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Re: Teletubbies - Fluch oder Segen?
Hallihallo,
meine Nichte (2.5 Jahre) und ihre Freunde ("ahnliches Alter) schauen sich die Teletubbies immer "au"serst gespannt an. Genauso wie den Sandmann. F"ur Sesamstra"se oder gar Sendung mit der Maus sind sie noch zu jung.
Die Teletubbies soll angeblich von einem Team entwickelt worden sein, die das Verhalten von Kleinkindern analysiert haben. So entstanden die merkw"urdige Kommunikation der Figuren und auch die sofortige Wiederholung der Geschichte.
Kleinkinder sprechen untereinander ja auch in eigener Sprache.
Ob echtes p"adagogisches Interesse dahinter steckt, oder ob es nur Werbung der Zuschauer von morgen ist, kann ich nicht beurteilen.
Es soll auch Untersuchungen geben, die von Sprachst"orungen nach langem Genuss der Teletubbies sprechen. Das kann ich von meiner Nichte nicht best"atigen. Als die TT ins dt. Fernsehen kamen, sparch sie nur einzelne Worte, jetzt kommen vollst"andige S"atze mit korrekten Worten von ihr (abgesehen von zeitweiligen normalen Schwierigkeiten wie b-g verwechseln und so). Zur korrekten Sprachbildung geh"ort wohl in erster Linie die Forderung der Kinder durch ihr 'sprechendes, lebendes' Umfeld (Eltern etc.). Sie m"ussen das Sprechen aktiv erlernen. Wenn die Kinder allerdings nur (passiv) der Glotze und eben den TT "uberlassen werden, glaub ich schon, dass das zu Fehlentwicklungen f"uhrt.
Fazit: diese Sendung kommt bei Kleinkindern sehr gut an. "Altere Kinder sind sicher unterfordert, Erwachsene habe echte Probleme damit. Doch f"ur diese Altersschichten ist die Sendung auch nicht gemacht.
Ciao,
Mischa