Ticken Lehrer noch richtig?

Von: , Frage gestellt am Do, 30. Jun 2005

Sechs Wochen Ferien im Sommer (das ist der Jahresurlaub der arbeitenden Bevölkerung!!) scheinen Lehrern nicht genug zu sein. Bereits vier Wochen vor Ende des Schuljahrs werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ja keinen Unterricht mehr machen zu müssen.
Man kann sich nicht vorstellen, auf welche Ideen da manche (leider sehr viele) kommen.....
"Hitzefrei" ist da noch das einfachste.

Was fällt euch noch dazu ein?

Eigentlich schon traurig, gerade im Hinblick auf unsere Kids.
Jetzt "arbeiten" die Damen und Herren eh nur 35 Wochen im Jahr und auch da ist überwiegend nur ein Halbtagsjob.

So long

Show

35 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 16 Stunden 4 hilfreich
    Re: Ticken Lehrer noch richtig?

    grins - höre ich da Neid? Aufnahmeprüfung fürs Sportstudium nicht bestanden? Im Mathestudium die erste Analysisklausur in den Sand gesetzt?
    Ich frag mich nur, wenn das so ein schlauer Job ist mit vormittags Recht und nachmittags frei und jeder Menge Ferien, wieso ich mir dann schon seit einer Woche die Finger wund telefoniere um einen Spanischlehrer für unsere Schule beizuschaffen...Im Augenblick habe ich jedenfalls den Eindruck dass diese Meinung sich bei der Studentenschaft noch nicht so wirklich durchgesetzt hat (zum Glück)
    Orchidee, die diesen "Halbtagsjob" seit vielen Jahren (gern) macht - auch wenn sie die letzten 4 Wochenenden durchkorrigiert hat...

  2. Antwort von nach 19 Minuten 5 hilfreich
    Re: Ticken Lehrer noch richtig?

    Hallo Show Low,

    aber nicht, dass dazu bis in die Nacht hinein Arbeiten korrigiert und Unterrichtsvorbereitung für den nächsten Tag erstellt wird, nicht, dass man keine Elternsprechstunden abhalten und auch sonst auch am Wochenende für elterliche Nachfragen zur Verfügung stehen muss... nicht, dass man sich zusätzlich zur Unterrichtsvorbereitung noch die über soziale Aspekte der Klasse kümmern muss... nicht, dass man dazu noch AG's leitet und außerschulische Aktivitäten organisiert oder auch begabte Schüler fördert... und nicht, dass besonders jüngere Kinder sich bei Hitze sehr schlecht konzentrieren können und deshalb der Unterricht sowieso nicht allzu viel Sinn macht... na ja, egal, was schreibe ich überhaupt so viel an einen Troll.

    Gruß,
    Anja

    • Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
      Re^2: Ticken Lehrer noch richtig?

      Hallo!

      Ich seh das genauso wie du, Show_Low! aber nicht, dass dazu bis in die Nacht hinein Arbeiten
      korrigiert
      Naja, sowas passiert ja nun auch nicht wöchentlich. Und außerdem haben die doch nachmittags Zeit satt. Ich kann mich noch erinnern, dass wir früher 3-4 Wochen warten mussten, bis wir die Klausuren zurückbekamen. Also von wegen nächtelanges arbeiten... und Unterrichtsvorbereitung für den nächsten Tag
      erstellt wird
      Das mag auf junge Lehrer zutreffen.. aber so nem alten Hasen kannste doch nix erzählen. Der erklärt Bruchrechnen halt und dann wird geübt. Wenn man das zum dritten Mal erklärt hat mans doch drauf. Und glaub ja nicht, dass die sich jedes Jahr andere Sachen einfallen lassen ;-) Die haben nen dicken Ordner, wo alle Themen, die sie als junge Lehrer EIN Mal vorbereitet haben, drin stehen und dann wird das runtergerasselt. nicht, dass man keine Elternsprechstunden
      abhalten und auch sonst auch am Wochenende für elterliche
      Nachfragen zur Verfügung stehen muss
      So ne Elternsprechstunde findet soweit ich weiß jedes Halbjahr 1 mal statt. Na und? Da erzählen die Lehrer halt an einem Tag den Eltern was sie von den Kindern halten. Außer "er muss sich mehr melden / darf nicht so viel schwätzen / muss fleißiger sein" wird eh nix erzählt. Und am Wochenende für elterliche Nachfragen zur Verfügung stehen?? *LOL* nicht, dass man sich
      zusätzlich zur Unterrichtsvorbereitung noch die über soziale
      Aspekte der Klasse kümmern muss...
      Was für soziale Aspekte?! nicht, dass man dazu noch
      AG's leitet und außerschulische Aktivitäten organisiert oder
      auch begabte Schüler fördert...
      AG's leitet man ja freiwillig, muss nicht jeder Lehrer machen. Außerschulische Aktivitäten?? Ja... KLASSENFAHRTEN!! Da ham wa's ja wieder...
      Und in welcher Schule werden begabte Schüler denn noch nebenbei gefördert? Hab ich auch noch nie was von gehört. und nicht, dass besonders
      jüngere Kinder sich bei Hitze sehr schlecht konzentrieren
      können und deshalb der Unterricht sowieso nicht allzu viel
      Sinn macht...
      Da geb ich dir recht! Sowas macht erst ab Oberstufe Sinn und so ist es ja auch geregelt (dass es ab Klasse 11 kein Hitzefrei mehr gibt).
      Aber trotzdem haben die Lehrer in der Zeit ja frei...

      Aber mal andersrum gefragt: Warum machen Lehrer in der Zeit keine Fortbildungen?? Meine alten Lehrer an der Schule hatten KEINE Ahnung von Informatik. Gut, das ist ein neues Fach was es erst seit ein paar Jahren gibt. Aber wieso musste unser Mathe-Lehrer das unterrichten? WIR haben IHM alles beigebracht. Oder Politiklehrer.. gabs auch nicht, das wurde von Deutschlehrern übernommen. Wir haben dann irgendwelche (politischen) Bücher gelesen - weil außer Bücher durchsprechen konnte er ja nix. Von Politik hatte er ja keine Ahnung -> Fortbildung?!

      Das Leben ist ein lebenlanges Lernen. Auch für Mathe-lehrer, bei denen sich der Stoff nie ändern oder viel weiterentwickeln wird (für Schüler). In allen Berufen muss man sich weiterbilden. Nur Lehrer irgendwie nicht.


      Gruß,

      Steffie

      P.S.: Trotzdem bin ich auch der Meinung: meckert nicht, dass Lehrer so viel frei haben, hättest ja auch Lehrer werden können.

      • Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
        Re^3: Ticken Lehrer noch richtig?

        Hi, Aber mal andersrum gefragt: Warum machen Lehrer in der Zeit
        keine Fortbildungen??
        eine Schule mit knapp zweihundert Lehrern, der Etat für Fortbildungen liegt bei 2000 Euro...vielleicht können sich ja immer zwei Lehrer ein gutes Fachbuch teilen...

        Gruß
        Cornel

        P.S.: Immer weiter so, wir wollen doch die letztjährige "immer auf die faulen lehrer drauf"-Postinganzahl überbieten...

        • Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
          Re^4: Ticken Lehrer noch richtig?

          Hallo, eine Schule mit knapp zweihundert Lehrern, der Etat für
          Fortbildungen liegt bei 2000 Euro...vielleicht können sich ja
          immer zwei Lehrer ein gutes Fachbuch teilen...
          Wäre immerhin schon mal ein Anfang ;-)
          Tja, dann ist jetzt wohl die Politik dran. Die wollen doch im Moment (PISA) so doll in Bildung investieren. Und da gehört für mich die Fortbildung der Lehrer unbedingt dazu! Nicht nur Stundenausfall bekämpfen und neue Computer kaufen...
          Vielleicht könnten sich auch einige (ältere) Lehrer privat fortbilden, weil sie sonst durch junge Lehrer ersetzt werden könnten. Zeit dazu haben sie ja genug.


          Gruß,

          Steffie

      • Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Ticken Lehrer noch richtig?

        Hallo Steffie, So ne Elternsprechstunde findet soweit ich weiß jedes Halbjahr
        1 mal statt. Na und? Da erzählen die Lehrer halt an einem Tag
        den Eltern was sie von den Kindern halten. Außer "er muss sich
        mehr melden / darf nicht so viel schwätzen / muss fleißiger
        sein" wird eh nix erzählt. Und am Wochenende für elterliche
        Nachfragen zur Verfügung stehen?? *LOL*

        Ein allgemeiner Elternsprechtag ist ca. 1x im Halbjahr, das ist richtig. Aber bei uns an der Schule, war das so das jeder Lehrer zusätzlich zu diesem einen Tag 1x die Woche Sprechstunde hatte. Wo dann die Eltern immer vorbeikommen konnten, wenn sie das Gefühl hatten, dass das nötig ist. Wir haben am Schuljahresanfang immer einen Zettel bekommen, wo alle Termine draufstanden.

        Gruß
        Michaela

      • Antwort von nach 9 Stunden 5 hilfreich
        Re^3: Ticken Lehrer noch richtig?

        Meine liebe Steffie,
        sellten, dassx ich in einem Artikel so viele indifferenzierte und unreflektierte Vorurteile auf einem Haufen finde.
        Nein ich selbst bin kein Lehrer, nur mit einer Grundschullehrerin verheiratet.
        Ja, die macht ihren Job seit über 25 Jahren, müßte es also deiner Meinung nach "voll drauf" haben.
        Nur, dass Du auch in der Grundschule mit den Konzepten und Methoden von damals längst nichts mehr anfangen kannst.
        Jede Klasse ist anders zusammengesetzt. Von strohdoof bis hochbegabt, von stinkend faul bis übermotiviert, von hyperaktiv bis hypersensibel, von kaum des Deutschen mächtig bis zweisprachig - alles in einer Klasse mit 25 - 30 Kindern.
        Von Erziehung durch die Eltern ist vielfach nicht viel zu spüren, Sozialkompetenz lernt man nicht mit dem TV als Babysitter.

        Und nun kommst Du und erzählst was von "Lehrer ist ja soo einfach"? Sind ja nur höchstens 5 oder 6 Stunden am Vormittag und danach der Lenz!

        Dass nach einem Vormittag mit zweimal Regenpause der Lehrer nach Hause geht und erst mal völlig fertig ist mit der Welt kannst du dir allerdings auch erst vorstellen, wenn du mal ein paar Tage (nicht nur ein paar Stunden mit Malen und Singen) in einer Klasse hospitiert hast!

        Und dann ist die Klassenarbeit zu korrigieren - nicht nur Bruchrechnen! Da werden differenzierte Arbeiten geschrieben, die den Schüler dort abholen, wo er steht. Verminderte Anforderung für die Schwächeren, erhöhte Ansprüche an die "Überflieger". Wenn das erledigt ist, haben aber garantiert schon drei Eltern angerufen. Dann das pädagogische Konzept für das nächste Halbjahr (muss ja vorgelegt werden), dann die Vorbereitung der nächsten differenzierenden Unterrichtsstunden (die Schüler da abholen wo sie stehen und individuell - bei 25 bis 30!!! - fördern). Da bist du froh, wenn dein Partner mal einen Teil der Hausarbeit übernimmt, denn du kommst da sicher nicht dazu!
        Natürlich über die Wochen verteilt: Klassenkonferenzen, Schulkonferenzen, Arbeitsbesprechungen, Elterngespräche, Schulveranstaltungen - die finden natürlich am Samstag oder nachmittags/abends statt! Und wenn du dich dann tatsächlich mal mit einem Buch (nix Krimi! - Fachliteratur! man muss sich ja weiterbilden) in den Liegestuhl im Garten verzogen hast, kommen auch noch ein paar Kinder aus der Klasse zu Besuch um dem gelangweilten Lehrer den Nachmittag und die Langeweile vertreiben zu helfen.

        Man sollte wirklich nur über einen Beruf reden, wenn man ihn selbst ein paar Jahre lang ausgeübt hat. Von außen her sieht die Welt nur das Rosenbeet, nie den Spaten und den Schweiß des Gärtners!

        Gruß
        Eckard


      • Antwort von nach 11 Stunden 2 hilfreich
        Re^3: Ticken Lehrer noch richtig?

        Hallo Steffie,

        ich gebe zu, dass mein Artikel meiner eigenen Schulerfahrung entspricht und auch da sicher nicht auf alle Lehrer zutrifft. Wie in jedem Beruf gibt es schwarze Schafe - aber davon kannst du doch nicht auf die Allgemeinheit schließen! aber nicht, dass dazu bis in die Nacht hinein Arbeiten
        korrigiert
        Naja, sowas passiert ja nun auch nicht wöchentlich. Und
        außerdem haben die doch nachmittags Zeit satt. Ich kann mich
        noch erinnern, dass wir früher 3-4 Wochen warten mussten, bis
        wir die Klausuren zurückbekamen. Also von wegen nächtelanges
        arbeiten...
        Ja, weil ein Lehrer ja auch nicht nur in eurer Klasse Arbeiten und Tests schreibt, sondern so einige Klassen täglich unterrichten muss. In jeder Klasse 30 Schüler... da kommt einiges zusammen. Sicher - als Sportlehrer hast du da eine ganz andere Belastung als wenn du Deutschlehrer bist. Auch Mathe ist schneller korrigierbar als Deutsch oder Geschichte. und Unterrichtsvorbereitung für den nächsten Tag
        erstellt wird
        Das mag auf junge Lehrer zutreffen.. aber so nem alten Hasen
        kannste doch nix erzählen. Der erklärt Bruchrechnen halt und
        dann wird geübt. Wenn man das zum dritten Mal erklärt hat mans
        doch drauf. Und glaub ja nicht, dass die sich jedes Jahr
        andere Sachen einfallen lassen ;-) Die haben nen dicken
        Ordner, wo alle Themen, die sie als junge Lehrer EIN Mal
        vorbereitet haben, drin stehen und dann wird das
        runtergerasselt.
        Ja, das sind dann die Lehrer, bei denen eh keiner mehr zuhört. :-) Ich hatte mal so einen, der hatte seine uralten Karteikarten mit der Unterrichtsvorbereitung... das war ätzend, obwohl er die immer noch gut erklärt hat. Aber man hat bei ihm schon gemerkt, dass er beim Unterrichtsstoff ziemlich auf dem Stand seines Studiums geblieben ist.

        Andererseits gab es bei uns eine Deutsch-/Geschichtelehrerin (gleichzeitig unsere Klassenlehrerin), die in den Ferien (in ihrer Freizeit!) z.B. eine Auschwitz-Fahrt organisiert hat, in der Nachmittagszeit für uns Theaterbesuche organisierte, den Unterricht ganz sicher nicht nach dem 08/15-Schema gestaltete und es so ganz nebenbei geschafft hat, aus einer sehr inhomogenen Rasselbande eine sozial kompetente Klasse zu machen. Dank ihr wurde in unserem Jahrgang zum ersten Mal ein Geschichts-LK zusammengetrommelt (die Schüler sind selbst durch alle Klassen gelaufen und haben Werbung dafür gemacht, dass genügend Interessenten zusammenkommen!). nicht, dass man keine Elternsprechstunden
        abhalten und auch sonst auch am Wochenende für elterliche
        Nachfragen zur Verfügung stehen muss
        So ne Elternsprechstunde findet soweit ich weiß jedes Halbjahr
        1 mal statt. Na und? Da erzählen die Lehrer halt an einem Tag
        den Eltern was sie von den Kindern halten. Außer "er muss sich
        mehr melden / darf nicht so viel schwätzen / muss fleißiger
        sein" wird eh nix erzählt. Und am Wochenende für elterliche
        Nachfragen zur Verfügung stehen?? *LOL*
        Nein, eben nicht. Es geht auch um die soziale Entwicklung und den individuellen Leistungsstand jedes Schülers. Wie Eckard schon geschrieben hat - jeder Schüler hat einen anderen Stand und dennoch müssen die Schüler immer dort abgeholt werden, wo sie eben sind. Sonst bleiben so einige auf der Strecke. nicht, dass man sich
        zusätzlich zur Unterrichtsvorbereitung noch die über soziale
        Aspekte der Klasse kümmern muss...
        Was für soziale Aspekte?!
        siehe oben nicht, dass man dazu noch
        AG's leitet und außerschulische Aktivitäten organisiert oder
        auch begabte Schüler fördert...
        AG's leitet man ja freiwillig, muss nicht jeder Lehrer machen.
        Haben bei uns aber viele getan - in ihrer Freizeit. Außerschulische Aktivitäten?? Ja... KLASSENFAHRTEN!! Da ham
        wa's ja wieder...
        Wenn du glaubst, eine Klassenfahrt sei für einen Lehrer nur Spaß, dann kennst du unsere Klassenfahrten nicht. :-) Da ist schon mal ein Lehrer beim Mitten-in-der-Nacht-die-Ausreißer-Einfangen seine eigene Brille zertreten, ein Schüler ist mal aufgrund von zu viel Alk-Genuss in einem fremdsprachigen Land (keiner von uns konnte die Sprache!) aus dem Fenster gestürzt (Gesicht voller Blut und er lacht nur - die Promillezahl war auch ganz schön hoch) und gelegentlich fahren im Übrigen auch chronisch kranke Kinder mit, auf die man noch besonders aufpassen muss. Ich würde diese Verantwortung nicht übernehmen wollen. Und in welcher Schule werden begabte Schüler denn noch
        nebenbei gefördert? Hab ich auch noch nie was von gehört.
        Bei uns wurden die Schüler dazu animiert, an verschiedenen Schülerwettbewerben teilzunehmen. Jede Jugend-forscht-Arbeit muss betreut werden, es muss mit Schulleitung und Hausmeister geklärt werden, dass die Schüler auch außerhalb der regulären Schulöffnungszeiten an den entsprechenden Raum rankommen etc. Und ja, es gab sogar Unfälle - bei einer Chemie-Jugend-forscht-Arbeit hat es einem Schüler aufgrund einer Explosion zwei Finger abgerissen (so viel wieder zur Verantwortung). Zur Teilnahme an einem Biologieschülerwettbewerb hat ein Lehrer - selbst ehrenamtlich Landeskoordinator dieses Wettbewerbes - mit uns nachmittags zusätzliche Vorbereitungsstunden eingelegt, ein anderer Lehrer pflegte regelmäßig mit seinen Sprößlingen den Teich (dessen Anlegung er sich persönlich mit der Schulbehörde erkämpft hatte) sowie die zahlreichen Tiere bei uns im Biobereich und und und, ich könnte noch zahlreiche weitere Beispiele aufzählen. und nicht, dass besonders
        jüngere Kinder sich bei Hitze sehr schlecht konzentrieren
        können und deshalb der Unterricht sowieso nicht allzu viel
        Sinn macht...
        Da geb ich dir recht! Sowas macht erst ab Oberstufe Sinn und
        so ist es ja auch geregelt (dass es ab Klasse 11 kein
        Hitzefrei mehr gibt).
        Aber trotzdem haben die Lehrer in der Zeit ja frei...
        Dann gönne es ihnen doch, anstatt neidisch dreinzugucken. Aber mal andersrum gefragt: Warum machen Lehrer in der Zeit
        keine Fortbildungen??
        Das haben andere vor mir schon beantwortet. Meine alten Lehrer an der Schule hatten
        KEINE Ahnung von Informatik.
        Apropos Informatik - um den Schülern schon ab der 8. Klasse den Informatikunterricht zu ermöglichen und einen Info-LK anbieten zu können, haben engagierte Lehrer Elternspenden für einen neuen Informatikraum zusammengebracht. Die hätten das auch lassen können, schließlich geht es sie ja nichts an... Politiklehrer.. gabs auch nicht, das wurde
        von Deutschlehrern übernommen. Wir haben dann irgendwelche
        (politischen) Bücher gelesen - weil außer Bücher durchsprechen
        konnte er ja nix. Von Politik hatte er ja keine Ahnung ->
        Fortbildung?!
        Bei uns haben Geschichtslehrer den Politische-Weltkunde-Unterricht übernommen und ich finde nicht, dass die Geschichtslehrer sich da nicht auskennen.

        Gruß,
        Anja

        • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Ticken Lehrer noch richtig?

          Hi!

          Na gut, ich gebe zu: ich habe von den x% schwarzen Schafen gesprochen und du von den x%, die ihren Beruf richtig ernst nehmen. Das ist wie bei den Studenten (wie oben schon mal erwähnt). Man kann sich als Student natürlich auch so verkaufen, dass man jede Vorlesung vor- und nachbereiten muss (natürlich sollte man das machen - aber wer macht sowas schon ernsthaft??).
          Mit der Vorbereitung des Unterrichts (3-4 Stunden täglich wurde schon erwähnt) kann ich mich zwar noch nicht anfreunden, aber dass "die Jugend von heute" (*g* aber ich meins ernst, klinge halt nur schon wie ne alte Oma) wirklich nicht mehr so einfach ist und von Hause aus nix mehr beigebracht kriegt, das stimmt. Denn für Erziehung sind immer noch die Eltern da.

          Ciao!

          Steffie



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