Kosten Waldorffschule?

Von: , Frage gestellt am Mo, 12. Mär 2001

hallo!

ich wuesste gern mal, ob und wnn ja wieviel man zahlen muss, um ein kind zur waldorffschule gehen zu lassen?

vielen dank :-)
jonas

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden 2 hilfreich
    Zusatzkosten

    Zu den "direkten" Kosten kommen normalerweise noch weitere Kosten, weil allen Eltern angetragen wird in den Förderverein der jeweiligen Schule einzutreten. Daß das nicht kostenneutrtal ist, kann Du Dir sicher denken. Dazu kommt, daß von den Eltern ehrenamtliches Engagement erwartet wird, also das Kind "nur so" in diese Schule zu schicken, ist nicht. Vorher solltest Du Dich genau mit dem pädagogischen Konzept und der Weltanschauung der Antroposophen auseinandersetzen, sonst kann das Projekt ziemlich schief gehen.

    Gandalf

    P.S.
    Ich gehöre eher zu den Befürwortern des Waldorfkonzepts

  2. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Jede Schule regelt es anders

    Hi,
    die Waldorfschulen finanzieren sich hauptsächlich durch Elternbeiträge; zwar gibt es auch staatl. Zuschüsse, aber zahlen müssen die Eltern.
    In Frankfurt zahle ich für 2 Kids etwa 650.- Mark im Monat, zusätzlich etwa 150.- Mark pro Jahr für Lehrmaterial usw. Zusätzlich kommen Sachspenden bei Festen, usw. dazu.
    Weiterhin ist man aufgefordert, Spenden oder Darlehen an Schulverein, Bauverein usw. zukommen zu lassen. Das muß man zwar nicht, aber wenn die Finanzierung nicht gegeben ist, werden die Schulbeiträge angehoben.
    Es gibt aber auch die Möglichkeit, weniger oder gar nichts zu bezahlen, wenn man dazu nicht in der Lage ist; dann werden Kosten vom Rest der Elternschaft getragen.
    Gruß
    J.

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Jede Schule regelt es anders

      die Waldorfschulen finanzieren sich hauptsächlich durch
      Elternbeiträge; zwar gibt es auch staatl. Zuschüsse, aber
      zahlen müssen die Eltern.
      Stimmt nicht ganz.... Der Staat finanziert 2/3 der üblichen Kosten einer Staatsschule. D.h. man vergleicht z.b. in NRW die Waldorfschule mit einer Gesamtschule und errechnet daraus die Finanzierungssumme die die gleiche Anzahl an Schülern in eine Gesamtschule kosten würde. Das restliche drittel muß von den Eltern aufgebracht werden um damit ihrem Wunsch nach einer alternativen Schulform auch finanziell zu untermauern. Das wird bei allen privaten Schulen so gehandhabt, auch bei kirchlichen,hier trägt dann die Kirche die restlichen Kosten.

      Zu diesen Kosten kommen dann die sogenanten nicht refinanzierbaren Kosten z.B. für Eurythmie, Sprachförderung(wenn diese nicht über die Krankenkasse des Kindes abgerechnet wird.) auch ist immer das Problem, daß in der Waldorfschule mehr geleistet wird als an einer Staatsschule, dieses aber nicht staatlich honoriert wird. . . . . . . .

      Ansonsten sind die Kosten individuell verschieden. In meiner Näheren Umgebung sind 5 Waldorfschulen. Das Schulgeld ist bei allen Unterschiedlich und liegt in einer Spanne von 180,- bis 450 DM pro Kind. Dieses sind aber immer Richtwerte, das tatsächliche individuel zu zahlende Schulgeld wird in einem "Finanzgespräch" thematiesiert nach dem Motto, was brauchen wir um die Schule zu finanzieren, was ist ihnen möglich zu zahlen. Es gibt einzelfälle da wird gar nichts bezahlt, oder in natura( Z.b. der Biobauer der die Schulküche bliefert...)

      Defakto wird kein Kind wegen des Schulgeldes abgewiesen. Zumal die rechtlich kompliziert wäre....

      Ich hoffe geholfen zu haben.

      MfG

      Thomas Kölsch

  3. Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
    Danke an Euch! [oT]

    (-:

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