Gewalt an Schulen

Von: , Frage gestellt am Sa, 10. Jan 2009

Hallo,
ich hab mal eine Frage zu einen großen Thema:
An Schulen gibt es Gewalt in Form körperlicher- und seelischer Gewalt wie zum Beispiel Mobbing, Schlägerei. Aber warum gibt es diese Gewalt immer häufiger an Schulen.
Bitte beantwortet meine Frage ( es ist für ein Projekt in Sozialkunde und ich brauche dazu eure Hilfe)

20 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
    Re: Gewalt an Schulen

    Hallo,

    darüber gibt es jede Menge Literatur. Recherchier doch mal. Hier wirst Du nur Vermutungen lesen, die Dir aber für eine ernst zu nehmende Arbeit wahrscheinlich nicht wirklich weiterhelfen...

    Viel Erfolg,
    Matuja

  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Gewalt an Schulen

    Hallo,
    die Gewalt nimmt an Schulen warscheinlich zu, da viele Kinder/Jugendliche jetzt viele Killerspiele spielen. Ausserdem sind manche schlechte Schüler neidisch auf gute und wollen dann mit z:B Mobbing ihrne Klassenkameraden zeigen dass sie auch was können. Da es jetzt mehr gibt die sich keine Markenklammotten kaufen können, werden diese auch oft gemopt

    Es trifft ja nicht ganz auf deine Frage, aber vielleicht hilft dir der ein oder andere Punkt ja weiter.

    Mit vielen Grüßen
    L-B

    • Antwort von nach einer Stunde 3 hilfreich
      Re^2: Gewalt an Schulen

      Guten Abend,

      ich will nicht behaupten, dass Gewalt an Schulen nicht zunimmt, aber wer behauptet, dass sie zunimmt, sollte Beweise dafür antreten.
      Den Ausdruck "Mobbing" gab es früher nicht, aber irgendwelche Schüler wurden schon immer mehr geärgert als andere.
      Ich entsinne mich schon an durchaus blutige Schlägereien auf Schulhöfen in den 60er Jahren, nur nahmen es die Eltern nicht so tragisch wie heute.
      Es gibt durchaus Untersuchungen, die zeigen, dass schon immer 5 - 10 Prozent der Schüler zu Gewalt bereit waren (je nach Definition der Gewalt), und heute scheinen es eben so viele zu sein.
      Mir scheint (und ich sage: scheint) die Art der Gewalt eine andere zu sein. Vielleicht weil Schüler leichter an Waffen kommen, gibt es eine Qualitätsänderung.
      Und möglicherweise sind die besonders tragischen Vorgänge an Schulen, in denen Schüler und Lehrer erschossen wurden, durch die Bekanntheit durch das Fernsehen und die Art der Darstellung dort ein Ausweg für verzweifelte Schüler, doch noch ein wenig "Berühmheit" vor dem Abgang (im doppelten Sinne) zu erlangen. Aber das würde zu einer längeren Diskussion führen.

      Freundliche Grüße vom Vieux [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 2 Stunden 1 hilfreich
        Re^3: Gewalt an Schulen

        Guten Abend,
        Mir scheint (und ich sage: scheint) die Art der Gewalt eine
        andere zu sein. Vielleicht weil Schüler leichter an Waffen
        kommen, gibt es eine Qualitätsänderung.:Freundliche Grüße vom Vieux

        Waffen sind nichtmal nötig.

        Es ist eher ein Problem der Grenzen denk ich.
        Früher wurden Kinder auch verblutet, ja. Aber zum einen erwartete der Schläger selbst Schläge abzubekommen ohne Mutter einen Anwalt holen zu lassen und zum anderen wusste er genau dass er tierischen Ärger bekommtwenn er jemanden Krankenhausreif schlägt.

        Das ist heute in gesteigerter Zahl nicht mehr so. Die Schüler kennen keine Grenzen mehr und ärgern nicht gleichmäßig, sondern attackieren Mitschüler mit steigernder Gewalt und hören nicht auf, in extremsituationen bis die Person verstümmelt oder tot ist. Selbst wenn es nicht so weit kommt hinterlässt dieses Mobbing (nicht nur Hänseln, sondern Hänseln und Gewalt die immer stärker werden und nur dazu dienen ein Individuum aus der Existenz zu tilgen) tiefe seelische Narben.

        Im übrigen finde ich es etwas schwach mit Killerspielen zu argumentieren... Was haben die Kinder früher an Scheiße angestellt, Frösche explodieren lassen, Mist rauchen, Cowboy und Indianer spielen etc. da waren auch mal nicht so wenig gewaltsame Spiele bei.

        Bei einem Kind muss schon mehr kaputt sein, damit irgendwas von den Spielen durchdringt. Wenn ein Kind nicht mehr zwischen Realität und Spiel unterscheiden kann, liegt etwas im Argen.
        Bei "gesunden" Menschen dienen diese Spiele maximal zur Frust bewältigung DAMIT im wirklichen Leben nichts ausrutscht.

        lg
        Kate

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^4: Gewalt an Schulen

          Möchte mich schon mal bei euch entschuldigen, ich schreibe schon seit Jahren kein anständiges deutsch mehr, ihr werdet also bestimmt viele fehler entdecken, habe mich auch nicht besonders darum gekümmert subjektieve gross zu schreiben, bitte verzeiht. Es ist eher ein Problem der Grenzen denk ich.
          Früher wurden Kinder auch verblutet, ja. Aber zum einen
          erwartete der Schläger selbst Schläge abzubekommen ohne Mutter
          einen Anwalt holen zu lassen und zum anderen wusste er genau
          dass er tierischen Ärger bekommtwenn er jemanden
          Krankenhausreif schlägt.
          Was ja nicht unbedingt eine gute sache ist... Im übrigen finde ich es etwas schwach mit Killerspielen zu
          argumentieren...
          Und "schwach" war schon sehr nett gesagt. Das eigentliche problem ist ja nicht was gespielt oder im Fernseher gesehen wird, ich glaube Kate hat es hir richtig gesagt, gewalt in der kindheit gab es immer, es ist eher was diese PCs, Konsolen, Fernseher und handies darstellen. Ich bin nicht der meinung das die eltern heute mehr zeit haben, das ist vor allem so da die Mutter jetzt ja auch in einer Firma arbeitet und nach einer kariere strebt, was früher ja nicht der fall wa, wo Mütter den Haushalt ganztägig übernahmen. Das bedeutet das Eltern in der tat weniger zeit mit ihren kindern verbringen, schuldgefühle tauchen auf und sie fühlen sich ihren kindern gegenüber nachlässig, also muss man das kind entschädigen uma es glücklich zu sehen, also eine Konsole schenken, oder ein neues Handy, TV mit Kabel, PC, was auch immer.

          Sehr früh werden kinder heute unabhängig, sie kommen an alles ran ohne auf die hilfe der eltern angewiesen zu sein was auch bedeutet das eltern weniger überblick haben und weniger meinungen, über die themen die deren kinder interessieren, tauschen können. Sie sind ausserdem 24studen lang per handy erreichbar, also giebt es grösseres sicherheitsgefühl. Im endeffekt wirkt sich das ganze auf ein verhältnis zwischen eltern und kinder, das an zuneigung und geborgenheit mangelt (gefühle die durch die kurzfristige freude der teuren geschenke ersetzt werden).

          Diese frühere (unreife?) gefühls und material unabhängigkeit wirkt sich auf ein verändertes wachstum des kindes aus. Es mangelt an emotionale kissen an denen sich die kinder, gegenüber verlust und frustrations gefühlen, krallen können und die durch das verhältnis mit den eltern "grösser und weicher" sein sollten als sie heute sind, da PCs und konsolen ja keinen ratschlag in sachen sag liebeskummer geben!

          Die inexistenz eines solchen kissens hat als ausfolge das das kind nicht weiss wie es mit gewissen gefühlen umgehen soll, es schaut sich um und sieht worauf die freunde wert legen (die ja gleicher erziehung unterlegen sind und daher auch nicht unbedingt die "korrektesten" moralische und etische referenzen mit sich tragen) und fangen an sich dementstrechend zu verhalten. Die werte die das verhältnis des individuums im sozialwesen regeln, werden jetzt also nicht mehr hauptsächlich von den eltern geerbt (die ja schon wichtige lebenserfahrungen gesammelt haben und wissen was das leben ihren kindern reserviert hat), aber sind plötzlich viel defuser als jeher, wir haben also auf einer seite eine generation die einer neuen erziehungs art entstammt, und auf der anderen seite eine generation die auf dessen konsequenzen nicht vorbereitet wurde, was andeuten könnte weswegen die gewalttätigkeit in den schulen nicht nur unter schülern (rivalitäten Z.B.), aber immer öfter auch zwischen schülern und Lehrern stattfindet da sie sich immer weniger miteinander verstehen und denen immer weniger autorität anerkannt wird.

          nur eine meinung,
          Gruss,
          Pedro.

    • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Gewalt an Schulen

      Hallo, die Gewalt nimmt an Schulen warscheinlich zu, da viele
      Kinder/Jugendliche jetzt viele Killerspiele spielen.
      Hast du Beweise?
      Du behauptest da locker etwas, über dass sich Experten seit einiger Zeit streiten.
      So einfach sollte man es sich auch nicht für eine Hausarbeit in der Schule machen. Ausserdem
      sind manche schlechte Schüler neidisch auf gute und wollen
      dann mit z:B Mobbing ihrne Klassenkameraden zeigen dass sie
      auch was können.
      Hast du Beweise?

      Auch hier: das könnte eine Erklärung sein, aber das kann man nicht einfach so behaupten, da muss man schon ein bißchen Substanz zur These dazulegen. Da es jetzt mehr gibt die sich keine
      Markenklammotten kaufen können, werden diese auch oft gemopt
      Es heißt "gemobbt". Und Vieux schrieb schon: das gab es früher auch, auch wenn das Wort "mobbing" noch nicht für solche Vorfälle gemünzt war.
      Es trifft ja nicht ganz auf deine Frage, aber vielleicht hilft
      dir der ein oder andere Punkt ja weiter.
      Nur, wenn sie eine Schwafel-Arbeit abgeben will.

      Gruß
      Elke

    • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Gewalt an Schulen

      Hallo, die Gewalt nimmt an Schulen warscheinlich zu, da viele
      Kinder/Jugendliche jetzt viele Killerspiele spielen. Ausserdem
      Ich sehe das eher so, dass sich die Eltern immer weniger mit den Kindern beschäftigen. Längst habe Fernseher und Spielekonsole die Erziehung abgelöst. auch was können. Da es jetzt mehr gibt die sich keine
      Markenklammotten kaufen können, werden diese auch oft gemopt
      Das gab es aber schon immer und ist nicht neu. Nur wird es heute immer teurer. Heute geht der Trend eben mehr in Lifestyle-Technik. je teurer, desto besser. Wäre ja noch schöner, wenn sich jeder den Technikmüll leisten könnte.

      Da muss wohl jedes Kind durch.

      • Antwort von nach 19 Stunden 1 hilfreich
        Re^3: Gewalt an Schulen

        Tag auch, Ich sehe das eher so, dass sich die Eltern immer weniger mit
        den Kindern beschäftigen. Längst habe Fernseher und
        Spielekonsole die Erziehung abgelöst.
        Bitte nicht immer auf die heutigen schrecklichen Zeiten schimpfen. Ich erinnere an den Ausdruck "Schlüsselkinder", die waren den ganzen Tag auf sich allein gestellt und hatten einen Schlüssel, den andere nicht nötig hatten, weil jemand zu Hause war.
        So viel Zeit wie heute hatten Eltern eigentlich nie vorher (8-Stunden-Tage, samstags frei, Wasch- und sonstige Maschinen geben zusätzlich Freizeiten und Freiheiten).
        "Die" Eltern gibt es nicht. Heute beschäftigen sich manche Eltern vielleicht sogar zu viel mit den Kindern. Für ein bis zwei Kinder in "Normalfamilien" wird manchmal alles getan: überbehütet, überfordert, zu Hause der Prinz (oder die Prinzessin), draußen der Normalo (oder die Normala): Den Balanceakt verkraften nicht alle. In den früheren Großfamilien hatten die Eltern sicherlich viel weniger Zeit für die Kinder, vor allem für jedes einzelne, aber die Kinder konnten lernen sich gegenseitig irgendwie zu arrangieren: Das zu lernen nutzt auch draußen mit anderen Kindern. Und bei richtigem Streit konnten die Eltern dann schon eingreifen und "Autorität spielen": Und das nutzt auch mal.

        Glücklicherweise gibt es heute wie früher genügend Eltern, die ihre Kinder vernünftig und angemessen erziehen. Aber es gibt und gab leider auch immer Eltern, die so viel falsch machen oder gemacht haben, dass die Kinder sich zu "Problemkindern" entwickeln oder entwickelten.

        Freundlicher Gruß
        vom Vieux



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