heute möchte ich mal meine Meinung zu Thema HTML Code schreiben mit einem Texteditor kundtun.
Immer wieder höre ich Webmaster sagen bzw. schreiben ICH schreibe meine Seiten nur in einem Texteditor.
Das ist ja „viel besser“ „schneller“ „sauberer“ „exakter“…wieso? frage ich mich da!
Mir kommen dann diese immer vor wie Computerfreaks aus den frühen Anfängen von Dos und Windows 3.1 die auch als Windows 95 rauskam sagten …niemals steige ich um!
Es gibt doch mittlerweile so tolle Editoren wie Dreamweaver und Co. Und ich behaupte, dass ich eine Webseite mit allen „Schikanen“ in Bruchteilen der Zeit erstelle, wie diese Codeschreiber.
Sicher…?! „Ballast“ na und? „Niemand“ hat ein 14000er Modem.
Was ist Eure Meinung?
Toxo
Sicher ist es nicht sinnvoll eine komplette html-Datei in NOTEPAD zu schreiben. Da dauert viel zu lange. Und bei komplizierteren Codes ist die Wahscheinlichkeit eines Syntaxfehlers sehr hoch. Zumal der Texteditor nicht auf Fehler aufmerksam macht.
Es geht aber darum, daß bereits vorhandene html-Dateien schnell und leicht im Editor zu öffnen sind. Und wenn jemand sich im html-Code auskennt sind kleine Verbesserungen (z.B. an Texten) schnell und leicht durchzuführen. Ohne daß erst Dreamweaver oder etwas anderes geöffnet werden muß.
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Ich schreibe auch sämtliche HTML-Seiten im Quellcode, weil ich noch nie aus irgendeinem HTML-Editor genau das rausgekriegt hab was ich will. Wenn es um 1 Pixel hin und 1 Pixel her geht, dann sind die Dinger manchmal ziemlich störrisch
advanced Texteditor!
Ich persöhnlich nehme ja momentan 1st Page. Das ist ein Webseiten Editor, der ein direkt im Code arbeiten läßt, aber auf Wunsch auch vieles automatisiert. Das ist wirklich gutes arbeiten.
Denn ich muß wirklich sagen: Mit Programmen wie Dreamweaver komm ich echt nicht so zu Rande, da ich mich dann gleichzeitig mit dem Programm und meiner Seite rumschlagen muß…
Sicher ist es nicht sinnvoll eine komplette html-Datei in
NOTEPAD zu schreiben.
Wer schreibt schon jemals komplette HTML-Seiten? Wozu gibt es denn Tausend-und-Einen Präprozessor? Wenn man ein Site-Layout entwirft, dann macht man das einmal und da geht meiner Erfahrung nach auch die meiste Zeit mit Nachdenken, wie es denn mal aussehen soll, und nicht mit Erstellen drauf.
Da dauert viel zu lange. Und bei
komplizierteren Codes ist die Wahscheinlichkeit eines
Syntaxfehlers sehr hoch. Zumal der Texteditor nicht auf Fehler
aufmerksam macht.
NOTEPAD ist ein Texteditor aber nicht jeder Texteditor ist NOTEPAD. Jeder *vernünftige* Texteditor (vim, xemacs, ultra edit …) hat sprachsensitives Syntax-Highlighting, macht auf Fehler aufmerksam, bzw. korrigiert diese on the fly. Mit Notepad will man sich da nicht wirklich rumschlagen
Es geht aber darum, daß bereits vorhandene html-Dateien
schnell und leicht im Editor zu öffnen sind. Und wenn jemand
sich im html-Code auskennt sind kleine Verbesserungen (z.B. an
Texten) schnell und leicht durchzuführen. Ohne daß erst
Dreamweaver oder etwas anderes geöffnet werden muß.
ACK. Und unterschätze auch nicht den Vorteil, von Unterwegs aus mal schnell auf dem Server etwas nachbessern zu können…
zur Zeit ist es wirklich optimal einen Editor zu benutzen.
Bei Frontpage z.B. werden stillschweigend auch Befehle eingebaut, die der Netscape nicht versteht. Optimal ist der Code nur füe Explorer-Benutzer (KleinWeich möchte sich wohl selbst einen Gefallen tun). Die neuere Version nimmt ein wenig mehr Rücksicht, ist aber immer nch nicht so toll. Schreibe ich mit dem Editor, kann ich solche Befehle weglassen.
viele Profis nutzen einen „Texteditor“, weil die „Generatoren“ (Dreamweaver, Frontpage, usw.) sehr viel „Müll“ produzieren.
Damit meine ich, die Generatoren erzeugen sehr viel Code, welcher oft gar nicht benötigt wird oder nicht regelkonform ist.
Mit einem Texteditor kann man die Seite so erstellen, wie man will. Ok, am Anfang dauert es länger, aber wenn man HTML erst einmal beherrscht, braucht man auch mit einem Texteditor insgesamt nicht wesentlich länger als mit einem Generator.
Der Grund ist der: bei einem Generator muß man später sowieso mit einem Texteditor nachbessern, um optimalen Code zu erhalten. Das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, weil sich die User von Generatoren oft garnicht so richtig mit HTML auskennen.
Bei Texteditoren fällt ein Optimierungsdurchlauf oft weg (oder fällt wesentlich geringer aus), weil man bereits bei der Erstellung auf optimalen Code achtet und keine unnötigen Tags oder Attribute schreibt.
Außerdem lassen sich bei handgeschriebenen Seiten CSS wesentlich einfacher implementieren als bei Generatoren, weil ein Generator oft eigene Vorstellungen hat, wie so eine Implementierung auszusehen hat.
Ein kleiner Tip:
Einen sehr guten Texteditor für HTML findest Du unter http://www.allaire.com/.
Sicher…?! „Ballast“ na und? „Niemand“ hat ein 14000er
Modem.
Bei Privatanwendern liegts du da schon sehr richtig, aber Firmen sind unter umständen doch sehr Träge in solchen Dingen.
Momentan ist es leider auch so, dass kein WYSIWYG-Editor dazu fähig ist, HTML-Code zu erstellen, der unter allen gängigen Browsern zufriedenstellend aussieht. Ich bin nach ewigen Qualen mit Dreamweaver nun auf einen Quelltextbasierten HTML-Editor (Phase 5) umgestiegen und alles läuft so, wie man es sich vorstellt. Ok, man muß natürlich erstmal etwas experimentieren, aber wenn man es dann einmal weiß, dann geht alles schnell von der Hand.
Viele halten HTML-Code für gut, wenn Netscape und IE ihn vernünftig darstellen, leider vergessen die Meisten, dass es noch Opera und Konsorten gibt. Zudem wird noch viel mehr vergessen, dass die IE und Netscape-Versionen auf dem Mac auch noch ihre Eigenarten haben.
Ok, man kann nicht alles und alle berücksichtigen, aber je mehr desto besser.