
andere Richtung denkt.

Grüße
Christine

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Hi Christine und pumpkin,

Danke für eure Antworten.

Hm - dann muss ich etwas ausholen.

Mein Bruder hat sich mit zwei Freunden zusammen getan und sie wollen sich nun eine gemeinsame Website erstellen lassen.
Jeder der Drei hat bereits eine Website mit ähnlichen Inhalten.
Man hat dem Webdesigner erklärt, wie man sich das Ganze vorstellt und bekam die Zusage, dass er sich zuerst mal die groben Informationen von den bereits vorhandenen Websites nimmt und anhand der Infos auf deren Websites (und dem persönlichen Gespräch) auch ein Layout gestalten könne.

Zwischenzeitlich sind beinahe drei Monte vergangen, nichts kam. Nun haben sie nachgefragt und plötzlich sollen sie detailliert angeben, wie der Text auszusehen hat.
Auf die Frage, ob denn wenigstens ein Layoutvorschlag bestehen würde, bekamen sie die Antwort, ohne Text kein Layout.

Die Drei sind jetzt sauer, zumal der Webdesigner noch miteilte, sie müsstem ihm auch die Keywords mitteilen, denn auch die wären für ein Layout wichtig.

Was läuft denn da nicht korrekt?

mG
nyke

Hi,

ich habe eine kurze Frage:
Wenn man eine Homepage bei einem Webdesigner in Auftrag gibt,
was macht er zuerst?

Den Kunden fragen.
Im Grunde genommen das hier:
http://www.ivamp.de/design/design.htm
natürlich etwas ausführlicher und Detailierter, aber vom Grundsatz her genaudas.

Arbeitet er zunächst an Layoutvorschlägen für den Kunden oder
braucht er vom Kunden zunächst Texte, ehe er sich an die
Layoutarbeit machen kann?

Anders rum gefragt: wie Wird Filmmusik komponiert, wie malt ein Maler ein Bild für einen Auftraggeber?
Beides spielt natürlich eine Rolle. Der Kunde hat meist ja nur eine grobe Vorstellung und will das in Form gebracht bekommen. Also hat der entweder einbichen was an Text ODER eine Designidee. Daraus entwickelt dann der Webdesigner das Layout in das sich die Teile zusammenfügen.

gruß
h.

Hy,

Man hat dem Webdesigner erklärt, wie man sich das Ganze
vorstellt und bekam die Zusage, dass er sich zuerst mal die
groben Informationen von den bereits vorhandenen Websites
nimmt und anhand der Infos auf deren Websites (und dem
persönlichen Gespräch) auch ein Layout gestalten könne.

Soweit, sogut.

Zwischenzeitlich sind beinahe drei Monte vergangen, nichts
kam. Nun haben sie nachgefragt und plötzlich sollen sie
detailliert angeben, wie der Text auszusehen hat.
Auf die Frage, ob denn wenigstens ein Layoutvorschlag bestehen
würde, bekamen sie die Antwort, ohne Text kein Layout.

Naja. Das ist eher ein kriterium eines schlechten Webdesigners erst nix von sich hören zu lassen um DANN was zu fordern!
Sowas passiert eigentlich Zeitnah ZUSAMMEN MIT dem Kunden. Wenn es halt Drei Leute sind muss man z.B. auch mit allen Dreien reden.

Die Drei sind jetzt sauer, zumal der Webdesigner noch
miteilte, sie müsstem ihm auch die Keywords mitteilen, denn
auch die wären für ein Layout wichtig.

Klipp und klar: NEIN!

Was läuft denn da nicht korrekt?

1.) Wurde ein Vertrag gemacht? Was steht da drin?
2.) WAS ist GENAU Bestandteil des Vertrages?
3.) Was ist das für ein Webdesignerß Welche Sachen hat der schon gemacht, etc. (nein, bitte keine namen oder Links! Ist nicht notwendig :wink: )
4.) Innerhalb eines Gespräches mit allen zusammen Art und Umfang klären, zeitpläne, Vorgehensweisen, etc. grob festlegen
5.) abklären wer was bis wann bei wem ggf. abzuliefern aht. Also Texte, Bilder, Grafiken, Logos, Skizzen, Vorlagen, etc.
6.) Wenn 1.) und 2.) ncht ausreichend beantwortet werden können und die zeit nicht zu sehr drängt nen anderen suchen.

Webdesign ist wie ein Frisör. Wenn man einen guten haben will zu dem man vertrauen hat/haben möchte und der einem das so umsetzt wie man es will muss es halt passen :wink:

Gruß
h.

2 „Gefällt mir“

Zu erst unterhält er sich mit dem Kunden,
dann denkt er nach (meistens),
dann macht er einen (oder mehrere) inhaltlichen und einen (oder mehrere) Designtentwurf inkl. eines Realisierungsplanes,
dann kommt die erste Entscheidungsphase,
dann wird realisiert bis zum ersten Milestone,
dann wird wieder Entschieden usw. bis zur fertigen Seite.

Hy,

1.) Wurde ein Vertrag gemacht? Was steht da drin?
2.) WAS ist GENAU Bestandteil des Vertrages?
3.) Was ist das für ein Webdesignerß Welche Sachen hat der
schon gemacht, etc. (nein, bitte keine namen oder Links! Ist
nicht notwendig :wink: )
4.) Innerhalb eines Gespräches mit allen zusammen Art und
Umfang klären, zeitpläne, Vorgehensweisen, etc. grob festlegen
5.) abklären wer was bis wann bei wem ggf. abzuliefern aht.
Also Texte, Bilder, Grafiken, Logos, Skizzen, Vorlagen, etc.
6.) Wenn 1.) und 2.) ncht ausreichend beantwortet werden
können und die zeit nicht zu sehr drängt nen anderen suchen.

Noch ein paar Stichpunkte, die ggf. dazugehören bzw. abgearbeitet werden sollten:

  • Vorüberlegungen bei der Planung einer Website (siehe mein Link weiter oben im Thread)
  • Konzept für eine Website: Navigation, verwendete Medien (Bilder, Flash, Musik, Video, etc.), Startseite, Seitenlayout
  • Gestaltung von Menüs: Aufklappende Menüs, Pop-Ups, Karteikarten
  • Orientierung durch Pfade oder Imagemaps
  • Hyperlinks
  • Formulare
  • Designkonzept und Typographie
  • Schreiben für die Bildschirmdarstellung (ist Barrierefreiheit ein Thema?)

gruß
h.

2 „Gefällt mir“

Hallo,

nach dem was Du schreibst, kann man nur sagen: Da versucht sich ein fauler Hund noch fauler herauszureden.

Wenn die grundsätzlichen Konzepte der zu übernehmenden Seiten übernommen werden sollen und auch die Inhalte einfach zusammengeführt und unter ein neues Layout vereint werden sollen, dann hätte der Mann problemlos in der Lage sein müssen:

  1. Eine Navigationsstruktur zu entwerfen (mit grober Sitemap)
  2. Layoutvorschläge zu erstellen.

Für 2. hätte er dann sogar schon auf Bilder und Texte der vorhandenen Seiten zurückgreifen können. Normalerweise ist dies aber nicht mal der Fall und dann greift der Designer zum so genannten Blindtext und frei verfügbaren themenspezifischen Grafiken und bastelt sich einfach Phantasieinhalte für seine Layoutvorschläge zusammen. Die tatsächlichen Grafiken, Bilder, Texte und sonstigen Medien braucht man erst bei der Realisierung. Vorzugeben, dass die in deinem Fall (wo es hauptsächlich/nur um die Übernahme vorhandener Konzepte geht) schon vorliegen müssten bevor man einen ersten Layoutvorschlag bekommt, zeugt entweder von fehlender Qualifikation oder eben ungeschickter Herausrederei.

Gruß vom Wiz

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Hi
das erste solte das KKonzept sein, parallel das design/layout, was aus dem Konzept doch beeinflusst wird. Inhalte schaden nicht, so vorhanden, sind aber nicht notwendig. Besser Inhalte später als unausgegoren und 240786 mal korrigieren müssen…
HH

Faule Socke :smile: