Hi dan,
Dein Posting zeigt ja schon, dass Du höchstes Interesse hat, dass Dein Kind was gescheites leistet… (Sind zusätzliche Übungen zu Hause wirklich notwendig???)
Blackouts in jedweder Prüfungssituation sind oft Folge von überhöhter Erwartung…
vielleicht solltest Du das etwas lockerer sehen, Deinen Ehrgezi zügeln, das überträgt sich dann auch auf das Kind.
Gruß,
Anja
Hallo Dan! Lass Deinen Sohn vor der Arbeit Spicker schreiben und sie Dir nochmal kurz zeigen. Nein, nicht dass er die auch wirklich benutzten sollte! Aber das Aufschreiben in komprimierter Form und mit eigenen Worten kann Dir zeigen, was er wirklich verinnerlicht hat. Wenn es „nur“ das berühmte Brett vor´m Kopf in der Arbeit ist, dagegen finde ich die zwei folgenden Übungen nicht schlecht:
- beide Ohrmuscheln kräftig am Rand durchkneten, einmal rauf und einmal runter, bis sie richtig gut durchblutet sind
- eine flache Hand an die Stirn und die andere an den Hinterkopf legen, meistens fällt einem dann ein, was wichtig war.
Angelika
Hi Dan,
das klingt ja alles richtig gut, was Du da schreibst…
PS: Bis vor 2 1/2 Jahren war er auch mal sowas wie
Klassenbester, aber dann sind wir von Australien nach
Deutschland gezogen, und von da ab gings bergab.
Möglicherweise liegt hier die Ursache.
Ist er denn gut integriert?
Liegt es an der Verständigung (englisch/deutsch)…?
Aber so, wie Du das mit ihm anstellst, ist eigentlich der bestmögliche Umgang.
Dein Posting ist erst jetzt für mich richtig zu verstehen.
Also hoffe ich auf Nachsicht, was meine erste Vermutung betrifft.
Vertraue ihm und Deinem gesunden Menschenverstand, das hilft immer - wenn auch manchmal erst auf Dauer…
Grüße,
Anja
Dein Bub soll die Vorbereitung auf eine Schularbeit früh genug, am besten etliche Tage vorher beenden. Keine Prüfungsvorbereitung mehr am Vortag!
Mit herzlichem Gruß,
Wolfgang Berger
Hallo dan fx,
nach meiner Einschätzung kann das verschiedene Ursachen gleichzeitig haben. Das kann an der Pubertät liegen, die mit den Hormonschwankungen zu Konzentrationsstörungen führen. Dann funktioniert manchmal die sich selbsterfüllende Prophezeiung ganz gut: in der Sekunde, wenn das Mathe-Aufgabenblatt vor ihm liegt, schießt ihm der Gedanke mit einem „bestimmt übersehe ich wieder etwas Wichtiges“ durch den Kopf. Und dann gehen auch schon die Rollos hinunter.
In der 9.Klasse werden die Aufgaben immer komplexer, so dass aufmerksames Lesen gekonnt sein will. Manche Lehrer üben das mit ihren Schülern, manche nicht.
Da kann man nur mutmaßen.
Ich habe ein ähnliches Problem (vor einigen Threads davon erzählt), mit dem ich zur Lehrerin gegangen bin. Sie erzählte mir detailiert, was sie bei meiner Tochter in Bezug auf ihren Leistungen in Mathe beobachtet hat " das kann sie…das kann sie nicht". Und das habe ich auch meiner Tochter genauso erzählt. Sie sollte sich ein Bild davon machen, wie ihre Mathe-Lehrerin sie sieht (die Lehrerin ist eine sehr aufgeschlossene Person). Das war gar nicht schlecht, denn meine Tochter befürchtete, dass sie als sehr untüchtig gesehen wird. Und ich habe ab dann die Überei zusammen mit ihr sein gelassen, weil meine Erwartungshaltung sie behinderte - so teilte es mir die Lehrerin mit, die feststellte, dass die Tochter einen brauchbaren Grundstock zum Lösen von Matheaufgaben besitzt, also 3er sind durchaus erreichbar.
Und siehe da, ihre Noten haben sich verbessert, erfreulich, nicht wahr
?
Das mit den wichtigen Details in Aufgaben überlesen ist weit verbreitet, darunter leiden auch Erwachsene. Das ist eine Kunst für sich, die gelernt sein will, und die ich z.B. auch nicht gut beherrsche. Darüber gibt es aber einige Bücher. So hätte ich dir gerne ein Buch empfohlen, dass ich mir mal aus unserer Bücherei ausgeliehen habe, aber ich weiß Titel und Autor nicht mehr. Aber amazon hat ein paar Bücher zu dem Thema zu bieten:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3589216670/ler…
vielleicht ist etwas für dich dabei.
Ich wünsche deinem Sohn die erlangte Zufriedenheit meiner Tochter 
mit Grüßen
von
grilla
zuviel Druck
Hallo!
Ich würde Dir den Tipp geben, dass Du den Druck von Deinem Kungen nimmst. Denn Augenscheinlich kenne ich dieses Problem selbst: Angst zu versagen.
Sprich ihn mal drauf an, ob es am Leistungsdruck liegt, dass er vielleicht von sich selbst zuviel erwartet, oder ob es generell der Druck ist eine gute Note zu schreiben.
Dann würde ich ihm versuchen klarzumachen, dass er in einer KLassenarbeit nichts anderes tut, als, wenn er zu hause eine Hausaufgabe macht. Also, dass er ein anderes Gefühl dafür bekommt.
Ansonsten würde ich mir nicht allzuviele Gedanken machen, denn ein Mensch kann nicht immer gut sein!!!
Und vielleicht braucht er diese Phase um etwas wichtiges für sein Leben zu lernen!
Viele Grüße
Berlind
Hallo,
du verwendest in deinem Posting die alte Rechtschreibung. Ich will hier nicht über deren Sinn oder Unsinn reden. Aber sie ist in den Schulen längst Alltag. Ich will auch nichts hineingeheimnissen. Aber steckt dahinter womöglich eine (heimliche) Abneigung gegen „Schule“, die sich auf deinen Jungen (ungewollt) überträgt?
Dies ist nicht als Vorwurf, sondern als freundlicher Hinweis zum Überlegen gedacht.
Hoffentlich helfen alle guten Tipps weiter. Dies wünscht
Ludwig
Hahaha…
gut über legt. Aus meiner Abneigung geben Ober Lehrer usw. mache ich keinen Hehl, und schon gar nicht aus der jenigen gegen Beamte, die unsere Sprache auf den niedrigsten gemeinsamen Nenner bringen wollen.
Aber meinem Sohn macht es ja Spass, wenn er in der Schule gut ist. Da habe ich wohl nichts dies be züglich über tragen.
Und wenn ich hier im Forum was schreibe, bin ich nicht an der Arbeit! Dort werde ich den ganzen Tag gezwungen, die Neue Schlechtschreibung zu verwenden - ist halt eine supermoderne Hitech-Branche. Daher ist das für mich wie Feier Abend, wenn ich wieder normal schreiben darf.
Gelegentlich packt mich die Ironie und ich schreibe dann mal so wie hier, eine Zusammen Stellung der unter schiedlichsten Recht Schreib Versionen, die mir täglich so überdenweg laufen. Viel leicht liest ja mal einer der Beamten von der Recht Schreib Behörde mit und sieht, was sie für ein Chaos an ge richtet haben 
Dan
Hallo danfx,
ich hab mir jetzt mal alle bisherigen Antworten angesehen, manche waren ja nicht so nett. 
Du hast schon alles richtig gemacht.
Wenn dein Sohn zu Hause alles weiß und dann in der Schule plötzlich nicht mehr, ist er bestimmt nicht überfordert.
Man nennt so was Prüfungsangst (ist oft unbewußt).
Von mir nun den Tip:
gib ihm eine Tafel Schokolade (keine Zartbitter) mit und/oder Kaugummi.
Schokolade hilft gegen Prüfungsangst, Kaugummi hilft beim Nachdenken.
Vielleicht ist der Lehrer so nett und erlaubt ihm, während der Stunde die Schokolade zu essen oder Kaugummi zu kauen. Das hilft fast immer 
Die Lehrer meiner Kiddys (6) haben das immer erlaubt. Und es hat bei allen funktioniert.
So, ich hab nun auch die alte Rechtschreibung benutzt 
Liebe Grüße auch an deinen Sohn
von Helga
mein Sohn (15 J., 9. Kl. Realschule) bringt immer öfter
schlechte Noten mit. Auch in Fächern, wo ich mit ihm ausgiebig
geübt habe, wo ich ihm Testfragen stelle, und dann zu dem
Schluß gekommen bin, daß er den Stoff beherrscht.Er sagt, wenn er dann die Arbeit schreibt, ist der Kopf leer,
oder er interpretiert die Fragestellung verkehrt usw.,
übersieht wichtige Details.Was kann man denn dagegen machen, gegen dieses Brett im Kopf?
Meine Hilfestellung beim Lernen reicht offensichtlich nicht
aus.Ist das mangelnde Konzentration? Was könnten wir tun?
Danke im voraus
Dan