Hallo Daniel,
sorry, aber ich muss da noch mal eben reingrätschen.
Was ich aber nicht bestätigen kann, dass es unbedingt in die
Tausender gehen muss, mit einer professionellen Gestaltung.
Ich schrieb nicht, dass eine professionelle Gestaltung tausende kosten muss. Denn eine Website ist nun einmal deutlich mehr als Gestaltung - da steht am Anfang ein Konzept, dann eine passende Gestaltung und Strukturuierung der Inhalte, Umsetzung der Gestaltung in ein valides (X)Html/CSS-Konstrukt, dann - je nach CMS oder auch nicht - Erstellung der Templates, evtl. CMS-Programmierung und Einfügen der Inhalte. Parallel Bildbearbeitung und evtl. -erstellung.
Dabei behalten wir die ganze Zeit die Suchmaschinenoptimierung und eine möglichst barrierearme Umsetzung selbstverständlich im Hinterkopf.
Was da klassischerweise nicht drin ist, ist die redaktionelle Bearbeitung der nötigen Texte - das erledigt nicht der Webdesigner, sondern ein Texter.
Ich selbst arbeite als Webdesigner, und bei mir Kosten solche
Arbeiten um die 300€, 400€ je nach Aufwand, und deiner
Eigenleistung, d.h. wenn ich nur das Gestalten und aufspielen
auf den Server übernehme, und du die redaktionelle Arbeit,
dann ist es günstiger.
Was meinst Du mit „aufspielen“?
Und: ich fürchte, Du bist genau ein Beispiel für das, was ich mit „Nachbarjunge“ bezeichnet habe.
Wenn Du wirklich davon leben musst, kannst Du für 300,- bis 400,- keine Website anbieten, wenn Du nicht unter Preis arbeiten willst.
Jemand, der realistisch davon leben will, muss einen Stundensatz von 55,- plus berechnen, um Leben, Versicherung, Hard- und Software usw zu bezahlen.
Schüler, die Ihren Rechner von Papi und ihren Photoshop vom Laster bekommen, können da natürlich billiger arbeiten, das ist klar.
Aber Du kannst Dir ausrechnen, wie wenige Stunden man für 300,- - 400,- arbeiten kann.
Wenn ich aber auch noch die Inhalte dazu einspielen muss, dann
kostet das viel Zeit, und zweitens entstehen oftmals
inhaltliche Fehler, da ich die Materie nicht so gut kenn wie
du.
Noch einmal: Was meinst Du oben mit „aufspielen“ und dann hier mit „einspielen“?
Wichtig sollte für dich aber auch immer sein, dass die Kosten
nicht der Hauptentscheidungspunkt für die Wahl des
Webdesigners bzw. einer Agentur sind, sondern die enthaltenen
Leistungen.
Ja, d’accord.
Der Rest musste mal raus. ich muss gestehen, dass es mich nämlich wirklich nervt, wenn ich entweder in Preisverhandlungen mit den Preisen des Nachbarsjungen konfrontiert werde oder ein Jahr später seine fehler ausbügeln muss.
Greetinx
Christian