Genius malignus, in diesem Fall machst du deinen Nick alle Ehre.
Mein lieber Mann, nur dass du weiterhin auf dem Müll beharrst, den du erzählst, macht die Sache nicht besser.
ARP/RARP sind nicht routbar im Internet.
In einem Ethernet-Switch wird für jeden Port (MAC=Media-Access-Concentrator) protokolliert, welche MAC-Adressen in dessen Ethernet-Segment erreichbar sind, und damit auch die IP-Adressen, die über diesen Port erreicht werden können.
Dies wird in einer SAT (Source-Address-Table) gespeichert.
An dem Port eines Switches, also wie heutzutage auch beim WLAN-Router, an dem das (üblicherweise) DSL-Modem angeschlossen ist, werden fast immer nur zwei MAC-Adresse angetroffen werden: Die des Switch-(W-LAN-Router)-Ports, und die des DSL-Modems-Eingangs.
Diese bilden ein eigenes Ethernet-Segment und meist auch ein eigenes IP-Netz.
Falls nur ein Switch vor dem DLS-Modem hängt, werden ARP-Anfragen maximal bis hin zum privatnetzseitigen MAC des DSL-Modems gelangen.
Bei den heute üblichen WLAN-Routern, die im Prinzip eine Kombination aus Switch und Router darstellen, wird bereits zwischen den privatnetz/LAN-seitigen Ports und dem internet-/zielseitigen Port geroutet, da diese eben sowieso schon unterschiedlichen IP-Netzen angehören (z.B. 192.168.1.0 rechnerseitig und 10.0.0.0 modemseitig).
Spätestens am Router des Providers wird keine SAT mehr geführt werden können, in der sämtliche über die dem Router zugehörigen NICs(Netzwerkgeräte)erreichbaren MAC-Adressen eingetragen sind.
Sonst müßte jeder Router, der am Internet teilnimmt, einen Großteil sämtlicher im Internet erreichbaren MAC-Adressen für sämtliche ein-und ausgehenden Daten speichern (in einer oder mehreren gigantischen SAT).
Bzw. diese überhaupt erstmal durch unendlich viele und langdauernde ARP-Broadcasts zu ermitteln.
Das ist schlichtweg praktisch nicht machbar, weil es a) die Kommunikation drastisch verlangsamen würde, und b) jeder Router gigantische Speichermengen dafür verbrauchen würde, immer sämtliche MAC-Adressen zu speichern.
Und es c) riesige Extrakosten verursachen würde.
Deswegen verwendet man ja eben IP und DNS für das Internet. Jeder Router und DNS-Server braucht nur begrenzte Informationen vorhalten.
Das ist eben der Vorteil eines modularen dezentralen Systems, den man wieder zunichte machen würde, wenn man jeden Knoten doch wieder nahezu sämtliche Adressinformationen bereithalten ließe, und so praktisch alle denzentralen Knoten wieder zu zentralen Knoten machen würde 
Wäre also völliger Quatsch, parallel auch noch internetweite Arp-Anfragen zu verwenden.
Aus dem selben Grund teilt man ja eben alle Broadcast-Protokolle wie Ethernet- und IP-Netze in Segmente ein, und definiert für diese Gateways und Adress-Server.
Allein wenn ein firmeninternes Rechnernetzwerk nicht in überschaubare Segmente unterteil würde, sondern alle z.B. 16.000 Rechner in einem IP-Netzwerk stünden, würden sämtliche Leitungen dauernd von den stattfindenden Ethernet-Collisions ausgebremst. Daher Switches für Ethernet-Segmente und Router für IP-Netzwerke.