Hi Dieter!
Hm, ja, habe mir den Link angesehen. Interessant! Auch wenn ich nicht immer glaube, was da so steht.
Ein paar allgemeine Gedanken dazu (weil es so interessant ist):
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Es wird ein interessantes Thema bleiben, denn wo soll ich die „GEMA“-Gebühr (oder wem auch immer) denn hin überweisen? Für das Bild, was ich nutzte? Wenn ich als Redakteur ein Bild in die Zeitung setze, ist es ja klar, aber im Netz?
Und wenn keine finanziellen Interessen dahinterstecken? (wie in der Wissenschaft - i.d.R.), reicht es nicht aus den Urheber zu nennen? Ähnlich, wie in Büchern, wo das Zitierte auch markiert ist und auf den Urheber verweist?
Wenn ich in der Wissenschaft arbeite und Bücher oder Papers veröffentliche, mache ich es doch genauso…
Witzig ist ja auch die Zitierweise in der Wissenschaft, da ich Internet-Links ja eigentlich nicht zitieren darf, weil sie ja „morgen“ wieder weg sein könnten, und damit nicht mehr überprüfbar.
Wie sähe es denn da mit dem Urheberrecht aus? Sind die offline-Pics/Texte dann wieder frei? (Sofern sie nicht andersweitig veröffentlicht sind.) 70 Jahre? Wo werden sie registriert?
Und: Welche Rechtslage soll denn weltweit da dann gelten?
Man/frau wird sich irgendwann einigen müssen…Und es wird, meiner Meinung nach, auf die wissenschaftliche Lösung hinauslaufen: Urheber zu kennzeichnen.
Verwiesen sei auch in diesem Kontext auf die Verfahrensweisen bei Büchern/Kopierläden und MP3s im Netz: Eine Pauschale der Vertriebsgesellschaften für die entsprechenden (Urheber-)Autoren.
Aber wie sollte man dieses aufteilen? Auch an die ganzen privaten Homepage-Besitzer…in millionenfacher Ausführung?
Was wird mit der neuen „Brenner-Generation“ geschehen? Werden denn nicht die CD-Brenner-Hersteller löhnen müssen, und die Kosten weitergeben?
Welches Gericht würde schon die Flut der Klagen im/ und über das Netz bewältigen können?
Anderes Beispiel: Microsoft wäre sehr gut in der Lage die ganzen Raubkopien, die von ihrer Software genutzt werden, zu identifizieren. Sie machen es nicht, weil gegen die ganzen Privatleute einen Prozeß anstrengen zu wollen, ein gigantischer Aufwand betrieben werden müsste. Sie machen es, wenn überhaupt, nur gegen große Firmen, die eine unlizensierte Fassung tunlichst vermeiden.
Und wer beweist im Netz, wer welchen Text als erstes geschrieben hat? Wer war der erste, der das Bild kreiert hat? Wer hat von wem geklaut? Muss jedes Bild, jeder Text dann später immer angemeldet werden, bei einer Welt-Urheber-Organisation?
Im Übrigen. Der Text, den du nicht zitiert hast (der mit den Links(-Schutz)) stammt aus einem Gerichtsurteil.
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Also ich weiss es auch nicht.
Es ist, meiner Meinung nach, immer noch undramatisch. Im Zweifel halt dem Urheber mailen.
Oder es wird eine Technik entwickelt, die Kopien aus dem Netz unmöglich machen.
Komische neue Medien, was?
Danke für deine Inspiration (deinen Beitrag), Dieter.
Denkend und grüßend
DerDUDE