Hi!
Ich suche Vor- und Nachteile, ob Internet Schulfach werden sollte oder nicht. Was spricht dafür, was dagegen (PRO UND CONTRA). Ich brauche nur die Oberpunkte, nicht unbedingt ausformulierte Argumente.
Dankeschön!
Tobias
PS: Schon zu Morgen!!!
Hi!
Ich suche Vor- und Nachteile, ob Internet Schulfach werden sollte oder nicht. Was spricht dafür, was dagegen (PRO UND CONTRA). Ich brauche nur die Oberpunkte, nicht unbedingt ausformulierte Argumente.
Dankeschön!
Tobias
PS: Schon zu Morgen!!!
Hallo,
PRO:
CONTRA:
Ist das genug?
FAZIT: Alles spricht für und nichts wirklich gegen das Internet als Schulfach.
Alles Gute
Thomas Miller
Kleiner Zusatz…
PRO:
- neue Technologie
- praxisorientierter Unterricht
- Zukunftstechnologie
- ohne Internet fehlende Wirtschaftskraft, Konkurrenz
- Internet aus der Wirtschaft, Forschung etc. nicht mehr
wegzudenken
Umfangreiche Informationsquelle. Im Internet findet man Informationen über jedes erdenkliche Thema, was mitunter eine Informationsflut bringt, aber auch endlose Möglichkeiten bietet. IMHO eine ideale Ergänzung zu Bibliotheken etc.
Fördert das Recherchieren und die Sprache. Vieles im Internet ist in englisch, was ohnehin heute eine sehr wichtige Sprache ist. Und wie man an die Informationen kommt, die man sucht…
Eine Möglichkeit, einfach und billig mit Leuten aus aller Welt in Kontakt zu treten (Email, Newsgroups, Foren, Chat…)
Fördert sogar die Kreativität. Wenn ich mir anschaue, wie viele Junge Leute ihre Lieblingsthemen im Internet präsentieren. Da kann jeder etwas zur o.g. Informationsvielfalt beitragen.
CONTRA:
- im Internet gibt es jugendgefährdende Seiten
(Komm.: gibt es eigentlich überall, ist auch ein Argument
dafür, den vernünftigen Umgang mit Unvernünftigem zu lernen)
Volle Zustimmung.
- Internet hilft beim Schummeln bei Aufsätzen usw.
(Komm.: Der Schummelbegriff ist unangemessen. Man muss nicht
alles wissen, es kommt wesentlich darauf an, dass man weiß,
wo und wie man sich Informationen besorgen kann.)
Was heisst schon Schummeln. Es hilft andererseits bei der Informationsbeschaffung für einen Aufsatz oder Vortrag. Und Dein Argument von wegen wo und wie kann ich voll unterstützen.
Vielleicht etwas, das manche als Nachteil empfinden: Sprache. Ohne Englisch ist im Internet nicht alles zugänglich. IMHO ist es aber ohnehin unumgänglich Englisch zu können.
FAZIT: Alles spricht für und nichts wirklich gegen das
Internet als Schulfach.
ACK!
CU
Peter
PRO:
- neue Technologie
- Zukunftstechnologie
Was ist das für eine Begründung? Vieles war schon „Zukunftstechnologie“ und etwas später ein Flop, nach dem kein Hahn mehr kräht. Das kann also kaum ein Kriterium sein.
- praxisorientierter Unterricht
Viele meinen, die Praxis (das Leben) spiele sich anderswo ab. Ist auch eines der Argumente, die gegen manche Euphorie spricht.
CONTRA:
- andere Fächer müssen darunter leiden
(Komm.: manche sind überflüssig)
Viel Stoff in manchem Fach ist überflüssig, die Fächer selbst wohl weniger. Schule aus, viel vergessen und bis zur Rente nie vermisst.
- Internet hilft beim Schummeln bei Aufsätzen usw.
(Komm.: Der Schummelbegriff ist unangemessen. Man muss nicht
alles wissen, es kommt wesentlich darauf an, dass man weiß,
wo und wie man sich Informationen besorgen kann.)
Man sollte sich langsam von dem Gedanken trennen, dass man alles (selbst) wissen kann. Das ist lange nicht mehr zeitgemäß und geht an der Realität vorbei. Die Schule möchte es aber nach wie vor gern so haben, „Katastrophe, der weiß ja gar nichts …“
Viel wichtiger wäre heute, die Strategien zu erlernen und zu üben, wie man lernt, dazu gehört auch die Informationsbeschaffung im Internet, -verarbeitung u.s.w. Wer das beherrscht, hat einen wesentlichen Vorteil gegenüber dem „fleißigen Schüler“, der dem Lehrer eine Freude macht und alles auswendig kann.
„Schummeln bei Aufsätzen“ - entscheidend ist das Ergebnis, nicht der Weg, wenn man auch einschränken muss, dass wir es fast überall nur noch mit Plagiaten zu tun haben könnten. Es wird nur noch zitiert und abgeschrieben, das hat schon die antike chinesische Kultur zerstört. Insofern ist auch Kreativität gefragt und die Fähigkeit, etwas Eigenes zu produzieren. Und das geht in erster Linie nicht mit dem Computer (ist nur ein Werkzeug), sondern nur im Kopf.
mfg Günter
Was ist das für eine Begründung? Vieles war schon
„Zukunftstechnologie“ und etwas später ein Flop, nach dem kein
Hahn mehr kräht. Das kann also kaum ein Kriterium sein.
das internet, zumindest das konzept, wird sicher nicht floppen. die möglichkeit, jedwede daten zu jeder zeit von jedem ort aus mit jemandem an einem beliebigen anderen ort ohne große zeitverzögerung austauschen zu können, wird sogar noch ausgebaut werden (müssen). und die menschheit wird/ist davon abhängig. und damit wird/ist die weiterentwicklung des guten alten telefons mindestens so unentbehrlich wie dieses.
gruß
michael
ich meinte nicht …
dass das Internet ein Flop wird, aber allein die Begriffe „zukunfts-“ und „Technologie“ kann man nicht zur Begründung heranziehen, dass irgend was an die Schule gehört (außer natürlich Politiker, die dürfen auch mit leeren Hülsen schießen).
Wovon die Menschheit wirklich abhängig ist, wird sich noch herausstellen. Ich denke da auch noch an einige andere Dinge als an Computer, Internet und Telefon. Midas lebt und sein Wunsch, alles möge zu Gold (Geld) werden, wird auch nicht vernünftiger, wenn wir ihn „jeder zeit von jedem ort aus mit jemandem an einem beliebigen anderen ort ohne große zeitverzögerung austauschen können“.
Mich hat nur die pauschale Begründung „Zukunftstechnologie“ gestört, die eigentlich nichts über die Qualität einer Sache aussagt und schon gar nicht über deren Sinn und Zweck (auch Waffen oder das Clonen von Menschen haben viel mit Zukunft und Technologie zu tun).
mfg Günter
Holla
Tscha, „Morgen“ ist schon vorbei, aber trotzdem…
Es ging um „Internet“. Das halte ich fuer den falschen Begriff, wenn es wirklich darum geht, ist „Internet“ nicht mehr als ein paar Stunden wert, und keinesfalls ein extra Fach noetig.
PRO:
- neue Technologie
Es soll da auch im Automotorenbereich was neues geben… 
Auch ein neues Fach?
- praxisorientierter Unterricht
Genau, das heisst aber fuer mich, Internet IN Faechern, nicht ALS Fach.
Wie soll den der Lehrplan aussehen?
Sorry, aber ich sehe echt nicht, wie man mit „Internet“ ein Schulfach fuellen soll.
Kurzum: Internet an die Schule, ja! Als eigenes Fach, nein!
(Hoechstens als Bestandteil von Informatik)
Gruss, Lutz
dass das Internet ein Flop wird, aber allein die Begriffe
„zukunfts-“ und „Technologie“ kann man nicht zur Begründung
heranziehen, dass irgend was an die Schule gehört (außer
natürlich Politiker, die dürfen auch mit leeren Hülsen
schießen).
da hab ich wohl wieder was falsch verstanden
hast natürlich recht. jede neue technologie kann man nicht an die schule bringen, nur weil sie neu ist. dann müßte man z.b. auch fächer wie „biotechnologie“ und „gendesign“ einrichten 
Wovon die Menschheit wirklich abhängig ist, wird sich noch
herausstellen. Ich denke da auch noch an einige andere Dinge
als an Computer, Internet und Telefon.
sicher. man ist auch heute nicht abhängig von computer, internet und telefon. zumindest der privatmann kann sehr gut ohne diese dinge auskommen, denke ich. aber bitte mal jemanden, auf den luxus solcher technik zu verzichten. der haut dir doch eine runter.
aber unser überleben wird ja sicher nicht durch technischen fortschritt gesichert, sondern durch verantwortungsvollen umgang mit der welt, die wir haben. und dieses verantwortungsbewußtsein is wirklich mangelware. da sollte die schule mal ansetzen. ein fach „gesunder menschenverstand“ is genau das, was fehlt. und da kommen wörter wie „zukunftstechnologie“ überhaupt net vor.
gruß
michael
Hallo zusammen…
Sicher alles ganz richtige Argumente…zielen aber z.T. eben nur auf Umschreibungen oder Redewendungen.
Ganz neue Idee:
jeder hat in der Schule sicher mal von „Geschichte“ gehört. Warum könnte man dann nicht ein Fach „Futurologie“ (als Beispiel *g*) einführen. Auch im erstgenannten ist es nicht möglich alle Aspekte aktiv zu lehren (Stichwort: erlebte Geschichte). Aber warum sollte es nicht möglich sein eine mögliche Zukunft unter den Aspekten von Technologie, Philosophie, Ethik und was weiss ich nicht noch alles zu untersuchen, immer mit der Erklärung der näheren Vergangenheit und Zukunft. Ich will jetzt nicht so weit gehen und eine Einteilung in einen möglichen Unterrichtsaufbau versuchen, aber was ich darunter zusammenfassen kann ist mit absoluter Sicherheit genug Stoff für drei Unterrichtsjahre.
Gruss Uwe
Danke!
Hi!
Ich hab heute die Arbeit geschrieben und hab immerhin 1465 Wörter geschafft. Jetzt wollte mich noch mal ganz doll bei euch bedanken!
Danke!
Tobias