Surfverhalten

Führen Providerfirmen eigentlich Protokoll über das Surfverhalten ihrer Kunden?
Wenn ja, welche Möglichkeiten gibt es mein Surfverhalten zu verbergen?

Vielen Dank,
Mike

Hi,

ja. Keine.

Gruß olli

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Hi,

ja. Keine.

Ganz so stimmt es nicht. Erstens glaube ich nicht, dass die Provider wirklich das Surfverhalten analysieren. Allerdings wird es wohl logifles mit den besuchten Seiten geben. Wie weit die allerdigns aufbewahrt werden, vermag ich nicht zu sagen. Da kommt bei T-Online z.B. schon ein ganzer Haufen Daten zusammen.

Zweitens kann man z.B. einen anonymizer Proxy nutzen. Das gibts gratis und Systemübergreifend z.B. bei der TU-Dresden:

http://anon.inf.tu-dresden.de/

Gruß

Fritze

Hallo,

schon mal was von MIS gehört? Da gehört z.B. so ein Surfverhalten und Onlinezeiten mit hinein.

Klar gibt es solche Sachen … aber sind diese wirklich sicher?!?

Benutzt Du edonky, WinMx oder vielleit Audiogalaxy?

Gruß olli

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

schon mal was von MIS gehört?

http://www.google.com/search?q=MIS&sourceid=opera&nu…

JKa. Nein.

Da gehört z.B. so ein
Surfverhalten und Onlinezeiten mit hinein.

?

„Surfen“ = abrufen von Webseiten. Das geht anonym.

Klar gibt es solche Sachen … aber sind diese wirklich
sicher?!?

Der genannte Proxy ist es weitgehend. Theoretisch ja.

Benutzt Du edonky, WinMx oder vielleit Audiogalaxy?

Nein.

Ich kenne wenige Leute, die damit „surfen“.

Sebastian

Hallo Sebastian,

Du nimmst mir die Worte wie so oft aus dem Munde. Mich würde auch mal interessieren, was E-Donkey & Co. mit „surfen“ zu tun haben.

Gruß

Fritze

Ihr schlauen Köpfe …

nat. hat edonky & co. nicht’s direkt mit dem surfen zu tun…

zu einem mis gehört es, dass einfach auch solche sachen dargelegt werden.
nun die frage, arbeitet ihr damit, oder ich?

Gruß

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Hallo,

zu einem mis gehört es, dass einfach auch solche sachen
dargelegt werden.

Was verstehst Du unter „MIS“? Ich kann da keinen direkten Zusammenhang feststellen. Du willst mir also erzählen, mein Provider fertigt Nutzerprofile an, aus denen hervorgeht, wer welche Software am laufen hat und was von wo wie lange runterlädt? Glaube ich nicht. Dann müssten die ein NSA-artiges Budget und Hardware ohne Ende dafür vorsehen.

nun die frage, arbeitet ihr damit, oder ich?

Gegenfrage: Kann man mit dem Kram „arbeiten“? Ich jedenfalls „nutze“ das von Dir genannte Geraffel nicht. Aber da kannst Du mal sehen, wie wichtig Datensicherheit und Verschlüsselung geworden sind.

Benutzt Du eigentlich PGP oder etwas vergleichbares für Deine email?

Gruß

Fritze

zu einem mis gehört es, dass einfach auch solche sachen
dargelegt werden.

Was verstehst Du unter „MIS“?

" M odel I n der S ahntorte". Klar, da gehört alles dargelegt. Finde ich auch, Du.

Sebastian

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Hallo,

was ich damit sagen will ist, dass nichts sicher ist. Über Sinn und Zweck möchte ich mit Dir nicht diskutieren, denn die Meinungen und Kenntnisse gehen da sehr weit auseinander.

Gruß olli

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Du bist aber reichlich nervig …

MIS = Management information system

Noch Fragen Du Turnbeutel???

PS: Telekom und T-online sind Kunden von uns.

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Du bist aber reichlich nervig …

Warum?

MIS = Management information system

Das ist ja ein schier unglaublich aussagekräftiges Buzzword!

Wir verkaufen das als military interference system

Noch Fragen Du Turnbeutel???

Ja, Pappnase.

PS: Telekom und T-online sind Kunden von uns.

Wirklich cool.

Seid ihr mehr Pizzabringdienst oder sowas wie eine Reinigungsfirma?

Deine Argumentation ist inhaltlich allerdings deutlich flacher als eine knickerig belegte Pizza und trägt so sehr auf wie Chlorbleiche.

Nämlich garnicht.

Sebastian

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Du bist doch arm!

Weder Pizza noch Reinigung. Schon mal was von controling gehört?

Liebe Grüße

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[MOD] *Gespräch hier mal beende* ;o)
Moinsen,

ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr noch viel zu besprechen habt, aber das erscheint mir sowas von off topic, das ihr damit bitte auch ins Plauderbrett wandern oder es per eMail weiterführen könnt.

Danke!
Pia
(Moderator hier)

ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr noch viel zu besprechen
habt, […]

Jaja - ich weiß. Ich bin etwas borniert. Dabei übersehe ich fast immer Argumente, die von meinen Diskussionsgegner bereits ad nauseam hoch und 'runterzitiert wurden. Bitte helft mir bei der Findung derselben.

Insbesondere von olli als ausgewiesene Fachkraft im IT-Consulting und MIS-Betreiber des führenden deutschen Telefon-, Telekommunikations- und Internetanbieters bitte ich um einen kurzen, nachprüfbaren Hinweis, inwiefern die Anonymität ber Verwendung des JAP gefährtdet ist (gegeben den Fall, ich betreibe einen der Proxies in der Mix-Kette).

Gegeben sei das htt-Protokoll.

Mit wissensdurstigem Gruß,

Sebastian

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Baldrian für die Modöse und eine weitere Frage :smile:
Hallo liebe Mitleser,

mich würde in dem Zusammenhang viel dringender interessieren, ob T-Online wirklich auswertet, wer wann was genau mit welcher Anwendung aus dem Netz bezieht. Das fände ich nicht nur technisch überwältigend sondern auch datenschutztechnisch höchst brisant. Ich würde sogar sagen, das würde bestimmt gegen diverse Bestimmungen, Richtlinien und Gesetze verstoßen.

Gut, dass ich nicht bei denen bin :smile:

Gruß

Fritze

Hallo schon wieder,

es ist nicht unbedinngt so, dass jeder User ne Log Datei hat. Aber das gesammte Surfverhalten (und das war hier die Frage) wird schon analysiert. Besonders von Interesse sind hier z.B. Poweruser.

Ausserdem wird fast immer ein Protokoll geführt. Ein Beispiel fällt mir da ein. Amazon! Da steht doch immer so schön, was andere gekauft haben oder wonach sie sich umschaun.

Sicherlich ist nicht jede Aktion augenscheinlich einer bestimmten Person zu zuordnen. Aber ist das Tool eines Studenten (Jap) oder andere wirklich sicher?!
Anderer Fall (wg. den Studenten):
An der Uni Köln gab es mehrere Jahre einen Trojaner und keiner hat ihn bemerkt - erstellt von einem ehemaligem.

Nicht nur die Wege des Herrn sind unergründlich, auch die des Inet’s.

Gruß olli

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es ist nicht unbedinngt so, dass jeder User ne Log Datei hat.
Aber das gesammte Surfverhalten (und das war hier die Frage)
wird schon analysiert.

Die Frage war: "Führen Providerfirmen eigentlich Protokoll über das Surfverhalten ihrer Kunden?
[Hervorhebung durch mich)

Ausserdem wird fast immer ein Protokoll geführt. Ein Beispiel
fällt mir da ein. Amazon!

Amazon ist kein „Provider“. Auf den WWW-Servern und Mailservern dieser Welt werden praktisch immer Protokolle geschrieben. Die Verknüpfung mit tatsächlichen Personen ist erstmal nur dem Provider möglich. Außer man gibt seinen Namen (wahrheitsgemäß) an.

Da steht doch immer so schön, was
andere gekauft haben oder wonach sie sich umschaun.

Ja.

Sicherlich ist nicht jede Aktion augenscheinlich einer
bestimmten Person zu zuordnen. Aber ist das Tool eines
Studenten (Jap) oder andere wirklich sicher?!

Ja. Nach jetzigem Kenntnisstand schon. Zudem es nicht das „Tool eines Studenten“ ist.

Den Quellcode darf jeder überprüfen.

Anderer Fall (wg. den Studenten):
An der Uni Köln gab es mehrere Jahre einen Trojaner und keiner
hat ihn bemerkt - erstellt von einem ehemaligem.

Uni-Server. What more do I have to say?

Sebastian

Hallo,

erstmal möchte ich mich entschuldigen das ich letzlich etwas ausfallend gewirden bin.

mir ist auch klar das amazon kein provider ist. UND, providerfirmen führen sehr wohl übersichten in der art. auch wenn sie nicht einer person zu zuordnen sind. auch wenn es augenscheinlich gegen das datenschutzgesetz verstößt. solange es für interne zwecke genutz wird, ist es mehr als ok. slichslich gestalltet sich so beispielsweise eine preisstatistik, die onlinezeiten (dauer und zeitpunkt), etc.

aber:

ich glaube du hällst dich führ unfehlbar und sehr schlau. dass kann nat. alles stimmen und vielleicht kannst du ja sogar über das wasser gehen. allerdings vergisst du dabei, dass andere leute über gewisse dinge auch bescheid wissen, oder zumindest in der lage sind, sich das wissen irgendwo zu erlesen, z.b. hier.
deine formulierung ist sehr herabwürdigend. beiträge von dir gefallen einfach nicht und passen auch nicht zu der form, wie sie hier abgegeben wird.
auf der anderen seite wirfst du leuten die „computer-und-internet-neulinge“ sind, einfach nur brocken an den kopf. wenn du keine lust hast, oder immer nur auf links in faq’s verweisen kannst, wo in manchen fällen nicht mal eine gescheite lösung drin steht, dann lass es doch einfach. meinst du nicht, dass user dadurch nicht noch mehr verschreckt werden und es irgendwann sein lassen diese hp zu besuchen bzw. ihre fragen zu stellen?!?

Danke für’s mitlesen, soll wirklich keine kritik sein, einfach nur ne bitte.

olli

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

erstmal möchte ich mich entschuldigen das ich letzlich etwas
ausfallend gewirden bin.

Angenommen.

mir ist auch klar das amazon kein provider ist. UND,
providerfirmen führen sehr wohl übersichten in der art. auch
wenn sie nicht einer person zu zuordnen sind. auch wenn es
augenscheinlich gegen das datenschutzgesetz verstößt. solange
es für interne zwecke genutz wird, ist es mehr als ok.

Das käme für mich auf den Umfang der Aktionen an. So ein richtig gutes Gefühl hätte ich da nicht. Egal.

Andererseits weiß ich, daß Internet potenziell sehr wenig anonym ist und kann mich darauf einstellen.

ich glaube du hällst dich führ unfehlbar und sehr schlau. dass
kann nat. alles stimmen und vielleicht kannst du ja sogar über
das wasser gehen.

Ja, ich bin milletanter Nichtschwimmer.

allerdings vergisst du dabei, dass andere
leute über gewisse dinge auch bescheid wissen, oder zumindest
in der lage sind, sich das wissen irgendwo zu erlesen, z.b.
hier.

Hm?

deine formulierung ist sehr herabwürdigend. beiträge von dir
gefallen einfach nicht und passen auch nicht zu der form, wie
sie hier abgegeben wird.

Das sehe ich in der Allgemeinheit nicht so. Bissige Kommetare bekommt derjenige, der es sich verdient hat. Dazu gehören meiner Meinung nach Leute, die sich völlig ohne Plan (d.h.: Ohne zu wissen, was sie erwarten könnte) an irgendetwas heranwagen.

Oder wenn sie so schreiben, daß man ihnen erkennbar nicht helfen kann (völlig unzureichende Fakten…)

auf der anderen seite wirfst du leuten die
„computer-und-internet-neulinge“ sind, einfach nur brocken an
den kopf.

Ich setze die Fähigkeit, selber weiterzulesen und zu denken in einem Forum wie diesem hier voraus.

Natürlich ist es bequemer, wenn ich demjenigen einen Hausbesuch abstatte und alles hinbaue. Nur: so lernt man nichts davon. Parallelen zu aktuellen PISA-Ergebnissen sind natürlich rein zufällig.

Trotzdem: Ich bin nicht der Mister Wer-Weiss-Was: wenn Du mit Antworten nicht zufrieden bist, so steht es Dir frei, bessere zu posten.

wenn du keine lust hast, oder immer nur auf links in
faq’s verweisen kannst, wo in manchen fällen nicht mal eine
gescheite lösung drin steht, dann lass es doch einfach.

Ungeachtet, dessen, was Du glaubst, für wie ich mich halte: Meine Antworten halte ich für korrekt[1] im Rahmen der gegebenen Informationen.

Ich beantworte durchaus Fragen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

meinst
du nicht, dass user dadurch nicht noch mehr verschreckt werden
und es irgendwann sein lassen diese hp zu besuchen bzw. ihre
fragen zu stellen?!?

Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich würde mich allerdings freuen, wenn sich Fragende in potenzielle Antwortende versetzen und dementsprechend mithelfen.

Was ich übrigens garnicht haben kann: Argumente wie „$GROSSE_FIRMA ist bei und Kunde, deshalb habe ich recht“

Da werde ich - wenn das das einzige Argument bleibt - schnell ungemütlich. Das klingt mir nach Marketing statt Inhalt. Allergie.

_The first thing to understand is that hackers actually like hard problems and good, thought-provoking questions about them. If we didn’t, we wouldn’t be here. If you give us an interesting question to chew on we’ll be grateful to you; good questions are a stimulus and a gift. Good questions help us develop our understanding, and often reveal problems we might not have noticed or thought about otherwise.

Among hackers, „Good question!“ is a strong and sincere compliment. Despite this, hackers have a reputation for meeting simple questions with what looks like hostility or arrogance. It sometimes looks like we’re reflexively rude to newbies and the ignorant. But this isn’t really true.

What we are, unapologetically, is hostile to people who seem to be unwilling to think or do their own homework before asking
questions. People like that are time sinks — they take without
giving back, they waste time we could have spent on another question more interesting and another person more worthy of an answer. We call people like this „losers“ (and for historical reasons we sometimes spell it „lusers“).
[Aus: http://www.tuxedo.org/~esr/faqs/smart-questions.html]_

Und nun willkommen bei der Diskussion, was „hacker“ bedeutet[2]

Sebastian

[1] Ausnahmen bestätigen die Regel, ich habe auch schon Böcke geschossen…

[2] Nein. Bitte nicht wirklich.