Re: 'Wie war's in der Schule'
Hallo Sebastian,
leider nur noch Zeit für eine kurze Antwort, dann gehts zur Arbeit :-)
Meine Erfahrung für *zufriedenmachendeKommunikationbzgl.Schultagserleben*:
-Die Fragen möglichst so stellen, dass sie nicht nur mit Einwortsätzen beantwortet werden können...
-Nach bestimmten Inhalten fragen, nicht nur: "Wie wars heute?"
Dann kommt nämlich meist ein "Wie immer...!" :-)
-Nach bestimmten Personen fragen, sich für Erlebnisse interessieren...
-Unterrichtsinhalte kennenlernen wollen, konkret nachfragen
-Interesse zeigen
-die Schulfreunde der Kinder kennen und auch die Feinde...
-Ängste ernst nehmen
-dem Kind/ Jugendlichen zugewandt sein
-Von früher erzählen, von eigenen Schulerfahrungen (aber nicht in "Lehrjahre sind keine Herrenjahre-Manier" sondern z.B. eher berichten, dass man damals in Latein immer besser die Kneipenlieder auswendig lernen konnte, als die *dusseligen* Grammatikformen. Von eigenen Problemen und Erfahrungen, und ebenso von tollen Erlebnissen mit fairen Lehrern erzählen...
...
oT: Das setzt aber insgesamt eine Fähigkeit zur aktiven Kommunikation mit seinen Kindern voraus, die heute leider nicht (mehr)überall gegeben ist. Und deren Wichtigkeit leider vielen Erwachsenen völlig unbekannt zu sein scheint, bzw. abhanden gekommen ist...
Schönes Wochenende und sonnige Osterferien,
Finjen
... als Elternteil fragt man
dann: "Wie war's in der Schule?" Weil man gerne wissen möchte,
was die Kinder bewegt.
...Dennoch kann Schule und Erziehung doch nur funktionieren, wenn
zwischen Eltern, Kindern und Lehrern kommuniziert wird. Ohne
Verzahnung bleibt alles isoliert stehen und die Kinder
bekommen den Eindruck, dass Schule nichts mit dem Leben zu tun
hat.