Mondfündig

Von: , Frage gestellt am So, 11. Aug 2002

Hallo, Leute! Eigentlich paßt dies in "Mathematik&Physik" oder "Naturwissenschaften allgemein" rein, aber "exakte Naturwissenschaftler werden mich, zu unrecht, laut protestierend hierher verweisen. Nun aber müssen sie mich von hier holen!
Zum ersten Thema offensichtlich zu unrecht:
Der Mond als "Masse" hat unbestreitbar auf alle Massen auf der Erde, wie deutlich an Ebbe&Flut sichtbar, eine bilaterale Massenanziehungskraft. Rechnet man die Kraft aus, die er auf einen 60kg "schweren" Mann ausübt, so ergibt sich etwa das Gewicht seines Daumens in Richtung Erdmittelpunkt. Bei einer Frau übrigens auch, allerdings ihres eigenes Daumen. Diese Kraft verändert natürlich die effekte "Gewichtskraft" des Menschen, und das abhängig von der relativen Stellung (des Mondes). Es ist fraglich, ob der Mensch für diese feinen Unterschiede
n i c h t ein Organ hat.
Das zweite Thema ist die Tatsache, daß auf der Erde anscheinend der Mond immer nur von der gleichen Seite sichtbar gewesen ist, und zwar über die ca 1 Millionen Jahre der aufmerksamen Existenz des Menschen, in denen er immerhin das Feuer kontrolliert.
Man kann nun berechnen, welcher (Dreh)Impuls dem Monde durch die interstellare Materie verliehen wird, bei seiner Kreisbewegung um die Erde; die sich mit ihm zusammen um die Sonne, alle 3 innerhalb der Galaxie, und die gesamte Galaxie im All bewegt. Das ergibt ja e i n e Gesamtbewegung, oder?
Und jeder kennt Effets beim Billard.
Ist es nicht ein Wunder, daß in der ganzen Geschichte noch kein Mensch auch nur einen einzige Handbreit der "Backside of the Moon" gesehen hat?
Ist natürlich ein bischen provokativ, meine Frage, aber doch nicht pauschal von der Hand zu weisen, oder?
Auch wenn all diese Impulse sich über die Geschichte "stoch-astisch" ausgeglichen haben - auch dieser Ausgleich ist langanhaltenden statistischen Schwankungen unterworfen.
Ich bitte um Auskunft, wenn vorhanden, und das vor allem von unbestechlichen Matheamten und gewissenhaften Physikern!

Tschüß, Manni Jj

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 6 Tagen 1 hilfreich
    Re: Mondfündig

    Hallo!

    Es wäre schön, wenn Du auch mal die Quellen angeben würdest.

    Im folgenden wird verwendet:
    [1]:
    Paul Qincey, "Warum de Gezeitenkräfte die Ozeane, aber nicht uns Menschen bewegen"
    in
    Gero v. Randow (Hg.), "Der Fremdling im Glas und weitere Anlässe zur Skepsis, entdeckt im "Sceptical Enquirer",
    Rowohlt, ISBN 1490- [Buch anschauen]ISBN-3 499 19665 4 Der Mond als "Masse" hat unbestreitbar auf alle Massen auf der
    Erde, wie deutlich an Ebbe&Flut sichtbar, eine bilaterale
    Massenanziehungskraft. Rechnet man die Kraft aus, die er auf
    einen 60kg "schweren" Mann ausübt, so ergibt sich etwa das
    Gewicht seines Daumens in Richtung Erdmittelpunkt.
    Ich weiss zwar nicht, was eine "bilaterale
    Massenanziehungskraft" ist, aber gemäss [1] ist der maximale Gewichtsunterschied bei über sich befindlichen Mond zu Monduntergang 0.000035 %.
    Wenn ich mich nicht verrechnet habe ist das bei dem 60-kg-Mann 0,021 g. Ich bin kein Mediziner, aber mein Daumen wiegt DEUTLICH mehr ;-) Diese
    Kraft verändert natürlich die effekte "Gewichtskraft" des
    Menschen, und das abhängig von der relativen Stellung (des
    Mondes). Es ist fraglich, ob der Mensch für diese feinen
    Unterschiede
    n i c h t ein Organ hat.
    Dazu ebefalls [11, Gewichtskraft habe ich schon erwähnt.
    Außerdem:
    Wenn ein Lebewesen einen derartigen Sinn/Sensor/ein Organ hätte, wo wäre da der evolutionäre Vorteil?

    Also:
    Es gibt plötzlich eine Mutation und das Tier X der Spezies Y hat diesen Sensor. Da es auch in der Natur nichts umsonst gibt, muss es irgendwelche Resourcen (Blutversorgung, Erhaltung,...) dafür aufbringen.
    Damit sich das lohnt, muss der so "finanzierte" Sinn irgendwelche Vorteile erbringen.
    Und da fallen mir echt keine ein ;-) Das zweite Thema ist die Tatsache, daß auf der Erde
    anscheinend der Mond immer nur von der gleichen Seite sichtbar
    gewesen ist, und zwar über die ca 1 Millionen Jahre der
    aufmerksamen Existenz des Menschen, in denen er immerhin das
    Feuer kontrolliert.
    Ja, man kann nur die uns zugewandte Seite sehen. :-) Man kann nun berechnen, welcher (Dreh)Impuls dem Monde durch
    die interstellare Materie verliehen wird, bei seiner
    Kreisbewegung um die Erde; die sich mit ihm zusammen um die
    Sonne, alle 3 innerhalb der Galaxie, und die gesamte Galaxie
    im All bewegt. Das ergibt ja e i n e Gesamtbewegung, oder?
    Und jeder kennt Effets beim Billard.
    Verstehe ich nicht.
    Welche "interstellare Materie"? Ist es nicht ein Wunder, daß in der ganzen Geschichte noch
    kein Mensch auch nur einen einzige Handbreit der "Backside of
    the Moon" gesehen hat?
    Soweit ich weiss, haben seit den APOLLO-Missionen etliche Menschen die "Rückseite des Mondes" gesehen - einige sogar mit blossen Augen. ;-)

    Oder war das philosophisch gemeint? Auch wenn all diese Impulse sich über die Geschichte
    "stoch-astisch" ausgeglichen haben - auch dieser Ausgleich ist
    langanhaltenden statistischen Schwankungen unterworfen.
    Was ist damit gemeint? Sind sie jetzt "ausgeglichen" oder nicht?

    MfG
    Klaus

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