Promovieren ?

Hallo Cabal,

und nun stellt sich die Frage der Promotion…

Mir wäre es lieb, eine paar Stellungnahmen zu hören, Pro &
Contra:
Lohnt es sich wirklich ? und aber auch durchschnittlicher
Zeitraum ?

es wäre nicht unwichtig zu erfahren, in welchem Fach Du die Promotion planst.
Bei Chemikern, Medizinern und einigen anderen Fächern gehört es zum guten Ton sich einen neuen Vornamen zu machen, in danderen Fächern wie z.B. Architektur haben selbst viele Profs keinen Dr.
Dazwischen liegen dann die anderen Fächer.
Du solltest Dich fragen, ob der Dr. hauptsächlich für Dein Ego gut ist, oder ob er Dir beruflich weiterhilft.
Willst Du in der Lehre bleiben, kommst Du wohl nicht drum herum, willst Du später mal im höheren Management tätig sein auch nicht.
Dann ist es aber z.B. bei vielen Ingenieuren so, daß Du mit Dr. manchmal weniger gerne genommen wirst, weil für viele Stellen (formal) überqualifiziert bzw. zu teuer.

Geht es auch extern, das heißt man arbeitet nebenbei und
bewirbt sich um eine Stelle / Thema bei der Uni ?

In vielen Fächern geht es extern, in einigen Fächern (z.B. einigen Ing.-Fächern) ist es sogar üblich.
Wenn Du Glück hast, stellt Dich die Firma/die Behörde sogar gegen Geld ein, es kann aber passieren, daß Du zwar dort arbeiten darfst, aber kein Geld kriegst bzw. jämmerlich wenig.

Kann man sich bei jeder Uni bewerben ?

Im Prinzip schon, Du mußt nur einen Betreuer finden, der Dich nimmt.
Die Voraussetzungen werden üblicherweise in den entsprechenden Promotionsordnungen festgelegt.
Manchmal muß man auch Gutachten von zwei Professoren beibringen, die eine Promotion befürworten, aber Details sind z.T. von Uni zu uni unterschiedlich, es hängt auch sehr vom jeweiligen Fach ab.

Der zeitliche Rahmen pendelt zwischen wenigen Monaten z.B. bei den Medizinern bis zu 5 - 7 Jahren bei den Ingenieuren.

Gandalf

hallo Cabal,

um deine Fragen gescheit beantworten zu können, sollten wir dein Studienfach kennen. Die Promotion ist je nach Fach unterschiedlich wichtig, deshalb macht es nicht viel Sinn, allgemeine Ratschläge zu geben, ohne das FAch zu kennen.

Grüßle,
Sandra

Sorry, es geht um die gute alte BWL mit jura schwerpunkt (Steuern).

Meine Diplomarbeit im Berich Rechnungswesen Wirtschaftsprüfung geschrieben, dort sollte es auch weitergehen…

Danke :smile: Gruß CABAL

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Hallo Cabal,

Sorry, es geht um die gute alte BWL mit jura schwerpunkt
(Steuern).

Meine Diplomarbeit im Berich Rechnungswesen Wirtschaftsprüfung
geschrieben, dort sollte es auch weitergehen…

Wie schon gesagt, ist das von Fach zu Fach unterschiedlich. Bei Medizinern ist die Promotion dermaßen üblich, daß Ärzte immer mit „Herr Doktor“ angeredet werden. Bei Studiengängen, die vor allem zu einer akademischen Karriere führen (z.B. Geisteswissenschaftler), sollte der Dr. möglichst bald nach dem MA kommen oder gleich als Studienabschluß eingeplant werden.

Bei Fächern, deren Absolventen vor allem in der freien Wirtschaft arbeiten, wie in Deinem Fall, ist das durchaus differenziert zu betrachten. Hier kann ein Dr. sogar ein Einstellhindernis werden:

Zum einen haben viele Chefs, die selber nicht promoviert, oder vielleicht sogar nicht studiert haben, Probleme, jemanden mit Doktorgrad als Angestellten einzustellen. Desweiteren ist es bei BWL wichtig, möglichst früh (jung) ins Berufsleben einzusteigen, da dort Erfahrung weitaus mehr zählt als akademische Weihen. Desweiteren könnte bei einem Personalchef druchaus der Eindruck entstehen, jemand, der sich die Zeit zum Promovieren genommen hat, strebe vielleicht generell eine Uni-Karriere an und sieht den zu vergebenen Job nur als Übergangslösung an.

Ich persönlich würde dazu raten, ersteinmal Berufserfahrung zu sammeln. Dann kann man immer noch einschätzen, ob einen der Doktor beruflich weiterbringt.

In jedem Fall solltest Du Dich wegen dieser Fragen auch mal an den Studienberater bzw. den zuständigen Lehrstuhl wenden.

viele Grüße,

Ralf

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