Unterrichtssprache Englisch

Von: , Frage gestellt am Mo, 11. Apr 2005

Hallo,

ich habe eine 8. Klasse (Realschulniveau) übernommen, die offenbar sehr leistungsschwach ist. Der Einsatz der Unterrichtssprache Englisch selbst auf niedrigem Niveau scheitert regelmäßig, so dass ich gezwungenermaßen auf das Deutsche zurückgreifen muss. Sogar einfache Lehrwerkstexte werden (angeblich) nicht verstanden, sondern müssen zumindest auf Deutsch erläutert werden.

Da ich die Klasse neu übernommen habe, kann ich noch nicht beurteilen, inwieweit es vielleicht auch pure Faulheit ist, die die Klasse so auf Deutsch bestehen lässt.

Was kann ich tun, um die Klasse dazu zu bringen, Englisch zu sprechen? Wenn ich nämlich z.B. auf Englisch eine einfache Frage stelle (und sei es nur "Are there any words you don't know?"), schauen mich die meisten nur fragend an.

Im Voraus vielen Dank!

Viele Grüße,
Gwen

15 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
    Re: Unterrichtssprache Englisch

    Hi Gwen,

    nun, ich muss ehrlich sagen, dass ich in der 8ten Klasse (also im dritten Lernjahr) ein wenig Probleme mit englisch als Unterrichtssprache gehabt hätte. Allerdings hab ich keine Ahnung, ob das statistisch irgendwas aussagt *fg*

    Aber ich kann Dir sagen, was mich motiviert hat, englisch zu "akzeptieren". Das war (aktuelle!) Musik, die ich verstehen wollte. Das waren (aktuelle!) Bücher/Filme die ich im Original lesen/sehen wollte.
    Wichtig finde ich, dass es wirklich Dinge sind, die die Kids interessieren, denn nur so kannst Du über die Bequemlichkeit siegen ;-) Also versuch Dir, Material zu besorgen, das bei der Altersgruppe gerade "in" ist - seien es nun Filme, Bücher oder Musik. Letztere ist als Einstieg wohl besonders gut geeignet, denn so ein Lied ist von der Länge her doch eher absehbar ;-) Und es gibt ja einige, wo man den Text auch recht gut versteht und die keine allzu wirre Handlung haben. Bringt ja auch nix, wenn Ihr mühsam das "Hotel California" übersetzt und dann hinterher immer noch nicht kapiert, um was es da eigentlich geht *fg*

    Eben fällt mir noch was ein: es gibt doch dieses Spiel Tabu, wo man ein Wort erklären muss ohne einige andere Wörter zu verwenden. Meines Wissens gibt's das auch auf englisch (oder Du bastelst das selber, je nach Kenntnisstand der Kids).

    Oder Hangman. Kennste, oder? Heisst auf deutsch glaub ich Galgenmännchen und geht natürlich auch auf englisch. Als Motivation kannste ja schwere Begriffe nehmen und dafür ne Erläuterung was gesucht wird. Je nachdem eben, wie leicht oder schwer das werden soll...

    *wink* ähm *wave*

    Petzi

  2. Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
    Re: Unterrichtssprache Englisch

    Hallo, Gwen, Der Einsatz der
    Unterrichtssprache Englisch selbst auf niedrigem Niveau
    scheitert regelmäßig, so dass ich gezwungenermaßen auf das
    Deutsche zurückgreifen muss.
    Da ich die Klasse neu übernommen habe, kann ich noch nicht
    beurteilen, inwieweit es vielleicht auch pure Faulheit ist,
    die die Klasse so auf Deutsch bestehen lässt.

    Was kann ich tun, um die Klasse dazu zu bringen, Englisch zu
    sprechen?
    es könnte helfen, die Schüler erst mal gründlich mit "classroom language" vertraut zu machen, sie die wichtigsten Begriffe und Wendungen sozusagen als Neuwortschatz auswendig lernen zu lassen (mit Abfragen!).
    Auch kleine vorbereitete Aufgaben sind nützlich: Jeden Tag sagt ein Schüler ein paar Sätze zu einem einfachen Thema (zu dem ein Grundwortschatz bekannt ist), z. B. zum aktuellen Wetter, wie er den gestrigen Nachmittag verbrachte, was er heute zum Frühstück hatte etc.

    Die meisten trauen sich eher den Mund aufzumachen, wenn sie nicht erst nach den passenden Begriffen suchen müssen.

    Außerdem bringen gezielte Nachfragen ("Which word in this sentence do you not understand?" - "Do you understand the word XY?") eher Ergebnisse als allgemein formulierte wie "Are there any words you don't know?".
    Gruß
    Kreszenz


  3. Antwort von nach 13 Stunden 2 hilfreich
    Re: Unterrichtssprache Englisch

    Der Einsatz der Unterrichtssprache Englisch selbst auf niedrigem : Niveau scheitert regelmäßig, so dass ich gezwungenermaßen auf das : Deutsche zurückgreifen muss.
    Ist auch kein Wunder, liebe Gwen. Der einsprachige Unterricht ist mega-out inzwischen. Ich habe ihn selbst jahrelang befolgt - auch mit Erfolg - aber sehr viel Mühe. Einsprachiger Unterricht ist methodisch durch nichts gerechtfertigt, geht an der Sache vorbei, weil Schüler die Fremdsprache als Zweitsprache erleben, und der Rekurs auf die Muttersprache daher nicht zu unterdrückenm si.

    Darf ich empfehlen:
    http://www.rwth-aachen.de/lfed/Ww/programmatisches/m...

    Ausführlicher, aber spannend zu lesen:
    Wolfgang Butzkamm: "Aufgeklärte Einsprachigkeit" (das Standardwerk)

    Vom selben Autor:
    "Psycholinguistik des Fremdsprachenunterrichts".
    Wolfgang und Jürgen Butzkamm: "Wie Kinder sprechen lernen"

    An Butzkamm kommt man heute nicht mehr vorbei. Der Mann weiß, wovon er spricht, und seine grundlegenden Werke sind inzwischen mehrfach aufgelegt.

    Viel Spaß bei der Lektüre!

    Gruß

    jo perrey (Englischlehrer)

  4. Antwort von nach 13 Stunden 1 hilfreich
    Re: Unterrichtssprache Englisch

    Hier ein Auszug aus dem Web-Artikel:

    "But the insistence on avoiding the first language sometimes seems to lead to a great waste of time and to problems children, for some reason, seem not to have. One long morning my teacher tried to put across three verbs, kinasu, yukinasu, and kaerimasu, with the aid of paper and pencil drawings of pathways and persons and loci, and by much moving of herself and of me - uncomprehendingly passive as a patient in a hospital. But I could not grasp the concepts. I feel Mr. Berlitz would have suffered no great dishonor if she had said to me that the concepts in questions sometimes go by the names come; go, and return."

    Es gibt also schon bei einfachsten Begriffen Schwierigkeiten, wenn sie völlig fremd klingen. Hochinteressant wird es, wenn gestandene Lehrer noch mal eine neue Sprache lernen und dabei feststellen, dass sie sich in dieser neuen Rolle genau das wünschen, was sie als Lehrer ihren Schülern verweigern. So notierte sich eine Englischlehrerin, als sie an einem Griechischkurs (modern Greek!) teilnimmt, u.a.: "I'm not satisfied with getting the gist, I want to understand every word." "Translating the text was good, lots of dictionary work." "I'm going to learn the dialogue by heart, translate it into Greek and then back into English." (McDonough 2001: 405). Sie sieht die Widersprüche zu ihrem eigenen Lehrerverhalten, stellt sie auch bei Kollegen fest, vermag sie aber nicht aufzuklären. Müssten da nicht die Alarmglocken schrillen?

  5. Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
    Re: Unterrichtssprache Englisch

    Hi,
    also erst einmal, wie bereits erwähnt, ist diese blöde Schiene, einsprachigen Unterricht zu machen, wirklich sehr daneben. Als ich in meiner Ausbildung war, wollten meine Ausbilder das auch von mir. Ich habe es aber nicht gemacht. Als ich meine Klasse abgab, war die dann unendlich leistungsstark. Wir alle greifen auf sicheres Gelände zurück. Das ist völlig normal.
    Dennoch mache ich von Zeit zu Zeit kleine Spielchen, dass ich einfach vorgebe, ich könne keine andere Sprache verstehen, als Englisch. Dabei helfe ich jedoch, genauso wie wir jemandem helfen würden, der versucht, uns auf deutsch etwas deutlich zu machen, aber nur schlecht deutsch spricht. Diese Phasen bringen allen immer viel Spaß und schweißt die Truppe zusammen.
    Ansonsten bin ich der festen Überzeugung, eine Sprache kann man nicht im Klassenzimmer lernen. Leider. Aber in der heutigen Zeit gibt es das Internet. Man kann chatten. Man kann auf die englischsprachigen Seiten gehen. Eine Homepage zu erstellen in zwei Sprachen dürfte auch eine interessante Aufgabe sein.
    Tja, und dann versuche ich auch immer daran zu denken, wie es mir geht, wenn ich eine Sprache lerne (wie hier ja auch schon erwähnt). Ich muss immer übersetzen. Bei mir geht es zwar immer über den Umweg Englisch und erst dann ins Deutsche, aber es hilft ungemein. Ich verstehe dann plötzlich den Satzbau, wenn ich z.B. einmal wortwörtlich übersetze. Ich empfinde Übersetzungsübungen als sehr effektiv, denn genau das geht doch in unseren Köpfen ab. Wir haben einen deutschen Satz im Kopf und möchten ihn in die Fremdsprache bringen. Was tun wir? Wir übersetzen.
    Eine Fremdsprache im Klassenraum zu lernen ist künstlich. (Ich habe in der Schule keine Sprache vernünftig gelernt.) Versuchen wir doch, es so natürlich, wie nur möglich zu machen. Doch dazu müssen wir schauen, wie es ist, die Sprache zu lernen, wenn wir direkt im Land sind.
    Gruß
    trail

  6. Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
    Sicht einer Mutter

    Hallo Gwen!

    Von mir kommt eine andere Sichtweise, nämlich die einer Mutter bzw. Elternvertreterin (und somit nicht "Fachfrau" für Englisch-Unterricht).

    Mein erster Gedanke ist, ob die Schüler Dich evtl. veralbern wollen und testen, ob Du darauf eingehst.

    Unser Sohn ist mittlerweile in Kl. 11 Gymn., und wir haben also einige Englisch-Lehrer durch. Ebenso habe ich in den vielen Jahren als Elternvertreterin immer wieder Gespräche führen müssen, die sich mit dem Fremdsprachen-Unterricht auf Deutsch befasste.

    Im Gegensatz zu den hier schreibenden Lehrern sehe ich das mit dem Unterricht etwas anders.
    Natürlich müssen grammatikalische Sachen etc. sicher vermittelt werden, und das geht im Zweifelsfalle am Besten in der Muttersprache.

    Doch hat sich bei uns gezeigt, dass die Schüler sehr ärgerlich waren, wenn der Unterricht auch sonst in größeren Teilen auf Deutsch geführt wurde.

    An der Schule unseres Sohnes gibt es einen Lehrer, der den Englisch-Unterricht vorwiegend in deutscher Sprache hält.

    Seine Schüler haben bei einem Lehrerwechsel bisher massive Probleme gehabt, und es dauerte lange, bis die Defizite behoben waren.
    (Etliche Kinder aus dem Freundeskreis hatten diesen Lehrer in den vergangenen Jahren und fanden den Unterrichtsstil gar nicht gut).

    Nun also zu der Frage, wie man die Klasse motivieren und fördern kann.

    Dem Tipp, aktuelle Musik verstehen zu lernen, kann ich nur zustimmen. Vorab würde ich aber versuchen die Lehrkraft zu sprechen, die diese Klasse zuvor hatte.

    Möglicherweise wollen die Kids nämlich DICH testen.
    Lernen heißt schließlich arbeiten, und wenn man das vermeiden kann,ist sicher so mancher Schüler begeistert.

    Angelika

    • Antwort von nach 5 Tagen 0 hilfreich
      Re: Sicht einer Mutter


      Mein erster Gedanke ist, ob die Schüler Dich evtl. veralbern
      wollen und testen, ob Du darauf eingehst.
      Nein, bitte: die Schüler verstehen nicht, was abläuft. Nehmen wir z. B. den angeblich so einfachen Gwendolyn-Satz: "Are there any words you don't know?"

      Der Satz scheint auf den ersten Blick recht einfach. Er zeigt folgende Grobstruktur:

      1. der Ausdruck "there are" steht für deutsch "es gibt". Dies ist ein Ausdruck, der traditionell deutschen Lernern Schwierigkeiten macht, weil er so total anders ist als der deutsche Ausdruck. In der Schule wird er meist nicht genug geübt, weil der Lehrer nicht weiß wie.

      2. dieser Ausdruck wird hier in der Inversion gebraucht, also in der Umkehrung, weil es sich um die FRageform handelt. Ich wette, daß er als solcher nur von einer Handvoll Schülern verstanden wird.

      3. der Ausdruck "any" fragt nach einer beliebigen Menge. Ob er überhaupt verstanden wird, wage ich zu bezweifeln, jedenfalls auf einer 8. Klasse. Obwohl er sicher irgendwann durchgenommen wurde.

      4. "der Ausdruck "you don't know" ist ein Relativsatz, und zwar ein verkürzter (das Rel.pronomen "which" bzw. "that" fehlt). Ich bezweifle, daß die Schüler erkennen, daß der Restsatz ein Nebensatz ist.
      Ich vermute, das Gros der Klasse versteht in diesem Fall nur "You don't know" und damit möglicherweise einen Vorwurf der Lehrerin.

      5. Inwieweit die Schüler über die Kompetenz des Hörverstehens verfügen, müßte man erst eruieren. Ein neuer Lehrer bringt zudem eine andere Aussprache mit, die nicht unbedingt sofort verstanden wird. Meist stößt sie anfänglich auf Ablehnung und wird als nicht-authentisch erlebt, weil sie abweicht von der Aussprache des Lehrers, der zuvor unterrichtete.

      Was der Lehrerin also selbstverständlich vorkommt, ist für die Schüler ein Buch mit 7 Siegeln. Normaler Schulalltag: Lehrer unterschätzen die Schwierigkeiten. Eltern auch.
      Ich fürchte, Gwendolyn kommt nicht darum herum, erst einmal sehr genau zu testen, oder nachzuschauen, wie das bisher erworbene Repertoire der Schüler aussieht. Zu behaupten, die Schüler seien nicht fit in dem Fach, reicht leider nicht so ganz. Doch hat sich bei uns gezeigt, dass die Schüler sehr ärgerlich
      waren, wenn der Unterricht auch sonst in größeren Teilen auf
      Deutsch geführt wurde.
      Das ist eine andere Geschichte. Und ist natürlich nicht vertretbar.

      • Antwort von nach 6 Tagen 0 hilfreich
        Re^2: Sicht einer Mutter

        Hi Jo!

        Sorry, aber ich bin echt froh, bei dir keinen Englischunterricht gehabt zu haben. Gelernt hätte ich dabei wohl gar nichts, außer die Erkenntnis mitzunehmen, mit jeglichen Englischtexten sei ich zurecht überfordert. Es ist nun mal nicht so, dass in einer normalen Realschulklasse nur lernbehinderte Schüler sitzen. In jedem anderen Fall nämlich dürften nach 3 Jahren Englischlernen nicht nur solch einfache Sätze zum Standardrepertoire gehören, vorausgesetzt, der vorherige Lehrer hat einigermaßen vernünftig unterrichtet. Und ich will nicht wissen, wie deine Schüler später an der Uni / bei der Ausbildung zurechtgekommen sind. Denn später hat man auch keine drei Jahre Zeit, um die Konstruktionen "there are" und "are there" zu erlernen.

        Gruß,
        Anja

        • Antwort von nach 6 Tagen 1 hilfreich
          Re^3: Sicht einer Mutter

          Sorry, aber ich bin echt froh, bei dir keinen
          Englischunterricht gehabt zu haben.
          Weihnachten, das Fest der Freude ist eigentlich vorbei. Aber ich denke, Du hast eher Pech gehabt, bei mir keinen Unterricht gehabt zu haben. Dann würdest Du vielleicht jetzt besser verstehen, was Sache ist ... Es ist
          nun mal nicht so, dass in einer normalen Realschulklasse nur
          lernbehinderte Schüler sitzen.
          Minderwertigkeitsgefühle einer Realschulabsolventin? Oder Realschullehrerin? Ist ja nur ne Frage ... In jedem anderen Fall nämlich
          dürften nach 3 Jahren Englischlernen nicht nur solch einfache
          Sätze zum Standardrepertoire gehören, vorausgesetzt, der
          vorherige Lehrer hat einigermaßen vernünftig unterrichtet.
          Hat er meistens nicht. Im übrigen: was heißt, bitte, Standardrepertoire? Sprechen Sie von Rezeption, also z. B. Hörverstehen, Leseverstehen oder von autonomer Produktion?
          Ich hatte gehofft, mit meiner Analyse der Oberflächen- und Tiefenstruktur des Satzes (Chomsky) zu zeigen, daß er nicht so banal ist, wie er auf Anhieb scheint. Wer trotzdem meint, jeder Schüler müsse einen solchen dahingeworfenen Satz - zudem noch mit einem neuen, fremden Akzent versehen - sofort richtig deuten, verkennt die Schwierigkeiten der Apperzeption in der aktuellen Unterrichtssituation. Was sich im zwischenmenschlichen abspielt zwischen den Schülern einerseits und einer Lehrerin, die die Klasse für ein bisschen blöd hält, kann ich nur raten. Denn später hat man
          auch keine drei Jahre Zeit, um die Konstruktionen "there are"
          und "are there" zu erlernen.
          Verstehe die Logik nicht so ganz. Wollen Sie in Abrede stellen, daß ein grundlegender Unterschied besteht zwischen der Formulierung "there is" und der deutschen Entsprechung "es gibt" (it gives). Oder daß daneben noch eine Menge mehr zu vermitteln ist? Worauf wollen Sie ÜBERHAUPT hinaus? Im Sinne einer fachlichen Diskussion (oder wie? Adelsmann aus dem Westerwald, gut hingeguckt?) ;-)

          Was mich auch interessieren würde: wann haben Sie das letzte Mal eine Fremdsprache erlernt, und: wie gut ist Ihr eigenes Englisch?

          Gruß

          jo perrey


          PS.: Alle Macht den Moderatoren!



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