Gelungene Homepages

Was zeichnet eine gute Homepage aus, vor allem was hat sie einer schlechten voraus? Der Markt ist überflutet von Seiten mit blinkenden Bannern, vollmundigen Versprechungen und aufwändigen Flash-Animationen. Doch will das der Kunde oder Informationssuchende wirklich haben, oder wird es ihm ohne jede Vorwarnung aufs Auge gedrückt? Welche „Bonbons“ und effektiven Extras muss eine Homepage Eurer Meinung nach bereithalten, um gerne wieder vorbeizusurfen? Was ist nervig oder extrem angesagt zur Zeit, um sich für die Masse der Nutzer ansprechend abzuheben?

Was zeichnet eine gute Homepage aus, vor allem was hat sie
einer schlechten voraus?

Hallo, Schrotbrot,
um es mal an einem Beispiel fest zu machen:
http://www.helbako.de/helbako/default.htm
Diese Seite ist schlank, hat eine hervorragende und einleuchtende Navigation.
Die Information ist unmittelbar und ohne Schnörkel zu erfassen und zugänglich.
Die grafische Aufbereitung ist hervorragend gelungen, die Farben harmonieren und schlagen weder sich gegenseitig noch den Betrachter tot.
Durch den Einfall, die Seite als Provisorium darzustellen, wird das Interesse des Besuchers geweckt und gefesselt.

Zusammenfassend sind die wichtigen Punkte:

  • Informativer Gehalt

  • Technische Perfektion

  • Grafische Darstellung

Wenn dann noch als Sahnehäubchen ein guter Einfall dazukommt - dann klappt’s auch mit den Besuchern.

Grüße
Eckard

http://www.helbako.de/helbako/default.htm
Durch den Einfall, die Seite als Provisorium darzustellen,
wird das Interesse des Besuchers geweckt und gefesselt.

also ich für meinen Teil hatte erst wieder zugemacht weil ich dachte es gäbe nicht viel zu sehen…

@topic:
Was eine gute Seite ausmacht…
hmmm schwer zu sagen
im Prinzip
* Zielgerichteter Content
* Leichte Navigation (nicht erst über umwege zum Ziel kommen)
* harmonisches Design (oft ist auch eine dezente farbhaltung passend)
* sofern vorhanden - leicht verständliche/anwendbare Tools
* Impressum (wichtig!!)
* Kontaktformular mit webmailer
* keine zusatztechnologien vorraussetzen (html, flash, acrobat und mit gutem Willen noch JavaScript - mehr sollte man nicht vorraussetzen)
* keine Spielereien wie Hintergrundmusik oder Mauszeigerverfolgenden Bildern
* Bei downloads vorher die Dateigrösse und den Inhalt angeben
* weniger ist manchmal mehr - nicht mit zu vielen Infos auf einmal totschlagen und wenn dann diese gut sortieren und formatieren
* Textformatierung und Rechtschreibregeln beachten…
* validen code verwenden (http://www.w3c.org)

das ist erst mal alles, was mir so einfällt

Hi!

Also was ich bei Seiten gerne habe ist:
* lesefreundlich
* schlichte Farben
* einfache und übersichtliche Navigation
* Suchfunktionen
* Kompakter und verstehlicher Content

was ich am meisten verabscheue sind diese überdrübe animierten Seiten, wie z.B. http://www.won.at bei der die CPU-Last gleichmal raufschnallt! Oder wenn man vor lauter Blink-Banner gar nicht mehr durchblickt!

LG Matthias

Ich möchte beispielhaft 3 gute Seiten nennen.
Seiten, die einen Mehrwert liefern und über ein gewisses Alleinstellungsmerkmal verfügen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite
http://www.google.de
http://de.selfhtml.org/

Dies sind Seiten mit wenig bzw. gar keiner Werbung - für mich absolutes K.O.-Krieterium - und echten Inhalten.

Thilo

Moin,

Was zeichnet eine gute Homepage aus, vor allem was hat sie
einer schlechten voraus?

Philosophisch:
Eine gute Website erreicht die Ziele, die der Betreiber sich gesetzt hat.

Erfolgreich im „Sinne“ des Publikums sind u.a. diese Seiten:
http://www.fiese-scheitel.de/
http://www.string-emil.de/
Vergl.:
http://www.deutscher-multimedia-award.de/publikumspr…

Kommerziell erfolgreich sind u.a.:
http://www.amazon.de/
http://www.ebay.de/
http://www.google.de/

Der Markt ist überflutet von Seiten
mit blinkenden Bannern, vollmundigen Versprechungen und
aufwändigen Flash-Animationen. Doch will das der Kunde oder
Informationssuchende wirklich haben, oder wird es ihm ohne
jede Vorwarnung aufs Auge gedrückt?

Banner / Werbung dienen der Refinanzierung der Websites. Viel Werbung findet man auf Portalen und und den Online Ablegern der Zeitungen / Zeitschriften. Diese Sites leben davon, dass Werbung geschaltet und von den Besuchern angeklickt wird (Zielsetzung: Werbeeinnahmen).
Es ist aber kontraproduktiv Werbung auf einer Seite zu schalten, die etwas verkaufen will - der Kunde soll kaufen und nicht auf andere Seiten klicken. Weder eBay noch amazon haben externe Banner-Werbung.

Welche „Bonbons“ und
effektiven Extras muss eine Homepage Eurer Meinung nach
bereithalten, um gerne wieder vorbeizusurfen?

Die gesuchte Sache auf den Kopf treffen und dem Besucher die Möglichkeit geben, weitere Inforamtionen schnell und direkt zu erhalten - kostenlose Downloads, RSS-Feed, Newsletter…
Am besten aber: Der Kunde kauft direkt auf der Website ein - die Optimierung des Sales-Funnel.

Was ist nervig
oder extrem angesagt zur Zeit, um sich für die Masse der
Nutzer ansprechend abzuheben?

Der Köder muss dem Fisch schmecken - nicht dem Angler…
Oder anders gefragt: Was will die Zielgruppe?
Ein Silver-Surfer will wohl eher keine wummernden TechnoBeats als Sound auf einer Site vorfinden. Der Stammleser von http://www.bild.de wird kaum http://www.bildblog.de besuchen.

Es gibt natürlich Trends - blog, Podcast und RSS. Aber was zählt sind die Inhalte und nicht der Verpackung. Die Sites die nicht viel zu sagen haben, ändern alle 2 Jahre die Optik und nicht die Inhalte. Die guten Sites ändern regelmäßig die Inhalte und optimieren nur Benutzerführung (eBay, amazon und google haben ihre Design bis dato verändert…).

Viele Grüße aus Hamburg,
Stefan

Hi Schrotbrot,

wenn es auch ein paar allgemeingültige Regeln geben mag, so liegt die Kunst einer gelungenen Homepage (Kunst kommt von Können) auch im Auge des Betrachters.

Schaue Dir doch diverse Award-Seiten an oder Seiten auf denen gute Designs ausgestellt sind, z.B. http://www.visuellerorgasmus.de.

Als User möchte ich eine Webseite die sich schnell lädt, leicht zu navigieren ist. Ich mag schnell finden was ich suche und der Content sollte mundgerecht zu lesen sein. Texte schwer verständlich oder in Schachtelsätzen nutzen bei einem noch so guten Design nichts. Es sollte für die einzelnen Themen „Eyecatcher“ geben oder Suchbegriffe sollten im Text generell hervorgehoben werden, sodass der Suchende sofort die richtige Stelle findet und dann entscheiden kann, ob der gesuchte Begriff in diesem Kontext paßt oder ob er die Suche verändern muß, eventuell sogar die Seite wechseln muß.

Naja, ich persönlich würde eine Webseite favorisieren mit unterschiedlichen Templates / Layouts, ganz nach Gusto / Geschmack / Stimmung / Rechnerleistung. Okay, das kostet etwas. Aber wir reden ja vom Ideal. Viele Seiten im Internet sind mit hellem Hintergrund, wobei ich selbst lieber auf dunklem Hintergrund lese, um nur ein Beispiel zu nennen. Auch mag ich es schon etwas filigran und verspielt, was nicht jedermann’s Sache ist. Von daher diverse Layouts.

Interessant wäre auch zu wissen wie alt die Informationen sind. Die wenigsten Seiten geben an, wie „alt“ die einzelnen Informationen sind.

Allerdings gibt es noch einen Aspekt, den was einen guten Designer / Programmierer ausmacht. Der spürt für mich intuitiv was ich brauche und läßt mich im Vorfeld einen Fragebogen ausfüllen, z.B. ob eine Url und Webspace vorhanden ist, welchen Kundenkreis ich ansprechen möchte, welche Farben ich mag, welcher Stil es sein soll (Cartoon, futuristisch, modern, klassisch, mystisch-düster usw. usf.), welches Alter hat das Klientel, welche Rechnerleistung (Siehe etwaige Statistiken), usw. usf. Und wenn ich was hasse, dann ist es Baukastendesign. Ich wünsche mir schon eine originelle Webseite mit individuellem Design.

Ciao,
Romana

Hi,

Als User möchte ich eine Webseite die sich schnell lädt,
leicht zu navigieren ist.

Mit welcher Technik soll schnell geladen werden? Es gibt immer noch viele User, die mit analogem Modem unterwegs sind.

Ich mag schnell finden was ich suche
und der Content sollte mundgerecht zu lesen sein.

Das kann aber nur vom Thema abhängen. Eine Site über und mit Texten von z.B. Immanuel Kant wird diese Kriterien nicht so einfach (wenn überhaupt) erfüllen können wie etwa eine Site mit Kochrezepten.

Texte schwer
verständlich oder in Schachtelsätzen nutzen bei einem noch so
guten Design nichts.

„Schwer verständlich“ ist eine sehr individuelle Bewertung und hängt u.a. auch vom Bildungsgrad des Users ab. Bei vielen Themen wäre es fatal, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu suchen.

Es sollte für die einzelnen Themen
„Eyecatcher“ geben oder Suchbegriffe sollten im Text generell
hervorgehoben werden,

Das ist eher eine Sache des verwendeten Browsers und/oder der genutzten Suchmaschine bzw. deren Erweiterung/en, wie sie etwa die Google-Toolbar bietet.

sodass der Suchende sofort die richtige
Stelle findet und dann entscheiden kann, ob der gesuchte
Begriff in diesem Kontext paßt oder ob er die Suche verändern
muß, eventuell sogar die Seite wechseln muß.

Eine sinnvolle und effiziente Suche beginnt vor dem Besuch einer Site, nämlich bei der richtigen Bedienung der Suchmaschine und hat mit dem Design der Site nichts oder nur sehr wenig zu tun. Suchen, z.B. mit Google, muss man lernen.

Naja, ich persönlich würde eine Webseite favorisieren mit
unterschiedlichen Templates / Layouts, ganz nach Gusto /
Geschmack / Stimmung / Rechnerleistung. Okay, das kostet
etwas. Aber wir reden ja vom Ideal. Viele Seiten im Internet
sind mit hellem Hintergrund, wobei ich selbst lieber auf
dunklem Hintergrund lese, um nur ein Beispiel zu nennen. Auch
mag ich es schon etwas filigran und verspielt, was nicht
jedermann’s Sache ist. Von daher diverse Layouts.

Diverse Layouts kosten aber. Und zum erwähnten Ideal gehört immer auch eine Kosten/Nutzen-Rechnung. Zum Lesen am Bildschirm gibt es gewisse physiologische Erfahrungen, die eingehalten werden sollten und die mit Stimmungen nur sehr wenig zu tun haben. Bei einer roten Schrift auf schwarzem Hintergrund ist ein Text erheblich schlechter zu lesen und zu erfassen als bei einer schwarzen Schrift auf hellgrauem Hintergrund.
Darüber hinaus spielen auch die userseitigen Monitoreinstellungen eine Rolle, die von außen nicht zu beeinflussen, aber zu berücksichtigen sind.

Interessant wäre auch zu wissen wie alt die Informationen
sind. Die wenigsten Seiten geben an, wie „alt“ die einzelnen
Informationen sind.

Auch das hängt stark vom Content ab. Bei einer Site mit Witzen oder Kochrezepten ist das Alter der Informationen eher unerheblich, bei einer News-Site hingegen essentiell.

Allerdings gibt es noch einen Aspekt, den was einen guten
Designer / Programmierer ausmacht. Der spürt für mich intuitiv
was ich brauche und läßt mich im Vorfeld einen Fragebogen
ausfüllen,

Wenn er das intuitiv spürte, bräuchte er keinen Fragebogen.
Wenn jemand behauptete, er spüre intuitiv, welche Website ich brauche, wäre er mich als Kunden los.

[…]

Ich wünsche mir schon eine originelle Webseite mit
individuellem Design.

Nun ja, das wünschen sich alle. Die Frage bleibt, was originell ist. Was für dich originell ist, muss es für mich noch lange nicht sein. Was für dich individuell ist, kann ich u.U. schon hundertmal so oder so ähnlich gesehen haben.

Eine gute Website muss

  • ihren Zweck erfüllen (ein verspielt gestalteter Shop wäre Unsinn)
  • auf möglichst allen Browsern ohne Funktionseinschränkung laufen
  • in möglichst allen Umgebungen ohne Funktionseinschränkung laufen
  • valide sein, um das zu erfüllen (deine HP z.B. ist das nicht)
  • den User halten, ihn zum Verweilen „einladen“
  • leicht zu pflegen sein (Kosten)
  • gut dokumentiert sein

Viele Grüße
WoDi

Hi,

Hi,

Als User möchte ich eine Webseite die sich schnell lädt,
leicht zu navigieren ist.

Mit welcher Technik soll schnell geladen werden? Es gibt immer
noch viele User, die mit analogem Modem unterwegs sind.

Das heißt? Es gibt keine Techniken die ein schnelles Laden ermöglichen? Ich habe schon reine Textseiten langsam laden erlebt. Es kommt drauf an was man hat. Schon vor ein paar Jahren sah ich mal eine Seite bei der der Text schon zu lesen war, während Flash noch lud. Auf vielen Seiten war zu dem Zeitpunkt noch gar nichts zu sehen. Und wie ich schrieb, mein persönliches Ideal wäre, Websites in unterschieldichen Styles anzubieten, abhängig vom Geschmack, von Rechnerleistung usw.

Ich mag schnell finden was ich suche
und der Content sollte mundgerecht zu lesen sein.

Das kann aber nur vom Thema abhängen. Eine Site über und mit
Texten von z.B. Immanuel Kant wird diese Kriterien nicht so
einfach (wenn überhaupt) erfüllen können wie etwa eine Site
mit Kochrezepten.

Sicherlich liegt viel am Thema. Doch auch von der Schriftgröße, Schriftfarbe, Absätze oder sonstige Auflockerungen helfen den Text leichter zu lesen.

Texte schwer
verständlich oder in Schachtelsätzen nutzen bei einem noch so
guten Design nichts.

Bildung ist ein Aspekt, doch ein Mensch sollte fähig sein von möglichst vielen Menschen verstanden zu werden. Es ist die Frage wen man mit seinen Worten erreichen will. Da spricht nichts gegen Fachbegriffe oder vorausgesetztes Wissen. Es hängt halt davon ab um was es geht. Doch auch manche Formulierung ist unabhängig von der Aussage selbst einfach holprig, langweilig, unklar… formuliert.

„Schwer verständlich“ ist eine sehr individuelle Bewertung und
hängt u.a. auch vom Bildungsgrad des Users ab. Bei vielen
Themen wäre es fatal, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu
suchen.

Es sollte für die einzelnen Themen
„Eyecatcher“ geben oder Suchbegriffe sollten im Text generell
hervorgehoben werden,

Das ist eher eine Sache des verwendeten Browsers und/oder der
genutzten Suchmaschine bzw. deren Erweiterung/en, wie sie etwa
die Google-Toolbar bietet.

Sehe ich nicht so.

sodass der Suchende sofort die richtige
Stelle findet und dann entscheiden kann, ob der gesuchte
Begriff in diesem Kontext paßt oder ob er die Suche verändern
muß, eventuell sogar die Seite wechseln muß.

Eine sinnvolle und effiziente Suche beginnt vor dem Besuch
einer Site, nämlich bei der richtigen Bedienung der
Suchmaschine und hat mit dem Design der Site nichts oder nur
sehr wenig zu tun. Suchen, z.B. mit Google, muss man lernen.

Sicherlich ist die richtige Eingabe von Suchbegriffen erstmal das A und O, doch das meinte ich nicht. Ich fände ein Tool toll, was jetzt nichts mit einer einzelnen Seite zu tun hat, sondern mit Suchmaschinen, mit dem man direkt zu dem Suchbegriff hingeführt werden kann. Ein Ansatz in die richtige Richtung bietet für nich schon Browster mit der Seitenvorschau der Suchbegriffe. Ich für meinen Teil erlebe es oft genug, daß der gesuchte Begriff nicht gleich auf der Seit auf die verlinkt ist, gefunden wird, sondern irgendwo auf der Seite ist oder gar nicht mehr existent ist, z.B. bei Artikeln.

Naja, ich persönlich würde eine Webseite favorisieren mit
unterschiedlichen Templates / Layouts, ganz nach Gusto /
Geschmack / Stimmung / Rechnerleistung. Okay, das kostet
etwas. Aber wir reden ja vom Ideal. Viele Seiten im Internet
sind mit hellem Hintergrund, wobei ich selbst lieber auf
dunklem Hintergrund lese, um nur ein Beispiel zu nennen. Auch
mag ich es schon etwas filigran und verspielt, was nicht
jedermann’s Sache ist. Von daher diverse Layouts.

Diverse Layouts kosten aber. Und zum erwähnten Ideal gehört
immer auch eine Kosten/Nutzen-Rechnung. Zum Lesen am
Bildschirm gibt es gewisse physiologische Erfahrungen, die
eingehalten werden sollten und die mit Stimmungen nur sehr
wenig zu tun haben. Bei einer roten Schrift auf schwarzem
Hintergrund ist ein Text erheblich schlechter zu lesen und zu
erfassen als bei einer schwarzen Schrift auf hellgrauem
Hintergrund.
Darüber hinaus spielen auch die userseitigen
Monitoreinstellungen eine Rolle, die von außen nicht zu
beeinflussen, aber zu berücksichtigen sind.

Webseiten mit roter Schrift auf giftgrünem Hintergrund mit möglichst noch vielen blinkenden Giftarts ist auch mein Albtraum. Tja, ob es sich rechnet wenn man verschiedene Layouts anbietet? Bei manchen Foren kann man Wunschlayout einstellen und das finde ich schon mal gut. Wie gesagt, ich lese lieber auf dunklem Hintergrund. Außerdem, wenn sich auch jemand sagt, Inhalt ist da, wieso unterschiedliche Designs, nun, aber durch sowas könnte auch eine Seite erstmal in Gedächtnis bleiben. Manche schaffen das mit einer Antihaltung. Es gab mal eine extrem giftgrüne Seite und die Beschwerden waren seitenlang. Doch die Seite war bekannt, ob positiv sei nun mal dahingestellt.

Interessant wäre auch zu wissen wie alt die Informationen
sind. Die wenigsten Seiten geben an, wie „alt“ die einzelnen
Informationen sind.

Auch das hängt stark vom Content ab. Bei einer Site mit Witzen
oder Kochrezepten ist das Alter der Informationen eher
unerheblich, bei einer News-Site hingegen essentiell.

Okay, es gibt zeitlose Ausnahmen wie Witze, Kochrezepte, Songtexte usw. Aber beim Großteil der Seiten wäre ein Datum, wann zuletzt aktualisiert, und zwar bei den jeweiligen Texten, wünschenswert. Mitunter nutzt zwar sicherlich schon zu wissen, wann eine Seite zuletzt upgedatet wurde, doch teils sind einige Teile der Seite trotz jüngeren Updates veraltet. Mal undabhängig von neuen oder alten Informationen, wo man dann immer noch nicht weiß, wie komplett oder richtig sie sind.

Allerdings gibt es noch einen Aspekt, den was einen guten
Designer / Programmierer ausmacht. Der spürt für mich intuitiv
was ich brauche und läßt mich im Vorfeld einen Fragebogen
ausfüllen,

Wenn er das intuitiv spürte, bräuchte er keinen Fragebogen.
Wenn jemand behauptete, er spüre intuitiv, welche Website ich
brauche, wäre er mich als Kunden los.

Ich habe das mal als Kundin über eine Designerin gesagt, denn sie wußte sofort was ich meinte und hat das auch im Nu umgesetzt. Und der Fragebogen galt mehr der Struktur bzw. mag schon beim Gesamtergebnis eine Rolle gespielt haben.

[…]

Ich wünsche mir schon eine originelle Webseite mit
individuellem Design.

Nun ja, das wünschen sich alle.

Interessant, wieso machen dann so Wenige ein originelles Design?

Die Frage bleibt, was

originell ist. Was für dich originell ist, muss es für mich
noch lange nicht sein. Was für dich individuell ist, kann ich
u.U. schon hundertmal so oder so ähnlich gesehen haben.

Jedenfalls ist Baukasten-Design nichts Originelles.

Eine gute Website muss

  • ihren Zweck erfüllen (ein verspielt gestalteter Shop wäre
    Unsinn)

Kommt drauf an.

  • auf möglichst allen Browsern ohne Funktionseinschränkung
    laufen

jep

  • in möglichst allen Umgebungen ohne Funktionseinschränkung
    laufen

jep

  • valide sein, um das zu erfüllen (deine HP z.B. ist das
    nicht)

Und wieso ist meine Webseite nicht valide? (Wobei das zwar hier nicht zur Frage steht…)

  • den User halten, ihn zum Verweilen „einladen“
  • leicht zu pflegen sein (Kosten)
  • gut dokumentiert sein

auch ja

Viele Grüße
WoDi

Es gibt sicherlich noch andere Kriterien und welche Kriterien welche Wichtigkeit haben, hängt von der Art der Webseite ab. Ist sie für private oder gewerbliche Zwecke gedacht? Geht es um den sozialen Bereich, um Handel, um Industrie…

Insgesamt finde ich ist die Frage nicht wirklich zu beantworten, da es nicht nur vom persönlichen Geschmack des Kunden abhängt und den Fähigkeiten des Programmierers / Designers, sondern eben auch von der Branche.

Ciao,

Romana

Hi,

Mit welcher Technik soll schnell geladen werden? Es gibt immer
noch viele User, die mit analogem Modem unterwegs sind.

Das heißt? Es gibt keine Techniken die ein schnelles Laden
ermöglichen?

Doch, klar. Aber es heißt auch, dass du, wenn du analoge User mit im Boot haben willst, auf diverse grafische Schmankerl verzichten solltest. ISDN ist im übrigen auch nicht signifikant schneller.

[…]

Ich mag schnell finden was ich suche
und der Content sollte mundgerecht zu lesen sein.

Das kann aber nur vom Thema abhängen. Eine Site über und mit
Texten von z.B. Immanuel Kant wird diese Kriterien nicht so
einfach (wenn überhaupt) erfüllen können wie etwa eine Site
mit Kochrezepten.

Sicherlich liegt viel am Thema. Doch auch von der
Schriftgröße, Schriftfarbe, Absätze oder sonstige
Auflockerungen helfen den Text leichter zu lesen.

Klar, aber solche Basics setze ich grundsätzlich als gegeben voraus. Wer schon am Textlayout scheitert, sollte es ganz sein lassen.

[…]

Bildung ist ein Aspekt, doch ein Mensch sollte fähig sein von
möglichst vielen Menschen verstanden zu werden.

Von möglichst vielen, die entprechende Vorkenntnisse mitbringen.

Es ist die
Frage wen man mit seinen Worten erreichen will. Da spricht
nichts gegen Fachbegriffe oder vorausgesetztes Wissen. Es
hängt halt davon ab um was es geht. Doch auch manche
Formulierung ist unabhängig von der Aussage selbst einfach
holprig, langweilig, unklar… formuliert.

Stimmt, aber auch da gilt, was ich weiter oben über das Textlayout geschrieben habe.

[…]

Es sollte für die einzelnen Themen
„Eyecatcher“ geben oder Suchbegriffe sollten im Text generell
hervorgehoben werden,

Das ist eher eine Sache des verwendeten Browsers und/oder der
genutzten Suchmaschine bzw. deren Erweiterung/en, wie sie etwa
die Google-Toolbar bietet.

Sehe ich nicht so.

Ok. Wie soll das deiner Meinung nach realisiert werden?
Wie möchtest du auf einer Website die in die Suchmaschine eingegebenen Begriffe hervorheben?

[…]

Eine sinnvolle und effiziente Suche beginnt vor dem Besuch
einer Site, nämlich bei der richtigen Bedienung der
Suchmaschine und hat mit dem Design der Site nichts oder nur
sehr wenig zu tun. Suchen, z.B. mit Google, muss man lernen.

Sicherlich ist die richtige Eingabe von Suchbegriffen erstmal
das A und O, doch das meinte ich nicht. Ich fände ein Tool
toll, was jetzt nichts mit einer einzelnen Seite zu tun hat,
sondern mit Suchmaschinen, mit dem man direkt zu dem
Suchbegriff hingeführt werden kann.

Gibt’s doch: die Google-Toolbar etwa, wie schon oben erwähnt.
Du kennst sie nicht, vermute ich mal.
Alternativ kann man auch die Firefox-Suchfunktion benutzen, die etwas Ähnliches macht.

Ein Ansatz in die richtige
Richtung bietet für nich schon Browster mit der Seitenvorschau
der Suchbegriffe. Ich für meinen Teil erlebe es oft genug, daß
der gesuchte Begriff nicht gleich auf der Seit auf die
verlinkt ist, gefunden wird, sondern irgendwo auf der Seite
ist oder gar nicht mehr existent ist, z.B. bei Artikeln.

Das habe ich jetzt nicht so ganz verstanden.
Ich kenne zwar diese Erweiterungen, wo man eine Thumbnail-Vorschau der gesuchten Website sieht, aber die ist eher nicht so hilfreich für das, was du dir vorstellst und überdies für analoge User kaum zumutbar.

[…]

Diverse Layouts kosten aber. Und zum erwähnten Ideal gehört
immer auch eine Kosten/Nutzen-Rechnung. Zum Lesen am
Bildschirm gibt es gewisse physiologische Erfahrungen, die
eingehalten werden sollten und die mit Stimmungen nur sehr
wenig zu tun haben. Bei einer roten Schrift auf schwarzem
Hintergrund ist ein Text erheblich schlechter zu lesen und zu
erfassen als bei einer schwarzen Schrift auf hellgrauem
Hintergrund.
Darüber hinaus spielen auch die userseitigen
Monitoreinstellungen eine Rolle, die von außen nicht zu
beeinflussen, aber zu berücksichtigen sind.

[…]

Manche schaffen das mit einer Antihaltung.
Es gab mal eine extrem giftgrüne Seite und die Beschwerden
waren seitenlang. Doch die Seite war bekannt, ob positiv sei
nun mal dahingestellt.

Na gut, auch wer auf http://www.muellseiten.de steht, ist irgendwie bekannt. Erstrebenswert ist aber was anderes.

Interessant wäre auch zu wissen wie alt die Informationen
sind. Die wenigsten Seiten geben an, wie „alt“ die einzelnen
Informationen sind.

Auch das hängt stark vom Content ab. Bei einer Site mit Witzen
oder Kochrezepten ist das Alter der Informationen eher
unerheblich, bei einer News-Site hingegen essentiell.

Okay, es gibt zeitlose Ausnahmen wie Witze, Kochrezepte,
Songtexte usw. Aber beim Großteil der Seiten wäre ein Datum,
wann zuletzt aktualisiert, und zwar bei den jeweiligen Texten,
wünschenswert.

Nichts dagegen einzuwenden. Allerdings kann man so etwas auch mit einer Javascript-Funktion machen, ohne jemals irgend etwas aktualisiert zu haben.
Will sagen: ich traue nicht unbedingt einem Aktualisierungsdatum.

Mitunter nutzt zwar sicherlich schon zu wissen,
wann eine Seite zuletzt upgedatet wurde, doch teils sind
einige Teile der Seite trotz jüngeren Updates veraltet. Mal
undabhängig von neuen oder alten Informationen, wo man dann
immer noch nicht weiß, wie komplett oder richtig sie sind.

Letzteres weiß man auch durch die Kenntnis der Aktualität nicht. Du wirst niemals irgend jemandem garantieren können, dass deine Infos komplett und auch noch richtig sind.

Allerdings gibt es noch einen Aspekt, den was einen guten
Designer / Programmierer ausmacht. Der spürt für mich intuitiv
was ich brauche und läßt mich im Vorfeld einen Fragebogen
ausfüllen,

Wenn er das intuitiv spürte, bräuchte er keinen Fragebogen.
Wenn jemand behauptete, er spüre intuitiv, welche Website ich
brauche, wäre er mich als Kunden los.

Ich habe das mal als Kundin über eine Designerin gesagt, denn
sie wußte sofort was ich meinte und hat das auch im Nu
umgesetzt. Und der Fragebogen galt mehr der Struktur bzw. mag
schon beim Gesamtergebnis eine Rolle gespielt haben.

Der letzte Satz erschließt sich mir nicht so ganz, sorry.

[…]

Ich wünsche mir schon eine originelle Webseite mit
individuellem Design.

Nun ja, das wünschen sich alle.

Interessant, wieso machen dann so Wenige ein originelles
Design?

Weil oftmals der Wunsch der Vater des Gedanken bleibt, der aber keine Kinder hat, um es mal bildlich auszudrücken.
Und noch einmal: was du als originell bezeichnest, ist es für andere halt nicht. Und umgekehrt.

[…]

Jedenfalls ist Baukasten-Design nichts Originelles.

Wenn es genug Bausteine gibt, kann man daraus möglicherweise doch etwas machen. Mit einem Legoset mit 20 Steinen kannst du nicht viel machen. Sind es aber 500 Steine, geht eine Menge.

Eine gute Website muss

  • ihren Zweck erfüllen (ein verspielt gestalteter Shop wäre
    Unsinn)

Kommt drauf an.

Worauf? Verspielt gestaltet heißt für mich zunächst, dass nichts dort ist, wo ich es vermute. Und das ist für einen Shop, der ja Geld verdienen soll, ein ziemliches Killerargument.

[…]

  • valide sein, um das zu erfüllen (deine HP z.B. ist das
    nicht)

Und wieso ist meine Webseite nicht valide? (Wobei das zwar
hier nicht zur Frage steht…)

Frag den Validator: http://validator.w3.org und gib deine Webadresse ein. Es waren, soweit ich mich erinnere, irgendwas um die 130 Fehler.
Nur HTML, CSS habe ich nicht nachgesehen.

  • den User halten, ihn zum Verweilen „einladen“
  • leicht zu pflegen sein (Kosten)
  • gut dokumentiert sein

auch ja

Na, da sind wir uns ja doch hie und da einig.
Und um auf die Frage im Betreff noch einzugehen: nein, ich hatte keine Lust aufs Zerpflücken, aber viele deiner Anmerkungen waren mir etwas zu sehr auf dem Allgemeinplatz-Level angesiedelt und das wollte ich dir ausnahmsweise nicht durchgehen lassen. :smile:

[…]

Es gibt sicherlich noch andere Kriterien und welche Kriterien
welche Wichtigkeit haben, hängt von der Art der Webseite ab.
Ist sie für private oder gewerbliche Zwecke gedacht? Geht es
um den sozialen Bereich, um Handel, um Industrie…

Das sehe ich genau so.

Insgesamt finde ich ist die Frage nicht wirklich zu
beantworten, da es nicht nur vom persönlichen Geschmack des
Kunden abhängt und den Fähigkeiten des Programmierers /
Designers, sondern eben auch von der Branche.

Schon richtig. Es müssen aber die Basics, wie ich es oben genannt habe, stimmen. Die Site muss also technisch einwandfrei sein und sowohl das Textlayout als auch die sprachliche Aufbereitung müssen einwandfrei sein.
Das wäre alles HTML. Der Rest ist Design und damit CSS und Geschmackssache. Weiterhin sind gewisse psychologische und physiologische Kenntnisse durchaus von Vorteil und, je nach Verwendungszweck, auch das Wissen um wirtschaftliche Abläufe.

Zufrieden? :smile:

Viele Grüße
WoDi

Hi,

Hi,

Mit welcher Technik soll schnell geladen werden? Es gibt immer
noch viele User, die mit analogem Modem unterwegs sind.

Ich meine, es lassen sich je nach Webeitenangebot eine Tendenz unterschiedlicher Geschwindigkeiten erkennen. Damit meine ich, daß wer gerne Spiele spielt, wohl auch eher über mehr Speed auf seinem Rechner verfügt als jemand der nur mal gelegentlich surft und ansonsten nur E-Mails abruft. Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Ebenso wer gerne auf Flash-Seiten sich aufhält, viel mit Bildern im Internet macht oder herunterlädt, wird möglichst auf Geschwindigkeit setzen, indes jemand der nur Informationen sich saugt, hier keine Priorität haben muß.

Das heißt? Es gibt keine Techniken die ein schnelles Laden
ermöglichen?

Doch, klar. Aber es heißt auch, dass du, wenn du analoge User
mit im Boot haben willst, auf diverse grafische Schmankerl
verzichten solltest. ISDN ist im übrigen auch nicht
signifikant schneller.

Nun, ich kenne eine Flash-Datei, die über eine Minute dauerte bis sie geladen war. Nach Optimierung war es nur noch ein Viertel. Mir scheint, es hängt auch davon ab, wie man was macht. Z.B. gibt es diverse Seiten die sich wahlweise mit oder ohne Flash starten lassen.

[…]

Ich mag schnell finden was ich suche
und der Content sollte mundgerecht zu lesen sein.

Das kann aber nur vom Thema abhängen. Eine Site über und mit
Texten von z.B. Immanuel Kant wird diese Kriterien nicht so
einfach (wenn überhaupt) erfüllen können wie etwa eine Site
mit Kochrezepten.

Sicherlich liegt viel am Thema. Doch auch von der
Schriftgröße, Schriftfarbe, Absätze oder sonstige
Auflockerungen helfen den Text leichter zu lesen.

Klar, aber solche Basics setze ich grundsätzlich als gegeben
voraus. Wer schon am Textlayout scheitert, sollte es ganz sein
lassen.

Kann man in dieser unserer Welt wirklich überhaupt etwas voraussetzen? :smile:)

[…]

Bildung ist ein Aspekt, doch ein Mensch sollte fähig sein von
möglichst vielen Menschen verstanden zu werden.

Von möglichst vielen, die entprechende Vorkenntnisse
mitbringen.

Jein, die Vorkenntnisse können unterschiedlich sein. Ergo, gilt eine gewisse Mischkalkulation, will man möglichst viele Menschen erreichen. Manch einer schlägt beispielsweise mal das eine oder andere Fremdwort oder den einen oder anderen Fachbegriff nach, doch wenn ein Text gespickt ist mit unbekannten Worten / Begriffen, werden einige Leute aussteigen. Dh. man kann natürlich auch viele Vorkenntnis voraussetzen, wird dadurch aber auch weniger Leute erreichen. Es hängt halt davon ab, was man will.

Es ist die
Frage wen man mit seinen Worten erreichen will. Da spricht
nichts gegen Fachbegriffe oder vorausgesetztes Wissen. Es
hängt halt davon ab um was es geht. Doch auch manche
Formulierung ist unabhängig von der Aussage selbst einfach
holprig, langweilig, unklar… formuliert.

Stimmt, aber auch da gilt, was ich weiter oben über das
Textlayout geschrieben habe.

[…]

Es sollte für die einzelnen Themen
„Eyecatcher“ geben oder Suchbegriffe sollten im Text generell
hervorgehoben werden,

Ich hatte mir mal gedacht, daß wenn ich z.B. in einer Suchmaschine nach „Lycopodium“, „Mitochondrien“ oder was auch immer Suche, ich auf der Seite die diesen Suchbegriff enthält, sofort auf die entsprechende (Unter-)Seite von der Suchmaschine geführt werde und das Wort auf dieser jeweiligen Seite hervorgehoben ist, um sofort gefunden werden können. Kommt ein Suchbegriff auf einer Webseite mehrfach vor, sollten alle Seiten (Seite 1, Seite 2, Seite 3…) zur Auswahl anklickbar sein. Ja, das wäre eine Idee für die Suchmaschinenmacher und nicht für Webseitenbauer, aber sowas hätte gerne. Oder gibt es das schon?

Nun, Eyecatcher auf der Webseite. Mir fallen diverse Seiten mit Fließtext ein, ohne große Absätze, Hervorhebungen. Wenn ich z.B. wissen verschiedene Aspekte zu einem homöopathischen Mittel wissen möchte, so wünschte ich mir die Bereich hervorgehoben, denn wenn mich vielleicht nicht interessiert wann oder von wem es entdeckt wird, was die eigentliche Aufgabe des darin enthaltenen Stoffes ist, wie sie auf Körper, Geist und Seele wirkt, bei welchen Krankheitsbildern es wirkt, welche Symptome usw. so verstehe ich nicht, daß es auf manchen Seiten keine deutlichen Absätze gibt und auf denen z.B. dann diese Punkte in Fettdruck macht. Das ist ansich eine banale Sache und Eyecatcher auf dem niedrigsten Niveau. Für Dich gehört das wohl noch zu einem Textlayout. Wenn ich z.B. etwas zu Sulfur oder zu Arnika lesen wollen würde, fände ich es interessant Bilder dazu zu sehen um einen besseren Bezug zum Mittel zu bekommen, was fast auf keienr mir bekannten Seite geboten wird.

Das ist eher eine Sache des verwendeten Browsers und/oder der
genutzten Suchmaschine bzw. deren Erweiterung/en, wie sie etwa
die Google-Toolbar bietet.

Sehe ich nicht so.

Ok. Wie soll das deiner Meinung nach realisiert werden?
Wie möchtest du auf einer Website die in die Suchmaschine
eingegebenen Begriffe hervorheben?

Weiter oben beantwortet.

[…]

Eine sinnvolle und effiziente Suche beginnt vor dem Besuch
einer Site, nämlich bei der richtigen Bedienung der
Suchmaschine und hat mit dem Design der Site nichts oder nur
sehr wenig zu tun. Suchen, z.B. mit Google, muss man lernen.

Sicherlich ist die richtige Eingabe von Suchbegriffen erstmal
das A und O, doch das meinte ich nicht. Ich fände ein Tool
toll, was jetzt nichts mit einer einzelnen Seite zu tun hat,
sondern mit Suchmaschinen, mit dem man direkt zu dem
Suchbegriff hingeführt werden kann.

Gibt’s doch: die Google-Toolbar etwa, wie schon oben erwähnt.
Du kennst sie nicht, vermute ich mal.
Alternativ kann man auch die Firefox-Suchfunktion benutzen,
die etwas Ähnliches macht.

Geht das mit der Google-Toolbar was ich will?

Ein Ansatz in die richtige
Richtung bietet für nich schon Browster mit der Seitenvorschau
der Suchbegriffe. Ich für meinen Teil erlebe es oft genug, daß
der gesuchte Begriff nicht gleich auf der Seit auf die
verlinkt ist, gefunden wird, sondern irgendwo auf der Seite
ist oder gar nicht mehr existent ist, z.B. bei Artikeln.

Das habe ich jetzt nicht so ganz verstanden.
Ich kenne zwar diese Erweiterungen, wo man eine
Thumbnail-Vorschau der gesuchten Website sieht, aber die ist
eher nicht so hilfreich für das, was du dir vorstellst und
überdies für analoge User kaum zumutbar.

Mir ist es schon ein paar mal passiert, daß hätte ich eine Vorschau gesehen, mir den Besuch hätte sparen können, weil der Suchbegriff z.B. in einen Shop mündete und ich wollte mich informieren oder der gesuchte Begriff wird unterschiedlich gebraucht. Ja, das hat auch was mit der richtigen Suche am Anfang zu tun, das A und O sozusagen, doch weder bin ich perfekt noch kann ich alles wie gewünscht aus- oder mit einschließen.

[…]

Diverse Layouts kosten aber. Und zum erwähnten Ideal gehört
immer auch eine Kosten/Nutzen-Rechnung. Zum Lesen am
Bildschirm gibt es gewisse physiologische Erfahrungen, die
eingehalten werden sollten und die mit Stimmungen nur sehr
wenig zu tun haben. Bei einer roten Schrift auf schwarzem
Hintergrund ist ein Text erheblich schlechter zu lesen und zu
erfassen als bei einer schwarzen Schrift auf hellgrauem
Hintergrund.
Darüber hinaus spielen auch die userseitigen
Monitoreinstellungen eine Rolle, die von außen nicht zu
beeinflussen, aber zu berücksichtigen sind.

[…]

Manche schaffen das mit einer Antihaltung.
Es gab mal eine extrem giftgrüne Seite und die Beschwerden
waren seitenlang. Doch die Seite war bekannt, ob positiv sei
nun mal dahingestellt.

Na gut, auch wer auf http://www.muellseiten.de steht, ist
irgendwie bekannt. Erstrebenswert ist aber was anderes.

Interessant wäre auch zu wissen wie alt die Informationen
sind. Die wenigsten Seiten geben an, wie „alt“ die einzelnen
Informationen sind.

Auch das hängt stark vom Content ab. Bei einer Site mit Witzen
oder Kochrezepten ist das Alter der Informationen eher
unerheblich, bei einer News-Site hingegen essentiell.

Okay, es gibt zeitlose Ausnahmen wie Witze, Kochrezepte,
Songtexte usw. Aber beim Großteil der Seiten wäre ein Datum,
wann zuletzt aktualisiert, und zwar bei den jeweiligen Texten,
wünschenswert.

Nichts dagegen einzuwenden. Allerdings kann man so etwas auch
mit einer Javascript-Funktion machen, ohne jemals irgend etwas
aktualisiert zu haben.
Will sagen: ich traue nicht unbedingt einem
Aktualisierungsdatum.

Wie komme ich zu der Javascript-Funktion und hat die auch ihre Nachteile?

Mitunter nutzt zwar sicherlich schon zu wissen,
wann eine Seite zuletzt upgedatet wurde, doch teils sind
einige Teile der Seite trotz jüngeren Updates veraltet. Mal
undabhängig von neuen oder alten Informationen, wo man dann
immer noch nicht weiß, wie komplett oder richtig sie sind.

Letzteres weiß man auch durch die Kenntnis der Aktualität
nicht. Du wirst niemals irgend jemandem garantieren können,
dass deine Infos komplett und auch noch richtig sind.

Hatte ich doch geschrieben. :smile:

Allerdings gibt es noch einen Aspekt, den was einen guten
Designer / Programmierer ausmacht. Der spürt für mich intuitiv
was ich brauche und läßt mich im Vorfeld einen Fragebogen
ausfüllen,

Wenn er das intuitiv spürte, bräuchte er keinen Fragebogen.
Wenn jemand behauptete, er spüre intuitiv, welche Website ich
brauche, wäre er mich als Kunden los.

Ich habe das mal als Kundin über eine Designerin gesagt, denn
sie wußte sofort was ich meinte und hat das auch im Nu
umgesetzt. Und der Fragebogen galt mehr der Struktur bzw. mag
schon beim Gesamtergebnis eine Rolle gespielt haben.

Der letzte Satz erschließt sich mir nicht so ganz, sorry.

Das Intuitive bezog sich auf das Layout (der Vorgänger machte etwas das meilenweit von dem weg war was ich haben wollte, und der meinte auch, er würde genau wissen was ich meine) und der Fragebogen war mehr für das Gerüst, z.B. wen ich ansprechen möchte, was genau alles auf die Seite soll, ob Webspace bereits vorhanden ist, welche Farben ich verwenden möchte, ob Flash oder Grafik…

[…]

Ich wünsche mir schon eine originelle Webseite mit
individuellem Design.

Nun ja, das wünschen sich alle.

Interessant, wieso machen dann so Wenige ein originelles
Design?

Weil oftmals der Wunsch der Vater des Gedanken bleibt, der
aber keine Kinder hat, um es mal bildlich auszudrücken.
Und noch einmal: was du als originell bezeichnest, ist es für
andere halt nicht. Und umgekehrt.

[…]

Jedenfalls ist Baukasten-Design nichts Originelles.

Wenn es genug Bausteine gibt, kann man daraus möglicherweise
doch etwas machen. Mit einem Legoset mit 20 Steinen kannst du
nicht viel machen. Sind es aber 500 Steine, geht eine Menge.

Es geht mehr, aber ich bevorzuge dennoch Design das sich nicht auf anderen Seiten finden läßt.

Eine gute Website muss

  • ihren Zweck erfüllen (ein verspielt gestalteter Shop wäre
    Unsinn)

Kommt drauf an.

Worauf? Verspielt gestaltet heißt für mich zunächst, dass
nichts dort ist, wo ich es vermute. Und das ist für einen
Shop, der ja Geld verdienen soll, ein ziemliches
Killerargument.

Gut, wenn etwas nicht dort zu finden ist wo es zu finden sein sollte, hat das für mich nichts mit „verspielt“ zu tun, sondern ist eine schlechte Navigation. Unter „verspielt“ vestehe ich Elemente, die das Ganze etwas auflockern und die Seite „lebendiger“ machen.

[…]

  • valide sein, um das zu erfüllen (deine HP z.B. ist das
    nicht)

Und wieso ist meine Webseite nicht valide? (Wobei das zwar
hier nicht zur Frage steht…)

Frag den Validator: http://validator.w3.org und gib deine
Webadresse ein. Es waren, soweit ich mich erinnere, irgendwas
um die 130 Fehler.
Nur HTML, CSS habe ich nicht nachgesehen.

Die Seite wird ab dem 1.9. neu gemacht. :smile: Aus meinen Fehlern Programmierer / Webdesigner auszuwählen, habe ich gelernt und das war meine letzte Fehlentscheidung in der Hinsicht gewesen.

  • den User halten, ihn zum Verweilen „einladen“
  • leicht zu pflegen sein (Kosten)
  • gut dokumentiert sein

auch ja

Na, da sind wir uns ja doch hie und da einig.
Und um auf die Frage im Betreff noch einzugehen: nein, ich
hatte keine Lust aufs Zerpflücken, aber viele deiner
Anmerkungen waren mir etwas zu sehr auf dem
Allgemeinplatz-Level angesiedelt und das wollte ich dir
ausnahmsweise nicht durchgehen lassen. :smile:

Was heißt hier ausnahmsweise? Außerdem kannst Du ja immer nachfragen.

[…]

Es gibt sicherlich noch andere Kriterien und welche Kriterien
welche Wichtigkeit haben, hängt von der Art der Webseite ab.
Ist sie für private oder gewerbliche Zwecke gedacht? Geht es
um den sozialen Bereich, um Handel, um Industrie…

Das sehe ich genau so.

Insgesamt finde ich ist die Frage nicht wirklich zu
beantworten, da es nicht nur vom persönlichen Geschmack des
Kunden abhängt und den Fähigkeiten des Programmierers /
Designers, sondern eben auch von der Branche.

Schon richtig. Es müssen aber die Basics, wie ich es oben
genannt habe, stimmen. Die Site muss also technisch
einwandfrei sein und sowohl das Textlayout als auch die
sprachliche Aufbereitung müssen einwandfrei sein.
Das wäre alles HTML. Der Rest ist Design und damit CSS und
Geschmackssache. Weiterhin sind gewisse psychologische und
physiologische Kenntnisse durchaus von Vorteil und, je nach
Verwendungszweck, auch das Wissen um wirtschaftliche Abläufe.

Zufrieden? :smile:

Scho ja. :smile:

Viele Grüße
WoDi

Ciao,
Romana

Hi Wodi,

wie gut ist die von Dir genannte Seite http://validator.w3.org/? Demnach hätte Werweisswas.de 114 Fehler auf der Webseite?

Ciao,
Romana