Moin,
ist es wohl so, dass…
ich meine kleine Homepage vergessen kann, weil eine optimale
Optimierung der jeweiligen Browser
nur unter schwierigste Voraussetzungen möglich ist.
Nö. Absolut nicht.
Eher im Gegenteil. Die grundlegenden Dinge machen alle Browser gleich, es sind zum einen nur ganz kleine Problemchen, die manches ganz leicht anders aussehen lässt, und nur gelegentlich gibt es Browser, die etwas gar nicht können. Aber oft gibt es dazu dann auch Hacks, die man umsetzen kann.
Aber:
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Das Aussehen einer Website muss nicht in allen Browsern 100% gleich sein! Das ist auch gar nicht möglich, weil eine Website in einem grafischen Browser immer anders aussieht als in einem Textbrowser und in einem Vorlesebrowser „sieht“ sie gar nicht aus.
Was ist denn so schlimm daran, wenn ein Browser einen Rahmen 1px dicker macht, ein anderer einen Abstand 2px verschiebt? Meist sind es falsch geplante Layouts, bei denen sowas zum Drama wird! Pixelgenaue Layouts sind etwas für das Print-Design, nicht aber für das Web. Jeder hat nicht nur nen anderen Browser, sondern auch unterschiedliche Computer, unterschiedliche Bildschirme, der eine hat seinen Browser maximiert, der andere hat den Viewport auf eine Größe von 772x981px eingestellt (also höher statt breit), und wieder andere stelle ihre Schriftgröße größer, weil ihre Augen nicht mehr so können, wie der Nutzer das will. Pixelgenaue Arbeit im Web ist weltfremd.
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Was ist schlimm daran, wenn ein Browser etwas nicht kann, was ein anderer kann? Na, dann kann das der eine Nutzer eben nicht nutzen. Solange es hier nicht um essenzielle Dinge geht, wie eine Navigation, ist das absolut okay. Man kann keine Navigation mit Flash machen, weil Flash optional ist und wenn jemand das nicht hat, kann er die Site nicht nutzen. Kann aber der eine Browser mit CSS runde Ecken, der andere nicht - na dann gibts beim anderen eben eckige Ecken. Oder man macht einen großen Aufwand, um die Alternativlösungen umzusetzen, wenn der Nutzer dann aber Grafiken abgeschaltet hat, sieht der gar keine Ecken mehr, wenn die restlichen Ränder mit CSS dargestellt sind, sieht er Linien mit offenen Ecken - und das ist noch beknackter, als wenn ein Browser runde, ein anderer eckige Ecken hat.
Man muss sich IMHO beim Web-Design ganz stark von alteingesessenen Print-Design-Dingen lösen und das Web als völlig neues Medium akzeptieren.
Dann klappt das Erstellen einer Website problemlos.
Man müsste sich also erstmal alle Browser downloaden und dann
prüfen.
Alle - das wird wohl kaum gehen. Aber verschiedene, da teilweise unterschiedliche Browser die selbe Engine benutzen.
Aber dann? Wie kann man dann für alle Browser optimiert coden?
Das wichtigste ist: fehlerfrei coden. Dann geht schonmal 95% dessen, was man sich vor nimmt (oder 98 oder 99%).
Ist wohl zu schwierig, oder?
Ganz und gar nicht. Die meisten haben aber schon Probleme mit HTML und wissen nicht, was Semantik ist oder wozu HTML eigentlich da ist. Damit verbauen sie sich schonmal die Grundlage, damit ist dann eine Website schonmal nicht in allen Browser zu 100% nutzbar, alles was man darauf aufbaut, wird zwangsläufig zur Katastrophe.
Und dann, zum Geyer, ändert sich daran mal etwas?
An bestehenden Standards ändert sich nichts mehr. Aber wer jetzt schon HTML5 benutzt, obwohl das nicht nocht offiziell ist, darf sich darüber natürlich nicht wundern - da kann sich ständig was ändern.
Wozu Internet und den ganzen Shit, wenn dann doch nix geht…
Man muss es nur richtig lernen - leider sind da auch mehr als die Hälfte der Tutorials nicht ausreichend oder erzählen gar einfach nur Mist.
http://fwpf-webdesign.de/einfuehrung
Freundliche Grüße,
-Efchen