Möchte mich schon mal bei euch entschuldigen, ich schreibe schon seit Jahren kein anständiges deutsch mehr, ihr werdet also bestimmt viele fehler entdecken, habe mich auch nicht besonders darum gekümmert subjektieve gross zu schreiben, bitte verzeiht.
Es ist eher ein Problem der Grenzen denk ich.
Früher wurden Kinder auch verblutet, ja. Aber zum einen
erwartete der Schläger selbst Schläge abzubekommen ohne Mutter
einen Anwalt holen zu lassen und zum anderen wusste er genau
dass er tierischen Ärger bekommtwenn er jemanden
Krankenhausreif schlägt.
Was ja nicht unbedingt eine gute sache ist...
Im übrigen finde ich es etwas schwach mit Killerspielen zu
argumentieren...
Und "schwach" war schon sehr nett gesagt. Das eigentliche problem ist ja nicht was gespielt oder im Fernseher gesehen wird, ich glaube Kate hat es hir richtig gesagt, gewalt in der kindheit gab es immer, es ist eher was diese PCs, Konsolen, Fernseher und handies darstellen. Ich bin nicht der meinung das die eltern heute mehr zeit haben, das ist vor allem so da die Mutter jetzt ja auch in einer Firma arbeitet und nach einer kariere strebt, was früher ja nicht der fall wa, wo Mütter den Haushalt ganztägig übernahmen. Das bedeutet das Eltern in der tat weniger zeit mit ihren kindern verbringen, schuldgefühle tauchen auf und sie fühlen sich ihren kindern gegenüber nachlässig, also muss man das kind entschädigen uma es glücklich zu sehen, also eine Konsole schenken, oder ein neues Handy, TV mit Kabel, PC, was auch immer.
Sehr früh werden kinder heute unabhängig, sie kommen an alles ran ohne auf die hilfe der eltern angewiesen zu sein was auch bedeutet das eltern weniger überblick haben und weniger meinungen, über die themen die deren kinder interessieren, tauschen können. Sie sind ausserdem 24studen lang per handy erreichbar, also giebt es grösseres sicherheitsgefühl. Im endeffekt wirkt sich das ganze auf ein verhältnis zwischen eltern und kinder, das an zuneigung und geborgenheit mangelt (gefühle die durch die kurzfristige freude der teuren geschenke ersetzt werden).
Diese frühere (unreife?) gefühls und material unabhängigkeit wirkt sich auf ein verändertes wachstum des kindes aus. Es mangelt an emotionale kissen an denen sich die kinder, gegenüber verlust und frustrations gefühlen, krallen können und die durch das verhältnis mit den eltern "grösser und weicher" sein sollten als sie heute sind, da PCs und konsolen ja keinen ratschlag in sachen sag liebeskummer geben!
Die inexistenz eines solchen kissens hat als ausfolge das das kind nicht weiss wie es mit gewissen gefühlen umgehen soll, es schaut sich um und sieht worauf die freunde wert legen (die ja gleicher erziehung unterlegen sind und daher auch nicht unbedingt die "korrektesten" moralische und etische referenzen mit sich tragen) und fangen an sich dementstrechend zu verhalten. Die werte die das verhältnis des individuums im sozialwesen regeln, werden jetzt also nicht mehr hauptsächlich von den eltern geerbt (die ja schon wichtige lebenserfahrungen gesammelt haben und wissen was das leben ihren kindern reserviert hat), aber sind plötzlich viel defuser als jeher, wir haben also auf einer seite eine generation die einer neuen erziehungs art entstammt, und auf der anderen seite eine generation die auf dessen konsequenzen nicht vorbereitet wurde, was andeuten könnte weswegen die gewalttätigkeit in den schulen nicht nur unter schülern (rivalitäten Z.B.), aber immer öfter auch zwischen schülern und Lehrern stattfindet da sie sich immer weniger miteinander verstehen und denen immer weniger autorität anerkannt wird.
nur eine meinung,
Gruss,
Pedro.